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Autor Thema: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?  (Gelesen 22020 mal)

The Doctor

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #45 am: 31. Januar 2013, 16:00:29 »
Wie wäre es mal mit Studien, die das Gegenteil belegen?

Gerne, sobald Sie mir die Nichtexistenz des Weihnachtsmannes bewiesen haben. Ach, das können Sie nicht? Na sowas...
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The Doctor

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #46 am: 31. Januar 2013, 16:04:16 »
Wird wohl wieder Zeit für eingedostes Rindfleisch. Das ist voll lowcarb.


 :rofl
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The Doctor

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #47 am: 31. Januar 2013, 16:10:59 »
Herr Ober, zahlen bitte!

Sehr wohl der Herr! Das waren dann 3 Dosen Rindfleisch, macht vierfuffzsch. Hat es gemundet?

Gibt es nicht vielleicht noch im Keller eine schöne Gemeinschaftszelle, wo man den Mersch zu Cosmo sperren könnte?     :muel

Die beiden dürften sich gut verstehen...     
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sweeper

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #48 am: 31. Januar 2013, 16:19:35 »
Zitat
Dass die Medizin lieber nach Genen und genetischen Schaltern sucht, anstatt den Menschen klar zu sagen, wenn ihr täglich 200 g Zucker in Form von Softdrinks zu euch nehmt, dann erhöht ihr - ganz unabhängig von eurer genetische Ausstattung - das Risiko, insulinresistent zu werden, ganz erheblich, besagt sehr viel darüber aus, wie die Medizin heute arbeitet und warum das Gesundheitssystem schon bald unbezahlbar sein wird, sodass es für arme Menschen nur noch eine Notversorgung und für reiche dann eben alles geben wird.

Na, dann belesen Sie sich mal weiter - kam Ende des Jahres raus:
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-001fl_S3_NVL_Diabetes_Schulung_2012-2016.pdf

Alles voller $ - Zeichen, gell?
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Terry Pratchett

petermersch

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #49 am: 31. Januar 2013, 16:55:53 »
Na, dann belesen Sie sich mal weiter - kam Ende des Jahres raus:
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/nvl-001fl_S3_NVL_Diabetes_Schulung_2012-2016.pdf

Alles voller $ - Zeichen, gell?

Das nützt doch nichts. Das sind Schulungsempfehlungen für Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, die also schon in den Brunnen gefallen sind.

Mein Punkt, und nicht nur mein Punkt, sondern der gesamten Fernsehsendung war: Vielen Insulinresistenten und auch Typ-2-Diabetikern geht es mit LowCarb deutlich besser. Viele können dann sogar ganz auf zusätzliches Insulin verzichten, was nicht möglich ist, wenn sie sich gemäß Leitlinien ernähren würden.

Und: Es besteht der begründete Verdacht, dass man mit ähnlichen Ernährungsweisen Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes weitestgehend verhindern könnte. Oder wie es der Klinikleiter in der Sendung in aller Klarheit ausdrückte: Zucker macht Zucker.

Das Problem dabei: Wie kann etwas, was vielen ganz offenkundig hilft (anders gesagt: es verschlechtert ihren Gesundheitszustand nicht nur nicht, sondern es verbessert ihn sogar drastisch), im Widerspruch zu den offiziellen medizinischen Leitlinien stehen?

Ich hätte kein Problem damit, wenn in den Leitlinien etwas von allgemein gesunder ausgewogener nährstoffreicher und eher niedrigkalorischer Ernährung stehen würde. Aber da stehen Prozentangaben zu Fett und Kohlenhydraten. Und damit bekommt die ganze Sache eine Schieflage, denn wie gesagt: Das Nicht-Halten an diese Vorgaben ist für viele Menschen Medizin!!!

Übrigens keine Sorge: Ich werde mich demnächst sowieso von hier verabschieden, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: forum.psiram.com ist so ziemlich die langsamste Website der ganzen Welt.

