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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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Peiresc

Zitat von: RPGNo1 am 04. März 2026, 09:18:19https://link.springer.com/article/10.1007/s10508-026-03418-0
 :rofl2

Das ist ein Leserbrief, der keinerlei Bezug nimmt auf den Text, auf den er angeblich eine Antwort ist. Spätestens bei
ZitatHaraway's (1988) notion of situated knowledge [...]
kann sich der Leser getrost zurückziehen. Es handelt sich um eine Parallelwelt. Dieser Konstruktivismus ist ein NOMA, ein Non-overlapping Magisterium zur Wissenschaft.

In der Psychopathologie gibt es einen Namen dafür: Vorbeireden.

RPGNo1

Zitat von: HAL9000 am 04. März 2026, 10:59:26Dazu gibt es "drüben" bei der GWUP aktuell einen sehr interessanten Gastbeitrag.

Merci! :2thumbs:

Zitat von: Peiresc am 04. März 2026, 11:24:09In der Psychopathologie gibt es einen Namen dafür: Vorbeireden.

Ist doch eigentlich nix Neues, dass die Medizinsoziologin eine begabte Vorbeirednerin bzw. Märchenerzählerin ist und deswegen als eine von vielen in den Niederungen der wissenschaftlichen Mitarbeit an einem Institut abhängt. Dabei wäre sie doch so gerne eine hochangesehene Wissenschaftlerin an einer renommierten Universität.  ;D

(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

Zitat,,Beknackte ethische Konflikte" – und wie die Kasse trotzdem zahlen soll

Wenn ein Mann sich als Frau identifiziert, zahlt die Kasse für Operationen – umgekehrt gilt dasselbe. In einem internen Mitschnitt erklärt eine Kammer-Spitzenfrau, wie Therapeuten ein wichtiges Detail umgehen sollen. Betrugsvorwürfe stehen im Raum – ihre Anwältin droht WELT.
https://archive.is/SagCj

Frau Maur mal wieder. Sie liefert in einem Webinar Erklärungen, wie Non-Binäre Krankenkassen Geld für Geschlechtsumwandlungen entlocken können. Sprich, sie stiftet Patienten zum Betuppen an. ::)
(At Bhaal Temple)
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Peiresc

Zitat von: RPGNo1 am 06. März 2026, 16:48:56https://archive.is/SagCj

darin:
ZitatDie Finanzierung geschlechtsverändernder Operationen durch das Gesundheitssystem ist seit Jahren umstritten. Die Gerichte versuchten, Klarheit zu schaffen. Das Bundessozialgericht urteilte im Herbst 2023, dass einer Erstattungspflicht jede Rechtsgrundlage fehle. Dafür wiederum müsste der Gemeinsame Bundesausschuss eine entsprechende Richtlinie schaffen. Diese wiederum ist nur möglich, wenn der Gesetzgeber beschließt, das Sozialgesetzbuch zu ändern.
In der Praxis haben die Krankenkassen die Entscheidung an den Medizinischen Dienst delegiert. Dessen unabhängige sozialmedizinische Begutachter prüfen, ob die Voraussetzungen für bestimmte Behandlungen vorliegen. Hinzu kommt ein systemischer Widerspruch: Die Diagnose ,,Transsexualität" gilt offiziell nicht mehr als psychische Störung und wurde im neuen ICD-11-Katalog der Weltgesundheitsorganisation WHO durch ,,Geschlechtsinkongruenz" ersetzt. ICD 11 bedeutet: International Classification of Diseases, die elfte Überarbeitung der Klassifikation medizinischer Diagnosen.
Ziel war es, die Identität anzuerkennen und eine ,,Konversionstherapie" zu verhindern – ein längst überholter Ansatz, mit dem Homosexuelle oder bisexuelle Menschen zu einer heterosexuellen Orientierung ,,bekehrt" werden sollten.

Wer hätte das gedacht?
ZitatDiese ,,Entpathologisierung" führt zu paradoxen Ergebnissen. Entweder ist die Geschlechtsinkongruenz ein Risikofaktor für eine Störung oder sie hat keinen Krankheitswert – dann kann sie aber auch keine von der Allgemeinheit zu tragenden medizinischen Maßnahmen begründen. Der Vergleich mit der Homosexualität greift nicht, denn letztere begründet als solche keine medizinische Intervention, im Gegensatz zur persistierenden Geschlechtsinkongruenz. Für Homosexualität gibt es folgerichtig keine Leitlinie. Formal bestünde dann sogar eher eine Analogie zur Unzufriedenheit mit der eigenen Nasenform, die ebenfalls im Regelfall nicht auf Kassenkosten plastisch korrigiert werden kann. Der Pelz soll gewaschen werden, aber das Fell soll dabei trocken bleiben.
https://blog.psiram.com/2024/06/gender-trubel-und-kein-ende/


zimtspinne

Die Geschlechtsidentität schlägt eben schicksalhaft zu.
Ist wie religiöser Glaube zu behandeln.

Ist das wirklich eine Diagnose: Störung der Geschlechtsidentität? Ich bin erschüttert. Dachte, das wurde längst vollständig entpathologisiert.

Ich warte noch auf den Rechtsanwalt, der Haartransplantationen für Männer und Brustvergrößerungen für Frauen als "gender affirming care" durchboxt. Wäre nur recht und billig.
Jedenfalls wenn ich stoffen wollen würde, würde ich auch den Transweg gehen.

Reality is transphobic.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 06. März 2026, 16:48:56wie Non-Binäre Krankenkassen Geld für Geschlechtsumwandlungen entlocken können
Dazu hatte ich vor längerer Zeit mal ein Urteil des Sozialgerichts verlinkt (ging um so einen Fall in Bremen?). Nicht-binär ist ja nur eine Lifestyleverwirrung, da muss man gar nichts schnippeln (um glücklich zu sein). Aber die wollen trotzdem, dass man da umbaut. Es gab doch diese Doku von der jungen Dame, die sich als nicht-binär verstand, und sich ihre Brüste hat abnehmen lassen. So weit, so verstörend (aber noch in der Genderlogik). Dann hat sie sich aber mit Testo vollpumpen lassen, damit sie einen Bart bekommt. Und dann hat sie in der Doku über ihre angeblich schwere Diskriminierung lamentiert, weil man sie meist als Mann anspricht.

Dass das überhaupt eine Kassenleistung (bei den "echten" Transen) ist, ist schon Wahnsinn, im doppelten Sinne. Das mit dem "nicht-binär" ist immerhin eine Marotte, die man so nicht finanziert (das ist ja eine relativ neue Mode). Immerhin. Und wenn diese Dame verkündet, dass sie das umgehen will (das habe ich auch schon anderweitig gehört), dann ist das eben nicht legal.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatLasst uns Hormone tauschen!

Anti-Trans*-Gesetze sind auf dem Vormarsch, die ,,offizielle" Gesundheitsversorgung wird schwieriger. Zeit, neu über die Therapie mit Geschlechtshormonen nachzudenken. Ein Manifest des Bündnisses Selbstbestimmung Selbstgemacht
https://taz.de/Lasst-uns-Hormone-tauschen/!6153160/

Kann mir jemand erklären, warum die taz so einen unverantwortlichen Schwurbel veröffentlicht? Ist ihr bewusst, dass Selbstmedikation mit Hormonen schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen für diejenigen nachziehen kann, die sie einnehmen? Hormone sind hochwirksam und keine sauren Drops, die man mal so nebenbei lutscht. $)
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
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Karlach: You and me both, pal.