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Deutsch => SPAM => Thema gestartet von: Scharlui am 09. August 2014, 22:54:41

Titel: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Scharlui am 09. August 2014, 22:54:41
Jetzt werden die Homöopathen endgültig kriminell, wenn sie denn noch zurechnungsfähig sind.
Ich empfehle mal diesen Artikel:

http://www.quantenhomöopathie.de/?p=1979 (http://www.quantenhomöopathie.de/?p=1979)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 09. August 2014, 23:04:57
Jetzt werden die Homöopathen endgültig kriminell, wenn sie denn noch zurechnungsfähig sind.
Ich empfehle mal diesen Artikel:

http://www.quantenhomöopathie.de/?p=1979 (http://www.quantenhomöopathie.de/?p=1979)

Ist bekannt, die seite. Der größte Scherz ist, dass da "wissenschaftlich" steht. Spinner halt ...

Blog schon gelesen?

https://blog.psiram.com/2014/08/ebola-da-haben-wir-etwas-fuer-sie/ (https://blog.psiram.com/2014/08/ebola-da-haben-wir-etwas-fuer-sie/)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: alliance1979 am 10. August 2014, 13:18:43
Aus dem verlinkten Text:
"Ob sie nun geheilt werden können, wurde bisher zwar nicht berichtet."

Irgendwie fehlt da etwas ;)....

Manchmal frage ich mich ob das mit dem Internet eine so gute Idee war. Wie nach dem lesen dieses Artikels zum Beispiel, es wurde zwar schon viel Blödsinn im Internet geschrieben.

*hust*

MfG
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Scharlui am 10. August 2014, 14:17:22
Angesichts der Dringlichkeit frage ich mich, ob diesem Humbug, dem halt doch gut 10% der Menschen vertrauen, nicht mit scharfer Zensur begegnet werden könnte.
Schon geistern im Netz Behaptungen rum , dass es Ebola gar nicht gäbe - und sie geniessen zudem allseitigen Sukkurs von oben und unten, von links bis ganz rechts, und von hinten und vorn auch noch.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Warze am 10. August 2014, 17:44:46
Selbstherrlich und selbstgerecht. Widerlich.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 10. August 2014, 17:55:20
Zumindes den Placebo-Effekt könnten die ja noch herausholen. Heikel wird es erst, wenn sie Schulmedizin ausschliessen. Verstehe die ganze Aufregung hier nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 10. August 2014, 18:36:27
Zitat
Zumindes den Placebo-Effekt könnten die ja noch herausholen.

Können das auch andere? Was genau ist der Placebo-Effekt und warum rechtfertigt er bei Ebola eine Scheinbehandlung mit einer nachweislich vollständigen Unwirksamkeit?

Zitat
Heikel wird es erst, wenn sie Schulmedizin ausschliessen.

Darf jegliche Scheinbehandlung angewandt werden, solange die "Schulmedizin" nicht ausgeschlossen wird? Auch oder gerade in Epidemiegebieten?
Wer entscheidet? Wer schließt aus? Und Warum?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 10. August 2014, 22:44:03
Darf jegliche Scheinbehandlung angewandt werden, solange die "Schulmedizin" nicht ausgeschlossen wird? Auch oder gerade in Epidemiegebieten?
Wer entscheidet? Wer schließt aus? Und Warum?

Natürlich muss Ansteckungsgefahr ausgeschlossen werden. Schädliche Scheinbehandlungen sollen auch ausgeschlossen werden. Die Behandlung sollte mal auf jeden Fall nicht im Widerspruch zur Schulmedizin sein.

Wer das entscheiden soll, kann ich jetzt nicht beantworten. Man sollte aber aufgrund empirischer Erkenntnisse handeln. Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Schönes Beispiel wie Zusammenarbeit aussehen könnte: https://www.youtube.com/watch?v=NUyX_SqIAP0
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: RächerDerVerderbten am 10. August 2014, 23:38:26
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Genauso, wie wir noch viel mehr seriöse Studien zu 9/11 brauchen? :grins
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 10. August 2014, 23:40:30
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Genauso, wie wir noch viel mehr seriöse Studien zu 9/11 brauchen? :grins

Genau.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 10. August 2014, 23:44:20
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Genauso, wie wir noch viel mehr seriöse Studien zu 9/11 brauchen? :grins

Genau.

