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Die Genderdebatte

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Begonnen von Scipio 2.0, 07. Juli 2022, 12:59:49

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Purple Tentacle

Gut gebrüllt, Löwe!
Ach, was weiß denn ich ...

Peiresc

Zitat von: Gefährliche Bohnen am 08. April 2026, 12:42:46Denn wenn körperliche Merkmale wie Penisse und andere Anhängsel nicht das Geschlecht eines Menschen ausmachen, wie kann das Abschnippeln/Anbauen dann das Geschlecht affirmieren? Die Lösung kann in der Binnenlogik nur sein: weil die Gesellschaft eben noch nicht bereit ist, ersteres anzuerkennen. D.h. das Ziel kann eigentlich nur sein, dass andere dich als typische Frau bzw. Mann sehen und nicht als Minorität. Minoritätenstress ist damit gleichzeitig die Rechtfertigung für die Maßnahmen als auch die Rechtfertigung für den Nicht-Erfolg der Maßnahmen. Schrödingers Minoritätenstress, sozusagen.

Gut überlegt! Sag mal, könntest Du nicht noch ein zwei referierende Sätze über die Finnland-Studie dazu tun und das in den Blog verfrachten?  8)

eLender

Zitat von: Gefährliche Bohnen am 08. April 2026, 12:42:46Schrödingers Minoritätenstress, sozusagen.

Das ist eine typische Immunisierungsstrategie, wie man sie von Gläubigen kennt. Schuld ist man nie selbst, es ist immer etwas anderes (die Umstände etc.).

ZitatEs ist vor allem eine riesige Sunken-Cost-Fallacy.

Ja, die ist hier wirklich beinahe unvergleichlich riesig. Es gibt da ja gelegentlich ein Follow Up, aber die meisten verschwinden da. Das wird genau aus dem Grund passieren. Hatte dazu sogar mal etwas gelesen, muss nochmal schauen wo...
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Zitat von: Peiresc am 08. April 2026, 20:24:24ein zwei referierende Sätze über die Finnland-Studie
Die Studie schlägt gerade riesen Wellen, die Transisten kämpfen um die Deutungshoheit. Komme gerade nicht dazu, aber ich sammle demnächst mal ein paar der "Argumentationsmuster", warum das alles nicht gegen die Irrlehre sprechen soll. Sowas muss man ausschlachten :teufel:
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am 08. April 2026, 23:38:29Die Studie schlägt gerade riesen Wellen, die Transisten kämpfen um die Deutungshoheit. Komme gerade nicht dazu, aber ich sammle demnächst mal ein paar der "Argumentationsmuster", warum das alles nicht gegen die Irrlehre sprechen soll. Sowas muss man ausschlachten :teufel:

Ich starte schon einmal. Hier ist so ein "Schmuckstück". Der Name der Autorin ist mir schon ab und an in Verbindung mit Transgender-Aktivismus in den USA unter die Augen gekommen. Sie startet in dem verlinkten Artikel auch prompt mit ad hominems, d.h. mit Attacken gegen die Hauptautorin wegen derer angeblicher Transfeindlichkeit bzw. sie kreidet dem Journal einen low impact Faktor an.

(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

World Aquatics machte es vor, der IOC zog zuletzt nach. Nun ist die  Professional Darts Corporation (PDC) dran. Transfrauen ist ab sofort die Teilnahme an Frauenturnieren (!) untersagt. Bei offenen Turnieren wie Weltmeisterschaft und allen anderen PDC-Majors dürfen Transfrauen weiterhin starten.

ZitatDie Professional Darts Corporation (PDC) lässt mit sofortiger Wirkung nur noch "biologische Frauen" zu Frauenturnieren zu. Das geht aus den neuen Richtlinien der Darts Regulation Authority (DRA) hervor, die an diesem Donnerstag in Kraft traten und von der PDC übernommen wurden. Transgender-Athletinnen wie die zweimalige WM-Teilnehmerin Noa-Lynn van Leuven aus den Niederlanden sind somit künftig ausgeschlossen.
[...]
Die neuen Richtlinien zu Trans- und geschlechtsdiversen Personen stützen sich unter anderem auf einen Bericht der akademischen Entwicklungsbiologin Dr. Emma Hilton, wie die DRA, die für das Regelwerk im Dartssport zuständig ist, mitteilte. Dieser kommt zu dem Schluss, "dass sich mehrere Geschlechtsunterschiede geringen Ausmaßes summieren und zu einem Vorteil der Männer gegenüber den Frauen im Dartssport führen", hieß es. Darts sei somit "eine geschlechtsspezifische Sportart".

