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Autor Thema: Chelattherapie - Verbesserungsvorschläge  (Gelesen 11325 mal)

DMSA

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Re: Chelattherapie - Verbesserungsvorschläge
« Antwort #75 am: 20. Januar 2017, 00:40:37 »
Danke für den tollen Inhaltlichen Beitrag. Könntest du meinen Account löschen? Danke.

Conina

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Re: Chelattherapie - Verbesserungsvorschläge
« Antwort #76 am: 20. Januar 2017, 01:18:02 »
Das kannst Du selbst in den Profileinstellungen tun.

Daggi

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Re: Chelattherapie - Verbesserungsvorschläge
« Antwort #77 am: 20. Januar 2017, 02:28:42 »
Aus Zeitmangel konnte ich hier nicht mitlesen. Tatsächlich gibt es in Deutschland seriöse Kritik an zu häufigen Röntgenaufnahmen. Deutschland ist bekannt für ein hohe Anzahl von Röntgenaufnahmen/Person/Jahr. Kritik gab es auch (zumindest erinnere ich mich daran vor 10 Jahren) am Versäumnis dosissparendere, modernere Technik einzuführen. Ich wüsste momentan keinen Psiramartikel den wir desshalb umformulieren müssten. Die Kritik an den zu hohen oder einfach nur im internationalen Massstab hohen Dosen lässt sich in der Fachliteratur nachlesen. Da gibt es meiner Meinung nach nichts geheimnisvolles aufdecken, es mag Profiteure wie Hersteller oder  Unvernünftig-Vielröntger geben, die Diskussion darüber ist in den Artikeln der Fach- oder Boulevardpresse nachzulesen. Die entsprechende Diskussion soll meiner Meinung nach auch in den dazu passenden Wikipedia-Artikeln Platz finden, wenn aus reputabler Quelle. Warum auch nicht?

Psiram hat ein ganz anderes Arbeitsgebiet. Wäre eine übermässige Röntgerei ein Tabuthema hinter vorgehaltener Hand, würden von Fachgesellschaften grob falsche Zahlen verbreitet, wäre es ein Thema für uns.

Viele Leute die bei Psiram was über sich lesen, sind not amused, auch wenn sämtliche Informationen dazu entweder von ihnen selbst stammen oder aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengefasst. Im Gegensatz zu anfänglichen etwas chaotischen Artikeln von vor 10 Jahren achten wir inzwischen viel stärker darauf, zu den auch scheinbar unwichtigen Details Belege zu nennen - so schwierig dies ist weil die Protagonisten oft in schwer aufzufindenden Publikationen veröffentlichen und es oft einen Wettlauf mit Löschungen im Internet gibt. Wenn anonyme Emails mit Tips kommen, veröffentlichen wir das in der Regel nicht. Nur wenn es eine zweite Quelle gibt oder andere Belege nachkommen.

Die meisten Personen die sich in Wiki oder Blog wiederfinden, reagieren nicht erkennbar für die Psiramautoren. Man zieht es meist vor sich ausserhalb von Psiram auszulassen, wo die Wahrscheinlichkeit einer Konfrontation geringer ist. Psiram hat sich in der Vergangenheit immer mit den eingehenden Emails auseinandergesetzt. Erkannte Fehler werden meist innerhalb von Stunden bis wenige Tage korrigiert, und die Änderung hier:

https://www.psiram.com/ge/index.php/Errata

protokolliert wenn sie relevant ist. Jeder kann im Forum oder im Blog-Kommentarbereich sich zu Wort melden. Wir empfehlen dabei anonym zu bleiben. Solange keine Beleidigungen kommen kann da auf Fehler hingewiesen werden, auch ausführlich. Eine Art "So jetzt rede ich - Gegendarstellung" wird es meiner Meinung nach in den Artikeln nicht geben, sie könnte für irgendeine Art Propaganda genutzt werden. Zu einigen Artikeln gab es Rückmeldungen und Psiram hat auf diese reagiert. So finden sich Artikel, in denen nach einer Reaktion sinngemäss steht X meldete sich bei uns über eine Email und bestreitet XYZ. Es ist nicht das Interesse des Projekts Dinge zu verbreitet, zu denen es keine Quelle gibt. Im Gegensatz zur Wikipedia sind wir aber gezwungen weniger wählerisch bei den Quellen zu sein als die Wikipedia, das ergibt sich aus unserer Klientel, die gerne unliebsames löschen lässt.
For Hinweiße that lead to the identification of the operators of Esowatch.com, a reward is offered

Ein Impfgegner, ein Reichsbürger und ein Chemtrailanhänger kommen in eine Kneipe. Er bestellt ein Bier.

Peiresc

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Re: Chelattherapie - Verbesserungsvorschläge
« Antwort #78 am: 20. Januar 2017, 10:00:09 »
Tatsächlich gibt es in Deutschland seriöse Kritik an zu häufigen Röntgenaufnahmen. Deutschland ist bekannt für ein hohe Anzahl von Röntgenaufnahmen/Person/Jahr.
Keine Frage. Aber die in den Medien auf Krawall gebürstete Wiedergabe ist, sagen wir mal, unterkomplex. Regelmäßig fallen grundlegende Umstände (Fragen von Sensitivität und Spezifität, die je nach untersuchter Kondition unterschiedlich zu bewerten sind; Defensivmedizin usw.) unter den Tisch. Gelegentlich werden diese Umstände auch von den Studienautoren nicht beleuchtet.
Wenn es Dauerbrenner sind, dann gibt es regelmäßig auch Gründe dafür, mögen sie medizinisch oder außermedizinisch sein.

Aber das ist hier völlig OT, wie Du richtig bemerkst.