Yepp und zu rosa Einhornstaub, ich wusste wir kommen irgendwann noch mal zusammen  :umarm:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 00:15:55
Irgendwie hab ich bei aoerli das Gefühl, der Graben Geistes- versus Naturwissenschaften wird immer tiefer.......

 
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 00:22:19
Irgendwie hab ich bei aoerli das Gefühl, der Graben Geistes- versus Naturwissenschaften wird immer tiefer.......

Ich sehe da keinen (geistes-)wissenschaftlichen Ansatz, nur erkenntnisfreies Gefasel als Selbstzweck.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 11. August 2014, 01:04:25
Zitat
Die Behandlung sollte mal auf jeden Fall nicht im Widerspruch zur Schulmedizin sein.

Hier geht es konkret um die Homöopathie: Wie sieht es da aus? (Bitte auch in Bezug auf den Ebolavirus)

Zitat
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Welche alternative Heilverfahren?
Was hast du an den bisherigen seriösen Studien zur Homöopathie konkret auszusetzen?

Und dann wäre da noch:
Zitat
Was genau ist der Placebo-Effekt und warum rechtfertigt er bei Ebola eine Scheinbehandlung mit einer nachweislich vollständigen Unwirksamkeit?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 02:04:29
http://flexikon.doccheck.com/de/Placebo-Effekt
-> Googeln hilft.

Zitat
Was hast du an den bisherigen seriösen Studien zur Homöopathie konkret auszusetzen?
Das wird von Studie zu Studie wohl verschieden sein. Allgemein kenne ich aber keine grossangelegten (sinnvolle Probandenzahl) Studien.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 02:26:35
Das wird von Studie zu Studie wohl verschieden sein. Allgemein kenne ich aber keine grossangelegten (sinnvolle Probandenzahl) Studien.

Deshalb gibt es Meta-Studien. Shang sollte bekannt sein, wenn man sich mit H. beschäftigt.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589

http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?p=1952
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 02:36:59
Danke für den Link.

Und wie gesagt: Der Placebo-Effekt bleibt. Und im klinischen Kontext kann das der Unterschied zwischen Leben und Tod machen.

Noch etwas grundlegender untersucht -> http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie#Positive_psychische_Einflussfaktoren_auf_die_Immunabwehr
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 11. August 2014, 02:45:11
Aha, und wann?

Gib mal ein Beispiel.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 08:00:46
Er kann eigentlich nur den Voodoo-Tod und die Lourdes-Heilung meinen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 12:24:03
Placebo stärkt das Immunsystem. Ein stärkeres Immunsystem kann den Ebolavirus besser bekämpfen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 12:30:28
Placebo stärkt das Immunsystem. Ein stärkeres Immunsystem kann den Ebolavirus besser bekämpfen.
Das ist in dieser Verkürzung schlicht falsch.
Erklär mal, WIE Placebo Immunsystem stärkt bzw gib wenigstens Literatur dazu an.

Davon, dass bestimmte Viren das Immunsystem schwächen, haben wir dabei noch nicht gesprochen.
Bitte rechne künftig damit, dass es hier Foristen gibt, die zu deinen angerissenen Themen eine Menge Fachwissen haben.
Allgemeinplätze sind schlichtweg unbefriedigend.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 11. August 2014, 13:07:21
Zitat
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.
vs
Zitat
Das wird von Studie zu Studie wohl verschieden sein. Allgemein kenne ich aber keine grossangelegten (sinnvolle Probandenzahl) Studien.
Merkste selber, oder?

http://flexikon.doccheck.com/de/Placebo-Effekt
-> Googeln hilft.