https://www.n-tv.de/sport/Noa-Lynn-van-Leuven-wird-von-allen-Frauenturnieren-ausgeschlossen-id30698483.html
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Zitat von: RPGNo1 am 10. April 2026, 06:36:39stützen sich unter anderem auf einen Bericht der akademischen Entwicklungsbiologin Dr. Emma Hilton
Sehr schön, das freut mich! Emma Hilton ist eine der Personen, die die Vernunft (und die Wissenschaft) auf dem Feld energisch und mit sehr guten Argumenten verteidigen. Es lohnt sich, auch wenn man mit Hass (von der üblichen Sekte) zugeschüttet wird. Macht Hoffnung, dass die Vernunft auch gegen die (hier moralintriefende) Ideologie gewinnen kann. Die Frauenattrappe kann ihren Pfeil ja woanders hinstecken verschießen, die offene Kategorie bietet sich an...
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

So, nochmal zu der finnischen Studie. Es ist mittlerweile schon unübersichtlich, was es da an Reaktionen und Gegenreaktionen gibt. RPG hat schon was verlinkt, aber das ist nur die Spitze des Shitbergs. Natürlich haben Studien Schwächen und man darf das auch kritisieren. Aber hier wird sich überwiegend an Strohmännern abgearbeitet (es gibt auch berechtigte Kritik, aber das wird in der Studie selbst z.T. auch zugestanden ("Limitations")). Ansonsten gilt: solche Studien stehen nicht alleine auf weiter Flur, man muss sie im Kontext weiterer Studien in der Art sehen. Und eine direkte Kausalität ist auch schwer bis unmöglich zu belegen, aber eine Plausibilisierung bestimmter Vorstellungen (Schlüsse) ist möglich. Da es berufenere Personen gibt, klaue ich mal ein wenig. z.B.:

ZitatDr. Joe – oder: Wie ich lernte, die finnische Registerstudie zu lieben

Wenn jemand mit dem Gestus einer wissenschaftlichen ,,Fact-Check"-Analyse eine der methodisch stärksten Registerstudien Europas auseinandernimmt und das Ganze mit einem fetten roten ,,False"-Banner versieht, dann erwartet man eigentlich einen Doktortitel -  oder zumindest ein Grundverständnis von Registerdaten, Hazard Ratios und Follow-up-Zeiträumen.
Bei "Dr. Joe"  alias ,,Joelina" von ,,Trans & trotzig" sucht man beides vergeblich. Was bleibt, ist das übliche aktivistische Standard-Repertoire: viel Minority-Stress-Mantra, jede Menge Ausreden (,,besserer Zugang", ,,institutionelle Reaktion", ,,nicht die richtigen Outcomes") und ein bemerkenswertes Talent, klare Zahlen einfach wegzuinterpretieren.
Hier kommt die Punkt-für-Punkt-Zerlegung – ohne akademisches Feigenblatt und ohne Schonung für ideologische Wunschvorstellungen.

Behauptung 1

    Die vorliegende Analyse untersucht [...] inwiefern die erhobenen Daten geeignet sind, Rückschlüsse auf die Wirksamkeit geschlechtsangleichender medizinischer Maßnahmen zuzulassen. [...] die beobachtete Persistenz psychiatrischer Morbidität nicht als Evidenz gegen medizinische Interventionen interpretiert werden kann.

Warum falsch:
Die Studie misst bewusst objektive schwere psychiatrische Behandlungsbedürftigkeit (diagnostizierte F-Diagnosen + spezialisierte psychiatrische Versorgung aus dem nationalen Register). Genau das ist klinisch relevant. Die Belastung steigt von 45,7 % vor der Erstvorstellung auf 61,7 % danach - und bei Personen mit medizinischen Massnahmen (Hormone/OPs) sogar noch stärker. Die Analyse tut so, als würde die Studie etwas anderes behaupten, als sie tatsächlich zeigt.

Behauptung 2

    Die Studie operationalisiert psychische Belastung über die Inanspruchnahme spezialisierter psychiatrischer Versorgung und misst damit institutionelle Reaktionen auf Belastung, nicht jedoch subjektive Gesundheitszustände oder Lebensqualität.

