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Autor Thema: Weizengrassaft und Krebsheilung  (Gelesen 5358 mal)

Sven Rohark

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Weizengrassaft und Krebsheilung
« am: 15. November 2016, 00:10:55 »
WunderLebensMittel - Mit dem bewährten Hippocrates-Programm Lebenskraft tanken - für Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter
      
WunderLebensMittel - Mit dem bewährten Hippocrates-Programm Lebenskraft tanken - für Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter
von Dr. Brian Clement
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90
      
3.0 von 5 Sternen Wunderlebensmittel, 30. Juli 2016
   
Rezension bezieht sich auf: WunderLebensMittel - Mit dem bewährten Hippocrates-Programm Lebenskraft tanken - für Gesundheit und Vitalität bis ins hohe Alter (Taschenbuch)
Dr. Brian Clemen stellt uns in diesem Buch seine Gedanken zum Hippokrates Programm in seiner Klinik in der USA vor womit auch Krebspatienten anscheinend Heilung erreichten,  die schulmedizinisch aufgegeben waren. Ich finde das Buch insgesamt lesenswert. Für mich waren die Erfahrungsberichte das interessanteste. Das ganze Buch nur mit diesen Erfahrungsberichten dazu genau erklärt was die Patienten gemacht haben hätte mir vollkommen ausgereicht. Das ganze drumherum, auch interessant aber doch eher Behauptungen ohne wirkliche klare Beweise.
Ich muss da Dr. T. Colin Campbell der das Vorwort zum Buch geschrieben hat Recht geben. "Aus wissenschaftlicher Sicht würde ich mir wünschen, es gäbe für diese Behauptung mehr... Beweise..."
Eine Textstelle finde ich besonders Grenzwertig. Seite 86. "Es gibt mehrere Medikamente zur Behandlung der Candida-Infektion, doch unserer Erfahrung nach schwächen sie das Immunsystem nur weiter. Einige Ärzte empfehlen gar den Verzehren von mehr tierischem Eiweiß, was unserer Ansicht nach die schlechte aller Behandlungsmöglichkeiten ist. Unsere Forschungsarbeit am Hippocrates Institute zeigt vielmehr, dass sich die Symptome auf diese Weise nur verschlimmern."
Da stellt sich mir als mitdenkender Leser die Frage, in welcher Art wurden im Rahmen dieser "Forschungsarbeit" die tierischen Produkte verabreicht, was Clement berechtigt eine solche Aussage zu tätigen? Als Hamburger, Döner, rohes Hackfleisch, rohe Eier, rohe Sauermilch nach Dr. Evers, rohe Butter, rohe Kamelmilch, rohe Wachteleier, Austern....
Ich denke er macht in seinem Zentrum Beobachtungen mit seinem veganem Hippokrates Programm. Wie kann er da Aussagen über eine Forschungsarbeit zur Auswirkung von tierischen Produkten und Candida-Infektionen tätigen?
Vielleicht ist es möglicherweise ein Übersetzungsfehler. Wenn nicht finde ich das sehr seltsam. Ich habe oft persönlich erlebt, das Mediziner Behauptungen etwa zu Rohkosternährung, antitumoralen Ernährungstherapie oder auch Fasten tätigten ohne sich jemals mit dem Thema beschäftigt zu haben. Ich erlebe das immer wieder, die Leute tätigen Aussagen ohne dafür persönliche Beobachtungen oder andere Quellen vorzulegen.

Meine Standardantwort auf die meisten Fragen. "Entschuldig, kann ich keine Aussage dazu tätigen, es könnte möglich sein....." Es ist wichtig hier wirklich seriös und ehrlich zu bleiben. Das hat Buddha schon gesagt,  dichte nichts hinzu. Bleibe so nah wie möglich immer bei der direkten Beobachtung.
Diese Aussage zu Candida-Infektion und tierischem Eiweiß belegt er in keiner Weise. Es schließt sich nur eine für mich pseudowissenschaftliche Erklärung an. Das Buch hat ein nettes Quellenverzeichnis allerdings ohne Fußnoten. Man erkennt teilweise nicht zu welchem Satz die Quelle sein soll.