Krebskandidat

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #50 am: 31. Januar 2013, 17:08:17 »
Ok, Sie sind eindeutig ein Troll.
Genau diese einzelnen Gene, "mit denen die Wahrscheinlichkeit, an Migräne zu erkranken, geringfügig höher [ist]" bezeichnet man ja als Prädisposition.  :facepalm

Wollen Sie mich und andere für dumm verkaufen? Vorher schrieben Sie:

Zitat
Wie gesagt: Die zuckerreiche Nahrung (mehr Zucker als früher; bestreitet auch niemand) bewirkt eine schnellere Manifestation der Diabetes (Typ2), als in vergangenen Zeiten. (Daher ist auch der Name Altersdiabetes nicht mehr angebracht.)
Allerdings betrifft das nur die Menschen mit der entsprechenden Prädisposition. Früher oder später würden die ohnehin daran erkranken. Der viele Zucker beschleunigt das lediglich.

Unter "mit denen die Wahrscheinlichkeit, an xxx zu erkranken, geringfügig höher ist" würde ich etwas ganz anderes verstehen als was Sie da behauptet haben. Meiner Meinung nach sind Sie ein Troll.

Ich mache es jetzt mal ganz einfach:
Genetische Prädisposition gegenüber Diabetes Typ 2 vorhanden -> Zuckerkonsum -> Ausschüttung von Insulin (da aber Antikörper die Insulinrezeptoren blockieren, denkt "Körper" Insulin zu wenig!) -> Bauchspeicheldrüse produziert mehr Insulin um angebliches Defizit zu kompensieren -> dadurch kann sich die Bauchspeicheldrüse "verausgaben" und bald gar kein Insulin mehr produzieren -> Diabetes Typ 2 (Wenn man oft große Mengen Zucker zu sich nimmt, verausgabt sich das Pankreas schneller -> Die Menschen erkranken früher an Diabetes.)

Genetische Prädisposition gegenüber Diabetes Typ 2 nicht vorhanden -> Zuckerkonsum irrelevant. Allerdings können weitere Umwelteinflüsse und Fettleibigkeit trotzdem zu Diabetes Typ 2 führen, dieser hängt jedoch nicht mehr monokausal mit dem Zuckerkonsum zusammen!


Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. (Das ist übrigens wieder ein Fehlschluss.) Sowohl Diabetes Typ 2, als auch Migräne sind zwar komplexe, multikausale Erkrankungen aber Migräne kann auch durch Umwelteinflüsse ausgelöst werden. Der Mechanismus ist völlig anders als bei einer Resistenzbildung gegen Insulin(Rezeptoren).

Das ist das typische nichtssagende Gerede, das bei Medizinern immer dann einsetzt, wenn sie nicht wissen wovon sie reden. Als was würden Sie denn 200 g Zucker am Tag bezeichnen? Ist das für Sie kein Umwelteinfluss?

Nichtssagendes Gerede? Nur weil Sie es nicht verstehen, sollten Sie nicht darauf schließen, dass das alles nichtssagend ist. (Wieder ein Fehlschluss (aus Unwissenheit)) Natürlich sind 200g Zucker am Tag ein Umwelteinfluss. Um genau den geht es doch. Dieser hat aber nur bei Diabetes Typ 2 - Prädisposition eine Relevanz.



1. Wo steht geschrieben, dass Diabetes daran schuld ist?
2. Gerade bei Inseln wirkt sich der so genannte Flaschenhals-Effekt aus. http://de.wikipedia.org/wiki/Genetischer_Flaschenhals

Also Sie werfen da mit einem Halbwissen um sich, dass es einfach nur noch komisch ist.

Ihre Einfältigkeit kotzt mich an.
Kommen von Ihnen gar keine wissenschaftlichen Argumente? Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was Ihr Standpunkt ist. Was wollen Sie sagen? Das Diabetes nicht vererbt wird?


Äh nein? Ein Allel, tritt weitaus häufiger auf, als eine genetisch vererbte Erkrankung (wie es bei Typ 1 der Fall ist). Dies erklärt die hohe Prävalenz.

Das erklärt die hohe Prävalenz eben gerade nicht. Bei Migräne war es in den bisherigen Untersuchungen z. B. immer so, dass man beispielsweise eine Prävalenz von normalerweise 6,8 % hatte und bei den Menschen mit dem Allel eine Migräneprävalenz von 7,9%.

