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Studenten wider den Veggie-Wahn

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Begonnen von MrSpock, 12. März 2014, 16:31:01

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Conina

Wozu sollte man gegen "Gen-Soja" kämpfen?

Soja ist doch eine tolle pflanzliche Eiweißquelle.  ;D

F. A. Mesmer

@wurst

Du bist ein Trottel. Das ist keine Beleidigung, das ist eine Beschreibung.
Deine Lesen-und-Verstehen-Fähigkeiten sind enorm ausbaufähig. Dein angedeuteter Jesus-Komplex ist mindestens bedenklich.

Wo wäre den, planetar betrachtet, das Problem damit, dass wir alles wie bisher machen würden und entsprechend zu Grunde gehen, wie alles vor uns und alles nach uns. Wäre das ein Problem für "die Natur"? Mich deucht, dein Verständnis dieses Begriffes ist extrem unterkomplex, und problematisch wäre es für "die Natur" nicht. Wäre es schlimm für den Planeten? Eher überfällig.

Versuche doch mal anzunehmen, dass wir das bereits durch haben. Etliche hier haben zu diesem Thema meterweise gelesen, insbesondere wissenschaftliche Veröffentlichungen. Einige sind sogar Mediziner, Biologen und erfoschen diesen Quark.
Deine Prosa hier ist nicht neu, jedenfalls für uns nicht. Für dich mag deine neue Erkenntis tatsächlich neu sein. Wir haben das hier öfters - solche scheindiskussionen, wo sich mal wieder jemand ausprobieren möchte, dann ins Schwimmen kommt, laviert und versucht mit einer gehörigen Portion Selbstbetrug noch einen gesichtswahrenden Ausstieg zu finden.
Wie ich junge Leute manchmal hasse.

Robert

@Omikronn,
es gibt so viel zu tun, ganz ohne den Pathos der selbst auferlegten Askese.... Z.B. funktionierende Müllabfuhr und Kläranlagen.

@Wurst

ZitatDabei war die Kernaussage nur, weniger Fleisch zu essen.

Woher weißt Du, wer hier wieviel Fleisch isst? Und wieso soll man pauschal, unabhängig davon, wieviel jeder davon isst, unbedingt noch weniger werden?




F. A. Mesmer

Zitat von: Robert am 17. März 2014, 21:14:26
@Wurst

ZitatDabei war die Kernaussage nur, weniger Fleisch zu essen.

Woher weißt Du, wer hier wieviel Fleisch isst? Und wieso soll man pauschal, unabhängig davon, wieviel jeder davon isst, unbedingt noch weniger werden?
Du kommst dem jetzt mit Logik? Aber, aber, das ist doch unfair. Da könnte ja jeder kommen und irrationale Glaubenssysteme an die Wand klatschen...  ;)

wobei ich mich gerade frage, ob es auch rationale Glaubenssysteme gibt. :gruebel

Krebskandidat

Zitat von: wurst am 17. März 2014, 19:45:20
Was sagst du ihnen dann, wenn sie dich fragen, warum du nix gegen den Zerfall der Menschheit getan hast?

Diese Fehleinschätzung ist die eigentliche Grundlage des ganzen Bio-/Öko-/Veganer-Wahnsinns.
Dass die Menschheit/Natur/Welt kurz vor dem Untergang steht ist eine falsche Prämisse und führt zu falschen Schlussfolgerungen, auch wenn eure Argumentationsstruktur durchaus logisch sein kann.

Die Welt geht nicht unter! Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Natur geht es immer besser, immer weniger Menschen hungern (relativ) obwohl die Bevölkerung steigt. Auch verarmt der Kapitalismus die Menschen nicht immer mehr. Das hat es schon vor knapp 100 Jahren gegeben. Einer der Gründe für den 1. (und auch 2.) WK war die schlechte Grundstimmung, die Armut. Ein Jahrhundert voller ausuferndem Kapitalismus später nagt dennoch der Großteil der Menschheit nicht am Hungertuch. Die Armut geht allgemein sogar zurück.