Ich weiß was der Placeboeffekt ist; mir ging es hier darum herauszufinden ob wir uns sprachlich auf der selben Ebene befinden.
Offensichtlich hast du eine Definition, die vom wissenschaftlichen Konsens abweicht.
Zitat
Placebo stärkt das Immunsystem. Ein stärkeres Immunsystem kann den Ebolavirus besser bekämpfen.

Aber damit die Diskussion nicht weiter ausfranst, überspringen wir den Part und ich bin mal so frei und schlage vor, dass du mit der Beantwortung der Frage von sweeper weitermachst, auch wenn noch ein paar vorherige Sachen offen bleiben.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 11. August 2014, 15:14:01
Placebo stärkt das Immunsystem.

Das ist Quatsch, wie Sweeper schon sagte. Zumindest in dieser Vereinfachung. Alleine "Immunsystem" ist bereits eine grobe Bezeichnung für viele Teilbereiche der körperlichen Abwehr, die man in diesem Kontext nicht einfach zusammenmixen sollte. Das "Immunsystem" kann man hauptsächlich schwächen, aber nicht stärken. In sofern kann Placebo indirekt ein wenig hilfreich sein, indem es schwächende Streßfaktoren etwas abmildern kann. Oder auch nicht, denn das weiß man vorher nie. "Stark" ist ebenso ein falsches Bild. Das "Immunsystem" ist bestimmten Aufgaben gewachsen oder halt nicht. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden, immer frei nach dem Motto einmal verspeist Du den Bären, einmal verspeist er dich.

Im übrigen gilt: Je ernsthafter eine Erkrankung (dazu dürfte Ebola zweifelsfrei gehören), desto unwichtiger Placebo.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sumo am 11. August 2014, 15:23:13
Zitat
Dafür bräuchten wir noch viel mehr seriöse Studien alternativer Heilverfahren.

Aha. Und was sagst Du zum Thema Szientabilität? Es gibt alternativ"medizinische" Verfahren, die vollständig MÜLL sind, die sich in keiner Form irgendwie mit den Erkenntnissen der grundlegenden Naturwissenschaften vereinbaren lassen. Eines davon ist die Homöopathie, dazu gab es bereits den Link zu "Beweisaufnahme Hömöopathie", vielleicht hilft auch das Buch von Weymayr, welches ausreichend ausführlich zu diesem Thema berichtet.


Es bleibt eine grundsätzliche Ansicht, daß man zwar über verschiedene Theorien reden kann, aber sobald eine der Theorien völlig von den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen abweicht UND keine neue Erklärung dafür liefert, dann ist sie nicht gleichberechtigt zu den bereits bewiesenen Erkenntnissen.
Zu 9/11 gilt desgleichen: Selbstverständlich kannst Du eine neue Theorie aufstellen,nach welcher die beiden Türme von Außerirdischen abgebaut und auf der Mondrückseite wieder aufgebaut worden sind. Allerdings ist diese Theorie völlig absurd, wie auch die anderen Theorien der Thruther. Deswegen diskutiert man die auch nicht mehr gleichberechtigt. (das Argument mit den vielen, vielen, vielen Autoritäten zählt nicht, erstens können auch Physiker, Ingenieure etc. irren, und zweitens können auch solche Leute Blödsinn anhängen, siehe Hamer, Klehr uswusf.....)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: gesine2 am 11. August 2014, 18:19:11
Zitat
Zitat
Placebo stärkt das Immunsystem. Ein stärkeres Immunsystem kann den Ebolavirus besser bekämpfen.
Das ist in dieser Verkürzung schlicht falsch.
Das ist sogar völlig falsch schon im Ansatz, sweeper (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171574#msg171574). Das IS kann (wie von Groucho (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171604#msg171604) schon angerissen) nur geschwächt, bestenfalls unterstützt werden (zB mit Antibiotika, die den Großteil der bakteriellen Gefährder erledigen).
Wobei in dem Zusammenhang IS Placebo allerdings tatsächlich funktioniert, ist die Dämpfung des Negativ-Einflusses einer fixen Idee ('mir kann eh keiner mehr helfen') und Ähnliches. Das entspräche allerdings mehr dem 'Teufel mit Beelzebub austreiben', wenn es wie üblich haudrauf und nicht im Rahmen einer Medikamenttherapie-begleitenden Psychotherapie geschieht..
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Omikronn am 11. August 2014, 19:08:22
@aoerli: Eigentlich ist es in diesem Fall sehr einfach: Die Homöopathie ist eine ca. 200 Jahre alte Irrlehre die in jeder Hinsicht sämtlichen Naturwissenschatlichen Erkenntnissen widerspricht. Und wie vorhin lang und breit erklärt können die Homöopathen auch nicht den Placeboeffekt für sich verbuchen. Funktionierende Medizin und Wissenschaft: Ja Bitte! vor allem bei sowas schrecklichem wie Ebola. Die Homöopathie gehört aber weder zum einen noch zum anderen.