Sorry, aber daraus kann man doch überhaupt keine Erblichkeitstheorien ableiten, wie Sie das hier versuchen.

Natürlich erklärt das die Prävalenz. Zu Ihren Migräne-Angaben will ich eine Quelle und mehr Kontext.



Richtig lesen. Da steht: "die genauen Mechanismen, welche zur Insulinresistenz führen, sind derzeit noch in intensiver Erforschung"
Das es genetisch bedingt ist, steht außer Frage.

Außer Frage? Zu komisch.

Die Indikatoren, dass Insulinresistenz erblich bedingt ist (im Gegensatz zu: unter bestimmten Allelen ist die Prävalenz für Insulinresistenz geringfügig höher als bei anderen) sind extrem gering, jedenfalls im Vergleich zu den Indikatoren, dass Intelligenz zu erheblichen Anteilen erblich bedingt ist. Stellen Sie sich doch bitte einfach mal in ein Soziologenseminar hin und behaupten, dass Intelligenz zu erheblichen Anteilen erblich bedingt ist...

Das mache ich gerne! Ist zwar gesellschaftlich nicht angemessen, aber natürlich ist Intelligenz erblich. Es gibt unzählige Erbkrankheiten, die eine verminderte Intelligenz hervorrufen. (Monogen, erblich)
Bei hoher Intelligenz sieht es anders aus. Es ist ja keine Krankheit, sondern es gibt unzählige Gene, die für die Intelligenz als Gesamtkonstrukt verantwortlich sind. (Auch erblich, aber zu polygen und daher zu komplex um mit Mendelscher Erblehre erklärt zu werden.)

Abgesehen davon erinnert mich das an meinen alten Mathelehrer: dumm + dumm = dumm²   
Dummheit potenziert sich. Und der hat sich nie geirrt.  :anbeten:


Aber so sieht das eben heute aus in den Wissenschaften: Die Medizin darf munter behaupten, dass Insulinresistenz und Migräne erblich bedingt sind, weil man ein wirtschaftliches Interesse hat, dass es so ist, man kann aber in unserer Gesellschaft nicht einfach behaupten, dass Intelligenz zu großen Teilen erblich bedingt ist. Damit würde man sich als Gott-weiß-was-Schlimmes outen.

Sie sind ein kleiner Verschwörungstheoretiker, oder? Hätte nicht gedacht, dass die in diesem Forum so lange durchhalten.


Bleiben Sie doch bitte einfach bei den Fakten: Von genetisch bedingt kann bei Insulinresistenz keine Rede sein, höchstens von gewissen genetischen Einflussfaktoren!

Ist Ihnen klar, was Sie da gerade geschrieben haben?


Man weiß nur nicht, warum genau die Antikörper gegen die Insulinrezeptoren agieren. Bei Autoreaktivität wird normalerweise die Apoptose der Leukozyten induziert. Diabetes Typ 2 wäre demnach auch eine Autoimmunerkrankung wie Typ 1.

Bei solchen Aussagen kann man die Geldgier regelrecht riechen.

Geldgier? Ich bin Wissenschaftler. Ich will die Welt verändern und nicht nur meinen eigenen Kontostand.
Sie sind wirklich ein kleiner VTler...



...
Die Existenz weiterer für Typ-2-Diabetes verantwortlicher Gene gilt als gesichert. Die Forscher schätzen, dass bei etwa 20 % der hellhäutigen Bevölkerung das PTPN1-Gen verantwortlich ist. Bei Afro-Amerikanern dagegen scheint das Gen keine Rolle zu spielen, ein weiterer Hinweis, dass mehrere Gene an der Entstehung des Typ-2-Diabetes beteiligt sind."

Oh, es hängt auch noch von der Hautfarbe ab. Intelligenz vielleicht auch?

Badabumm! Wieder einmal Non sequitur.


Jetzt zufrieden, oder wollen Sie mir weiterhin Unwissenheit unterstellen?

Ja, und zusätzlich Ideologie und Eigeninteressen.

