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Barbara Sher?

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Begonnen von Hans Olo, 26. März 2013, 10:01:53

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Hans Olo

Hallo,
kurze Frage an die Runde (Falls das Thema woanders besser paßt Mods bitte verschieben). Das Arbeitsamt hat mich nun zu einem "tollen" Fortbildungs-Kurs verdonnert. Das ist ne Art Coachingseminar. Und ein großer Teil davon sind "peer groups" nach Barbara Sher. Was ist das denn? Kennt sich jemand damit aus? Für mich hört sich der ganze Schmarrn eher nach Psychotour und -terror an (prinzipiell wird man jeden Tag angerufen bzw. "muß" sich mit den anderen per Skype verbinden... und die Gruppe "richtet" dann über einen...gaaanz toll).

Ich will das nicht, hilfe!  :protest:

schnüffelchen

Von Barbara Sher gibt es ein Konzept namens Erfolgsteams, bei dem sich Leute gegenseitig unterstützen, sich ihre Lebensträume (berufliche, aber auch private Ziele) zu erfüllen. Zum Beispiel, wenn jemand das Ziel hat, einen Angelshop zu eröffnen, ein Buch zu schreiben, den Pilotenschein zu machen, auszuwandern....
Unterstützung in Form von regelmäßigen Treffen, Planung, Ideenaustausch, moralischer Unterstützung, vielleicht Kontakte knüpfen. Die Treffen werden von einem Teamleiter angeleitet und laufen nach einem bestimmten Schema ab.

Barbara Sher hat einige Bücher darüber geschrieben, wie man sein persönliches Lebensziel identifiziert und ihm Schritt für Schritt näherkommt (oder Alternativen findet). Die Bücher finde ich persönlich sehr lesenswert. ("Wishcraft" ist ihr bekanntestes Buch. Mein persönlicher Favorit: "Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will" - für "Scanner" wie mich, die tausend verschiedene Interessen haben). Ist jedenfalls kein Esoterik-Quark und kein Psycho- oder Sektenmüll.

Barbara Sher hat sich ihr Erfolgsteam-Konzept meines Wissens nach aber schützen lassen, gibt Seminare und bildet selbst Erfolgsteamleiter/innen aus. Also ich glaube, es darf nicht jeder einfach irgendeine Gruppe anbieten und mit ihrem Namen werben. Klingt fast so, als ob genau das hier geschieht....
Dass die Gruppe über einen "richtet", dass gehört garantiert nicht zum Konzept. Gegenseitige Unterstützung, in dem man vereinbart, sich anzurufen und nachzufragen, ob denn dies oder jenes geklappt hat, aber schon.

http://www.barbarasher.com/index.htm , Barbaras Shers Seite (Achtung, potthässlich) und http://www.erfolgsteams-online.de/index.html (sieht ein bisschen blumig aus), die Seite von Gudrun Schwarzer, die Shers Bücher ins Deutsche übersetzt hat, wirken irgendwie strange. "Wishcraft" ist aber ein Buch, das ich echt empfehlen kann.



Ich hasse es, wenn ich Kettenbriefe nicht weiterleite und am nächsten Tag sterbe. - Gefährliche Bohnen

Hildegard

Ich kenne Leute, die an Erfolgsteams teilnahmen (selbst organisiert, ohne Frau Sher) und nach eigener Aussage davon profitierten. Hauptsächlich ist es wohl so ähnlich wie bei den Weightwatchers: Man motiviert sich gegenseitig, setzt sich Ziele und muss dann berichten, ob man sie erreicht hat. Ob man so etwas mag, ist sicher typabhängig.

Hans Olo

Merci für die interessanten Antworten. Es hat sich eh erledigt, ich war nicht "gut genug" für die Gruppe  8) :teufel

(Da war auch ne Schamanin und n Wünschelrutengänger dabei, deswegen kam ich auf den Eso-Trip).