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Autor Thema: Andreas Mäckler  (Gelesen 500 mal)

tuttut

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Andreas Mäckler
« am: 29. Mai 2019, 17:39:50 »
Hi, grüß euch, da bin ich und komme auch gleich mit einem Artikelwunsch!

Andreas Mäckler (Wikipedia) ist neuerdings auf Verschwörerjagd. Die WP hat es anscheinend noch nicht bemerkt.

Diese Autorenliste liest sich doch fast wie ein Inhaltsverzeichnis von Psiram, oder?

Wahrscheinlich kann ich bei euch nur sporadisch reinschauen, viel zu tun. Alles Liebe!

Daggi

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Re: Andreas Mäckler
« Antwort #1 am: 30. Mai 2019, 17:45:24 »
Hallo tuttut!

In my humble opinion nicht so der richtige Kandidat für einen Artikel bei Psiram. Zu wenig Relevanz nur als schmollender Wikipediagegner mit fragwürdigen wie völlig indiskutablen Zeugen für seine Ansichten. Andere sind da aktiver, lügnerischer und einfallsreicher und haben in ihrer Ecke eine weitere Resonanz als er. Er ist quasi Anfänger und übt noch.

Er hatte am 1.1.2008 eine Art "Jubelartikel" mit Elementen des PR-Journalismus über sich selbst in der WP verfasst, unter dem Pseudonym Xlibri. Und noch ne Handvoll Nennungen von eigenen Büchern in verschiedenen Artikeln verteilt. Man mag mich gerne korrigieren: bei der Durchsicht seiner wenigen Einfügungen als Xlibri ist mir kein einziger edit aufgefallen, der sich nicht mit ihm und seinen Büchern befasst. Also ein typischer one-purpose-Account der inzwischen inaktiv ist weil er seinen Zweck nicht zur vollen Zufriedenheit erreichte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Xlibri

Eine Art Mißverständnis. Er hatte Wikipedia mit PR-Seiten wie openPR verwechselt. Kann ja mal vorkommen wenn man von Wikipedia und der Aufmerksamkeit der Mitglieder nichts versteht, oder diese für dumm hält... Immerhin weiss M die Wikipedia durchaus zu nutzen als Gratisquelle für seine Texte, wie er schreibt. Gleichzeitig nennt er die Wikipedia ein "parasitäres System". Seine Hypothese einer "Ausbeutung Tausender von Autoren" (gemeint sind diejenigen die ohne finanziellen Anreiz Artikel schreiben und ändern) durch die nicht-kommerzielle und selbstverwaltete Wikipedia zeigt daß er dieses Gemeinschaftsprojekt überhaupt nicht versteht.

Zitat: "Ich bin bei Wikipedia auch nur Laie und blicke nicht durch, wie was technisch funktioniert."

Er sieht unbezahlte gemeinnützige Tätigkeit als Bedrohung seiner Geschäftsinteressen: "Damit gehört auch Wikipedia zu den Totengräbern der bezahlten Autorendienstleistung. Was kann man dagegen tun?" Nun, ihm fiel ein die Spendenaufrufe für die Wikipedia zu boykottieren und driftete ins Truthermiliö und das der Pseudowissenschaftler und Feminismusgegner ab um seine Ansichten bestätigt zu sehen. Ein ganz typischer und schon mehrfach beobachteter Weg den andere vor ihm gegangen sind. Wenn solche Personen dann herumjammern "die drucken mich nicht mehr" sind immer andere und ist wahlweise irgendein böses "System" schuld. Mal die Freimaurer, mal Befürworter einer wissenschaftlichen Herangehensweise, mal Feministinnen und mal Wühlmäuse eines tiefen Staats. Auch drohte er mit Anzeige als Argumente nicht überzeugten: "Gleichwohl bereite ich jetzt das Material zur Strafanzeige wegen falscher Tatsachenbehauptungen und rufschädigenden Beleidigungen gegen mehrere Wikipedia-Autoren in der Löschdiskussion vor. Die Beweismittel sind gesichert, so dass es nicht lange dauern wird, bis die betreffenden Personen entsprechende Post vom Anwalt bekommen." Völlig indiskutabel unter Wikipedianern.

Der Artikel über sich selbst von M. geriet in die Kritik und es wurde völlig verständlich noch am gleichen Tag ein Antrag auf Löschung gestellt. BZW es gab offenbar 2 Löschdiskussionen und -Anträge. Ein ganz normaler, alltäglicher Vorgang. Er hat dann selber erkannt, daß der Artikel Schwächen hat was PR angeht: Zitat: "Ich finde es richtig, wenn Sie mich auf "PR-Entgleisungen" in eigener Sache aufmerksam machen! Dann soll es raus und es tut mir Leid, es geschrieben zu haben."

Streit entwickelte sich dann über die Frage welche Werke von ihm in Bezahlverlagen (book on demand) erschienen, ob er Autor oder Herausgeber war usw. D.H. es ging sachlich um einen distanzierten und nicht werbeähnlichen Stil des Artikels und um die Frage der grenzwertigen Relevanz als Autor. Da in den von den Autoren selbst festgelegten Regeln der Wikipedia eine Mindestzahl von Werken in relevanten Verlagen mit Lektorat für die Relevanz gefordert werden, gab es da einen Disput. 

Er ist einfach ein enttäuschter Kerl, der sich sogar selbst fragt ob ihn nicht auch der Narzismus wie der verkannte Künstler Styron (fußaufstampfend ohne Wikipediartikel) antreibt. Zitat: "Ist es gekränkter Narzissmus, der mich immer wieder mit der Wikipedia-Biografik beschäftigen lässt? Ich denke darüber nach. Als erstes fällt mir die Frage ein, wer von uns Menschen kein Narzisst ist, der sich morgens wäscht und für den Tag aufhübscht, so gut es geht. Wer möchte nicht von anderen und sich selbst positiv wahrgenommen werden? Vermutlich werden täglich Millionen Selfies weltweit per Handy fotografiert und verschickt – gehört Narzissmus also nicht zu einem Massenphänomen unserer westlich geprägten Zeit, dem sich kaum jemand zu entziehen vermag?"

Wie Markus Fiedler sauer dass man seinen schönen Artikel versaut hat und die PR-Masche gleich durchschaut hat. Wenn er bei Ivo Sasek, Ken Jebsen, Jo Conrad, Nuoviso oder Michael Vogt auftaucht ist er als Neukunde willkommen.
For Hinweiße that lead to the identification of the operators of Esowatch.com, a reward is offered

Ein Impfgegner, ein Reichsbürger und ein Chemtrailanhänger kommen in eine Kneipe. Er bestellt ein Bier.

tuttut

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Re: Andreas Mäckler
« Antwort #2 am: 31. Mai 2019, 17:32:48 »
Danke, das ist ja schon eine ganze Menge. Dass er selbst Wikipedianer ist, war mir neu. Ich behalte ihn im Auge, besonders unter den Aspekten, die du zuletzt nanntest.

tuttut

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Re: Andreas Mäckler
« Antwort #3 am: 31. Mai 2019, 17:47:56 »
Ach, ich blindes Huhn! Ihr habt ihn ja schon in drei Artikeln. Bis später irgendwann!