Und nicht nur ging die Umweltverschmutzung zurück, auch ist die Natur in der Lage sich von Altlasten zu erholen. Bakterien erfinden neue Stoffwechselwege und bauen Xenobiotika ab und auch Katastrophen wie der GAU in Tschernobyl, der die Gegend ja für hunderte von Jahren unbewohnbar machen sollte ist heute kaum zu erkennen. Es gibt zwar einen Shift in der Population einzelner Spezies (Kiefern kommen mit der Strahlung nicht klar, Birken aber schon -> helle Birkenwälder dominieren heute die Gegend. Bei der Fauna ist es ähnlich.) aber allgemein lässt sich sagen, dass dort eine weit größere Biodiversität herrscht, als vor dem GAU.

Die Natur ist kein kindliches Gebilde, das geschützt werden muss. Sie ist auch keine mächtige gottgleiche Kreatur, "Mutter Natur". Sie ist einfach ein Zusammenspiel physikalischer, chemischer, mathematischer und biologischer Gesetzmäßigkeiten und Regeln, die zwar unheimlich komplex aber dennoch sinnlos, moralfrei und banal sind. Egal, wie die Parameter (Regenwald, Tiefsee, Antarktis, Marsoberfläche, Giftmülldeponie) angelegt sind, die Gesetzmäßigkeiten funktionieren einfach.

Der Mensch kann in begrenztem Umfang Einfluss nehmen, aber wie, warum und ob er das überhaupt soll oder das Gegenteil von allem, spielt keine Rolle. Sämtliche Handlungen z.B. die Welt den nächsten Generationen möglichst unverändert zu überlassen sind pure willkürliche Entscheidungen. Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch. Es ist nicht notwendig andere Leute von irgendetwas zu überzeugen, außer man profitiert davon persönlich in irgend einer Form (und sei es nur ein gutes Gewissen zu haben).

Mist, jetzt ist es auch ne Wall-of-Text geworden. Sry.
"wenn gott nicht das universum und unsere physik gesetze geschaffen hat dann wie kann es sein dass wasser bei genau 0 Grad friert und bei genau 100 Grad kocht? Zufällig 2 runde zahlen, was wäre die wahrscheinlichkeit?"

pelacani

Zitat von: Robert am 17. März 2014, 19:42:01
ZitatHä? Was genau hat meine Mutter mit meiner Zahnformel, meiner Darmlänge, meiner Enzymausstattung oder mit meinem Zwischenstoffwechsel zu tun?

Ich schätze mal, das hast Du von Ihr geerbt. Gene und so, verstehst?
Waas? Warum hat sie nie was davon gesagt? Ich hätte das natürlich abgewählt, dann müsste ich jetzt nicht so verstockt und unerleuchtet sein.

pelacani

Zitat von: wurst am 17. März 2014, 19:45:20
Wie ich geschrieben habe, wir sind Allesesser und es geht nicht um Fleischverbot, sondern dass wir uns bewusst werden, dass wir unseren Fleischkonsum einschränken sollten. Auch du wirst Kinder kriegen und diese werden dir Enkelkinder schenken. Was sagst du ihnen dann, wenn sie dich fragen, warum du nix gegen den Zerfall der Menschheit getan hast? Weil es so lecker war?
Das ist Ideologie pur.
:muel

wurst

@Robert, genau das ist mir auch aufgefallen, siehe vorheriger Post.

@Mesmer, fühlen sie sich jetzt interlektuell überlegen? Ihr Duktus ist mir nicht neu. Viele haben sie diesen kopiert. So sprach der Mann von Welt vor 200 Jahren, eine sehr edle Form der deutschen Sprache. Doch deucht mir, manch belesener und überaus gebildeter (was in keinster Form schlecht ist), bildet sich irgendwann zuviel ein aufgrund seines -ohne Zweifel- hohen Interlekts. Er wird menschlich und zeigt seine häßliche Fratze, handelt schmutzig, der Pöbel ist ihm auf Kniehöhe. Er denkt nicht nur so, er zeigt es offenkundig, wie überlegen er ist.
Eine Form davon, ist sich in diesen Duktus zu flüchten, jedes Mittel zum Abheben vom Schwachsinnigen neben ihm, ist ihm recht.

So ist es doch bedenklich, was das mit meiner "Jugend" zu tun hat, dass ich eine Ansicht vertrete, die sie so hassen.

