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Die Wahrheit in den Zeiten der Corona

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Begonnen von eLender, 02. April 2020, 23:43:18

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Bachblüte

Zitat von: sailor am 06. April 2022, 17:48:31
Weiss man ob er Antivaxxer ist oder ob er nur die Covidioten abzocken wollte?

Ich vermute, weder noch. Wenn er sich einigermaßen betuchte und sehr ideologische Covidioten ausgesucht und beispielsweise tausend Euro pro Impfpass verlangt hat, dann hat er jetzt immerhin 87.000 Euro. Und es hätte ja auch mehr werden können, wenn er das noch ein paar Jahre geschafft hätte ohne erwischt zu werden. Für das Geld kann man sich schon mal etwas pieksen lassen.

Juliette

Was mich wundert, ist, dass er anscheinend nie nach einem Ausweis gefragt wurde.

Bachblüte

Nur knapp 35 % der Vertriebenen aus der Ukraine sind doppelt gegen Covid geimpft. Nur 2 % dreifach. Und wenn geimpft, dann vermutlich oftmals mit Sputnik oder Sinovac.

Gegen Masern geimpft sind die meisten wohl auch eher nicht, zumal in der Ukraine seit über zehn Jahren von Antivaxxern Desinformation betrieben wird, die Impfskepsis ist also groß. Hinzu kommt bei vielen ein starkes Misstrauen in staatliche Einrichtungen.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-ukraine-impfquote-gefluechtete-100.html

Bratmaxe

Na und? Impfen ist in Deutschland seit dieser Woche schließlich endgültig reine Privatsache.  $)


RPGNo1

Zitat»Das Auftreten von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach Nicht-Coronaimpfungen könnte bedeuten, dass diese Nebenwirkungen der Entzündungsprozesse sind, die von jeder Impfung angestoßen werden«, sagt Infektiologe Jyoti Somani, Co-Autor der Studie. »Das unterstreicht, dass die Risiken solcher seltenen unerwünschten Ereignisse durch die Vorteile der Impfung aufgewogen werden sollten, zu denen ein geringeres Risiko für Infektion, Klinikeinweisung, schwere Erkrankung und Tod durch Covid-19 gehört.«

Wie in anderen Studien zuvor, rechnet auch das Team um Kollengode Ramanathan vor, dass das Risiko von Herzmuskelentzündungen im Falle einer Coronainfektion deutlich größer als ist nach einer Impfung.

https://www.spiegel.de/gesundheit/herzmuskelentzuendung-studie-vergleicht-seltene-nebenwirkung-nach-unterschiedlichen-impfungen-a-3cf3900e-de29-442e-ba3f-2b5f67ab32f2

Daggi

Hallo RPG
Da Dein letzter Beitrag im letzten Satz mir etwas unverständlich erscheint, hier ein Zitat aus dem Artikel von Der Spiege:

Tatsächlich unterscheidet sich die Häufigkeit von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen nach Coronaimpfungen statistisch nicht von jener nach der Grippeimpfung oder anderen Impfungen gegen virale Erreger. Nur bei einer Impfung ist dieses Risiko der Studie zufolge höher: bei der Impfung gegen Kinderlähmung. Hier wurden rund 132 Fälle pro einer Million Impfungen verzeichnet.
Der ideale Untertan der totalitären Herrschaft ist nicht der überzeugte Nazi oder der engagierte Kommunist, sondern  Menschen, für die die Unterscheidung zwischen Fakt und Fiktion, wahr und falsch, nicht mehr existiert.
Hannah Arendt

RPGNo1

@Daggi

Die Wahrscheinlichkeit, bei einer bei einer Infektion mit COVID-19 eine Herzmuskelentzündung zu erleiden, ist um ein Vielfaches höher als bei einer gesunden Person. Eine Impfung mit mRNA-Impfung senkt diese Wahrscheinlichkeit.

Allerdings haben Personen, die mit mRNA-Vakzinen geimpft werden, eine leicht erhöhtes Risiko gegenüber ungeimpften, eben an jener Herzmuskelentzündung zu erkranken. Die Studie hat nun u.a. herausgefunden, dass es bereits einen ähnlichen Fall gibt, nämlich die Impfung gegen Kinderlähmung.

Grob zusammengefasst: Risiko Herzmuskelentzündung Coronainfektion > Impfung > ungeimpft. Die medizinische Nutzen-Risiko-Abschätzung spricht eindeutig pro Impfung. Ich kenne Medikamente, bei dieser Faktor sehr viel kleiner ist, aber die trotzdem eine Zulassung erhalten haben und deren Verwendung von den Ärzten empfohlen wird.

celsus

ZitatMehrere genetische Faktoren beeinflussen vermutlich die Wahrscheinlichkeit, sich bei engem Kontakt mit Sars-CoV-2 anzustecken. Das ist das Ergebnis einer Befragung von mehr als 700 000 Kundinnen und Kunden des Unternehmens AncestryDNA durch eine Arbeitsgruppe um die Epidemiologin Kristin A. Rand. Wie das Team von AncestryDNA in »Nature Genetics« berichtet, hängen Punktmutationen in zwölf Genregionen systematisch nicht nur mit der Krankheitsschwere zusammen – was bereits aus früheren Studien bekannt war –, sondern auch mit der Ansteckungswahrscheinlichkeit. Das schließt das Team spezifisch aus Analysen von Personen, die mit infizierten Menschen zusammenwohnten, sich aber nicht ansteckten.

https://www.spektrum.de/news/manche-mutationen-schuetzen-wohl-vor-covid-19/2008834
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

Bachblüte

Kann mir eigentlich bitte mal jemand erklären, warum man ausgerechnet jetzt, wo die täglichen Inzidenzen mit am höchsten überhaupt sind, die Maskenpflicht aufhebt?? 

eLender

Zitat von: Bachblüte am 14. April 2022, 22:22:45
Kann mir eigentlich bitte mal jemand erklären, warum man ausgerechnet jetzt, wo die täglichen Inzidenzen mit am höchsten überhaupt sind, die Maskenpflicht aufhebt?? 

