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Autor Thema: Alexander Unzicker  (Gelesen 3446 mal)

citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #15 am: 03. Juni 2018, 14:20:00 »
Ich meine, seine Kritik, dass man sich auf Wikipedia nicht immer verlassen kann, ist common sense.
Das ist nicht seine Kritik. Seine „Kritik“ ist eine völlig andere. Müssen wir das jetzt wirklich vertiefen?
 :gaehn:


Wenn man es mal herunterbricht, sagt der ganze Artikel eben schon genau das: Wer sich ausführlich und vielseitig informieren möchte, sollte nicht nur auf Wikipedia schauen.

z.B." [...] sogar beim Kennedy-Mord wird belehrend angemerkt, "akademische" Historiker würden die Einzeltäter-Hypothese bevorzugen, über die man nach der Lektüre von Cold War Leaks oder JFK and the Unspeakable nur lachen kann."

Heißt letztendlich: Was auf Wikipedia steht, ist nicht immer unbedingt die ganze Wahrheit.

Peiresc

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #16 am: 03. Juni 2018, 14:35:13 »
z.B." [...] sogar beim Kennedy-Mord wird belehrend angemerkt, "akademische" Historiker würden die Einzeltäter-Hypothese bevorzugen, über die man nach der Lektüre von Cold War Leaks oder JFK and the Unspeakable nur lachen kann."

Heißt letztendlich: Was auf Wikipedia steht, ist nicht immer unbedingt die ganze Wahrheit.
Nein, das heißt nur: er ist sauer, dass er seinen Verschwörungskram nicht bei WP durchdrücken konnte.

citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #17 am: 03. Juni 2018, 14:49:39 »
Nein, das heißt nur: er ist sauer, dass er seinen Verschwörungskram nicht bei WP durchdrücken konnte.

Ob Verschwörungskram oder nicht, ist ja nicht bei allem immer klar festzustellen. Wenn man das deshalb etwas allgeminer formuliert, kommt man auf meine Interpretation des Artikels.
Aber ehrlich gesagt stören mich die Verunglimpfungen seiner physikalischen Ideen auch mehr als die Kritik an seinen politisch-gesellschaftlichen Ansichten, die ja teilweise berechtigt scheint. (Wenn auch mir nicht genug, um ihn zusammen mit jemandem wie Oliver Janich in eine Liste zu schreiben)

Peiresc

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #18 am: 03. Juni 2018, 15:27:49 »
Ob Verschwörungskram oder nicht, ist ja nicht bei allem immer klar festzustellen. Wenn man das deshalb etwas allgeminer formuliert, kommt man auf meine Interpretation des Artikels.

Nee, an seiner Intention ist kein Zweifel. Deine „allgemeinere Formulierung“ ist nur Bühnennebel. Worte sind nicht zufällig, sondern verräterisch.
Zitat von: Unzicker
Wikipedia trennt sorgfältig zwischen dem westlichen Narrativ einerseits und "Verschwörungstheorien" (bäh, nicht lesen!)

Narrativ hatten wir hier auch schon, als „Narrativ der Macht“, vgl.
https://forum.psiram.com/index.php?topic=14153.0

Schwuppdiwupp

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #19 am: 03. Juni 2018, 17:05:17 »
Genau das meine ich ja. Herr Unzickers Artikel bietet doch somit keine Neuigkeit, auch keine Verschwörungstheorie, es ist einfach common sense.
MH 17 ist nicht common sense.

Die Behauptung, dass es nicht russische Flugabwehrraketen waren, wurde plausibel als Lüge entlarvt. Man weiß mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sogar, von welchem Fahrzeug die Rakete abgeschossen worden ist, die MH 17 vom Himmel holte. Aber Unzicker will wohl seine Freunde von RT nicht vergräzen.

Ich meine, seine Kritik, dass man sich auf Wikipedia nicht immer verlassen kann, ist common sense. Dass er da bei seiner Begründung im Einzelfall wohl der einen (oder der anderen?) Falschinformation aufgelaufen ist, kann man ihm ja zur Last legen, aber ihn damit direkt als Verschwörungstheoretiker und Spinner abzustempeln, halte ich für etwas sehr gewagt.
Und ich meinte, dass sein Festhalten an der Behauptung, dass es nicht die Russen waren, die MH 17 vom Himmel geholt haben, ist das Vertreten einer Verschwörungstheorie. Damit muss Unzicker nun leben.