Homöopathie ernsthaft gegen Ebola anwenden zu wollen ist so als würde man mit der Zeichnung einer Cessna anstatt einer Rakete zum Mond fliegen wollen.  :stirn
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 11. August 2014, 19:16:17
Homöopathie ernsthaft gegen Ebola anwenden zu wollen ist so als würde man mit der Zeichnung einer Cessna anstatt einer Rakete zum Mond fliegen wollen.  :stirn

Der ist wahrlich gut!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Krebskandidat am 11. August 2014, 20:06:06
Wobei in dem Zusammenhang IS Placebo allerdings tatsächlich funktioniert, ist die Dämpfung des Negativ-Einflusses einer fixen Idee ('mir kann eh keiner mehr helfen') und Ähnliches.

Das hört sich ganz gut an. Wenn wir krank sind, stehen wir mehr oder weniger unter Stress und das wirkt sich nachweislich negativ auf das Immunsystem aus. Durch die positiven Gedanken kann man dem Stress entgegenwirken und das IS läuft wieder annährend normal. Vielleicht ist das das große Geheimnis des Placebo-Effekts.

Edit:
Ach Groucho hat's ja auch schon erwähnt.
In sofern kann Placebo indirekt ein wenig hilfreich sein, indem es schwächende Streßfaktoren etwas abmildern kann.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 20:29:06
Das hört sich ganz gut an. Wenn wir krank sind, stehen wir mehr oder weniger unter Stress und das wirkt sich nachweislich negativ auf das Immunsystem aus. Durch die positiven Gedanken kann man dem Stress entgegenwirken und das IS läuft wieder annährend normal. Vielleicht ist das das große Geheimnis des Placebo-Effekts.

Genau das ist es: es hört sich gut an. Was ein mir ein wenig fehlt, und worauf ich hoffe, sind überzeugende Belege für eine klinische Bedeutsamkeit dieser experimentellen Befunde - über Folklore und Anekdote hinaus.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 20:46:48
Zitat
Zitat
Placebo stärkt das Immunsystem. Ein stärkeres Immunsystem kann den Ebolavirus besser bekämpfen.
Das ist in dieser Verkürzung schlicht falsch.
Das ist sogar völlig falsch schon im Ansatz, sweeper (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171574#msg171574). Das IS kann (wie von Groucho (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171604#msg171604) schon angerissen) nur geschwächt, bestenfalls unterstützt werden (zB mit Antibiotika, die den Großteil der bakteriellen Gefährder erledigen).
Wobei in dem Zusammenhang IS Placebo allerdings tatsächlich funktioniert, ist die Dämpfung des Negativ-Einflusses einer fixen Idee ('mir kann eh keiner mehr helfen') und Ähnliches. Das entspräche allerdings mehr dem 'Teufel mit Beelzebub austreiben', wenn es wie üblich haudrauf und nicht im Rahmen einer Medikamenttherapie-begleitenden Psychotherapie geschieht..

Ist sie jetzt falsch oder richtig? Ich bin etwas verwirrt...

