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Autor Thema: Diktatorenschmuser  (Gelesen 26829 mal)

Homeboy

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #15 am: 24. November 2013, 02:03:44 »
ich seh schon, du hast es voll drauf. und weil das so ist, kannst du natürlich auch begründen, warum das so sein soll.
Kollektives Verteufeln ganzer Gruppen ist immer Unsinn. Das funktioniert nur mit Einzelpersonen. Muss man dir sowas Triviales etwa erklären?
es geht nicht um verteufelung. es geht um kritik, anti-amerikanismus ist nichts anderes als heftige kritik an den US of A.
selbstverständlich kann man da gesellschaftskritik - ist nämlich genau das - üben. und wenn du jetzt kommst mit: es gibt keine gesellschaft, es gibt nur individuen. dann kann ich nur sagen: ist klar es gibt ja auch keine wald, es gibt nur bäume. und es gibt auch kein waldsterben, nur baumsterben. es gibt noch nichteinmal massenmord, es ist ein mord an jedem einzelnen... lol.

im übrigen machst du nichts anderes, wenn du von "dem Westen" usw schwadronierst, nur mit anderen vorzeichen. ein bisschen habe ich den eindruck, du versucht hier kalter krieg zu diskutieren mit klaren fronten, gut gegen böse usw. spielen wir nun schurkenstaat?

gib mal butter bei die fisch, sonst kommt noch jemand auf die idee du wärest ein Troll.

pittbull

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #16 am: 24. November 2013, 02:17:26 »
es geht nicht um verteufelung. es geht um kritik, anti-amerikanismus ist nichts anderes als heftige kritik an den US of A.
Kritik hat immer konstruktiv zu sein. Das ist bei Antiamerikanismus aber nicht der Fall. Er ist keine Kritik, sondern beschränkt sich ausschließlich auf Hasstiraden und spricht niedere Instinkte an. So wie bei vielen Anti-XXX-Haltungen auch.

celsus

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #17 am: 24. November 2013, 02:17:37 »
Antiamerikanische Dampfplauderer und Feinde des Westens, mit nur wenig Berührungspunkten zu den bisherigen Dummschwätzern, sind eine relativ junge Spezies.

Was sind denn deine Kriteren zur Erfassung dieses Umstandes?

Ich lese sowas schon seit 20 Jahren im Netz.
Wer von uns beiden liegt jetzt falsch?
The best thing about science is that it works - even if you don't believe in it.

pelacani

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #18 am: 24. November 2013, 02:22:03 »
Kritik hat immer konstruktiv zu sein.
Das finde ich eigentlich nicht. Warum auch? Wenn ich einen Scharlatan kritisiere, möchte ich dann, dass er ein besserer Scharlatan wird?

uran

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #19 am: 24. November 2013, 02:24:15 »
Das Internet ist ja bekannt für viel inhaltlichen Schwachsinn, aber mir kommt es so vor als hätte diese Müllintensität in letzter Zeit merklich zugenommen, was letztlich auch auf die Dummen abfärbt (und was sich dann in Forenbeiträgen niederschlägt).

Woran könnte das liegen? Habt ihr 'ne Idee?

Ich habe auch den Eindruck bekommen, dass so ein Müll zugenommen hat, würde mich aber nicht auf meine trügerische Einschätzung verlassen. Hier ein schönes Beispiel, Kopp Verlag, Anti-Amerika und Gaddafi verharmlost.  #)
http://www.initiative.cc/

Einer versuchte mal mit Posts von der Seite in einem Forum Fuss zu fassen. Hab dann ordentlich Kontra gegeben und es war Ruhe. Bloß wenn sowas sich mal etabliert hat, dann helfen Argumente nicht mehr viel.
Anderes Thema, aber was hat der werte Herr mit seinem Kommentar "Der Artikel stößt schon unangenehm auf. Oder: Dihydrogenmonoxid und FUD" sich Mühe gegeben, aber es ist verschwendete Zeit.
http://www.heise.de/tp/foren/S-Gier-Gift-und-kranke-Kinder/forum-268413/list/e-all/hs-16/
War ich früher blöder, oder war Telepolis früher besser? In dem Fall liegts glaub ich an mir  ???