Die Behauptung ist nicht herbeifantasiert. Unzickers Aussage ist, dass die Idee einer variablen Lichtgeschwindigkeit (die im Übrigen in keinem Widerspruch zur speziellen RT steht) möglicherweise zu einer der ART überlegenen Theorie führen könnte. Dass Einstein diese Idee nicht weiter verfolgt hat, ist ja evident, dass es die anderen Physiker nicht getan haben, auch. Gravitative Rot und Blauverschiebung ist doch eine Beschreibung eines Phänomens, das man auch mit einer variablen Lichtgeschwindigkeit erklären könnte. Meint aber sicherlich nicht dasselbe.
Ist auch wuarscht! Denn Unzicker irrt sich trotzdem: Ein Blick in - *hüstel*räusper* - Wikipedia, hätte ihn darüber in Kenntnis gesetzt, dass sehr wohl noch im Rahmen anderer Theorien (z.B. Quantenschleifengravitation) eine variable oder über die Jahrmilliarden nicht konstante Lichtgeschwindigkeit in Betracht gezogen wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit#cite_note-12

Zitat
Nebenbei: Alternativen zur Allgemeinen Relativitätstheorie (z. B. MOND, TeVeS) werden übrigens auch nicht verschwiegen. Im Gegenteil: Um die nach wie vor (weitgehend) unverstandenen Phänomene wie Dunkle Materie und Dunkle Energie zu erklären, werden sie durchaus in Betracht gezogen.

Äh.. ja also? Warum dann die variable Lichtgeschwindigkeit - als möglicherweise zusätzliche Alternative - zu einer absurden Spinnerei erklären?
Seine Behauptung, Physiker würden nicht jede denkbare Erklärungsmodell in Erwägung ziehen, ist eine einer Verschwörungtheorie durchaus sehr ähniche absurde Spinnerei. Allein das qualifiziert ihn schon für einen Logenplatz bei PSIRAM.

Dass er ein Verschwörungstheoretiker ist, ...
Wenn eine anonyme Plattform einen Physiker, der seine Arbeit macht, als einen Spinner und Verschwörungstheoretiker darstellt, dann ist ja wohl sie in der Beweisschuld.

Zitat
Warum distanziert sich Unzicker dann nicht selbst von diesen "Idioten"?
Warum sollte er sich von jedem Trottel distanzieren, der seine Aussagen nicht versteht? Da kann man seine Zeit sinnvoller verschwenden.
... wurde nun hinlänglich dargestellt. Muss man einem "Trottel", der das nicht versteht, auch nicht noch weiter erklären. Da kann man seine Zeit sinnvoller verschwenden.

Ich tippe in Deinem Fall mal auf voreingenommene Ablehnung ohne Nachdenken. ...
Falsch! Versuch's noch mal mit dem tippen, was bei mir alles schief gelaufen ist. :grins

Wenn du über wissenschaftliche Methodik sprechen willst, dann mach dich vorher mit ihr gründlich vertraut. Und dazu reicht es nicht aus, ein bisschen zu googlen oder Unzicker zu lesen. Das ist ein Holzweg, der sich als sehr morsch erweist.
Ach, was weiß denn ich ...

citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #20 am: 03. Juni 2018, 17:36:35 »
Seine Behauptung, Physiker würden nicht jede denkbare Erklärungsmodell in Erwägung ziehen, ist eine einer Verschwörungtheorie durchaus sehr ähniche absurde Spinnerei.
:gruebel Latürnich. Also zieht jeder Physiker jedes denkbare Erklärungsmodell in Erwägung? Wenn das Newton gewusst hätte... Einstein hätte niemand mehr gebraucht.  :facepalm

Zitat
[...]hätte ihn darüber in Kenntnis gesetzt, dass sehr wohl noch im Rahmen anderer Theorien (z.B. Quantenschleifengravitation) eine variable oder über die Jahrmilliarden nicht konstante Lichtgeschwindigkeit in Betracht gezogen wird.

