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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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HAL9000

Ad Semenya: Der "Würde der Frauen" ist wesentlich besser geholfen, wenn man verhindert,
dass sie gegen biologische Männer antreten müssen.
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

eLender

Noch ein Kommentar von C. Wright zum Thema Mahr, den ich unbedingt noch erwähnen muss (weil er genau das Problem mit Pseudokrams inkl. Esoterik beschreibt, das man als Skeptiker immer hat).

ZitatColin Wright@SwipeWright

I totally reject the notion that Mahr's response to my paper represents a legitimate, equal alternative to my view that many aspects of reality are mind-independent.

We are not merely "talking past each other" from different epistemological starting points. Mahr's view is actually incoherent and at odds with everything we know about material reality. And the fact that I even have to respond to such thorough nonsense is truly shocking.

These ideas have no place in academia because they have no guardrails whatsoever. There is no limiting principle or empirical anchor that makes them self-correcting over a long enough timescale like the sciences. This means that, over time, these fields actually get more, not less, disconnected from reality. And then they start infecting legitimate fields like biology and try to tear down legitimate knowledge.

These fields rooted in Critical Theory are totally fraudulent. They have no place in academia and do not deserve to be supported with taxpayer dollars.
https://x.com/SwipeWright/status/2038264184610119758

BS zu widerlegen ist immer 1000x aufwändiger, als diesen zu produzieren. Und wenn man sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt, adelt man den BS sogar noch, weil er als wissenschaftlich disputabel einsortiert wird.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am 29. März 2026, 20:59:02Noch ein Kommentar von C. Wright zum Thema Mahr, den ich unbedingt noch erwähnen muss (weil er genau das Problem mit Pseudokrams inkl. Esoterik beschreibt, das man als Skeptiker immer hat).

Frau Mahr wollte (mal wieder) krampfhaft ins Rampenlicht kommen. Ist ja auch Sch**ße, wenn man nur eine kleine Nummer (wissenschaftliche Mitarbeiterin) am ITAS ist, statt die glänzende wissenschaftliche Unikarriere hinzulegen, die sie sich immer erträumt hat. Wobei der aufgehübschte Lebenslauf sicher auch nicht beim Weiterkommen hilft.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

ZitatBetween 50 and 60 athletes who went through male puberty have been finalists in the female category in global and continental track and field championships since 2000, according to a senior World Athletics official.

World Athletics has introduced SRY screening, a gene test that uses a cheek swab to assess if someone is biologically male or female, for the world championships in Tokyo.

In a presentation to a scientific panel in the Japanese capital on Friday, Dr Stéphane Bermon, head of health and science at World Athletics, outlined why the sport's governing body believes such screens are necessary as he presented data collected over the past 25 years. He said it showed that athletes with differences of sex development (DSD), who have a 46 XY karyotype with male testes but were reported female at birth, were significantly "over-represented" in major finals and that it "compromises the integrity of the female competitions".
https://www.theguardian.com/sport/2025/sep/19/sex-tests-brought-in-after-data-showed-50-60-dsd-athletes-in-finals-world-athletics-says

50-60 intersexuelle Personen in wichtigen Frauenfinalwettkämpfen in den vergangenen 25 Jahren? Klingt nicht nach unrelevanten "Einzelfällen", wie Aktivisten von Menschenrechtsgruppen und LGBTIQ+-Interessenverbänden gerne immer wieder lautstark verkünden.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 29. März 2026, 21:53:04(wissenschaftliche Mitarbeiterin) am ITAS ist, statt die glänzende wissenschaftliche Unikarriere
Das ist ein Freak, der wahrscheinlich nur über ne "Frauenquote" dahin gekommen ist. Was soll das alles mit dem zu tun haben, was das Institut macht? Mahr könnte doch mal zur Folgeeinschätzung bei transhumanistischen Umbauprozeduren forschen, ist ja auch ne Folge der Technik. Stattdessen nur Rumgeseiere auf postmodernem Gebiet, das offensichtlich nur dazu dient, den eigenen Fetisch zu legitimieren. Ich hatte ja schon früh gesagt, das postmoderne Gelaber rund ums Geschlecht (ist alles nur sozial konstruiert) war und ist eine Offenbarung für die Pimmelfrauen. Nur so konnten die letzten Endes in Frauenräume eindringen. Eine Utopie wurde wahr. Auch eine (negative) Folge einer (Kultur-)Technik.

