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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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RPGNo1

Zitat von: eLender am 14. Februar 2026, 00:03:30Wie sich das hierzulande entwickeln wird, bleibt abzuwarten, aber es dürfte ähnlich kommen.

Hoffentlich. Und wenn der Grusel dann vorbei ist, erwarte ich, dass der Bundestag eine Enquete-Kommission ,,Aufarbeitung des identitätspolitischen Aktivismus und die Lehren daraus" einsetzt.

(Ja, ja, letzteres ist ein Wunschtraum).
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

ZitatAmoklauf in Kanada: Über Trans und psychische Gesundheit

Ein Gewaltverbrechen an der pazifischen Küste Kanadas entfacht eine Debatte über Transidentität, psychische Gesundheit und mediale Berichterstattung. Der Fall zeigt, wie ideologische Überzeugungen die Behandlung von Transpersonen beeinflussen und welche Schäden dadurch angerichtet werden.
https://queernations.de/amok-kanada-trans/

Daraus die meines Erachtens relevantesten Abschnitte.
ZitatMit dem Selbstbestimmungsprinzip, in der englischsprachigen Welt auch als ,,Self-ID" geläufig, steht die selbst geäußerte Geschlechtsidentität im Vordergrund. Ein Abgleich mit objektiven Kriterien wird nicht vorgenommen, sondern ist als ,,Absprechen der Identität" verpönt, wenn nicht gar zur ,,Menschenrechtsverletzung" erklärt. Vollkommen unerwünscht ist ein Beharren auf einen medizinisch geprägten Definitionsrahmen, der Ausschlussgründe für die Anerkennung einer Transidentität und für medizinische Maßnahmen festlegt.
[...]
Die transaktivistische Ablehnung von psychiatrischer Diagnostik und Begleittherapie sichert keine Menschenrechte von Transpersonen. Stattdessen führt ideologische Verbohrtheit, die an der komplexen Realität vorbeigeht, zu schweren Schäden: Psychische Erkrankungen werden nicht rechtzeitig angemessen behandelt. Obendrein bekommen Menschen ein irreführendes Bild von geschlechtsangleichenden Maßnahmen, ihren möglichen Nutzen und ihren Risiken. Von Letzterem ist ohnehin in ideologisch beschränkten Milieus kaum die Rede. Am Ende werden geschlechtsangleichende Behandlungen in Gänze diskreditiert und verlieren jegliche Unterstützung. Damit hätten sich die TransaktivistInnen selbst ein Grab geschaufelt.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Diese "Landmark"-Studie, die nochmals untersuchen sollte, ob Pubertätsblocker vll. doch noch einen Wert für die Ideologen haben könnte, ist erst mal vom Tisch. Nicht ganz, aber man merkt langsam, auf was für einen Unsinn man sich da einlassen wollte. Ob Cass jetzt weinen muss..? ::)

ZitatJames Esses @JamesEsses

🚨Breaking🚨

The government has paused the puberty blockers trial.

This is a huge victory but now we must compel them to abandon it completely. This poison must never enter another child's body.

To everyone who signed my petition and supported our judicial review, thank you!
https://x.com/JamesEsses/status/2024943474445816254

Ob das was damit zu tun haben könnte, dass man auch irgendwann mal zur Verantwortung gezogen werden könnte? Kann ja teuer werden.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

zimtspinne

Oh, dieser Beitrag sollte in den mecfs-Faden. Habe nicht aufgepasst. Das mit der Ideologiesprache passt zwar auch hier, aber naja.
Kann das verschoben werden bitte?
Reality is transphobic.

zimtspinne

Ewig lange schwiegen Helen Joyce, JKR und all die anderen genderkritischen Feministinnen zur Rolle H. Cass bei der geplanten Pubertätsblockerstudie. Nicht schön. Eine wichtige Eigenschaft, wenn nicht sogar eine der wichtigsten, auch die besten Freunde kritisieren zu können, wenn es notwendig ist. Ja, das ist manchmal auch unbequem. Eigentlich immer. Muss aber trotzdem sein, sonst wäre es für mich keine Freundschaft.