Jaaaa! Man hat mich kompromittiert. Ich bin tatsächlich ein NWOler und ich werde die Menschheit knechten! Muhahahaha



Aus einem anderen Post:
Also noch einmal: Es gibt bei Insulinresistenz - wie bei allem anderen auch - gewisse genetische Einflussfaktoren. Sie ist aber nicht erblich bedingt.

Ah! DAS ist Ihr Standpunkt? "Die genetischen Faktoren sind nicht erblich bedingt"?
Naja, es gibt die Epigenetik. Umwelteinflüsse können Gene an- und abschalten und die Vererbung von der Sache kann ziemlich exzentrisch werden. Bei der Epigenetik gibt es jedoch noch keine verlässlichen Studien und die Theorie darüber steckt auch noch in den Kinderschuhen. Da muss sich in den nächsten Jahren was machen.
Allerdings - um nochmal auf diese Behauptung zurückzukommen, die Diabetes sei nicht erblich bedingt - wurde klar und deutlich die Existenz von Genen gezeigt, die mit einem erhöhtem Diabetesrisiko korrelieren. Da kann die Epigenetik noch soviel an der Chromatinstruktur modifizieren und remodellieren, wenn das Gen nicht da ist (bzw. die andere Ausprägung hat) gibt es auch kein Diabetes Typ 2, das ausschließlich auf exorbitanten Zuckerkonsum zurückzuführen ist.
"wenn gott nicht das universum und unsere physik gesetze geschaffen hat dann wie kann es sein dass wasser bei genau 0 Grad friert und bei genau 100 Grad kocht? Zufällig 2 runde zahlen, was wäre die wahrscheinlichkeit?"

sweeper

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #51 am: 31. Januar 2013, 17:21:24 »
Ich kann Sie nur bitten zu prüfen, ob das, was Sie hier als Argumente anbringen, nicht ohnehin in den entsprechenden Passagen der Leitlinie ausführlich thematisiert wird. In Metaanalysen haben die von Ihnen erwähnten Low Carb Diäten eben nicht langfristig den für Diabetiker nötigen Effekt gebracht.(S. 8. )

Typ 2 Diabetiker bleiben oft über Jahre unerkannt und entwickeln Schäden an Nerven und Blutgefäßen, bevor sie zum Arzt gehen. Dh, sie sind dann oft schon multimorbid..
Z.B.: Die Niere kann geschädigt sein - eine zu hohe Proteinaufnahme wirkt sich da ungünstig aus. Mit solchen unklaren Situationen müssen Sie rechnen, wenn Sie Diätempfehlungen im Web abgeben.

Ich stimme Ihnen zu ( und auch das finden Sie in den Leitlinienempfehlungen erklärt), dass eine unkontrollierte Aufnahme von Zucker, v.a. in Süßgetränken, ein Risiko darstellt. Vor allem kann ja wegen der Latenzzeit kein Mensch zu 100% sicher sein, ob er eine entsprechende Anlage in sich trägt ( außer er bezahlt eine Genomanalyse).
Da gebietet schon die Vernunft, sich nicht mit Mastfutter vollzustopfen bzw. die Energieaufnahme dem Verbrauch anzupassen oder umgekehrt.

Sobald sich das berüchtigte Bauchfett angesammelt hat, kommt der Circulus vitiosus in Schwung.
Deutliche, überwachte Gewichtsabnahme wirkt sich günstig aus - auch auf das Ausmaß der Insulinresistenz. Aber auch hier spielt die Berücksichtigung der Begleiterkrankungen eine Rolle: eben auch für eine individuell geeignete Diät.
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Terry Pratchett

petermersch

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #52 am: 31. Januar 2013, 17:43:43 »
Ich mache es jetzt mal ganz einfach:
Genetische Prädisposition gegenüber Diabetes Typ 2 vorhanden -> Zuckerkonsum -> Ausschüttung von Insulin (da aber Antikörper die Insulinrezeptoren blockieren, denkt "Körper" Insulin zu wenig!) -> Bauchspeicheldrüse produziert mehr Insulin um angebliches Defizit zu kompensieren -> dadurch kann sich die Bauchspeicheldrüse "verausgaben" und bald gar kein Insulin mehr produzieren -> Diabetes Typ 2 (Wenn man oft große Mengen Zucker zu sich nimmt, verausgabt sich das Pankreas schneller -> Die Menschen erkranken früher an Diabetes.)

