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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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RPGNo1

ZitatSelbstbestimmung ohne Kontrolle? Wie ein Gesetz Unfrieden stiftet

Das Ende 2024 eingeführte Selbstbestimmungsgesetz sollte Freiheit schaffen. Doch fehlende Definitionen, offene Missbrauchsfragen und juristische Streitfälle zeigen: Das Sprechaktgesetz produziert neue Unsicherheiten – auch für jene, die es schützen soll.
https://queernations.de/selbstbestimmung-ohne-kontrolle/

Till Amelung ist eifrig am Schreiben. Diesmal hinterfragt er kritisch, dass im SBGG keine Kontrollmechanismen vorgesehen sind und wie die Aktivisten dieses Merkmal trotzm Liebich &. Co. eifrig verteidigen: "It's not a bug, it's a feature!"
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Nochmal Brönimann, weil das genau das ist, worum es geht:

ZitatChris Brönimann @Nadiabro

Eigentor mit Ansage: Wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand vom Platz stellt.

Ein amtlicher Stempel ändert ein Dokument. Aber er löscht weder die biologische Realität noch die verletzliche Natur des Menschen.

Die Debatte um das Berner Marzilibad legt eine tiefe Wunde unseres Zeitgeistes offen. Seit der Vereinfachung des Personenstandsrechts genügt in der Schweiz ein Behördengang, um das rechtliche Geschlecht zu wechseln. Was politisch als Akt der Würde gedacht war, entpuppt sich gesellschaftlich als Bumerang: Es wird versucht, komplexe menschliche Realitäten per Dekret zu glätten. Doch Recht hat nicht automatisch recht mit der menschlichen Natur.
Der Vorfall und die darauffolgende Flut an Nachrichten, die mich in den letzten Tagen erreicht haben, beschäftigen mich zutiefst. Sie zeigen, wie ein hochsensibles Thema zunehmend mit ideologischer Brechstange geführt wird – unversöhnlich, lautstark und zerstörerisch für das soziale Gefüge.

Hier prallen Lebenswelten aufeinander. Da ist die biologische Frau, deren Scham- und Schutzgrenzen keine Manövriermasse sind. Für sie sind eigene, intime Räume das Resultat eines jahrhundertelangen Kampfes – oft auch ein bitter nötiger Rückzugsort vor traumatischen Erfahrungen mit männlicher Gewalt. Das Ausblenden dieser weiblichen Realität ist keine Toleranz, sondern staatlich verordnete Empathielosigkeit.

Gleichzeitig kenne ich die lähmende Scham, die Zerrissenheit und die Suche nach Identität aus meiner eigenen Biografie, aus meiner eigenen Transition, nur zu gut. Gerade aus dieser Erfahrung heraus weiss ich aber auch: Doch wahre Identität erkämpft man sich nicht durch das kompromisslose Erzwingen eines Paragrafen auf Kosten anderer. Wir müssen heute schmerzhaft zwischen zwei Welten unterscheiden: Es gibt eine radikale Trans-Ideologie und es gibt die gelebte Trans-Realität.

Die Menschen in der Trans-Realität leben anständig, unauffällig und respektvoll mitten unter uns. Das Problem ist eine kleine, kompromisslose Minderheit von Aktivisten, die nicht den Dialog suchen, sondern die Konfrontation. Wer einen geschützten Raum für sich beansprucht, trägt die Verantwortung, die Intimsphäre der anderen zu achten. Wahre Würde zeigt sich nicht im lautstarken Beharren auf Paragrafen, sondern in der Grösse zur Rücksichtnahme. Wenn die eigene Präsenz im intimsten Raum Unbehagen auslöst, liegt die Reife in der Deeskalation und im Rückzug, im leisen Satz: «Entschuldigung, ich wollte niemandem zu nahe treten». Es braucht das Bewusstsein, wo das eigene Ego die Freiheit und Sicherheit des Gegenübers beschneidet.

Das Gefährliche an diesem aggressiven Aktivismus ist der massive Backlash, den er erzeugt: Er drängt die schweigende Mehrheit in die Verteidigung, zerstört die gesellschaftliche Akzeptanz und schadet am Ende genau jenen Menschen, die einfach nur in Frieden ihr Leben leben wollen.

Wir stehen in der Schweiz historisch für Werte wie Kompromissbereitschaft, Grosszügigkeit und Anstand. Wo sind diese Werte geblieben? Wenn wir nur noch unsere eigene Befindlichkeit über alles andere stellen und Rechte erzwingen wollen, vergiften wir den Boden, auf dem wir alle gehen.

Ein Schutzraum für Frauen verdient diesen Namen nur, wenn er biologischen Frauen vorbehalten bleibt. Das ist keine Ausgrenzung, sondern biologische und psychologische Realität. Um dorthin zurückzufinden, müssen wir aufhören, ideologische Kämpfe auf dem Rücken der Schwächsten auszutragen, und wieder lernen, einander mit Ruhe, Respekt und menschlicher Anständigkeit zu begegnen. 💚🙏
https://x.com/Nadiabro/status/2073794530692776018
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am Gestern um 23:04:53Doch wahre Identität erkämpft man sich nicht durch das kompromisslose Erzwingen eines Paragrafen auf Kosten anderer. Wir müssen heute schmerzhaft zwischen zwei Welten unterscheiden: Es gibt eine radikale Trans-Ideologie und es gibt die gelebte Trans-Realität.

Die Menschen in der Trans-Realität leben anständig, unauffällig und respektvoll mitten unter uns. Das Problem ist eine kleine, kompromisslose Minderheit von Aktivisten, die nicht den Dialog suchen, sondern die Konfrontation.

Das ist genau der Punkt, den z.B. Till Amelung oder in den USA Buck Angel den Leuten immer und immer wieder verdeutlichen wollen.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.