PS: Ich halte Sie nicht für interlektuell überlegen. Ihr Duktus ist eine Fasade. Viele Bücher haben Sie gelesen, viele Zitate auswendig gelernt, viele Menschen und Meinungen kennen gelernt. Ein Bibliothek an Lebenserfahrung. Doch sind sie in ihrer Selbstreflexion und ihrer Willensbildung irgendwann verharrt, sahen es als endgültig und zu Ende gedacht an und haben aufgehört ihrer Gedanken weiter zu entwickeln, anderes zu zulassen. Ihre abwertende Haltung gegenüber anderen Menschen macht sie interlektuell keinen deut besser als moi. Gandhi, Kant, Brecht und Einstein sind uns da überlegen gewesen. Ihre Denkstruktur ist nicht gänzlich falsch, nicht gänzlich richtig. Niemand erlangt die Perfektion. Doch ist das Denken nix statisches. Es musst sich teilweise anpassen, weil sich die Gegebenheiten ändern.
danke für die Mühe inklusive Wiki:)

sumo

>>>>>Ich, weil ich nicht überzeugend genug war<<<<<<<<


und dieser Satzteil ist genau Dein eigentliches Problem!
Mit welchem Recht nimmst Du Dir heraus, irgendwen von irgendwas überzeugen zu müssen? Wie schon ein Vorredner schrub, diese Diskussion gab es hier schon mehrmals, und der Verlauf ist immer nahezu gleich. Du darfst, bei Vorhandensein, Deine Kinder und andere Dir Anvertraute überzeugen, erziehen, aber uns hier?
Auch das wurde schon geschrieben, es gibt hier Ärzte, Biologen, Wissenschaftler verschiedener Art, so daß man hier mehr auffahren muß als nur eine neckische Textwand ohne Belege, wobei ich daran erinnere, daß ich immer noch Deiner Belege bezüglich Flächenverbrauch/Futtereinsatz harre.

Deine Beurteilung vom AV-Wiki ist auch mehr als seicht. Natürlich werden alle Publikationen jeglicher Art nicht ausschließlich objektiv geschrieben, aber den Kopp-Verlag und das AV-Wiki miteinander zu vergleichen, ist völlig unsinnig.
Schon mal eine Studie gelesen, die sich mit Veganismus befaßt? Und damit ist nicht die berüchtigte China-Study gemeint, die man in veganen Kreisen gerne bemüht, ohne die Studie genauer auseinaderzunehmen. CherryPicking schon mal gehört??? 

pelacani

Sag mal, wurst, was gibst Du eigentlich Deiner Katze zu fressen? Oder darf sie die Mäuse an ihrer freien Entfaltung hindern, und Du bist daran schuld, weil Du nicht überzeugend genug warst?

wurst

Die China Study habe ich bewusst herausgelassen, wegen dem Cherry Picking. Bedarf es denn noch extra Beweise meinerseits für allgemein Bekannte Aussagen, dass zuviel Fleisch nicht gut ist und dass Zivilisationskrankheiten mit unseren Essgewohnheiten korrelieren? Oder das ein Tier gefüttert werden musst, damit es an Masse zulegt. Was soll ich ihnen da noch an Quellen heraussuchen, sie wissen es doch selber. 

Zu ihrer geforderten Quelle: http://www.peta.de/fleischessen-bedeutet-hunger-fuer-die-welt ,die sich wiederum auf eine US-Studie bezieht
Nageln sie mich bitte nicht auf die 16 kg fest. Ich will diese exakte Zahl nicht als Argument nutzen, da es nur diese eine Studie dazu gibt. Ich habe im ersten Post ja auch eine "Range" angegeben. Doch auch hier ist es doch logisch für sie, dass ein Tier mehr futtert, als es am ende wiegt. Ein Teil wird in einem Organismus verstoffwechselt, ein Teil wird ausgeschieden. Nicht alle bleibt also als Masse übrig.