Er vertritt aber weder die Quantenschleifengravitation noch eine andere bereits in Betracht gezogene Theorie, sondern eine neue Theorie, die auf Einstein zurückgeht. Und um die geht es. Dass jetzt irgendwer auch variable Lichtgeschwindigkeiten in seinem Modell einbezieht, hat Unzicker zu keinem Zeitpunkt bestritten. In einem seiner Vorträge weist er sogar darauf hin.

Zitat
Muss man einem "Trottel", der das nicht versteht, auch nicht noch weiter erklären. Da kann man seine Zeit sinnvoller verschwenden.

Wenn man das Bedürfnis verspürt, zu beleidigen und alles fett zu schreiben, dann hat man meistens keine Ahnung. Oder anderweitige Probleme

Zitat
Wenn du über wissenschaftliche Methodik sprechen willst, dann mach dich vorher mit ihr gründlich vertraut. Und dazu reicht es nicht aus, ein bisschen zu googlen oder Unzicker zu lesen. Das ist ein Holzweg, der sich als sehr morsch erweist.

Vorwurf ohne Begründung ->  :muel Da hat jemand gemerkt, dass er falsch liegt.

Und es ist fantastisch, dass du dir zwei Buchtitel gemerkt hast, aber das musst du jetzt auch nicht bei jeder Gelegenheit zum Besten geben. Ich bin auch so schon sehr beeindruckt.  :2thumbs:


Schwuppdiwupp

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #21 am: 03. Juni 2018, 18:06:26 »
Neee, der Fettdruck sollte im Zitate-Dschungel darauf hinweisen, dass die beiden Satzteile zusammen gehören. Nicht immer und überall das Böse vermuten ...  :police:

:gruebel Latürnich. Also zieht jeder Physiker jedes denkbare Erklärungsmodell in Erwägung? Wenn das Newton gewusst hätte... Einstein hätte niemand mehr gebraucht.  :facepalm
Dein Ernst, jetzt? Zieh diese Bemerkung lieber mal zurück. Vor allem auch deshalb, weil ich nicht behauptet habe, dass jeder Physiker jedes Erklärungsmodell in Erwägung ziehe. Dafür sind die Einzeldisziplinen in jeder Naturwissenschaft viel zu diversifiziert.

Zitat
[...]hätte ihn darüber in Kenntnis gesetzt, dass sehr wohl noch im Rahmen anderer Theorien (z.B. Quantenschleifengravitation) eine variable oder über die Jahrmilliarden nicht konstante Lichtgeschwindigkeit in Betracht gezogen wird.

Er vertritt aber weder die Quantenschleifengravitation noch eine andere bereits in Betracht gezogene Theorie, sondern eine neue Theorie, die auf Einstein zurückgeht. Und um die geht es. Dass jetzt irgendwer auch variable Lichtgeschwindigkeiten in seinem Modell einbezieht, hat Unzicker zu keinem Zeitpunkt bestritten. In einem seiner Vorträge weist er sogar darauf hin.

Ach so, Unzicker hat eine eigene, in sich schlüssige Theorie entwickelt, die auf der Annahme einer variablen Lichtgeschwindigkeit beruht, veröffentlicht. Ja, wo ist die denn veröffentlich?
Ach, was weiß denn ich ...

citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #22 am: 03. Juni 2018, 18:27:27 »
Neee, der Fettdruck sollte im Zitate-Dschungel darauf hinweisen, dass die beiden Satzteile zusammen gehören.

Na immerhin. Aber Beleidigungen könnte man trotzdem lassen, bringen ja niemanden weiter.

Zitat
Dein Ernst, jetzt? Zieh diese Bemerkung lieber mal zurück. Vor allem auch deshalb, weil ich nicht behauptet habe, dass jeder Physiker jedes Erklärungsmodell in Erwägung ziehe. Dafür sind die Einzeldisziplinen in jeder Naturwissenschaft viel zu diversifiziert.

 :rofl2 :

Zitat
Seine Behauptung, Physiker würden nicht jede denkbare Erklärungsmodell in Erwägung ziehen, ist eine einer Verschwörungtheorie durchaus sehr ähniche absurde Spinnerei.

Dein Ernst, jetzt? Zieh diese Bemerkung lieber mal zurück.