Homeboy

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #20 am: 24. November 2013, 02:25:05 »
es geht nicht um verteufelung. es geht um kritik, anti-amerikanismus ist nichts anderes als heftige kritik an den US of A.
Kritik hat immer konstruktiv zu sein. Das ist bei Antiamerikanismus aber nicht der Fall. Er ist keine Kritik, sondern beschränkt sich ausschließlich auf Hasstiraden und spricht niedere Instinkte an. So wie bei vielen Anti-XXX-Haltungen auch.
unsinn. gelegentlich ist kritik konstruktiv. oft genug ist sie nur kritik.
erstrecht braucht kritik keine lösungen/verbesserungen für den kritisierten umstand anbieten.
umgekehrt herum könnte man behaupten, die us of a, in form ihrer regierung, etc. ist nicht kritikfähig. siehe whistelblower vs. nsa geschichten, auch wenn hier massenhafter rechtsbruch us-amerikanischen rechts durch die nsa aufgedeckt wurde.

aber snowden ist dann auch kein kritiker, noch nichtmal anti-amerikanisch, er ist gleich verräter. lol. der beispiele zahl ist legion. wir könnten auch bei Daniel Ellsberg anfangen, etc.

pittbull

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #21 am: 24. November 2013, 02:25:27 »
Antiamerikanische Dampfplauderer und Feinde des Westens, mit nur wenig Berührungspunkten zu den bisherigen Dummschwätzern, sind eine relativ junge Spezies.

Was sind denn deine Kriteren zur Erfassung dieses Umstandes?

Ich lese sowas schon seit 20 Jahren im Netz.
Wer von uns beiden liegt jetzt falsch?
Ich bin jetzt seit etwa 6 Jahren in deutschen Politikboards unterwegs. Kann sein dass in anderen Zusammenhängen dieser wirre US-Hass schon länger kursiert, aber in den besagten Politikforen war er bisher nur eine marginale Nebensache. Das scheint sich aber nun geändert zu haben. Kann aber auch sein dass es mir stärker auffällt weil ich mehr darauf achte. Auch die Lobhudeleien auf Putin, Assad und Konsorten hat es in der klaren Form vorher noch nicht gegeben.

Homeboy

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #22 am: 24. November 2013, 02:30:52 »
was wäre falsch daran?
denn klar ist doch, wenn man die einen lobt, wenn sie irgendwo fieses machen, dann müsste man die anderen, die das auch machen, nur eben woanders, auch loben.
ein beispiel: obama und putin haben für einen vergleichbaren zeitraum auch vergleichbar viel ausgefressen. warum sollte es auch anders sein. mag man tschetschenien als genozid geißeln, mit irak, afghanistan und rest-welt hat sich die usa im selben zeitraum auch nicht gerade mit ruhm bekleckert.
das kann man fast beliebig weiterziehen. zeitgenössische politik eben.

pittbull

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #23 am: 24. November 2013, 02:32:58 »
unsinn. gelegentlich ist kritik konstruktiv. oft genug ist sie nur kritik.
erstrecht braucht kritik keine lösungen/verbesserungen für den kritisierten umstand anbieten.
umgekehrt herum könnte man behaupten, die us of a, in form ihrer regierung, etc. ist nicht kritikfähig. siehe whistelblower vs. nsa geschichten,
Snowden hat für viel Wirbel gesorgt und viele echte Kritiker auf den Plan gerufen. Diese Kritiker unterscheiden sich massiv von den stumpfen Hassschleudern die vorher schon da waren. Snowdens Aktion ist übrigens nicht antiamerikanisch. Möglicherweise wird er deswegen von Anti-US-Hetzern auch selten bemüht.

