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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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eLender

Zitat von: RPGNo1 am 04. Juni 2026, 06:16:46u.a. von meiner Seite.
Hehe, finde ich gut, dass du so aktiv bist und ein wenig Sand ins Getriebe des Irrsinns streust.

Die GBS gibt sich rational und humanistisch (also irgendwie "werteorientiert"). Klingt toll, aber das deutet schon die Nähe zu ideologischem Denken an. Hat was mit dem zu tun, was wir schon öfter mal hatten: warum schlaue Leute dumme Dinge glauben und so.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Immerhin ist die Debatte offen (HPD stammt ja von GBS). Aber diese ganzen Diskussionen hatten wir alle schon, es ist, als drehe man sich im Kreise.

ZitatDie Konsequenz lautete dann: Manche Transfrauen sind Frauen, andere nicht, abhängig davon, wie erfolgreich ihre Geschlechtspräsentation den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht. Damit wird die Anerkennung der Geschlechtsidentität faktisch an ästhetische und stereotype Kriterien gebunden. Viele Spät-Transitionierer, wie zum Beispiel Georgine Kellermann, um nur einen prominenten Fall zu nennen, wären von diesem Urteil betroffen.
https://hpd.de/artikel/misslungene-quadratur-des-kreises-24118

Diese Argumentation ("Phänotyp") erinnert mich nicht zufällig an Butlers "Performance". Es ist der gleiche Käse, nur noch etwas wirrer. Ja Georgine performt nicht gut als Weibchen, so rein äußerlich. Anhand des Phänotyps würde ich sie in die Kategorie "Schreckgespenst" einordnen. Ist ja alles subjektiv.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am 05. Juni 2026, 20:10:02Immerhin ist die Debatte offen (HPD stammt ja von GBS). Aber diese ganzen Diskussionen hatten wir alle schon, es ist, als drehe man sich im Kreise.

ZitatDie Konsequenz lautete dann: Manche Transfrauen sind Frauen, andere nicht, abhängig davon, wie erfolgreich ihre Geschlechtspräsentation den gesellschaftlichen Erwartungen entspricht. Damit wird die Anerkennung der Geschlechtsidentität faktisch an ästhetische und stereotype Kriterien gebunden. Viele Spät-Transitionierer, wie zum Beispiel Georgine Kellermann, um nur einen prominenten Fall zu nennen, wären von diesem Urteil betroffen.
https://hpd.de/artikel/misslungene-quadratur-des-kreises-24118

Diese Argumentation ("Phänotyp") erinnert mich nicht zufällig an Butlers "Performance". Es ist der gleiche Käse, nur noch etwas wirrer. Ja Georgine performt nicht gut als Weibchen, so rein äußerlich. Anhand des Phänotyps würde ich sie in die Kategorie "Schreckgespenst" einordnen. Ist ja alles subjektiv.

Danke für den Link. Wobei ich Sebastian Schnelles Verweis auf Georgine Kellermann für misslungen halte. Denn den sehe ich nicht als Transsexuellen, sondern als autogynophilen narzisstischen aktivistischen Lautsprecher ähnlich Tessa Ganserer oder Nora Eckert, welche alle für sich (Frauen)rechte in Anspruch nehmen und (Frauen)räume besetzen wollen, die ihnen schlicht nicht zustehen. Von dem zusätzlichen peinlichen Opfermimimi, welche sie zudem absondern (bzw. abgesondert haben), will ich gar nicht erst anfangen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 05. Juni 2026, 21:00:56Wobei ich Sebastian Schnelles Verweis auf Georgine Kellermann für misslungen halte.
Wäre natürlich die Frage, wie die GBS-Vordenker die Pimmeldame einordnen - so phänotypisch.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Die Gwup hat ein Interview mit einem "Evolutionspsychologen" geführt, der auch auf die Gendergaga eingeht. Ich zitiere mal einen Abschnitt, der die Begriffsverwirrung in dem Sektor aufgreift. Das ist keine unabsichtliche Verwirrung, es ist Teil des Spiels.