Der positive Denkansatz bei Krebspatienten, auch die Quellen dazu haben mir sehr gut gefallen. Er gibt Seite 105 Tipps zur Stärkung des Immunsystems. Täglich 20 bis 30 in die Sonne, frische Luft viel Sauerstoff, reines Wasser trinken,  "Ernähren Sie sich vegan und mindestens zu 75 Prozent rohköstlerisch (nach Volumen berechnet). Sprossen und grünes Gemüse bieten den ausgewogensten Nährstoffgehalt." 2 mal täglich frische Mixgetränke aus Keimlinge grüner Gemüse. Er empfiehlt Grün- und Blaualgen, Chlorella und Spirolina, weglassen von Salz, raffinierten Zucker,  Auszugsmehle, Milchprodukte, Essig,erhitzte Öle, Nahrungsmittel mit Konservierungsmittel, Farbstoffen und Lebensmittelzusätze. Desweiteren empfiehlt er die konsequente Meidung von Gebratenes oder Mikrowelle.
Insgesamt finde ich diese Forschungsarbeit von Clemens wegweisend. Es ist gar nicht notwendig hier zu viel wissenschaftlich Auszuschmücken, ausser man hat wirklich sehr gute Quellen. Ich lasse mich nicht blenden durch ein umfangreiches Quellenverzeichnis. Letztendlich ist die Qualität der Quelle entscheidend, das sie diesbezüglich ganz klare Aussage tätigt, die seine Praxisbeobachtungen decken. Entweder hat er Erfolge mit seiner Methode oder nicht.
Wenn ja Fallbeispiele vorstellen mit Befund vor und nach dem Hippokrates Programm,  ergänzt mit persönlichen Worten der Person.

Mir sind als mitdenkender Leser noch andere Dinge aufgefallen. Im Zusammenhang mit dem Wort Enzyme, Leukozytose, Nahrungsergänzungsmittel u.ä. Ich denke das ich wahrscheinlich über hundert Fehler in diesem Buch finden würde. Also Sachverhalte die in dieser Art wie er es sagt wissenschaftlich nicht haltbar bzw belegt sind. Also mit einiges an Zeitabstand, in 500 Jahren als falsch erkennt werden.