Genetische Prädisposition gegenüber Diabetes Typ 2 nicht vorhanden -> Zuckerkonsum irrelevant. Allerdings können weitere Umwelteinflüsse und Fettleibigkeit trotzdem zu Diabetes Typ 2 führen, dieser hängt jedoch nicht mehr monokausal mit dem Zuckerkonsum zusammen!

Und dieses angeblich Einfache ist leider ganz einfach falsch. Genetische Prädisposition ist kein An/Aus-Schalter, sondern eine genetische Disposition, die Wahrscheinlichkeiten verändert!

Nichtssagendes Gerede? Nur weil Sie es nicht verstehen, sollten Sie nicht darauf schließen, dass das alles nichtssagend ist. (Wieder ein Fehlschluss (aus Unwissenheit)) Natürlich sind 200g Zucker am Tag ein Umwelteinfluss. Um genau den geht es doch. Dieser hat aber nur bei Diabetes Typ 2 - Prädisposition eine Relevanz.

Wie kommen Sie zu der Behauptung? Die angeblich fehlende Relevanz drückt sich lediglich in ein paar Prozentpunkten aus. Sie haben leider weiterhin nicht verstanden, wie genetische Prädisposition definiert wird.

Ihre Einfältigkeit kotzt mich an.
Kommen von Ihnen gar keine wissenschaftlichen Argumente? Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was Ihr Standpunkt ist. Was wollen Sie sagen? Das Diabetes nicht vererbt wird?

Dass es bei Diabetes auch genetische Einflussfaktoren gibt. Mehr nicht. Typ-2-Diabetes ist keine Erbkrankheit.


Sie sind ein kleiner Verschwörungstheoretiker, oder? Hätte nicht gedacht, dass die in diesem Forum so lange durchhalten.

Die Berücksichtigung von wirtschaftlichen und sonstigen Interessen ist keine Verschwörungstheorie.


Bleiben Sie doch bitte einfach bei den Fakten: Von genetisch bedingt kann bei Insulinresistenz keine Rede sein, höchstens von gewissen genetischen Einflussfaktoren!

Ist Ihnen klar, was Sie da gerade geschrieben haben?

Ja ja.


Geldgier? Ich bin Wissenschaftler. Ich will die Welt verändern und nicht nur meinen eigenen Kontostand.

Das sagen sie im Internet alle.

Ah! DAS ist Ihr Standpunkt? "Die genetischen Faktoren sind nicht erblich bedingt"?
Naja, es gibt die Epigenetik. Umwelteinflüsse können Gene an- und abschalten und die Vererbung von der Sache kann ziemlich exzentrisch werden. Bei der Epigenetik gibt es jedoch noch keine verlässlichen Studien und die Theorie darüber steckt auch noch in den Kinderschuhen. Da muss sich in den nächsten Jahren was machen.
Allerdings - um nochmal auf diese Behauptung zurückzukommen, die Diabetes sei nicht erblich bedingt - wurde klar und deutlich die Existenz von Genen gezeigt, die mit einem erhöhtem Diabetesrisiko korrelieren. Da kann die Epigenetik noch soviel an der Chromatinstruktur modifizieren und remodellieren, wenn das Gen nicht da ist (bzw. die andere Ausprägung hat) gibt es auch kein Diabetes Typ 2, das ausschließlich auf exorbitanten Zuckerkonsum zurückzuführen ist.

Von Epigenetik war keine Rede. Sie verwenden "erblich bedingt" jedoch monokausal. Sie behaupten etwa, wenn man ein bestimmtes Allel nicht besitzt, dann könnte man Tonnen Zucker essen, ohne an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

In Wirklichkeit ist man dann lediglich "statistisch" etwas besser geschützt. Diejenigen, die das Allel nicht besitzen, bekommen weiterhin häufiger Diabetes, wenn sie viel Zucker essen, als diejenigen, die das nicht tun. Sie bekommen ihn lediglich etwas weniger häufig als diejenige, die das Allel besitzen.