Auch ein ermuntender sozialer Kontakt ist stressreduzierend. Schon eine zugewandte Krankenschwester. 

Zitat
Homöopathie ernsthaft gegen Ebola anwenden zu wollen ist so als würde man mit der Zeichnung einer Cessna anstatt einer Rakete zum Mond fliegen wollen.
Dummer Vergleich. Es geht darum, ob man beim mit der Rakete auf den Mond fliegen noch ne Zeichnung einer Cessna mitnehmen darf, oder man dies als Verbrechen an der Menschheit deklariert.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 20:50:59
Das hört sich ganz gut an. Wenn wir krank sind, stehen wir mehr oder weniger unter Stress und das wirkt sich nachweislich negativ auf das Immunsystem aus. Durch die positiven Gedanken kann man dem Stress entgegenwirken und das IS läuft wieder annährend normal. Vielleicht ist das das große Geheimnis des Placebo-Effekts.

Genau das ist es: es hört sich gut an. Was ein mir ein wenig fehlt, und worauf ich hoffe, sind überzeugende Belege für eine klinische Bedeutsamkeit dieser experimentellen Befunde - über Folklore und Anekdote hinaus.
http://people.auc.ca/brodbeck/4007/article6.pdf

Gibt es tonnenweise. Etwas Recherche würde einem da aber gut tun.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 20:54:33
Zitat
Dummer Vergleich. Es geht darum, ob man beim mit der Rakete auf den Mond fliegen noch ne Zeichnung einer Cessna mitnehmen darf, oder man dies als Verbrechen an der Menschheit deklariert.

Um bei diesem Vegleich zu bleiben, welchen Nutzen soll die Zeichnung einer Cessna beim Flug zum Mond haben außer dass sie nutzloser Ballast ist?

Nettes Eigentor....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 20:57:41
Es gibt Studien, die zeigen, dass eine Zeichnung einer Cessna den Piloten in einen Zustand versetzt, der ihn besser fliegen lässt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit zum Mond zu gelangen.

Mal übertragen gesehen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 21:02:14
@aoerli:
Zitat
Gibt es tonnenweise. Etwas Recherche würde einem da aber gut tun.
Hier gilt die Regel: wer behauptet, muss selbst belegen statt mit verschränkten Armen zu sagen "Nun sucht mal schön!

Thema hier ist Ebola.
Das ist ein akut verlaufendes hämorrhagisches Fieber.
Das Virus befällt so gut wie alle Zellen und multipliziert sich extrem schnell.
Hättest du nur die Wiki-Artikel gelesen, dann wüsstest du, dass das mit dem Placeboeffekt in dieser Kombi nicht funktionieren kann - v.a. wenn du begriffen hast, wie das IS funktioniert.

Übrigens sterben die Leute in Massen, obwohl ihre traditionellen Heiler jede Menge Placebo- kräftiger Rituale mit ihnen zelebrieren.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 21:09:55
@sweeper: Du willst gerade sagen, dass das Immunsystem kein Faktor in der Bekämpfung des Ebola-Virus ist?

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 21:15:11
Dass bei einem Schnupfen ein Placebo das subjektive Befinden verbessern kann, bestreitet hier niemand. Doch dazu ist Homöopathologie nicht nötig. Ein heißer Tee, eine Tasse Hühnerbrühe oder eine Lutschpastille tun es ebenso. Wozu dann dieser Mummenschanz um magisch geschütteltes Wasser?

Bei schweren krankheiten versagt dies jedoch auf ganzer Linie. Es gibt genug traurige Beispiele, wo Mensche zugunsten der angeblich sanften Alternaivmedizin auf kompetente Hilfe verzichtet und mit dem Leben bezahlt haben.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 21:18:21
@sweeper: Du willst gerade sagen, dass das Immunsystem kein Faktor in der Bekämpfung des Ebola-Virus ist?