Homeboy

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #24 am: 24. November 2013, 02:37:05 »
innerhalb der bisherigen diskussion sind etliche offene punkte deinerseits entstanden. wäre nett, wenn du das mal abdiskutierst und mit belegen schmückst, sonst sieht das aus, als würdest du dich einer fundierten diskussion durch meinungsäußerungen und behauptungen entziehen. bisher hast du dich nichteinmal um argumente bemüht. zudem gehst du sehr selektiv auf einwände ein. daher noch ein beherztes:

Tu Butter bei die Fisch !^1Elf

meinerseits und gute nacht.

pittbull

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #25 am: 24. November 2013, 02:44:29 »
innerhalb der bisherigen diskussion sind etliche offene punkte deinerseits entstanden. wäre nett, wenn du das mal abdiskutierst und mit belegen schmückst, sonst sieht das aus, als würdest du dich einer fundierten diskussion durch meinungsäußerungen und behauptungen entziehen. bisher hast du dich nichteinmal um argumente bemüht. zudem gehst du sehr selektiv auf einwände ein. daher noch ein beherztes:

Tu Butter bei die Fisch !^1Elf

meinerseits und gute nacht.
Ich habe begründet wieso ich zu dem Eindruck komme den ich habe. Das muss reichen.

Groucho

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #26 am: 24. November 2013, 05:38:36 »
Ich habe begründet wieso ich zu dem Eindruck komme den ich habe. Das muss reichen.

Mit dieser Einstellung kann man auch ein Restaurant eröffnen - stelle eine Untertasse vor die Türe und schreibe "heute nichts im Angebot" darüber. Um es dann zu schließen.

Du wirfst Allgemeines, indifferenziert und fragend in den Raum, und beschwerst Dich dann, wenn jemand genauer nachfragt, was Du eigentlich meinst, das Thema besser fassen will, und dann kommt so eine rotzlöffelige Antwort. Bin begeistert. Immer schön Bedingungen stellen, und dann nur das hören wollen, was man zur Bedingung machte.

Nennt man Trichterkommunikation, visualisiert heißt das Möbiusschleife.




"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)

pittbull

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #27 am: 24. November 2013, 08:18:42 »

Du wirfst Allgemeines, indifferenziert und fragend in den Raum, und beschwerst Dich dann, wenn jemand genauer nachfragt, was Du eigentlich meinst, das Thema besser fassen will, und dann kommt so eine rotzlöffelige Antwort. .
Der Kamerad Homey ist ein Narr, der sogar Begriffe wie Verkehrssünder erklärt haben möchte. So etwas ist extrem albern und dabei sollte man gar nicht erst mitspielen. Jeder andere der eine konkrete Frage hat, kann sie aber gern stellen.

Homeboy

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #28 am: 24. November 2013, 13:12:12 »
Mir fällt immer mehr unangenehm auf, dass sich Foren-User für verbrecherische Despoten und Unrechtsstaaten einsetzen. Dies geht oft einher mit Antiamerikanismus und generell einer Ablehnung westlicher Regierungssysteme bzw. der Demokratie. Nicht nur im HPF (Holocaustleugner-Pappnasen-Forum *fg*), wo sowas durch die Art der Userschaft (meistens Rechtsextreme bis waschechte Naonazis), sondern auch im "gutbürgerlichen" Politikboard-Segment.

Da wird (neben Anti-USA-Hetze) beklatscht, dass jemand Putin zum Nobelpreis vorgeschlagen hat, der Folterstaat China wird als total fortschrittlich dargestellt und natürlich - wie unter solchen Idioten üblich - westliche Medien als Propagandaorgane bezeichnet, die uns nur belügen um die wahren Menschenfreunde in den Schmutz zu ziehen.

Zu allem Überfluss "belegen" diese Geisterfahrer ihre Verdrehung der Realität mit Links auf Blogs von Rechtsextremen, "Truthern" und Verschwörungstheoretikern. Es gibt inzwischen pseudoseriöse Online-Medien wie "Deutsche Witschafts Nachrichten" die auf dieser Welle mitschwimmen.

Das Internet ist ja bekannt für viel inhaltlichen Schwachsinn, aber mir kommt es so vor als hätte diese Müllintensität in letzter Zeit merklich zugenommen, was letztlich auch auf die Dummen abfärbt (und was sich dann in Forenbeiträgen niederschlägt).

Woran könnte das liegen? Habt ihr 'ne Idee?

Ich glaube ich bin befugt etwas dazu zu sagen, denn ich kenne beide bzw. alle 3 Länder: zuerst die sog „DDR“ von top to boddom und sogar den inneren Zirkel, habe den SSD studiert, dann habe ich meine Erfahrungen in der BRD machen müssen und lebe nun – zum Glück – seit 23 Jahren in Florida.

