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Autor Thema: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?  (Gelesen 17905 mal)

Hildegard

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #60 am: 18. April 2014, 23:21:10 »
Offensichtlich paßt es nicht, sonst würden ja nicht neuerliche Flatulenzen nachgedrückt.
Ich versuch es nochmal, ohne Körperfunktionen ins Spiel zu bringen.
Kürzlich fragte ich eine skeptische Bekannte, ob sie auch bei Psiram schreibe. Die Antwort: „Hab ich mal, aber dann hatte ich keine Lust, mich in diese Insiderstrukturen reinzufinden. Viele Postings bestanden nur aus Insider-Sachen oder Links.“
Um diese Strukturen einfach zu ignorieren, muss man offenbar so Asperger sein wie ich.

Groucho

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #61 am: 19. April 2014, 02:09:31 »
Die Antwort: „Hab ich mal, aber dann hatte ich keine Lust, mich in diese Insiderstrukturen reinzufinden. Viele Postings bestanden nur aus Insider-Sachen oder Links.“

Ich kenne kein halbwegs offenes, seit Jahren bestehendes Forum, wo man sich nicht erstmal reinfinden muss. Das ist genauso strukturbedingt. Entweder es ist einem den Aufwand wert, oder man lässt es, muss wirklich jeder selber wissen.

Es gibt z.B. Wikiautoren, denen das Forum ziemlich egal ist und da kaum lesen. Andere lesen nur bestimmte Abteilungen. Ich wüsste eigentlich nicht, was man hier noch großartig umstrukturieren sollte, es allen Recht zu machen ist unmöglich.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

Robert

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #62 am: 19. April 2014, 02:20:10 »
Offensichtlich paßt es nicht, sonst würden ja nicht neuerliche Flatulenzen nachgedrückt.
Ich versuch es nochmal, ohne Körperfunktionen ins Spiel zu bringen.
Kürzlich fragte ich eine skeptische Bekannte, ob sie auch bei Psiram schreibe. Die Antwort: „Hab ich mal, aber dann hatte ich keine Lust, mich in diese Insiderstrukturen reinzufinden. Viele Postings bestanden nur aus Insider-Sachen oder Links.“
Um diese Strukturen einfach zu ignorieren, muss man offenbar so Asperger sein wie ich.

Es ist normal, das Foren, die längere Zeit existieren, für Außenstehende und Neulinge als Insiderstrukturen erscheinen. Es kommt auch darauf an, welche interessen man hat, wo man sich einliest und wo nicht.

Vieles kommt daher, dass altgediente Mitglieder verschiede Themen bereits zum x. Mal zu lesen bekommen und sich eine Art Genervtheit breit macht.  Aber das hat weniger mit der Forenstruktur etwas zu tun als mit einem in fast allen Organisationen vorhandenen Phänomen. Egal ob Forum, Firma oder Verein.

celsus

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #63 am: 19. April 2014, 10:31:49 »
Ich kenne kein halbwegs offenes, seit Jahren bestehendes Forum, wo man sich nicht erstmal reinfinden muss. Das ist genauso strukturbedingt. Entweder es ist einem den Aufwand wert, oder man lässt es, muss wirklich jeder selber wissen.

Es gibt z.B. Wikiautoren, denen das Forum ziemlich egal ist und da kaum lesen. Andere lesen nur bestimmte Abteilungen. Ich wüsste eigentlich nicht, was man hier noch großartig umstrukturieren sollte, es allen Recht zu machen ist unmöglich.

Meine ganz subjektive Einschätzung: In den letzten Jahren ist es im Forum deutlich ruhiger und sachlicher geworden, mit kleinen Deviationen, wenn mal wieder hoher Besuch zu Gast ist.
Als ich vor ca. 6 Jahren zum ersten mal reingeschaut habe, kam es mir ungefähr so vor, wie es heute im AV-Forum zugeht (was ich gelegentlich durchaus unterhaltsam finde). Als ich mich dann später angemeldet habe, war es schon deutlich zivilisierter. In den letzten Jahren ist das Bewusstsein der Foristen gewachsen, dass hier auch andere Leute mitlesen und damit eine gewisse Verantwortung für die eigenen Worte verbunden ist.
Vielleicht geht es Florian Freistetter so, dass er die Entwicklung der letzten Jahre einfach übersehen hat und sein Bild von Psiram nicht mehr ganz aktuell ist.
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sweeper