Sie haben aus der genetischen Disposition eine monokausale Erklärung gemacht, und das war falsch.

petermersch

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #53 am: 31. Januar 2013, 18:21:23 »
Ich kann Sie nur bitten zu prüfen, ob das, was Sie hier als Argumente anbringen, nicht ohnehin in den entsprechenden Passagen der Leitlinie ausführlich thematisiert wird. In Metaanalysen haben die von Ihnen erwähnten Low Carb Diäten eben nicht langfristig den für Diabetiker nötigen Effekt gebracht.(S. 8. )

Das genügt nicht. Durch solche Aussagen schließen sie Therapien aus, die vielen helfen würden.

Bei Migräne das gleiche Bild. Auch da mag es "Metastudien" geben, die meinen, diesen oder jenen Trend erkannt zu haben.

Tatsache ist aber, dass ich heute nicht mehr leben würde (so wie Prof. Volker Pudel, dem wir viele dieser Ernährungsleitlinien verdanken), hätte ich mich weiterhin an die Leitlinien gehalten. Anders gesagt: Das was die Leitlinien als Ernährung empfehlen, ist für mich - obwohl ich weder laktoseintolerant noch glutensensitiv bin -, langfristig lebensgefährlich!

Ich habe auch kein Problem mit dem Zucker. Ich kann zu Weihnachten zu meiner Mutter fahren und drei Stücke Kuchen mit dick Sahne essen: Es passiert nichts (außer vielleicht eine ganz leichte Müdigkeit, die aber mit einer Tasse Kaffee wieder weg geht). Würde ich so etwas allerdings häufig machen, werde ich so schwer krank, dass ich dauerhaft arbeitsunfähig bin.

Ich glaube auch nicht, dass man so etwas in irgendwelchen Studien herausfinden könnte. Man würde mit mir einen Glukose-Toleranz-Test machen und feststellen, dass ich normal reagiere. Man würde ein großes Blutbild machen und feststellen, dass alles im grünen Bereich liegt. So wie damals, als man mir eine denkbare Frühverrentung ankündigte. Physisch und psychisch war ich längst ein Wrack, doch meine Blutwerte waren weiterhin 1A. Ich konnte zwar nicht mehr schmerzfrei über die Straße laufen, doch medizinisch erfreute ich mich bester Gesundheit.

Und Tatsache ist auch, dass sich im Forum von www.miginfo.de Ärzte (!) befinden, die sich jahrelang an das gehalten haben, was ihnen die evidenzbasierte Medizin vorgebetet hat, und die damit schwer krank geworden sind. Sie konnten sich - als Arzt - nicht einmal selbst helfen. Und die nun klipp und klar sagen: Lutz und Mersch haben recht.

Wir haben ein Problem mit diesen Leitlinien, ob Sie es wollen oder nicht. Viele gesunde Menschen werden mit diesen Leitlinien krank, und sie werden wieder gesund, wenn sie sich von den Leitlinien verabschieden.

Was würde man von einem Vitaminpräperat halten, bei dem ein Anteil (seien wir mal vorsichtig: mehr als 1%) der Anwender nach vielleicht 10-jähriger Anwendung schwer krank wird?

Ich kann es Ihnen sagen: Man würde es vom Markt nehmen.

Und so muss es auch mit diesen Leitlinien geschehen. Was viele Menschen krank macht, kann nicht gesund sein, das kann nicht Leitlinie werden!

Ratiomania

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #54 am: 31. Januar 2013, 22:05:56 »
Hä?

Zitat
Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Feststellungen, um die Entscheidungen von Ärzten, Zahnärzten, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Patienten über angemessene Gesundheitsversorgung für spezifische klinische Umstände zu unterstützen.[1] Sie sind - anders als Richtlinien - nicht bindend und müssen an den Einzelfall angepasst werden.