Zitat von: RPGNo1 am 30. März 2026, 09:59:23Klingt nicht nach unrelevanten "Einzelfällen"
Den Verdacht gab es schon lange, aber man hatte das immer nur an einzelnen Fällen gesehen und abschätzen können. Und es ist eine bestimmte DSD, die hier hervorsticht. Man kann sich als Frau ausgeben, weil man das falsche Geschlecht bei Geburt "zugeordnet" bekam (hier macht das Sinn - und ja, das ist bestimmt kein leichtes Schicksal). Hodenhabende sind Männers, und das hat im Frauensport nichts zu suchen. Es sei denn, man will keine Chancengleichheit und/oder lehnt eine objektivierbare Realität ab (Mahr mäßig). Man kommt so langsam darauf.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Nochmal zu den Kosten dieser Behandlungen (und dem Fall Maur):

ZitatInteressenverbände von Transpersonen fordern seit Langem eine weitgehende Kostenübernahme durch die Kassen. Die Rechtslage dafür ist jedoch unklar, es gibt keine einheitliche Regelung. Seit Jahren wird darüber gestritten, ob und wann geschlechtsverändernde Eingriffe bezahlt werden. Der medizinische Dienst der Kassen entscheidet im Einzelfall, ob die Behandlung einer Transperson finanziert wird.

Ein systemischer Widerspruch macht die Lage komplex. ,,Transsexualität" gilt nicht mehr als psychische Störung. In der ICD-11, der Klassifikation von Diagnosen, wurde der Begriff durch ,,Geschlechtsinkongruenz" ersetzt. Gleichzeitig sollen aber die Behandlungen weiter von den Kassen übernommen werden. Und dazu zählen nicht nur Operationen der Geschlechtsteile. Wer sich zu einem Eingriff entscheidet, muss dauerhaft gegengeschlechtliche Hormone nehmen – oft ,,off label", also außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete.

Das Bundessozialgericht stellte 2023 klar, dass für eine Kostenerstattung bei solchen Behandlungen eine rechtliche Basis fehlt. Es stuft die Behandlungen als neue medizinische Methoden ein. Damit wäre wiederum der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das wichtigste Organ der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, am Zug. Doch der verlangt seinerseits eine gesetzliche Grundlage. Die frühere Ampel-Koalition hatte eine solche angekündigt und weitgehende Kostenübernahmen in Aussicht gestellt – umgesetzt wurde sie nicht.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69c902ec0618f10d5d96d72e/eingriffe-bei-transpersonen-beknackte-ethische-konflikte-ein-ruecktritt-und-der-streit-um-die-behandlungskosten.html

Dass man auch so Sachen wie Neo-Pimmel und -Bonusloch bezahlen soll, ist beinahe Wahnsinn, wenn man sich anschaut, was das für Risiken und Nebenwirkungen birgt. Dazu noch die Folgekosten so einer Verstümmelung. Es wird ja aktuell über mögliche Einsparungen im Gesundheitssystem gesprochen, da kann man auch darüber mal nachdenken.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Vll. ganz interessant:

Zitataaactcgcgcgcgcg ☀️@wir_sching

Kein Aprilscherz, morgen Abend (Mittwoch, 1.4., 21 Uhr) geht's um die veröffentlichten Kommentare von Colin Wright @SwipeWright und Dana Mahr @STS_DACH zum Thema Geschlecht und Gender, und um die Vorgaben des IOC @iocmedia für die Frauenkategorie
https://x.com/wir_sching/status/2039003129362944302

Twitch-Link: https://www.twitch.tv/aaactcgcgcgcgcg
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatTrans*-Aktivistin Julia Monro im Interview: "Du weißt am besten, wer du selbst bist. Niemand kann dir das wegnehmen."
https://www.glamour.de/artikel/selbstbestimmungsgesetz-aktivistin-julia-monro-transgender-day-of-visibility-interview

Viele Geblubber, viel unkritischer Hype, null Substanz.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Sich den Schniepi abzumessern oder die Hupen abzusprengen, ist nicht unbedingt hilfreich, wenn man sich (vermeintlich) in der (körperlichen) Adresse geirrt hat. Das hat man schon anderswo beobachten können (und sich dabei teilweise nicht getraut, das zu veröffentlichen). Jetzt hat man in Finnland (das Land mit der großen Sauna) nochmal bestätigt, dass Heranwachsende durch solche Maßnahmen nicht besser "im Einklang" mit sich selbst leben werden. Man setzt aufs falsche Pferd und verschlimmert sein Unwohlsein noch mehr.