Diese unschöne Tendenz vieler, Leute "aus dem eigenen Lager" nicht kritisieren zu wollen oder sie sogar um jeden Preis zu verteidigen, falls das ein anderer tut, ist echt ein Unding für erwachsene Menschen.

Jedenfalls hat meine verehrte Helen Joyce doch noch die Kurve gekriegt und teilt einen kritischen Kommentar von Emma Hilton zum Thema.
Ob JKR ebenfalls, weiß ich nicht, war länger nicht mehr dort.

Die Gründe für dieses Unterfangen werden auch nie beim Namen genann: weil ein paar ältere Männer, meist AGP, sich wünschen, die Pubertät nicht durchgemacht zu haben, weil sie sich einbilden, dann ein besseres "passing" zu haben, sollen Experimente mit 10-11 jährigen Kindern gemacht bzw wiederholt werden.
Wer glaubt wirklich daran, dass ohne ihre männliche Pubertät aus Tessa Ganserer und Georgine Kellermann zierliche niedliche Girlies geworden wären? Wahrscheinlich tief in ihrer inneren Genderseele nicht mal die beiden selbst. Wir wissen ja ohnehin, dass AGP meist nur ihre eigenen transvestitischen Fetische über die "Transkinder" etablieren wollen.

Menschen wie dieser Fox Kaldir, der sich frankensteinischen Körpermodifikationen unterzieht und zu denen gehört, die die Pubertät wirklich am liebsten rückgängig machen würden, wird damit nicht geholfen. Deren Probleme liegen ganz woanders.

ZitatThis is an odd statement by Cass here
@wesstreeting
 
@Hilary_Cass
 

The original protocol proposed to capture kids up to 15y11m, with no lower age limit set.

The MHRA has essentially argued: Do the 14-16 group first, then consider whether it's appropriate to expand to younger people.

This would be a pretty standard recommendation: identify a subset least likely to experience harm (in this case, those who have experienced a chunk of puberty and associated bone growth etc, and who have almost certainly established fertility) and "test the water".

They literally call it a "graded approach" and - correctly - note that this would reduce wild statistical variation introduced by lumping together kids of different developmental stages.

Yet Cass seems to think this graded approach renders the whole study "really, really flawed." This is a wild assessment, and she offers no rationale.

Providing the study protocol remains consistent across different age groups, it's all part of the same dataset. There is nothing in the protocol that requires all participants to begin blockers at the same time. Having a ton of 14-16 yo in the trial before they have a meaningful cohort of 10yo seems likely to me, in any case.

And the premise that limiting a pilot to 14-16yo cuts out those who might benefit? Well, are you saying any benefit this older cohort might experience is secondary or meaningless to that of a 10yo? So why are 14-16yo included in the first place?

And I thought the trial was only going to recruit kids assessed as likely to benefit?

Disclaimer: none of the above is me acquiescing to a trial. Just picking up on an inconsistency.

https://x.com/FondOfBeetles/status/2025531144381333845
Reality is transphobic.

eLender

Es ist Irrsinn, man kann nur raten, was Cass hier antreibt (ich las, es könnte einfach daran liegen, dass sie ihre Seele retten will - vor dem Mob). Es wurde hier schon gesagt: So etwas überhaupt zu untersuchen, setzt voraus, dass es eine unabänderliche "Geschlechtsidentität" gibt. Eine zeitlich invariante Bedingung, die sich auch entwicklungspsychologisch nicht ändert (immer daran denken, das ist alles präpubertär). Aber alleine das ist Unsinn, das zeigen nicht nur die Detranser / Desister (die Schätzung - auf Zahlen beruhend - gehen davon aus, dass bei ca. 80-90% die "Dysphorie" postpubertät verschwindet). Man weiß bis heute nicht - und wird es nie weißen - bei wem das überhaupt indiziert ist (alleine die Intervention mit PBs verunmöglicht das). Die Identität ist etwas Erworbenes, daher ist das am ehesten ein "soziales Konstrukt".