Interessant auch folgende Textstelle. Seite 132. " Eduard Howell ist ein Spezialist für enzymatische Ernährung und Autor des Buches Enzyme Nutrition. Er konnte zeigen, daß Enzymmangel zu Fettsucht,  Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmten Krebsartige und vorzeitigem Altern führen kann." Ich entnehme aus diesem Satz das Clement offenbar die Arbeit von Howell kennt. Howell experimentierte auch mit rohen tierischen Produkten und erkannte den Unterschied was diese Produkte roh oder erhitzt verursachen. Das ist eine von Howells Kernaussagen. Wie kann da Clement in seinem gesamten Buch alle tierischen Produkte egal ob erhitzt oder roh, also "enzymatisch", in eine Schublade schieben? Als mitdenkender Leser frage ich mich da natürlich warum er da so einseitig gegen tierische Produkte argumentiert, aber gleichzeitig Howell zitiert. Und da frage ich mich auch, wenn Clement soviele Quellen hier zitiert also sehr belesen ist, ob er da das Buch von Dr. Max Gerson nicht kennt. Der berühmteste alternative Krebarzt der USA. Geson schreibt in diesem Buch das er rohe tierische Produkte zur Heilung von Multiple Sklerose einsetzt. Vielleicht liegen Clement sogar die Arbeiten von Dr. Josef Evers vor der Multiplen Sklerose mit tierischen Produkten geheilt hat. 9000 Kranke haben seine Rohkost Ernährung mit tierischen Produkten durchgeführt. Seite 146 bringt Clement Studien die zeigen das tierische Produkte das Leben verkürzen usw. Einmal steht auch das Wort gegarte tierische Fette. Das ist ja ok. In anderen Sätze steht nur "... demzufolge Labortiere,  die mehr tierische Proteine zu sich nehmen,  eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als andere." Clement pickt sich hier Studien heraus die genau seine Meinung belegen. Das ist auch an Udo Pollmer oder Campbell und Colin in CHINA STUDY bedenklich. Sir McCarrison hat 25 Jahre Fütterungsversuche an Tieren durchgeführt. Hat auch die Ernährung von Menschen auf Ratten übertragen usw. Sehr interessant zu lesen. Siehe Dissertation Semler. Sir McCarrison hat das Gegenteil festgestellt, was Clement hier schreibt. Wurden Ratten zu wenig mit tierischen Produkten versorgt sind sie krank geworden, ähnliches hat auch Howell beobachtet ... Und es scheint mir auch sehr unwahrscheinlich das Clement nicht das Meisterwerk der Menschheit "Nutrition and Physical Degeneration" von Dr. Weston Price kennt. Price stelle fest je geringer der tierische Nahrungsanteil desto stärker hatten die untersuchten Naturvölker Karies. Im Kapitel über die Schweiz schreibt Price auch die Wichtigkeit den Unterschied zur Butter, das Dr. Rolling nur mit Roher Butter Gürtelrose geheilt hat. Es ist doch fast unmöglich das Clement der so belesen ist, der unendlich vielen Studien hier anführt diese Medizinischen Meisterwerke nicht kennt oder die Kapitel von Howell über rohe tierische Proteine wo er mehrfach Ärzte erwähnt die Eskimos vor Ort untersuchten, einer lebte sogar mehrere Jahre mit um die Ernährung am einen Körper zu erfahren. Passt so eine positive Erfahrung mit rohen tierischen Produkten nicht in Clement seine Vorstellungswelt, das er sie totschweigt? Es ist wirklich äußerst seltsam das Clement hier Howell zitiert, aber im gesamten Buch das Gegenteil von Howells Aussagen versucht mit Studien zu belegen. Howells Buch kann ich jedem Leser empfehlen, es ist sehr interessant. (In meinem Buch habe ich interessantes aus seinem Werk in einem Kapitel zusammengefasst.)