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #64 am: 19. April 2014, 11:06:13 »
Vielleicht kann man einfach darauf hinweisen, dass das Forum völlig unmoderiert ist?
Außenstehende erwarten ja (mit einem gewissen Recht) hier Wiki-Autoren zu treffen. Der streckenweise barsche Ton wird dann aus Unwissenheit den Wikiautoren angelastet.
Das könnte z.B. auch FF's Reserviertheit erklären.

Eine weitere Irritation könnte sein, dass einerseits zwar betont wird, hier könne jeder seine Meinung schreiben - andererseits greifen ( wie oben) plötzlich Wesen aus dem Off schlecht gelaunt in die Duskussion ein. Ist das dann ein Moderationsversuch?
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pelacani

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #65 am: 19. April 2014, 11:30:06 »
Vielleicht kann man einfach darauf hinweisen, dass das Forum völlig unmoderiert ist?
Außenstehende erwarten ja (mit einem gewissen Recht) hier Wiki-Autoren zu treffen. Der streckenweise barsche Ton wird dann aus Unwissenheit den Wikiautoren angelastet.
Das könnte z.B. auch FF's Reserviertheit erklären.

Eine weitere Irritation könnte sein, dass einerseits zwar betont wird, hier könne jeder seine Meinung schreiben - andererseits greifen ( wie oben) plötzlich Wesen aus dem Off schlecht gelaunt in die Duskussion ein. Ist das dann ein Moderationsversuch?
Einerseits beklagst Du die fehlende Moderation, andererseits die plötzlichen Wesen aus dem Off. Und ich habe gar keine Lust, mir "FF's Reserviertheit" zu erklären.

sweeper

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #66 am: 19. April 2014, 11:38:04 »
Ja, diese Ambivalenz beklage ich. Weil die Moderation als solche nicht erkennbar oder nach dem Zufallsprinzip und je nach Eingeweidedruck zu erfolgen scheint.
FF habe ich erwähnt, weil es in diesem Faden ursprünglich um seinen Blogpost und indirekt seine Distanzierung gegenüber Psiram ging.
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Terry Pratchett

pelacani

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #67 am: 19. April 2014, 11:41:15 »
Ja, diese Ambivalenz beklage ich. Weil die Moderation als solche nicht erkennbar oder nach dem Zufallsprinzip und je nach Eingeweidedruck zu erfolgen scheint.
Was zahlst Du denn so? Vielleicht bewerbe ich mich dann um einen solchen Moderatorposten.
edit. Und die "Kritik" von Florian Freistätter hebt mich erst an, wenn er konkret wird.

sweeper

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #68 am: 19. April 2014, 11:58:24 »
@Pelacani:
Da hast du mich wohl missverstanden.
Ich kann sehr gut damit leben, wenn das Forum völlig unmoderiert ist.
Nur sollte man das dann deutlich im Disclaimer zum Ausdruck bringen anstatt ab und zu einen schlecht gelaunten Deus ex machina inkarnieren zu lassen, der weder als Mod noch als Wikiautor erkennbar ist. Das ist keine "Anarchie", wie du es oben nanntest, sondern Inkonsequenz und - in meinen Augen - Willkür.

Was du zu FF's Blogpost kritisch anmerken willst bzw deine Anfragen an ihn - das wird sich durch deine hier angeregte " Metadiskussion" sicher nicht klären lassen.
Das solltest du dann besser in seinem Blog äußern. Meine Vermutung kann auch falsch sein - das ändert aber nichts an seinem geäußerten Vorbehalt.

Jedenfalls fühlst du dich doch angesprochen - sonst würdest du dir nicht die Mühe machen, mir zu antworten.
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pelacani

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #69 am: 19. April 2014, 12:23:46 »
@Pelacani:
Da hast du mich wohl missverstanden.
Glaub ich nicht.

sweeper

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #70 am: 19. April 2014, 12:29:20 »
@Pelacani:
Da hast du mich wohl missverstanden.
Glaub ich nicht.
So viel Glaubensfreiheit (und noch viel mehr) gestehe ich dir gerne zu. ;)
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Harlequin

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #71 am: 19. April 2014, 12:58:33 »
Ist es wichtig was <irgendwer> über Psiram denkt? Schwammige Kritik finde ich praktisch immer ärgerlich, ohne konkrete Punkte oder Verbesserungsvorschläge.