Warum falsch:
Das ist technisch korrekt beschrieben, aber irreführend. Die Studie will gar keine subjektive ,,Lebensqualität" messen. Sie zeigt mit harten Registerdaten, dass Jugendliche, die eine spezialisierte Geschlechtsidentitätssprechstunde aufsuchten, eine dramatisch höhere Rate schwerer psychischer Erkrankungen haben – und diese Rate nach der Vorstellung in der Geschlechtsidentitätssprechstunde weiter steigt, besonders bei medizinisch Behandelten. Die Kontrollen (16.643 gematchte Personen) bleiben stabil bei ca. 15 %.

Behauptung 3

    Was die Studie zeigt, ist nicht das, was ihr zugeschrieben wird.

Warum falsch:
Die Studie zeigt genau das, was ihr zugeschrieben wird: extrem hohe und weiter steigende psychiatrische Belastung, auch nach medizinischen Massnahmen. Die Analyse versucht, diesen klaren Befund wegzuinterpretieren.

Behauptung 4

    Eine Zunahme solcher Kontakte kann [...] auf verbesserten Zugang zu Versorgung, auf veränderte diagnostische Praxis oder auf intensivere Begleitung zurückzuführen sein.

Warum falsch:
Die Studie widerlegt genau diese Ausreden. Der Anstieg ist besonders stark bei der medizinisch behandelten Gruppe (feminisierend: 9,8 % -> 60,7 %; maskulinisierend: 21,6 % -> 54,5 %). Die Allgemeinbevölkerungskontrollen bleiben konstant. ,,Besserer Zugang" erklärt nicht, warum die Rate bei denen, die die ,,Behandlung" bekommen haben, so stark ansteigt.

Behauptung 5

    Nach statistischer Kontrolle für vorherige psychiatrische Belastung nähern sich die Gruppen in ihrem Risikoprofil deutlich an. Ein klarer kausaler Zusammenhang zwischen medizinischer Intervention und erhöhter Morbidität lässt sich daraus nicht ableiten.

Warum falsch:
Das ist schlicht falsch. Auch nach Adjustierung für vorherige Psychiatrie bleibt das Risiko in der Geschlechtsidentitätsgruppe deutlich höher (Hazard Ratios ca. 3- bis 5-fach). Der weitere Anstieg nach der Vorstellung wird nicht wegadjustiert.

Behauptung 6

    Der gewählte Indexzeitpunkt orientiert sich am ersten Kontakt mit geschlechtsbezogener Versorgung. Dadurch entstehen systematische Unterschiede [...] Die Vergleichbarkeit der Gruppen bleibt eingeschränkt.

Warum falsch:
Das ist Standard in Registerstudien und wird transparent gehandhabt. Die behandelte Gruppe hatte zu Beginn sogar niedrigere Werte – und stieg danach trotzdem massiv an. Das ist kein Bias, das ist das zentrale Ergebnis.

Behauptung 7

    Die beobachtete psychiatrische Morbidität sei nicht primär durch Geschlechtsdysphorie erklärbar. [...] Wenn Dysphorie nicht der Haupttreiber ist, dann verschiebt sich der Fokus zwangsläufig auf externe Faktoren.

Warum falsch:
Verdrehung. Die Autoren meinen damit, dass bei vielen Jugendlichen die Geschlechtsdysphorie sekundär zu anderen schweren psychischen Problemen auftritt – nicht umgekehrt. Das ist eine klinische Warnung, keine Einladung zum Minority-Stress-Modell.

Behauptung 8

    Die persistente Belastung trans Jugendlicher lässt sich konsistent im Rahmen der Minority Stress Theorie verstehen. [...] Diskriminierung, soziale Exklusion, institutionelle Hürden, politische Angriffe...

Warum falsch:
Genau das Gegenteil ist der Fall. Die Minority Stress Theory (Meyer 2003) prognostizierte vor über 20 Jahren: Je mehr gesellschaftliche Akzeptanz, rechtliche Gleichstellung und Sichtbarkeit, desto kleiner die psychischen Gesundheitslücken. Genau diese Entwicklung ist weltweit eingetreten – Rekord-Akzeptanz, Pride im Mainstream, Identifikationsraten von 3,5 % auf 9 %.
Doch die Daten zeigen etwas anderes: Die Lücken bleiben stabil, besonders bei jungen Erwachsenen (siehe z. B. die große neuseeländische Langzeitstudie Clarke et al. 2025). Die Theorie ist zu simpel, zu defizitorientiert und hält der Realität nicht mehr stand. Gerade in Ländern mit höchster Akzeptanz (wie Finnland) müsste die Belastung nach sozialer Anerkennung und medizinischer Transition sinken. Sie steigt aber weiter - genau das Gegenteil dessen, was das Modell vorhersagt. Die Theorie erklärt die Vergangenheit besser als die Gegenwart und ist mittlerweile als alleinige Erklärung überholt.