Aufschlussreich auch folgende Textstelle. Seite 186 beginnt Clement damit gesunde Lebensmittel nach dem Nährstoff-& Energiegehalt in fünf Sterne bis ein Sterne Tabellen zu klassifizieren. Nach dem ich zuvor Seitenlang lesen müsste das Fleischesser viel weniger Intelligent sind viel mir allerdings bereits nach paar Sekunden auf das Sonnenblumensprossen einmal in Tabelle fünf und bei drei Sterne zu finden sind. Ok.
Aber diese Klassifizierung ist interessant. Auf jedenfall wundern mich diese Tabellenzusammenstellungen etwas. Ich habe unglaublich viel in den 20 Jahren unter 100% Rohkosternährung getestet. Wahrscheinlich gehöre ich diesbezüglich zu den erfahrensten Menschen, auch ursprünglich ernährtesten Menschen die es zur Zeit gibt. Auch Mono, wild usw. Selbst ich habe nur Teilwissen es ist so unglaublich umfangreich diese Angelegenheit. Aber ein paar Gedanken dazu aus meiner Sicht. Um Clement besser einzuschätzen, damit man selbstbestimmt denken kann, auch kritisch bleibt.
Als erstes viel mein Blick auf das Wort Chicorée bei der 5 Sterne Übersicht. Für mich ist das eigentlich mehr Füllstoff wenn es im Winter wirklich nichts anders gib. Zumal er auch immer schon abschnitten irgendwie im Laden liegt, auch ohne Sonnenlicht heranwächst. Er steht an erster Stelle bei Kräutern. Jedes Grüne Blatt direkt vom Garten hat für mich da tausendfach mehr Nährwert und Energie. Bei Früchten steht hier Ananas, Mango, Papaya Sternfrucht.
Auch eine Ananas hat eine Mega lange Transportzeit hinter sich, bevor sie im Laden liegt. Wenn ich in etwa Costa Rica durch den Permakultur-Dschungel wandele und meine Nase zur Frucht senke, dieses unglaubliche Aroma in meine Zellen zieht, breche ich sie ab und esse sie sofort auf. Ja dann ist das wirklich ein 5 Sterne Lebensmittel. Was ich bei Früchten hier ganz klar vermisse sind natürlich Worte wie Chempedak Durian Wani Sapoten Jackfrucht usw. und vor allem aber die Beerenfrüchte. Es gibt ein Buch Krebszellen mögen keine Himbeeren. Habe es nicht gelesen, weil ich seit vielen Jahren Beeren liebe, das Buch Kerngesund ohne Umwege kenne. Dieser Autor Walter Schaube isst nur Beerenfrüchte. Diese Energie gerade bei wilden Beeren, also Himbeeren,  Cranberries - Preiselbeeren, Brombeeren, Blaubeeren ist genial. Diese hat Clement bei zwei Sterne einsortiert. Auch wilde Weintrauben sind genial. Das sind Meisterwerke der Schöpfung. Clement hat Weintrauben bei der drei. Clement macht hier gar keine Unterscheidung zwischen wilden und gezüchteten Früchten. Bei mir ist übrigens jede Frucht in eine Kategorie zwischen 1 bis 10 gewertet. Nur so aus Spaß. Also manchmal sage ich das ist eine Weintraube oder Feige im 10ner Bereich. Also absolut überragend. Die Ananas frisch geerntet also viel besser wie eine im Supermarkt. Weintrauben,  auch Ananas usw. im Supermarkt oder Bioladen esse ich normalerweise nicht. Ausser Melone, Granatapfel, Zitronen, Kiwi und Pysalis esse ich eigentlich gar keine Früchte aus dem Laden. Die Qualität ist einfach zu niedrig. Hier in der Liste stehen auch Meeresalgen aus dem Pazifik. Das Buch hat Clement wohl ca 2006 geschrieben. Nun durch den Atomunfall in Japan ist da wieder mal zu merken wie teuer die Atomenergie in Wahrheit ist. Das mit Abstand teuerste was die Menschheit ja hatte. Diese Algen kann man nun wohl nicht mehr essen.
Seite 70 schreibt Clement übrigens über Tschernobyl. Das die Süßwasseralge Chlorella hier mit Erfolg zur Entgiftung eingesetzt werden kann. Es wurde damals auch eine Therapie erfolgreich eingesetzt wo rohe Wachteleier gegessen wurden. Auch die älteste Frau der Welt jetzt 116 Jahre hat auf ärztlichem Anraten von ca. 1930 wegen der schlechten Blutwerte darauf hin die empfohlenen drei rohen Eier täglich gegessen. Nun mit über 100 Jahren aber nur noch zwei rohe Eier täglich?

Seite 154 schreibt Clement "Bradley J. Wilcox, Altersforscher an der Harvard Medical School der die Lebensweise der Bewohner auf Okinawa zehn Jahre lang studierte, hat vier Punkte herausgearbeitet, die für die Langlebigkeit dieser Menschen verantwortlich sind:

- eine vorwiegend pflanzliche kalorienarme Ernährung
- regelmäßige körperliche Bewegung
- eine starke spirituelle Tradition und
- eine positive Lebenseinstellung"

Hier würde ich natürlich ergänzen: regelmäßige körperliche Bewegung bei frischer Luft
Bei "vorwiegend pflanzliche kalorienarme Ernährung" da gehe ich voll mit. Ein veganes Dogma würde ich daraus aber nicht ableiten, zumal die Japaner dafür bekannt sind gern auch tierische Produkte sogar roh zu essen.