Zitat
Ach so, Unzicker hat eine eigene, in sich schlüssige Theorie entwickelt, die auf der Annahme einer variablen Lichtgeschwindigkeit beruht, veröffentlicht. Ja, wo ist die denn veröffentlich?

Die Grundlage legt er in seinem Buch "Einsteins verlorener Schlüssel". Komplett entwickelt hat er diese Theorie noch nicht, das ist schließlich ein komplexes Unterfangen und er macht beruflich auch noch was anderes... Trotzdem ist bereits ganz eindeutig, dass es hier nicht um die von dir genannten bereits vorhandenen Theorien geht.

Schwuppdiwupp

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #23 am: 03. Juni 2018, 18:53:08 »
Na, dann warten wir doch einfach mal in Ruhe ab, bis seine Theorie voll entwickelt ist. Nach deren Veröffentlichung in einer seriösen Fachzeitschrift (z. B. "Annalen der Physik") wird sich gewiss die Fachwelt dazu äußern.

Sollte deren Urteil wohlwollend bis positiv (vielleicht sogar euphorisch) ausfallen, kann man ja immer noch Abbitte leisten und auf PSIRAM die ultimative Lobhudelei anstimmen.

Bis dahin wird er nach dem bemessen, was er bis jetzt so von sich gegeben hat. Und das lässt keineswegs vermuten, dass wir in absehbarer Zeit Unzickers Spezielle und Allgemeine Variabilitätstheorie lernen müssen.
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citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #24 am: 03. Juni 2018, 19:05:58 »
Wirft man hier Pseudowissenschaftlichkeit bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils vor oder wie? Das Prinzip kann man dann ja wohl sehr gut auch auf das Higgs-Teilchen, die Stringtheorien etc. anwenden. Dann würde ich aber auch wünschen, dass dazu ein PSIRAM-Artikel erstellt wird.

Andernfalls: Das gesellschaftlich-politische kann meinetwegen in Unzickers Artikel bleiben, aber das physikalische sollte raus. Es entbehrt jeglicher Grundlage, das als Pseudowissenschaft zu verkaufen. Besonders wenn man ihm im selben Artikel Verbindungen zu Einsteinkritikern unterstellt, sollte man ihn dort nicht wegen einer Idee, die auf Einstein zurückgeht, verunglimpfen.

celsus

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #25 am: 03. Juni 2018, 19:16:19 »
Wirft man hier Pseudowissenschaftlichkeit bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils vor oder wie? Das Prinzip kann man dann ja wohl sehr gut auch auf das Higgs-Teilchen, die Stringtheorien etc. anwenden. Dann würde ich aber auch wünschen, dass dazu ein PSIRAM-Artikel erstellt wird.

Da verwechselst du etwas. Einfach irgendwas behaupten und von anderen Leuten zu fordern, dass sie einem das Gegenteil beweisen ist etwas anderes als die Bestätigung einer lange existierenden und mathematisch wasserdichten Theorie durch Experimente.

Unzicker kann sich viel zusammenfaseln. Dadurch gibt es noch keinen Grund, sich ernsthaft damit zu beschäftigen. Schon überhaupt nicht, wenn er meint, einfach eine der am besten belegten und stabilsten, hunderttausendfach experimentell bestätigten wissenschaftlichen Theorien widerlegt zu haben. Jemanden, der sowas macht, darf man durchaus Spinner nennen, bis er handfeste Argumente liefert.

Unzicker ist ein reiner Populist. Ihm geht es überhaupt nicht um die Sache sondern ausschließlich um die Aufmerksamkeit. Und die bekommt er eben nicht durch harte Arbeit sondern viel besser durch abseitige Behauptungen. Das ist quasi eine Aufmerksamkeitsgarantie.
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #26 am: 03. Juni 2018, 19:32:16 »
Unzicker meint gar nicht, sie widerlegt zu haben, er zeigt diese andere Idee Einsteins als bedenkenswerte Alternative. Und meines Erachtens ist das sein gutes Recht. Er widerspricht damit keinen physikalischen Tatsachen. Es ist kein Gefasel.