ZitatNikil Mukerji: In Ihrem Buch äußern Sie sich recht kritisch zum Begriff ,,Gender". Können Sie erläutern, warum?

Steve Stewart-Williams: Ich halte ihn nicht für besonders nützlich, vor allem, weil er mehr als eine Bedeutung hat. Manchmal wird ,,Gender" schlicht als Synonym für biologisches Geschlecht verwendet. Manchmal bezeichnet der Begriff Männlichkeit und Weiblichkeit. Manchmal soll er Geschlechterunterschiede beschreiben, die angeblich auf Umwelt- statt auf biologischen Faktoren beruhen. In anderen Zusammenhängen meint er soziale Rollen, Stereotype, Geschlechtsidentität oder bestimmte Persönlichkeitsmerkmale.

Besonders problematisch finde ich die Definition, die ,,Gender" als den umweltbedingten Anteil von Geschlechterunterschieden versteht. Denn damit wird oft vorausgesetzt, was eigentlich erst gezeigt werden müsste – nämlich, dass die betreffende Differenz ausschließlich durch Umwelteinflüsse entstanden ist.

Viele wiederkehrende Unterschiede zwischen Männern und Frauen gehen jedoch sowohl auf biologische als auch auf soziale Faktoren zurück. Wenn man ,,Gender" als den sozialen Anteil und ,,Sex" als den biologischen Anteil definiert, werden die meisten Geschlechterunterschiede gleichzeitig teilweise zu Genderunterschieden und teilweise zu biologischen Geschlechterunterschieden. Das erscheint mir wenig hilfreich.

Andere Definitionen bringen andere Schwierigkeiten mit sich. Wenn ,,Gender" beispielsweise Persönlichkeitsprofile bezeichnet, dann reduziert sich die Behauptung, es gebe unendlich viele soziale Geschlechter, letztlich auf die triviale Feststellung, dass jeder Mensch ein einzigartiges Persönlichkeitsprofil besitzt. Dann sprechen wir aber eigentlich über Persönlichkeit und nicht mehr über etwas, das klar mit Geschlecht zusammenhängt.

Aus diesen und weiteren Gründen bevorzuge ich den Begriff ,,Sex" gegenüber ,,Gender". In der Biologie wird Geschlecht über die Art der Keimzellen definiert: Weibliche Organismen sind auf die Produktion großer Keimzellen – Eizellen – ausgerichtet, männliche Organismen auf die Produktion kleiner Keimzellen – Spermien. Geschlechtsbezogene Merkmale wie Chromosomen, Genitalien, Hormone, Männlichkeit, Weiblichkeit oder geschlechtstypische Verhaltensweisen definieren das Geschlecht nicht. Sie stehen lediglich in unterschiedlicher Weise mit ihm in Zusammenhang
https://www.gwup.org/skeptiker-artikel/gesellschaft/interview-steve-stewart-williams/

Man setzt ja gelegentlich Gender mit Sex gleich. Weils praktisch für die Ideologie ist.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

HAL9000

Zitat von: eLender am Gestern um 22:31:06Man setzt ja gelegentlich Gender mit Sex gleich
Da fällt mir spontan die Aussage unseres Englisch-Lehrers ein: "Ich will euch so viel Englisch beibringen,
damit ihr bei der Frage nach "Sex" nicht mit "Yes" antwortet."
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

RPGNo1

Zitat von: eLender am Gestern um 22:31:06Die Gwup hat ein Interview mit einem "Evolutionspsychologen" geführt, der auch auf die Gendergaga eingeht. Ich zitiere mal einen Abschnitt, der die Begriffsverwirrung in dem Sektor aufgreift.
Haben sich Team Hümmler und Hoaxilla schon gemeldet und echauffiert? Bereitet die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) eine weitere Stellungnahme vor?  ;)
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.