Behauptung 9

    Methodisch handelt es sich um eine registerbasierte Beobachtungsstudie. Sie erlaubt keine kausalen Schlussfolgerungen über die Wirkung medizinischer Interventionen.

Richtig - und von der Studie selbst so gesagt.
Die Autoren behaupten keine einfache Kausalität. Sie stellen aber klar fest: Die psychiatrische Belastung lässt nicht nach und steigt bei medizinisch Behandelten sogar. Daraus folgt die dringende Forderung nach gründlicher psychiatrischer Abklärung - genau das, was die Analyse leugnet.

Behauptung 10

    Im internationalen Vergleich zeigt sich ein konsistentes Bild. Prospektive Studien [...] weisen deutlich darauf hin, dass geschlechtsangleichende Maßnahmen mit einer Reduktion von Depression, Angst und Suizidgedanken [...] einhergehen.

Warum falsch:
Die genannten Studien (Bränström 2020 - später teilweise korrigiert, Tordoff 2022, Turban 2020) sind methodisch schwach (kurzes Follow-up, Selbstberichte, keine guten Kontrollen). Die hochwertigen europäischen Registerstudien und die Cass Review zeigen ein deutlich anderes Bild.
Gesamtfazit der Analyse

    Die finnische Studie zeigt nicht, dass geschlechtsangleichende Maßnahmen scheitern. Sie zeigt, dass trans Jugendliche in einem Kontext leben, der ihre psychische Gesundheit nachhaltig belastet.

Warum diese Gesamtinterpretation falsch ist:
Die Studie zeigt beides: hohe Vorbelastung und dass medizinische Transition diese Belastung bei der aktuellen jugendlichen Kohorte nicht auflöst, sondern bei vielen sogar mit einer weiteren Verschlechterung einhergeht. Genau das ist der unangenehme, aber klare Befund.

Der Erdbeben-Bunker

Und zum krönenden Abspann steht da noch in zarten, dramatischen Lettern:

    By Joelina + Unbekannt (Person möchte nicht benannt werden, könnte zum Erdbeben führen).

Wie bezeichnend.
Diese finnische Registerstudie ist längst eines der kräftigen Vorbeben, die die Rückkehr zur evidenzbasierten Medizin einläuten.
https://x.com/ManlyManViking/status/2042610679660577087

Die, die sich mit "vernichtender" Kritik zur Studie äußern, sind auffällig oft hodenhabende Frauenimitate mit Fetischneigung (wie auch generell die Chefideologen dieser Lehre). Aber gut, es geht ja um sachliche Punkte, die man prüfen kann. Ich habe noch einen anderen Einwändler, der keine Pushies trägt. Kommt noch...
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Das noch als Hinweis, wie die finnische Studie "diskutiert" wird. Hier ist es keine Nebenperson, wenn ich dem Profil glaube:

ZitatHealth Nerd@GidMK

Recently, a study came out claiming that gender-affirming care doesn't improve mental health and may in fact make things worse.

Sadly, it's not a useful paper. My new piece.
https://x.com/GidMK/status/2042443551251054610

Er verweist auf einen längeren Artikel auf Substack, den ich nicht voll gelesen habe, mir hat schon die Einleitung gereicht: https://gidmk.substack.com/p/does-gender-affirming-care-make-mental

Auf den Icks-Post gibt es genug Antworten, die diese "Analyse" zerlegen. Es gibt auch einen eigenen Faden dafür: https://x.com/benryanwriter/status/2042589859403936141
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: eLender am 10. April 2026, 21:13:22Die genannten Studien (Bränström 2020 - später teilweise korrigiert, Tordoff 2022, Turban 2020) sind methodisch schwach
Jack Turban ist keine seriöse Quelle. Er ist zwar Psychiater, betätigt such aber hauptberuflich las Transaktivist, für den die genderaffirmative Behandlung der einzig korrekte Schritt ist. Seine veröffentlichen Studien wurden heftig kritisiert, da sie fehlerhaft sind und auf falschen Prämissen beruhen. Zudem hat(te) er Verbindungen zu einer pharmazeutischen Firma, die Pubertätsblocker prroduziert.