Mich als interessierter Mensch im Bereich Prävention und Heilung von Krankheiten würde natürlich interessieren ob durch z.B. rohe Wachteleier im Hippokrates Programm Krankheiten wie Multiple Sklerose höhere Heilungsmöglichkeit erreichen. Welche Auswirkungen das auf verschiedene Erkrankungen hat, auch die Durchführung oder gar Langlebigkeit der Personen erhöht. Wie bei der jetzt ältestern Frau der Welt. Auch überhaupt Daten zur Langlebigkeit bei diesen Menschen welche nach diesem Programm leben. Gibt es ja nun schon seit über 50 Jahren. Wieviele sind über 100 geworden, wer hat es am längsten praktiziert? Wieviele Multiple Sklerose Kranke wurden geheilt und in welchem Stadium? Wieviele Krebskranke usw.? Wieviele Menschen haben das Programm gemacht und wie viele haben es wie lange praktiziert?...

Wir müssen wirklich versuchen bei der Rohkostliteratur oder auch vegan usw. So ehrlich und seriös wie möglich zu bleiben. Ich ermahne mich dabei auch selbst immer wieder. Es bringt letztendlich nichts hier einseitig zu schreiben oder Wissenschaftlichkeit vorzutäuschen. So lange die Medizinische Forschung kein Interesse an der Erforschung von Pharmafreien Behandlungsmethoden wie Fasten und Ernährungstherapie, besonders Rohkost hat, besteht die Einzige Möglichkeit nur darin von Praxisbeobachtungen zu berichten. Selbst wenn diese Aussage nicht wissenschaftlich belegt ist, so ist sie doch ein Indiz. Ein Indiz hat eine geringe Aussagekraft,  aber er hat eine. Je mehr Indizien desto schwerer wiegt die Aussage. Deshalb ist es wichtig immer so praxisnah wie möglich Beobachtungen zu beschreiben.
Was bei diesen Beschreibungen der Patienten auffällt die sind so ganz anders wie bei Franz Konz Autor von "Urmedizin" oder Helmut Wandmaker Autor vor "Willst du gesund sein vergiss der Kochtopf". Wandmaker und Konz haben auch solche Beschreibungen gesammelt. Bei denen sind die Beschreibungen so kurzfristig. Wie nach einer Fastenkur. Ja wunderbar toll usw. Wo ich mich vor 20 Jahren schon beim Lesen sofort gefragt habe. Wie lange haben sie den diese Ernährung geschafft. Ganz anders diese Beschreibungen in Clements Buch. Da wird ein Leidensweg beschrieben unglaublich, wo die Leute oft hoffnungslos dem Ende entgegen sahen. Der Mediziner nur noch sein Beileid bekundete... Clement hat sie dort herausgeholt und nach mehreren Jahren schreiben diese Menschen hier Ihren Erfahrungsbericht. Was nützt das schönste Ernährungsprogamm wenn man es nicht schafft über Jahre zu praktizieren? Wer heilt hat Recht würde ich mal sagen. Wie schon am Anfang geschrieben, hätten mir ein Buch nur aus diesen Berichten mit genaueren Befunden vor und nach dem Hippokrates Programm ausgereicht.

Alle Beschreibungen der Patienten Erfahrungen die Clement hier in diesem Buch "Wunderlebensmittel" zitiert, sind so beeindruckend das sie eine sofortige wissenschaftliche Überprüfung rechtfertigen.

Sven Rohark

PS:
95 % der medizinischen Forschungen werden heute von der Pharma finanziert. Quelle öffentlich rechtliches Fernsehen. Das bei der Pharma die antitumorale Ernährungstherapie, die Heilung mit Rohkost und Fasten bei chronisch entzündlichen degenerativen Erkrankungen kein Studienbereich sind ist nachvollziehbar. Nur 5 % der medizinischen Forschungen wird staatlich finanziert und auch diese überprüfen oft nur die Forschungsergebnisse der Pharma. Wie wirkungsvoll diese Therapie, im Vergleich zum etwa Hippokrates Programm ist, kann ein Mediziner nicht beurteilen. Wie soll er etwas beurteilen, ohne das es erforscht wurde? Wie kann ein Arzt dazu etwas seriöses Aussagen ohne sich darüber informiert zu haben? Oder ist dieser Doktor der Medizin etwa ein Meister der Wünschelrute, im Karten- und Kaffeesatzlesen, oder gar der Glaskugel?

eLender

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #1 am: 15. November 2016, 00:31:55 »
Schön, du hast bei Amazon eine Rezension eines Buches geschrieben. Wolltest du uns das mitteilen?
Wollte ich nur mal gesagt haben!