@Pelacani sie haben sich leider noch weniger als die anderen damit auseinander gesetzt. Sonst würden Sie solche Scheinfragen mit lächerlichen Bezug gar nicht hier posten. Zumal ich darauf auch schon eingegangen bin, siehe Raubtiere, siehe Inuit.
Noch einmal, ich habe zu keiner Zeit gesagt, sie sollen Veganer sein, sogar eingestanden, dass Fleisch durchaus sinnvoll ist, doch sie werfen mir ein typisches Veganer-Abwehr-Argument an den Kopf. Kommt ihnen das nicht komisch vor?
Ich halte keine Haustiere, und wenn, es ein Carnivore ist, dann soll es durchaus seine Fleisch bekommen. Die Maus, sofern sie nicht vom Menschen gezüchtet wurde und in einem Schuhkarton gehalten wurde, hatte durchaus ihre Chance auf selbstentfaltung. Das die Katze sie gefressen hat, war Pech! (Und keine vorbestimmtes Schicksal durch den Menschen). Genauso wie es Pech sein kann, wenn ein Mensch vom Auto erfasst wird.
Ich verschone Sie mit weiterer Tierethik (ich könnt noch soviel schreiben), weil es das dann tatsächlich eine streitbare Meinung, eine Ideologie ist. Bisher habe ich den Fokus auf Gesundheit und Ökologie gelegt. Sie wissen davon. Vernunft ist auch nach seinem Wissen zu handeln.


EDIT: Ich erkenne es an, das sie dieses Thema schon öfters hier durchhatten und sie am Ende immer bei ihrer Moral geblieben sind. Noch eine Frage, ging es in diesen Themen um Veganismus oder allgemein dem übermäßigen Fleischkonsum?
Sie verharren in einer Akzeptanzphase der Gegebenheiten.

@Krebskandidat, danke für ihren sachlichen Beitrag, dessen Denkweise ich durchaus nachvollziehen kann. Es ist tatsächlich als Mensch schwer zu beurteilen in wie weit er einen Planeten tatsächlich beeinflußen kann. Ihre Ansicht beruht auch nur auf Annahmen. Das Wissen ist begrenzt, doch ist es das Risiko wert? Wenn das Risiko Realität wird, dann spielt es durchaus eine Rolle, wie der Mensch die Auswirkungen steuern kann.
danke für die Mühe inklusive Wiki:)

Krebskandidat

"wenn gott nicht das universum und unsere physik gesetze geschaffen hat dann wie kann es sein dass wasser bei genau 0 Grad friert und bei genau 100 Grad kocht? Zufällig 2 runde zahlen, was wäre die wahrscheinlichkeit?"

F. A. Mesmer

ich habe "deucht" genau ein Mal benutzt und das ist dir das hier wert?
Ferner wusste ich garnicht, dass ich einen "Duktus" habe, geschenkt. Weder hast du die zurückhaltend formulierten Hinweise für etwas mehr Substanz aufgegriffen, noch dich herabgelassen halbwegs verbindlich und seriös (Quellennachweis) auf Gegenargumente einzugehen - womit ich nicht behaupten wollte, du hättest Argumente gebracht, das waren eher Meinungsäußerungen.

Der springende Punkt ist jedoch, dass dir offensichtlich nicht bewusst ist, dass du hier schon liefern musst, wenn du mitreden willst. Bisher gingen alle reichlich zivil und rücksichtsvoll mit dir um. Untereinander oder wenn du mit Gedichten anfängst, wird das schnell direkter, nicht trolliger, aber eben verbindliche Sachdiskussion zwischen Profis: Erkenntnis schmerzt (manchmal).

Also in den sanften Worten der Jungfrau Maria:
ZitatTu Butter bei die Fisch oder zieh Leine. Mit Geseiere gibts nur Tränen.

Lass' mal die Banalitäten weg. Zuviel Wasser ist auch tödlich. Zuviel von irgendwas ist immer zuviel:
ZitatDie Dosis macht das Gift.

Groucho

Zitat von: Krebskandidat am 17. März 2014, 21:40:21
Mist, jetzt ist es auch ne Wall-of-Text geworden. Sry.

Immerhin eine lesbare und gute.

71hAhmed

ZitatMal ehrlich, nennt mir bitte außer dem Geschmack noch einen Grund Pro Fleisch
Die Nutzung von Gebieten zur Nahrungserzeugung, wo für den Menschen brauchbare Nahrungspflanzen nicht sinnvoll/gar nicht kultivierbar sind. Viehzucht und Nutzung dieser Nahrungsressource erweitert die Versorgungsmöglichkeiten.