Wahrscheinlich will man, dass die Spazierdenker nicht mehr gegen den Totalitarismus auf die Straße gehen müssen. Jetzt muss sich nur noch die Ukraine ergeben. :-\
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Eine interessante Überlegung zur Ursache von Long Covid. Und eine damit verbundene Warnung (Hervorhebung von mir).

ZitatDer [Neurologe Christoph Kleinschnitz] berichtet im Interview, dass die Ursachen von Long Covid häufig psychosomatischer Natur sind. Mithilfe von standardisierten Tests untersucht er die seelische Verfassung der Betroffenen. Getestet werden zum einen das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis, zum anderen die Aufmerksamkeitsspanne der Patientinnen und Patienten. Dem Interview zufolge sind psychiatrische Vorerkrankungen wie Depression, Angststörungen oder posttraumatische Belastungsstörungen Risikofaktoren, die Long Covid begünstigen.

Allerdings wollen viele Betroffene nicht wahrhaben, dass ihre Long Covid-Symptome keinen organischen, sondern einen psychosomatischen Ursprung haben. In der Folge geben sie Unsummen für Behandlungen aus, um Long Covid zu heilen. Diese müssen sie meist selbst bezahlen ...
[...]
Während Schmerzen und auch Fatigue medikamentös behandelt werden, schlägt der Experte bestimmte Programme zu körperlicher Aktivität vor. Auch Psychotherapien können helfen, Long Covid zu heilen. Die Selbstheilungsrate ist bei Long Covid sehr hoch, wie aus dem Interview hervorgeht.

https://www.merkur.de/deutschland/long-covid-heilung-corona-experte-warnung-behandlung-teuer-vorsicht-therapien-selbstheilung-91532555.html

Peiresc

Zitat von: RPGNo1 am 09. Mai 2022, 14:58:23Eine interessante Überlegung

Ich habe die Studie mit den Suchworten "Kleinschnitz" und "Covid" bei Pubmed nicht finden können; vielleicht ist sie noch nicht publiziert. Ich finde das bedauerlich.

Das wird schon im Großen und Ganzen richtig sein, aber leider muss das nicht heißen, dass es in jedem Einzelfall richtig ist. Auf jeden Fall ist es schade, dass man - zumindest auf die Schnelle - nicht mehr Details herausfindet.

RPGNo1

Zitat von: Peiresc am 09. Mai 2022, 22:33:50
Zitat von: RPGNo1 am 09. Mai 2022, 14:58:23Eine interessante Überlegung

Ich habe die Studie mit den Suchworten "Kleinschnitz" und "Covid" bei Pubmed nicht finden können; vielleicht ist sie noch nicht publiziert. Ich finde das bedauerlich.

Das wird schon im Großen und Ganzen richtig sein, aber leider muss das nicht heißen, dass es in jedem Einzelfall richtig ist. Auf jeden Fall ist es schade, dass man - zumindest auf die Schnelle - nicht mehr Details herausfindet.

Kleinschnitz hatte im März dem WDR ein Interview gegeben und sich dort ähnlich zu Long Covid geäußert.

ZitatDie Daten unserer Studie zeigen, dass die Psychologie, die seelische Belastung - durch die Pandemie oder durch bestehende Vorerkrankungen im psychiatrischen Bereich - in der Tat ganz wichtig sind bei der Symptomentstehung von Long Covid. Hinzu kommt natürlich die mediale Aufmerksamkeit auf der ganzen Welt. Und diese Dinge unterhalten sehr stark die Symptombildung und dieses Massenphänomen.

Das bedeutet nicht - da möchte ich nicht falsch verstanden werden - dass die Leute sich alles einbilden oder dass die nicht mehr arbeiten gehen möchten. Der Leidensdruck und die Symptome sind ohne Zweifel vorhanden. Aber ich glaube, bei vielen Patientinnen und Patienten muss man vor allem im psychologischen Bereich ansetzen, auch was die Therapie betrifft, bevor man Geräte- und Technik-Medizin auffährt. Oder komische Therapieverfahren, die den Leuten eher schaden als nutzen.

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/long-covid-corona-behandlung-psychologisch-100.html

Peiresc

Zitat von: RPGNo1 am 10. Mai 2022, 09:20:46Kleinschnitz hatte im März dem WDR ein Interview gegeben und sich dort ähnlich zu Long Covid geäußert.

Ja, aber mein Problem ist, dass ich die Daten dazu nicht gefunden habe. Auf seine (im Übrigen: naheliegenden) Vermutungen würde ich dann selber kommen.

Versuche mal https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=long+covid. 1500 Treffer, und das, was Kleinschnitz da referiert, ist durchaus nicht aus der Welt. Beliebig herausgegriffen:
ZitatWe suggest that the phenomenon of Long-COVID may not be directly attributable to the effect of SARS-CoV-2, and believe the biopsychosocial effects of COVID-19 may play a greater role in its aetiology.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33569660/

Ich fasse zusammen: mich stört weniger der Inhalt als die Form.