Der Amerikahass ist eine Folge der Widervereinigung.
Eine Lehrerin in der untergegangenen "DDR" sagte mir: „Wir sind beauftragt die Schüler zum Hass zu erziehen.“
Dies ging über Jahrzehnte. Das Ergebnis sehen wir heute im Internet.
Die alten SED und SSD Propagandisten haben die BRD und das Internet überflutet.
Bestimmte Foren tun sich dabei noch hervor, weil sie einen rechtsfreien Raum entdeckt haben.
Wie hier sind die meisten Foren in den USA entstanden und werden auch von dort versorgt und kontrolliert, aber nur soweit es englisch sprachige betrifft. Kaum ein Amerikaner kann deutsch, kann also auch gar nicht dieses und andere Foren kontrollieren. Ich sprach mit dem Gründer von Wikipedia Wales, der hier in Florida lebt. Er kennt dieses Problem, ist aber in Deutschland – bezüglich des deutschen Teils machtlos.
Außerdem sind die Amerikaner sehr gelassen und sagen, lass die Deutschen doch machen... Es interessiert niemanden hier.
Die Lösung für uns Deutsche kann nur heißen: Schluss mit der Anonymität. Jeder hat seinen richtigen Namen zu nennen. Ich wette, dass dann alle genannten Probleme, speziell das Mobbing Einzelner etc sofort verschwinden.
Ich kämpfe schon lange gegen die Anonymität, mir wurde von den entsprechenden Herren gesagt; bringen sie uns ein konkretes Beispiel, vielleicht bekommen wir eine Gesetzesvorlage durch. Das Beispiel habe ich hier in den letzten Tagen erbracht und ganz besonders mit dem langen Wurm...
Vielleicht hat das einer sogar gemerkt und die Notbremse gezogen. Mein langer Wurm ist aber schon dort angekommen wo er hin sollte...


Meinungsfreiheit bedeutet in Foren nebst Wikipedia, dass sich ein Führer die Freiheit nimmt allen anderen seine Meinung aufzudrücken.

genau genau. gefahr erkannt, gefahr gebannt. deine fähigkeiten mit wp hast du bereits bewiesen. was "amerikahass" angeht: ultimative analyse, betrifft insbesondere weite teile des planeten, die wurden alle von der DDR zum amerikahass erzogen.


Du wirfst Allgemeines, indifferenziert und fragend in den Raum, und beschwerst Dich dann, wenn jemand genauer nachfragt, was Du eigentlich meinst, das Thema besser fassen will, und dann kommt so eine rotzlöffelige Antwort. .
Der Kamerad Homey ist ein Narr, der sogar Begriffe wie Verkehrssünder erklärt haben möchte. So etwas ist extrem albern und dabei sollte man gar nicht erst mitspielen. Jeder andere der eine konkrete Frage hat, kann sie aber gern stellen.

ich bin kein "Kamerad", sowas habe ich nicht nötig.
 
Du hast keine Ahnung, dein Verständnis von Verkehrsdelikten ist unzureichend. Das Herunterspielen von Verkehrsdelikten, das für den Begriff "Verkehrssünder" konstituierend ist, entgeht deiner Wahrnehmung und/oder deinem Sprachgefühl. Und in die entsprechenden Gesetzestexte und Verordnungen hast du wahrscheinlich auch keinen Blick geworfen.
Alles zusammen eine außergewöhnliche Ausgangsbasis für eine faktenbasierende Diskussion. Ähnlich übrigens hier. Deine Fähigkeit konkret auf Nachfragen einzugehen und deine Äußerungen zu präzisieren ist tischkantenverdächtig.
 :facepalm

Groucho

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Re: Diktatorenschmuser
« Antwort #29 am: 24. November 2013, 13:25:11 »

Alles zusammen eine außergewöhnliche Ausgangsbasis für eine faktenbasierende Diskussion. Ähnlich übrigens hier. Deine Fähigkeit konkret auf Nachfragen einzugehen und deine Äußerungen zu präzisieren ist tischkantenverdächtig.
 :facepalm

Schlagwortdiskussionen sind wie Kohlsuppe. Keinerlei Nährwert, aber stinken tuts am Ende trotzdem.
"Ich bin gerne langsamer, dann erwische ich den Hasen, bevor er weg rennt. " (D.I.W.)