Q: http://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Leitlinie


Wenns nicht hilft und etwas verschlimmert kann die Leitlinie nix für. Therapien für 100% wirds nicht geben - ich wage sogar zu behaupten: niemals geben.

Die Natur ist voll der Wichser mit ihrer Variabilität.  :D

Lord Ahriman

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Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #55 am: 31. Januar 2013, 22:17:52 »
Wow, wie schon erahnt, rutschen wir weiter nach unten. Evidenzstufe "Anekdote" wurde damit erreicht. Erkenntnisgewinn: Null.

The Doctor

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  • Beiträge: 3668
  • Allgemeinspezialist
Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #56 am: 31. Januar 2013, 23:45:19 »
Wow, wie schon erahnt, rutschen wir weiter nach unten. Evidenzstufe "Anekdote" wurde damit erreicht. Erkenntnisgewinn: Null.

Hey! Mach' mir bloss nicht meine Anekdoten madig!

Ich kenne da jemanden, der hat einen Bruder, der jemanden kennt, dessen Schwager mal bei der Hochzeit von jemandem war, dessen Schulfreund mal mit einer Frau zusammen war, die mal mit jemandem zu Mittag gegessen hat, der mal für jemanden gearbeitet hat (aber nur für wenige Wochen), dessen Klavierstimmer mal 1 Stockwerk über jemandem gewohnt hat, der mal im selben Zug mit jemandem gereist ist, der eine Schwippschwägerin hat, die mal mit ihrem Handballteam gegen eine blöde Tussi angetreten ist, die mal in einer Frauenzeitschrift von jemandem gelesen hat, der als Kind mal einen Hamster hatte, der bei einem Tierarzt in Behandlung war, der regelmässig zu einem Stammtisch ging, an dem auch manchmal jemand gesessen hat, der mal im selben Kinosaal gesessen hat wie jemand, bei dessen Jugendliebe diese Behandlung höchstwahrscheinlich tatsächlich mal funktioniert haben könnte.

Eins11!!!
Immer, wenn Du glaubst, dümmer geht's nicht mehr, kommt von irgendwo ein Eso her!

Binky

  • Gast
Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #57 am: 01. Februar 2013, 00:24:11 »
Wow, wie schon erahnt, rutschen wir weiter nach unten. Evidenzstufe "Anekdote" wurde damit erreicht. Erkenntnisgewinn: Null.

Hey! Mach' mir bloss nicht meine Anekdoten madig!

Ich kenne da jemanden, der hat einen Bruder, der jemanden kennt, dessen Schwager mal bei der Hochzeit von jemandem war, dessen Schulfreund mal mit einer Frau zusammen war, die mal mit jemandem zu Mittag gegessen hat, der mal für jemanden gearbeitet hat (aber nur für wenige Wochen), dessen Klavierstimmer mal 1 Stockwerk über jemandem gewohnt hat, der mal im selben Zug mit jemandem gereist ist, der eine Schwippschwägerin hat, die mal mit ihrem Handballteam gegen eine blöde Tussi angetreten ist, die mal in einer Frauenzeitschrift von jemandem gelesen hat, der als Kind mal einen Hamster hatte, der bei einem Tierarzt in Behandlung war, der regelmässig zu einem Stammtisch ging, an dem auch manchmal jemand gesessen hat, der mal im selben Kinosaal gesessen hat wie jemand, bei dessen Jugendliebe diese Behandlung höchstwahrscheinlich tatsächlich mal funktioniert haben könnte.

Eins11!!!

Und das hat Dir Dein Friseur erzählt?

Lord Ahriman

  • Gast
Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #58 am: 01. Februar 2013, 00:36:28 »
Vermutlich hat inzwischen die wie üblich eingeläutete Exitstrategie gezogen:
Übrigens keine Sorge: Ich werde mich demnächst sowieso von hier verabschieden, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: forum.psiram.com ist so ziemlich die langsamste Website der ganzen Welt.

bayle

  • Gast
Re: Deutliche Besserung von Typ-2-Diabetes durch LowCarb?
« Antwort #59 am: 01. Februar 2013, 00:47:27 »
Ein fürwahr trefflicher Plan, leider ein wenig schlicht.