Zitat von: eLender am 10. April 2026, 21:13:22Im internationalen Vergleich zeigt sich ein konsistentes Bild. Prospektive Studien [...] weisen deutlich darauf hin, dass geschlechtsangleichende Maßnahmen mit einer Reduktion von Depression, Angst und Suizidgedanken [...] einhergehen.
Chase Strangio, Transmann, Transaktivist und ACLU-Rechtsanwalt, gab während des vor dem US Supreme Court verhandelten Falles United States v. Skrmetti unter Eid zu, dass es keinerlei Beweise dafür gäbe, dass eine genderaffirmative Behandlung für eine Reduktion von Suiziden sorge. Dies wurde auch so im Cass-Report berichtet.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

RPGNo1

ZitatKonversionstherapieverbote: Warum sie bei Geschlechtsidentität schaden

Der Oberste Gerichtshof der USA erklärte nun, dass ein Gesetz zum Verbot von Konversionstherapien im Bundesstaat Colorado die Meinungsfreiheit einer evangelikalen Psychotherapeutin unzulässig einengt. Denn das Gesetz erlaubt bei Trans nur die Bestätigung der Identität. Dabei zeigt eine neue Studie aus Finnland, dass gerade viele Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie zugleich auch schwere psychische Erkrankungen haben und eine Transition diese nicht besserte.
https://queernations.de/konversionstherapieverbote-geschlechtsidentitaet/

Till Amelung verweist in seinem Artikel auf die finnische Studie sowie den Versuch der deutschen Transaktivisten, diese Studie schlechtzureden.
(At Bhaal Temple)
Karlach: What a pesthole! Can't wait to clear this place out.
Minsc: There will be much trading of threats and insults, no doubt. But Minsc will be ready when it is time for boot to meet butt.
Karlach: You and me both, pal.

eLender

Dabei ist die Transformation eher eine Konversionstherapie (es sind ja viele homosexuell veranlagte Menschen, die sich verwandeln lassen wollen). Passend dazu ein Text von Stella O'Malley (Genspect), die sich auch mit der finnischen Studie befasst. Es lohnt sich, den ganzen Text zu lesen. Das ist nur die Einleitung:

ZitatAlthough acres of print have been devoted to the trans issue, most people still assume that medical transition is a well-researched and reliable treatment for vulnerable individuals with gender dysphoria.

This is a stark example of how misinformation takes hold. In truth, those who have studied the field know that, in terms of long-term outcomes, medical transition for both adults and children sits somewhere between homeopathy and lobotomy.

A new Finnish study published last Saturday caused public consternation by showing unfavourable long-term outcomes for those who medically transitioned. Among adolescents who underwent medical transition, psychiatric morbidity rose sharply. Their mental health did not improve after treatment and, in fact, worsened over time. For those familiar with the evidence, the findings came as no surprise. Although helpful, it is one more study pointing in the same direction. There are now many such studies, and none reliably demonstrate a clear long-term benefit for medical transition in either adults or children.

Any apparent positive findings in the literature typically rely on short-term, self-reported measures drawn from studies that are often small, heterogeneous, and methodologically limited. These limitations are frequently carried into systematic reviews – for example, the recent Lancet paper reports improvements in quality of life and mental health, yet these outcomes are drawn largely from observational studies using subjective endpoints, with inconsistent use of control groups, variation in outcome measures across studies, and limited long-term follow-up, which constrains the strength of any conclusions about sustained, objective clinical benefit. This is a generalisation and individual studies may be cited in response, but the larger point remains – there is no robust, replicable, high-quality body of evidence demonstrating clear, objective long-term benefits of medical transition in either adults or children.

By contrast, the Finnish study is by orders of magnitude more comprehensive and methodologically rigorous than much of the literature routinely cited to support claims that paediatric gender medicine is evidence-based. It draws on national-level data, follows individuals over extended periods, and captures real-world clinical outcomes rather than relying on short-term self-report. The tendency to dismiss such large-scale, longitudinal evidence while leaning on far weaker studies reflects a field that has struggled to maintain consistent evidentiary standards.

To understand how we arrived here, it is worth tracing the history.
...
https://gript.ie/finnish-study-more-evidence-re-bad-outcomes-for-gender-transition/

Einen Hinweis noch aus dem Text, weil ich das schonmal erwähnt habe, aber nicht mehr wusste, wo ich das las.

ZitatLoss to follow-up is a central methodological problem in this field. When the majority of participants disappear from studies, and when 76% of detransitioners report never informing their clinic, any outcome data claiming success becomes deeply questionable, particularly in a population already at elevated risk of suicide.

Man erfährt, dass die finnische Studie nicht alleine auf weiter Flur steht. Das Gegenteil ist der Fall.
Wollte ich nur mal gesagt haben!