ZitatResults

Gender-referred adolescents showed significantly higher psychiatric morbidity than controls both before (45.7% vs. 15.0%) and ≥ 2 years after referral (61.7% vs. 14.6%). Those referred after 2010 had greater psychiatric needs than earlier cohorts, both before (47.9% vs. 15.3%) and ≥ 2 years after (61.3% vs. 14.2%) referral. Among adolescents who underwent medical gender reassignment, psychiatric morbidity increased markedly during follow-up—rising from 9.8% to 60.7% in feminising gender reassignment and from 21.6% to 54.5% in masculinising gender reassignment. After adjusting for prior psychiatric treatment, all gender-referred adolescents had similarly elevated risks of psychiatric morbidity, with hazard ratios approximately three times higher than female controls and five times higher than male controls.
Conclusion

Severe psychiatric morbidity is common among gender-referred adolescents and appears to be more prevalent in those referred after the recent surge in referrals. Psychiatric needs do not subside after medical gender reassignment.
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apa.70533

Die Gegenerzählung ist auch bekannt: die rennen nur deshalb zum Psycho, weil die Gesellschaft so transphob ist. Nette Erzählung, aber ohne weiteren Beleg. Coping.

Der Kult fängt v.a. die Vulnerablen ein. Das kennt man auch schon
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Peiresc

Zitat von: eLender am 05. April 2026, 21:07:20Der Kult fängt v.a. die Vulnerablen ein. Das kennt man auch schon

In der Tat.

Nach Jahrzehnten Kopf-in-den-Sand-Steckens der Fachwelt bestätigt diese Untersuchung, was der Außenstehende stets vermuten musste: psychische Probleme lassen sich fehlattribuieren, aber nicht wegoperieren. "Suizide verhindern", pah.

Für die Untersucher:  :2thumbs:
Für die Adepten:  :burn:

RPGNo1

Zitat von: eLender am 05. April 2026, 21:07:20Jetzt hat man in Finnland (das Land mit der großen Sauna) nochmal bestätigt, dass Heranwachsende durch solche Maßnahmen nicht besser "im Einklang" mit sich selbst leben werden.
Hast du dich mit Till Amelung abgestimmt? Der hat die News auch bereits verkündet.  ;)

Zitat🐻Till Randolf Amelung 🏳��🌈🇺🇦🇮🇱
@TillRandolf
Daten aus Finnland: "In dieser national repräsentativen, registerbasierten Langzeitstudie wiesen transbezogene Jugendliche, unabhängig von ihrem Geschlecht, eine signifikant höhere psychiatrische Morbidität auf als ihre alters- und geschlechtsgleichen Kontrollpersonen. Jugendliche, die nach 2010 überwiesen wurden, zeigten eine deutlich höhere psychiatrische Morbidität als jene, die früher überwiesen wurden. Der Bedarf an fachärztlicher psychiatrischer Behandlung stieg im Verlauf der Nachbeobachtung bei denjenigen, die eine medizinische Geschlechtsangleichung (GSA) erhielten, erheblich an.
https://x.com/TillRandolf/status/2040541360395079861

Zitat von: eLender am 05. April 2026, 21:07:20Der Kult fängt v.a. die Vulnerablen ein. Das kennt man auch schon
Sehe ich ebenso. Diese Studie sollte per Einschreiben mit Rückschein an Kellermann, Ganserer, Monro, Eckert, Lehmann und alle anderen Kultpropheten verschickt werden, die seit Jahren versuchen, der Öffentlichkeit das Gegenteil weis zu machen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Die Studie ist methodisch sauber, weil man in Finnland alles registriert und nachverfolgt, was man so herumdoktert. Und man verlässt sich nicht auf Selbstaussagen, weil die immer verzerrt sind. Natürlich ist der Aufschrei in der Transblase wieder groß, weil das ja alles nicht sein darf kann. Der übliche Reflex ist immer, das alle als eine Folge der "Transphobie" zu sehen. Kann sein, aber es scheint hier eher eine nach innen (auf sich selbst) gerichtete Phobie zu sein: Man hat sich modifiziert und hat damit noch mehr Probleme. Es gibt Gründe, warum man die Transen (v.a. die, die sehr früh die Seite gewechselt haben) nie weiter verfolgt hat, als kurz nach dem Umstieg. Da ist ggf. noch etwas Optimismus (und Placebo) im Spiel, daher meint man, das wäre auf Dauer so (nuja, man nimmt es einfach an, weil es das Narrativ bestärkt).

Die Ideologen (v.a. die Pimmelfrauen mit Fetischneigung) werden sich in ihrer Irrlehre durch sowas nicht beeindrucken lassen. Das ist auch nicht zu erwarten. Aber ich nehme stark an, dass sich das auf Gesetzgebungen (und Richtlinien) auswirken könnte. Die psychischen "Morbiditäten" sind hier (wenn man das rational betrachtet) keine Geschlechtsdysphorie. Die soll ja durch die Transformierung beseitigt werden können - aber das Gegenteil ist der Fall. Klassische Fehlbehandlung.

Achso: Das sollte man auch mal im Kontext dieser geplanten Landmark-Studie zu Pubertätsblockern durchdenken.
Wollte ich nur mal gesagt haben!