Geschwätz!
Der Placebo-Effekt (wenn er denn einen deutlichen Einfluss auf das IS hätte), käme hier einfach zu spät.
Vermutlich kommen die normalen Mechanismen des IS auch nicht durchschlagskräftig zum Tragen - zu viele Zellen werden zu schnell zerstört, und auch das Gefäßsystem ist betroffen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 21:20:26
Das hört sich ganz gut an. Wenn wir krank sind, stehen wir mehr oder weniger unter Stress und das wirkt sich nachweislich negativ auf das Immunsystem aus. Durch die positiven Gedanken kann man dem Stress entgegenwirken und das IS läuft wieder annährend normal. Vielleicht ist das das große Geheimnis des Placebo-Effekts.

Genau das ist es: es hört sich gut an. Was ein mir ein wenig fehlt, und worauf ich hoffe, sind überzeugende Belege für eine klinische Bedeutsamkeit dieser experimentellen Befunde - über Folklore und Anekdote hinaus.
http://people.auc.ca/brodbeck/4007/article6.pdf

Gibt es tonnenweise. Etwas Recherche würde einem da aber gut tun.

Dann sollte es Dir doch leicht fallen, mal eine Arbeit zu finden mit folgendem Inhalt: definierte Erkrankung, kontrolliertes Design, „psychische“ Intervention, signifikante Verbesserung in einem vordefinierten klinischen Endpunkt (bitte beachte, dass jedes dieser Worte wichtig ist). Dein Link gibt genau das nicht her.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 21:21:32
Ja. Das wär leicht zu finden.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 21:23:56
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine. Dass virale Glycoproteine die gerinnungsfaktoren hemmen, kommt erschwerend hinzu.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Also, was soll der Schmarrn mit der Stärkung des IS durch Zauberkügelchen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 21:26:36
Ja. Das wär leicht zu finden.

Zitat
Ich könnte tausend Gründe nennen, wenn ich nur welche wüsste.
- Otto.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 21:38:18
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine. Dass virale Glycoproteine die gerinnungsfaktoren hemmen, kommt erschwerend hinzu.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Also, was soll der Schmarrn mit der Stärkung des IS durch Zauberkügelchen?

Zauberkügelchen schwächen jetzt also das Immunsystem? Als böser Zauber und nicht guter? Oder auf was willst Du hinaus?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Krebskandidat am 11. August 2014, 21:40:27
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine.

Die Cytokinfreisetzung scheint eher ungewollt durch das Aufplatzen infizierter Monocyten zu kommen. Das IS trägt also keine Schuld daran. Zumindest nicht an der Freisetzung, wohl aber an dem darauffolgenden Schock.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 21:46:22
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine. Dass virale Glycoproteine die gerinnungsfaktoren hemmen, kommt erschwerend hinzu.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Also, was soll der Schmarrn mit der Stärkung des IS durch Zauberkügelchen?

Zauberkügelchen schwächen jetzt also das Immunsystem? Als böser Zauber und nicht guter? Oder auf was willst Du hinaus?

Warum machst du sowas? Warum verdrehst du den Sinn einfacher, klarer Sätze?
Ist das Absicht oder Unfähigkeit? Das interessiert mich wirklich.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 21:47:14
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine. Dass virale Glycoproteine die gerinnungsfaktoren hemmen, kommt erschwerend hinzu.

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Also, was soll der Schmarrn mit der Stärkung des IS durch Zauberkügelchen?

Aber mit den komplizierten Kaskaden, die sich beim Zellzerfall abspielen, muss aoerli sich nicht auseinandersetzen.
Der darf einfach beweislos behaupten, Homöopathie stärke das Immunsystem über den Placeboeffekt.
Und ich stelle die Frage noch einmal:

aoerli:
WIE wirkt der Placeboeffekt nun genau auf das Immunsystem? Was passiert da auf der Ebene der humoralen und zellulären Abwehr?
Lässt sich der Placeboeffekt per Globuli überhaupt von einer Kultur auf die andere übertragen?
Warum sollte ein westlicher Homöopath da erfolgreicher sein als ein afrikanischer Medizinmann?
Und was bewirken die lächerlichen Globuli in Afrika gegenüber dem eindrucksvollen und komplexen Ritual eines schamanischen Heilers?