ZKLP

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #2 am: 15. November 2016, 04:01:28 »
Ich wäre an einem Nährstoffvergleich von Gerstengras (https://www.psiram.com/ge/index.php/Gerstengras), Weizengras (fehlt noch im Wiki...) und herkömmlichem Rasenschnitt interessiert.

Sauropode

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #3 am: 15. November 2016, 11:51:11 »
Ich wäre an einem Nährstoffvergleich von Gerstengras (https://www.psiram.com/ge/index.php/Gerstengras), Weizengras (fehlt noch im Wiki...) und herkömmlichem Rasenschnitt interessiert.

Zumindest bei normalem Rasen könnten landwirtschaftliche Veröffentlichungen über den Nährstoffgehalt verschiedener Futtersorten Auskunft geben. Ist das Gas siliert oder frisch. Im Winter müsste man mit Silage Vorlieb nehmen, ich bevorzuge aber doch lieber Sauerkraut zur Haxe.
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben mehr geben. Wer keine Furcht vor dem Teufel hat, der braucht keinen Gott mehr. Umerto Ecco

Belbo

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #4 am: 15. November 2016, 12:15:22 »
Auch die Mittelbayerische Zeitung und ihr investigativer Jungjournalist Philipp Froschhammerhaben da schon knallhart recherchiert.

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/der-zaubertrank-aus-dinkelgraesern-21415-art1173266.html

Zitat
Zwar wird dem Dinkelsaft eine heilende Wirkung bei etlichen Krankheiten nachgesagt, jedoch wurde diese noch nicht von einer wissenschaftlichen Studie der EU überprüft. Aufgrund der „Health Claim Verordnung“ ist es deshalb untersagt, gesundheitsbezogene Werbung mit den Produkten zu tätigen. Aus eigener Erfahrung können Neumann und Kauzner jedoch berichten, dass Kunden ihre Säfte erfolgreich gegen Krebs, Diabetes und andere Schmerzen sowie zur Blutverdünnung und zur Alzheimervorbeuge angewandt hätten. Außerdem gilt der Saft als außergewöhnlicher Energielieferant. „Es ist das hochwertigste Lebensmittel, das ich kenne“, schwärmt Kauzner von seinem Produkt. „Trinkt man den Saft, fühlt es sich wie Lichtenergie im Körper an.“

eLender

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #5 am: 15. November 2016, 12:52:26 »
Auch die Mittelbayerische Zeitung und ihr investigativer Jungjournalist Philipp Froschhammerhaben da schon knallhart recherchiert.

Daraus:
Zitat
Initiator dieser Geschäftsidee war Kauzners Lebensgefährtin. „Sie hatte einen Krankheitsfall in der Familie und hat nach Mitteln gesucht, die helfen könnten“, erinnert sich Kauzner. Im Zuge ihrer Nachforschungen stieß Neumann auf die Arbeit von Dr. Brian Clement, Leiter des Hippocrates Health Instituts in Florida. Er schwört bei der Behandlung vieler Krankheiten auf die Heilwirkung von Grassäften. Als der Gärtner und seine Lebensgefährtin auf Anraten einer befreundeten Heilpraktikerin diese Methode anwendeten, waren sie gleich begeistert. Bald darauf pflanzten sie die ersten Kästen Dinkel in einer provisorischen Vorrichtung über der Heizung in Kauzners Büro.