Das steht so wohl auch im Cass-Report (ich kenne ihn nicht komplett). Wie kommt man dazu, sich selbst so zu ignorieren? Aus dem oben verlinkten Beitrag von E. Hilton:



Der denkbare Nutzen (wenn man denn mal eine *hust* tatsächlich falsch adressierte Genderseele findet) ist so gering, dass man das auch einfach sein lassen kann (wenn man das mit dem Risiko verrechnet, erst recht). Da steht es auch: Das hat v.a. einen "Vorteil" für Pimmelanten. Die können dann im Harem als Wächter arbeiten.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

zimtspinne

Hier ist ein aktuelles Interview mit Hilary Cass, das sie New Zealand Radio gab.

https://www.rnz.co.nz/national/programmes/saturday/audio/2019023992/dr-hilary-cass-puberty-blockers

Habe mir das noch nicht angehört und bin gespannt, ob sie ihren Kurs beibehält oder ihr Rückgrat doch nocht wiederfindet. Habe bisschen Angst, wieder enttäuscht zu werden.

Was der Fall wäre, wenn das Interview meine Befürchtung bestätigt, dass sie nicht nur Punkte bei Terror-TRA aus Selbstschutzgründen machen will, sondern wahrhaftig an Genderideologie glaubt. Also vollständig in der Lügenkonstruktion drin steckt und dort auch nicht mehr rauskommen wird. Es gibt keinen Mittelgrund. Wie bei Homöopathie oder sonstiger Esoterik glaubt man entweder dran oder nicht.
Mit dem Glauben [an Geschlechtsidentitäten, Transkinder und den ganzen pseudowissenschaftlichen bullshit] kann sie logischerweise auch keine klare Haltung zu Pubertätsblockern einnehmen.

Vielleicht wurde sie ja auch zur Nutzung der schlimmen Ideologiesprache gezwungen. Transgender females und transgender males toppt alles. Selbst vom Transmob verwenden nur wenige diese Begriffe. Ich verliere so hart Respekt vor Cass...

Wenn es um diese ganz besonders schützenswerten Kinder geht, von denen wahrscheinlich viele eh schon schlechte bis schlimme Erfahrungen in ihrem Leben gemacht haben und ihnen mit den Pubertätsblockern Teile ihrer Zukunft und Gesundheit versaut werden, sollte Dr. Cass einfach ihren Sch... zusammenbekommen. Oder sonst sich besser ganz zurückziehen und raushalten.
Reality is transphobic.

Juliette

Auch die Apotheken-Umschau meldet sich zu Wort:

https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/geschlecht-frau-und-mann-warum-die-biologie-vom-spektrum-spricht-1249385.html

ZitatMehr als Frau und Mann? Warum die Biologie vom Geschlecht als Spektrum spricht
"Die Zukunft war früher auch besser." Karl Valentin

RPGNo1

Zitat von: Juliette am Gestern um 18:25:43Auch die Apotheken-Umschau meldet sich zu Wort:

https://www.apotheken-umschau.de/mein-koerper/geschlecht-frau-und-mann-warum-die-biologie-vom-spektrum-spricht-1249385.html

ZitatMehr als Frau und Mann? Warum die Biologie vom Geschlecht als Spektrum spricht
:hirn:

Dem Redakteur der Rentner-Bravo und seinen (un-)wissenschaftlichen Beratern gehören die Schreibgeräte entzogen. Die im Artikel befragten sogenannten Experten kann man in die Tonne treten. Und Claire Ainsworth hat es wirklich nicht verdient, dass sie einem Jahrzehnt immer wieder von Ideologen aufgrund eines bewusst missverstandenen Artikels als Kronzeugin für den Genderaktivismus herangezogen wird.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