Mathematische Wasserdichtheit einer lang existierenden Theorie hat nicht viel zu bedeuten. Um mal ein extremes Beispiel zu wählen: Gegen Peter Plichtas (der hat sich seinen PSIRAM-Eintrag wirklich  verdient) Mathematik kann man nicht viel einwenden. Mit Physik hat seine "Theorie" trotzdem nicht mal im entferntesten Ansatz etwas zu tun. (Ich will ihn aber hier auf keinen Fall auf eine Stufe mit der Stringtheorie stellen, hoffe das ist klar)

Schwuppdiwupp

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #27 am: 03. Juni 2018, 19:43:19 »
Wirft man hier Pseudowissenschaftlichkeit bis zum eindeutigen Beweis des Gegenteils vor oder wie?
Ich fürchte, man wirft Unzicker nicht nur hier PseudoUnwissenschaft vor. ::)

Nur ein paar Beispiele:

Urknall, Welt und das Leben (Forum) ---> https://urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall-leben-forum/gaestebuch-2/906-variable-lichtgeschwindigkeit-einstein-1911.html

Astrotreff (Forum) ---> http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=187898

Das gesellschaftlich-politische kann meinetwegen in Unzickers Artikel bleiben, aber das physikalische sollte raus. Es entbehrt jeglicher Grundlage, das als Pseudowissenschaft zu verkaufen.
Unwissenschaft, nicht Pseudowissenschaft. Ich bitte da um strikte Unterscheidung.

Wenn man eine neue/alte Theorie aufstellt, dann muss sich diese im Experiment/Beobachtung bewähren. Das steht im Falle der Variablität der Lichtgeschwindigkeit noch aus.
Aber die Theorie ist - laut deiner Aussage - noch nicht einmal fertig ausformuliert. Wenn man auf sooo wackeligen Beinen steht und dann gegen den Wissenschaftbetrieb sooo auskeilt, wie Unzicker das offenbarlich in seinen beiden Büchern getan hat, dann muss man mit Gegenwind rechnen, sich ein dickes Fell aneignen und darf sich weiterhin z. B. hier eines wenig schmeichelhaften Eintrags im PSIRAM-Wiki erfreuen.


PS @ Celsus: So wird's wohl sein.  ::)
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citius

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #28 am: 03. Juni 2018, 20:11:12 »
Ich fürchte, man wirft Unzicker nicht nur hier PseudoUnwissenschaft vor. ::)

Wem viele was vorwerfen, ist dadurch ja nicht widerlegt. Zumal er sich ja durch seine sehr kritischen Aussagen zum Stand der Physik bei den meisten Physikern sehr unbeliebt macht.

Der springende Punkt ist, dass Unzicker nicht mit der Idee der variablen Lichtgeschwindigkeit gegen den Wissenschaftsbetrieb auskeilt, sondern aufgrund bestimmter Prinzipien, die er von Persönlichkeiten wie Einstein adaptiert hat. (z.B. die Minimierung der Anzahl der Naturkonstanten als Ziel der Wissenschaft) Du vermischt hier zwei Dinge, die getrennt betrachtet werden müssen. Er kritisiert den Wissenschaftsbetrieb nicht mit dem Hintergedanken "Ich muss meine Theorie durchkämpfen".

Es gibt durchaus Experimente, die eine variable Lichtgeschwindigkeit nahelegen, in diesem Video spricht er auch darüber: https://www.youtube.com/watch?v=iF4OEiMpDF8 . (Die  Olbers-Gesellschaft braucht übrigens noch einen Eintrag bei PSIRAM, wenn da doch Leute wie Unzicker sprechen dürfen.)

celsus

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Re: Alexander Unzicker
« Antwort #29 am: 03. Juni 2018, 20:34:58 »
(Die  Olbers-Gesellschaft braucht übrigens noch einen Eintrag bei PSIRAM, wenn da doch Leute wie Unzicker sprechen dürfen.)

Das finde ich immer superwitzig wenn hier Leute erklären wer alles noch einen Eintrag braucht. Gerne folgt darauf der Hinweis, dass Psiram sich sonst ja unglaubwürdig mache (obwohl Glaubwürdigkeit überhaupt nicht erforderlich ist).

Wenn du meinst dass es so ist, schreib halt einen. Dazu hast du die selbe Berechtigung wie jede andere Person auch, wenn du brauchbare Verweise und Belege zitierst.
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