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Identitätspolitik - Allgemeiner Thementhread

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Begonnen von RPGNo1, 25. Januar 2023, 13:52:20

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RPGNo1

Die Heiligsprechung Ardays (in Verbindung mit Cofnas ewiger Verdammung) wird von Schwarzen (man beachte die Großschreibung) Aktivisten und ihren akademischen Allies munter vorangetrieben. Lasst uns noch ein paar Jahre warten und man wird genügend Zeugen finden, die schwören, dass er nicht nur seine eigenen Krankheiten (Autismus, Beinbruch, Krebs) überwunden, sondern auch die von anderen geheilt hat. Von den Doktorarbeiten oder Fachartikeln, die sich ohne großes Zutun wie durch Ardays Zauberhand selbst verfasst haben, will ich gar nicht erst anfangen.  ::)

ZitatJason Arday and the Perils of Being Black in Academia
https://voices.nejm.org/doi/full/10.1056/VOICESpost2600045
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

Nochmal Jason Arday.

Zum einen ist in der Berliner Zeitung ein Interview mit Nathan Cofnas erschienen. Ich verstehe diesen Menschen und seine Beweggründe nun ein wenig besser. Wäre er britischer bzw. belgischer Staatsbürger, dann würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit Reform UK bzw. Vlaams Belang wählen.

Zitat,,Glaube nicht, dass Europa mit offenen Grenzen überleben kann": Der Mann, der Jason Arday zu Fall brachte

Er brachte den Plagiatsfall des Cambridge-Hochstaplers ins Rollen und wurde dafür von seiner Universität suspendiert. Nathan Cofnas im Gespräch über Ethnien, Diversität und Zensur.
https://archive.is/dyZBr

++++

In der Zeit hinterfragt und kritisiert der Redakteur die Pro-Arday-Bewegung in GB.

ZitatDie Frage, wie sich gerechte Repräsentation von Minderheiten in Institutionen herstellen lässt, ist eine gewaltige, tiefgehende und polarisierende Systemfrage. Sie ist, mit anderen Worten, viel zu groß, um sie auf den Schultern eines einzelnen Menschen auszukämpfen. Doch genau das ist im Fall Jason Arday passiert, und zwar mit der Energie einer plötzlichen, ideologischen Wucht. Da haben wir's!, sagten die Kritiker von DEI weltweit, der Wahnsinn hat Gestalt angenommen! Dass dies für Jason Arday zugleich hieß: Mein Leben bricht zusammen!, dieser menschliche Gedanke ist zu kurz gekommen in der Aufregung der vergangenen Wochen. Für Journalisten ist das durchaus ein Grund, darüber zu reflektieren, was es bedeuten kann und muss, wenn ein Einzelner zu einem Symbol für ein Systemversagen wird – auch in der ZEIT wurde darüber diskutiert und geschrieben.

Nur, genau diese Frage sollten sich eben auch Simon Woolley und alle anderen stellen, die einen offenkundig unterqualifizierten Menschen im Namen des Antirassismus auf eine Position hievten, auf die er nicht gehörte. Jason Arday ist ein reales Beispiel für einen Ikarus, dessen Wachsflügel irgendwann schmelzen mussten – mit dem Unterschied allerdings, dass es nicht die Sonne war, die für seinen tiefen Fall sorgte, sondern das beständige Gaslighting von Leuten wie Lord Woolley, der Jason in Cambridge förderte und der ihm bis zuletzt einredete, er, der schwarze »Bruder«, habe keine Fehler gemacht – er sei vielmehr Teil eines größeren Kampfes gewesen. Genau damit brüstete sich Woolley tatsächlich auf dem Trafalgar Square. Das ist kein Antirassismus. Das ist unverantwortlich, gegenüber dem Individuum wie gegenüber der Institution, und es muss aufhören, nicht nur in Cambridge. 
https://archive.is/WG5Me

(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.