HAL9000

Zitat von: Juliette am Gestern um 18:25:43
ZitatWarum die Biologie vom Geschlecht als Spektrum spricht [/
Schon die Überschrift lädt dazu ein, die Zeitschrift zügig der thermischen Verwertung zuzuführen.
"It has yet to be proven that intelligence has any survival value."
― Arthur C. Clarke

eLender

Zitat von: zimtspinne am Gestern um 17:13:42ein aktuelles Interview mit Hilary Cass
Sie hat angeblich im Report empfohlen, noch weitere Evidenz für oder gegen PBs zu sammeln. Sie will Blocker nur noch für wissenschaftliche Studien verschreiben dürfen, zwecks weiterer Validierung. Es gäbe halt zu wenig Evidenz, um das endgültig als brauchbar/unbrauchbar einzustufen. Sie ist auch sehr verbunden mit der "Trans-Community"...

Verstehe wer will, aber das wird auch keine weiteren Belege für oder gegen etwas bringen. Sie will nur ausgesuchte Fälle (die ganz schlimmen, die mit "echter" Verwirrung) in die Studie einbeziehen (nur wenige Kandidaten pro Jahr). Und sie will ein sehr langes Follow-up, 10 bis 20 Jahre. Solange können also noch im Rahmen der Studie Willige an das Zeugs kommen. Das lange Follow-up ist ne gute Idee, aber ob das hilfreich ist, die "richtigen" Kandidaten zu identifizieren? Das können ja nur die sein, die sich nie geirrt haben, die nur mit der Körpermodifikation "glücklich" werden. Das wird so oder so ein Roulette sein, mit geringen Gewinnchancen. Ist ein schwieriges Feld, aber dafür jede Menge Menschen zu "opfern", ist sehr fragwürdig (Emma Hilton meinte auch, sie hätte sich nie eine ethisch vertretbare Studie zu dem Thema ausdenken können - auch bei noch so großem Entgegenkommen).

Zitat von: RPGNo1 am Gestern um 19:51:42Claire Ainsworth
Danke, reicht mir schon, brauche das erst gar nicht zu lesen. Die Apothekerblume ist scheinbar sowas wie Telepolis. Man findet manchmal Verwertbares, aber tendenziell ist das ne Plattform für Spinner.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Gefährliche Bohnen

Über 2000 Jahre lang wurde lang und breit überlegt, wieviel Blut, wann und an welcher Stelle aus dem Körper gelassen werden sollte, bis man überhaupt auf die Idee kam, die Säftelehre zu hinterfragen.*
Ich hoffe, diesmal dauert es nicht ganz so lange.

*Und dabei gab es durchaus kluge Menschen mit guter Beobachtungsgabe. 1795 stellte der Arzt Alexander Gordon fest, dass das Kindsbettfieber offenbar über Ärzte und Hebammen übertragen wurde und dass es mit Fällen von Erysipel zusammenhing. Er konnte irgendwann sogar die Fälle in seiner Stadt vorhersagen, weil er die Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen identifiziert hatte, die es weitertrugen (er selbst war einer davon). Seine Lösung: exzessiver Aderlass. Für den Rest der Geschichte zitiere ich direkt aus David Woottons "Bad Medicine":

ZitatWhen Gordon published his account of the epidemic a storm broke over his head. He had named those (including himself) who had been spreading the disease, and the numbers each had killed, ensuring he had a number of vocal enemies. And his enemies claimed that the cause of the high death rate was not the disease at all: they had never heard of puerperal fever before Gordon's arrival, and took these to be cases of minor infection that had unaccountably turned fatal. No, the cause of the deaths was Gordon's excessive bleeding. Gordon was forced to abandon his practice, and died soon afterwards at the age of 47. His little book however established itself in the medical literature, not because he had argued that puerperal fever was contagious (an argument that made no sense to his contemporaries), nor because he had linked puerperal fever to erysipelas (others were to make this link without acknowledging Gordon, and by 1849 Fleetwood Churchill felt it reasonable to conclude that puerperal fever and erysipelas were 'essentially the same disease'), but because he appeared to have provided decisive evidence on a much debated question: how much to bleed.
"Ich muss an dieser Stelle gestehen: Ich mag Karpfen gar nicht." - Groucho
RIP