Wobei sich immer was finden lässt, hier 2 von mir:
In der Liste der "Kürzesten Artikel" sind einige ziemlich nutzlose.
http://www.psiram.com/ge/index.php/Spezial:K%C3%BCrzeste_Seiten

z.B. der hier:

http://www.psiram.com/ge/index.php/Waldorfschule_Potsdam
Zitat
Die Waldorfschule Potsdam war an der KJHE Alte Ziegelei Rädel involviert. Dabei wurde sie durch eine Frau Sonntag und Malcolm Hope vertreten.

Verbesserungsvorschlag: Löschen

Umgekehrt, Längste Seiten:
Das hier ist ein Monstrum, will keiner lesen.
http://www.psiram.com/ge/index.php/Focardi-Rossi-Energiekatalysator

Verbesserungsvorschlag: Hauptartikel kurz, 1 Artikel "Versuche zum Rossi", 1 Artikel "Rossi" (oder so ähnlich)

Mit Kritik wie dieser kann man etwas anfangen. Ich bin sicher, das man noch mehr Artikel findet, die zu verbessern wären, das ist aber natürlich alles viel Arbeit.
Man braucht vor der Liebe Gottes keine Angst zu haben. Er hat seit 2.000 Jahren niemand mehr geschwängert.

Groucho

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Re: Florian Freistetter: ist-skeptischer Aktivismus kontraproduktiv?
« Antwort #72 am: 19. April 2014, 15:16:51 »
Meine ganz subjektive Einschätzung: In den letzten Jahren ist es im Forum deutlich ruhiger und sachlicher geworden, mit kleinen Deviationen, wenn mal wieder hoher Besuch zu Gast ist.
Als ich vor ca. 6 Jahren zum ersten mal reingeschaut habe, kam es mir ungefähr so vor, wie es heute im AV-Forum zugeht (was ich gelegentlich durchaus unterhaltsam finde). Als ich mich dann später angemeldet habe, war es schon deutlich zivilisierter. In den letzten Jahren ist das Bewusstsein der Foristen gewachsen, dass hier auch andere Leute mitlesen und damit eine gewisse Verantwortung für die eigenen Worte verbunden ist.

Sehe ich auch so. Das Ganze ist zu Anfang mehr als Satire-Projekt gestartet mit dem Wiki. Man hat sich z.B. über so Figuren wie Rondholz (die stets ausgeteilt hat, als gäbe es kein morgen) und Konz lustig gemacht. Nach und nach wurde es immer ernsthafter, spätestens als die Mördersekte um Hamer hinzu kam. Für das Wiki wurde ein Konsens entwickelt (sachlich, möglichst viele Quellenangaben, möglichst verständlich geschrieben), der Blog wurde im Schnitt gehaltvoller, das Forum im allgemeinen deutlich sachlicher.

Zitat
Vielleicht geht es Florian Freistetter so, dass er die Entwicklung der letzten Jahre einfach übersehen hat und sein Bild von Psiram nicht mehr ganz aktuell ist.

Vermutlich. Aber wenn er keine Lust hat, sich ein aktuelles Bild zu machen, soll er halt schweigen. Dass sich Projekte im Netz schnell verändern können, ist eine Binse. Er ist ja kein Spinner sondern ein "Mitstreiter" in der Sache, der sich im Übrigen in seinem Blog stets (zurecht) gegen unkonkrete Kritik und Pauschalisierung wehrt. Da blitzt halt etwas Bigotterie auf. Aber was solls, jeder hat so seine Schwächen.

Eigentlich ging es ja um die nicht uninteressante Frage der Gruppen-/Vereinsbildung, um Groupthinkig, Auftreten in der Öffentlichkeit etc. Ein Thema, das auch für Psiram nicht uninteressant ist. Darum die Eingangsfrage.
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