Wie gesagt: trotzdem sterben sie dort gerade massenweise.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:00:49
Meine Psychoneuroimmunologie-Vorlesung ist schon lange her. Keine Lust das nochmals zusammenzurecherchieren. Könnt Euch da ja selbst einlesen.

Die ganzen zellulären Prozesse sind doch auch ne Esotherik für sich. So vieles ist noch nicht geklärt in der genauen Wirkungsweise. Schlussendlich ist auch Schulmedizin Trial und Error und beruht schlussendlich auf Statistik.

Ich würde übrigens annehmen, dass der afrikanische Schamane wirkungsvoller ist als der Homöopath. Denke die nutzen das noch besser aus. Wichtig ist aber vor allem, dass sich die Interventionen nicht in Widerspruch mit der Schulmedizin-Behandlung befinden. Hab ich aber schon ganz am Anfang gesagt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 11. August 2014, 22:06:56
Meine Psychoneuroimmunologie-Vorlesung ist schon lange her. Keine Lust das nochmals zusammenzurecherchieren. Könnt Euch da ja selbst einlesen.

Wie kommst Du drauf, dass sich hier jeder erst mal einlesen müsste?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 22:08:43
@aoerli:
Danke, das genügt mir.
Wie gesagt: die Schamanen können nichts ausrichten.

Ich wiederhole: hier gilt die gute Regel, dass derjenige der einen Wirkmechanismus behauptet ( in diesem Fall du), die Belege SELBST bringen muss.
Es ist eine Dreistigkeit, mit verwegenen Behauptungen aufzutrumpfen und dann zu sagen: "Belest euch selbst".
Zumal dir schon mehrere Argumente genannt wurden, warum es gerade in diesem Fall keine gute Idee ist, sich auf den Placeboeffekt zu berufen.
Du wirfst mit Worthülsen um dich.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Krebskandidat am 11. August 2014, 22:20:08
Meine Psychoneuroimmunologie-Vorlesung ist schon lange her. Keine Lust das nochmals zusammenzurecherchieren. Könnt Euch da ja selbst einlesen.

Wusste gar nicht, dass es das als Vorlesung gibt.
Der Wikipedia-Eintrag dazu ist zumindest seriös, aber wie gesagt, Ebola kann man damit nicht besiegen.


Die ganzen zellulären Prozesse sind doch auch ne Esotherik für sich. So vieles ist noch nicht geklärt in der genauen Wirkungsweise. Schlussendlich ist auch Schulmedizin Trial und Error und beruht schlussendlich auf Statistik.

Die zellulären Prozesse sind gewiss keine Esoterik. Und Trial and Error funktioniert auch nur, wenn man seine Error auch als solche anerkennt.

Ich würde übrigens annehmen, dass der afrikanische Schamane wirkungsvoller ist als der Homöopath. Denke die nutzen das noch besser aus.

Reicht aber offensichtlich nicht.

Wichtig ist aber vor allem, dass sich die Interventionen nicht in Widerspruch mit der Schulmedizin-Behandlung befinden. Hab ich aber schon ganz am Anfang gesagt.

Das Problem ist, dass erkrankte Afrikaner 1. nicht beides machen, weil es auch logistisch nicht möglich ist und 2. selbst wenn ist das in Bezug auf die Eindämmung äußerst kontraproduktiv. Infizierte gehören mit best möglicher Behandlung in ein Krankenhaus oder ähnliches aber sie sollen nicht quer durch das Land reisen und irgendwelche Schamanen konsultieren und noch 50 andere Menschen anstecken.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:31:22
Ihr müsst mir nichts glauben. Es freut mich, dass ihr so skeptisch seid. Ihr dürft auch gerne ne andere Meinung haben.

Es ist sowieso eine Erkenntnis der modernen Medizin, dass man selten wirklich heilt. Diese Allmachtsmedizin hat man zum Glück weitgehend abgelegt.