Die waren wahrscheinlich begeistert, dass so viele Deppen das Zeugs gekauft haben. Nach der „Health Claim Verordnung“ darf man ja eigentlich nichts zu Heilwirkungen sagen. Aber was solls, das macht man dann eben anonym oder offen in den entsprechenden Foren. Der markierte Herr wäre glatt ein potentieller Neubewohner des Wikis.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Typee

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #6 am: 15. November 2016, 13:00:00 »
Ich wäre an einem Nährstoffvergleich von Gerstengras (https://www.psiram.com/ge/index.php/Gerstengras), Weizengras (fehlt noch im Wiki...) und herkömmlichem Rasenschnitt interessiert.

Der Rasenschnitt enthält mehr Vitamin B 12. Weil, gelegentlich defäkiert das eine oder andere Getier aufs Grün. Steigern lässt sich das mit organisch gedüngtem Wiesenschnitt.
Heilige Bücher sind wie Eintöpfe. Man holt nur das heraus, was man hineingetan hat.

ZKLP

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #7 am: 15. November 2016, 14:32:54 »
Der Rasenschnitt enthält mehr Vitamin B 12. Weil, gelegentlich defäkiert das eine oder andere Getier aufs Grün. Steigern lässt sich das mit organisch gedüngtem Wiesenschnitt.

Du solltest den gesundheitlichen Mehrwert der mitgehäckselten Mollusken und Kerfe nicht unterschlagen.

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/V050111/Schnecken+frisch/
http://www.biotropics.com/html/nahrwerte.html

biomango

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #8 am: 15. November 2016, 16:31:58 »

Sauropode

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #9 am: 15. November 2016, 17:08:41 »
So lange er rohköstlich ist, muss er gesund sein.  ;D
Die schlimmste Idee ist die einer besseren Welt.

Groucho, Du fehlst!

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Typee

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #10 am: 15. November 2016, 20:36:34 »
Der Rasenschnitt enthält mehr Vitamin B 12. Weil, gelegentlich defäkiert das eine oder andere Getier aufs Grün. Steigern lässt sich das mit organisch gedüngtem Wiesenschnitt.

Du solltest den gesundheitlichen Mehrwert der mitgehäckselten Mollusken und Kerfe nicht unterschlagen.

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/V050111/Schnecken+frisch/
http://www.biotropics.com/html/nahrwerte.html

Das geht ja gar nicht, das wäre nicht vegan!
Heilige Bücher sind wie Eintöpfe. Man holt nur das heraus, was man hineingetan hat.

ZKLP

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #11 am: 15. November 2016, 23:23:07 »
Aber unvermeidbar.

Auch in der sterilsten Weizengraskultur nisten sich schon mal ein paar Blattläuse ein. Da die possierlichen Tierchen sich dummerweise gerne in den Blattscheiden verstecken, sind auch die liebevollsten Umsiedelungsversuche nicht immer von Erfolg gekrönt.

Weizengrassaft mit Blattlaus-Proteinextrakt. Yummy!

Belbo

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #12 am: 16. November 2016, 00:21:45 »
Der Rasenschnitt enthält mehr Vitamin B 12. Weil, gelegentlich defäkiert das eine oder andere Getier aufs Grün. Steigern lässt sich das mit organisch gedüngtem Wiesenschnitt.

Du solltest den gesundheitlichen Mehrwert der mitgehäckselten Mollusken und Kerfe nicht unterschlagen.

http://www.naehrwertrechner.de/naehrwerte-details/V050111/Schnecken+frisch/
http://www.biotropics.com/html/nahrwerte.html

Das geht ja gar nicht, das wäre nicht vegan!

Ist DDT eigentlich vegan?

eLender

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Re: Weizengrassaft und Krebsheilung
« Antwort #13 am: 16. November 2016, 00:23:24 »
Auch in der sterilsten Weizengraskultur nisten sich schon mal ein paar Blattläuse ein.

Würde dann auch erklären, warum das Zeugs zur Krebsheilung taugt. Weil: unterernährte Krebse zwar kein Gras fressen, aber sehr gerne Blattläuse. So gelingt die Genesung.
Wollte ich nur mal gesagt haben!