Noch ein Lesetipp: Die Bücher von Samuel Shem sind Klasse! -> House of God und Mount Misery

Oder auch als Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=ZzApDCNJlKo
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:35:29
Das Problem ist, dass erkrankte Afrikaner 1. nicht beides machen, weil es auch logistisch nicht möglich ist und 2. selbst wenn ist das in Bezug auf die Eindämmung äußerst kontraproduktiv. Infizierte gehören mit best möglicher Behandlung in ein Krankenhaus oder ähnliches aber sie sollen nicht quer durch das Land reisen und irgendwelche Schamanen konsultieren und noch 50 andere Menschen anstecken.

Da sind wir uns völlig einig. Die Frage ist aber: Wie kam es dazu?

Es fehlt einfach die Beziehung, das Vertrauen zur westlichen Medizin. Und ohne Beziehung lässt sich im Falle einer Epidemie eben auch nicht vernünftig intervenieren. Die fehlende Beziehung ist auch tragisches Produkt des fehlenden Respekts gegenüber alternativen Heilverfahren. Wenn man sich aber nur die ganze Zeit über die Schamanen lustig macht, muss man sich nicht wundern, wenn die im entscheidenden Moment nicht kooperieren. Dann kann man eben noch so im Recht sein, kann eine Pandemie aber trotzdem nicht verhindern.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:36:17
Meine Psychoneuroimmunologie-Vorlesung ist schon lange her. Keine Lust das nochmals zusammenzurecherchieren. Könnt Euch da ja selbst einlesen.
Wir halten also fest: es gibt keine ausreichenden Belege für die klinische Bedeutsamkeit des psychischen Einflusses auf das Immunsystem, und Deine "Tonnen von Belegen" sind noch nicht wieder aus der Erdumlaufbahn zurück.

Zitat
Die ganzen zellulären Prozesse sind doch auch ne Esotherik für sich.
Ich übersetze mal: von zellulären Mechanismen hast Du auch nicht die große Ahnung, wir sollten also da nicht nachfragen. 

Zitat
Schlussendlich ist auch Schulmedizin Trial und Error und beruht schlussendlich auf Statistik. Ich würde übrigens annehmen, dass der afrikanische Schamane wirkungsvoller ist als der Homöopath.
Diese beiden Sätze nacheinander, das hat schon was. Fehlt noch, wer heult hat Recht.


Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 22:42:55
Wenn man sich aber nur die ganze Zeit über die Schamanen lustig macht, muss man sich nicht wundern, wenn die im entscheidenden Moment nicht kooperieren.

Mal davon abgesehen dass es im mittleren Afrika weder den Begriff noch die Schamanen selbst gibt - wer macht sich denn über sie lustig?
Mich interessiert die von dir aufgestellte Ursache-Wirkung-Kette. Die hätte ich ganz gerne irgendwie belegt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:44:47
Ich habe an der --gelöscht-- Klinische Psychologie unter dem Lehrstuhl von --gelöscht-- studiert. -> --gelöscht--

Das ist schon ne Weile her und ich weiss nicht alle Studien auswendig und hab auch keinen Bock für Euch zu recherchierne. Geht auf scholar.google.de wenn ihr selbst recherchiren wollt. Aber ich fühle mich nicht verpflichtet, Euch auszubilden.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:45:26
Ihr dürft auch gerne ne andere Meinung haben.
Mann, haben wir heute ein Glück!

Es ist sowieso eine Erkenntnis der modernen Medizin, dass man selten wirklich heilt.
Das ist keine „Erkenntnis der modernen Medizin“ sondern ein sinnloser Allgemeinplatz. Es hängt – völlig banal – natürlich von der jeweiligen Erkrankung ab, ob sie heilbar ist (oder ob sie – Selbstheilungskräfte !!!!111elf!!!!– eine gute Spontanprognose hat).

Zitat
Noch ein Lesetipp
Pass‘ mal auf, dass ich nicht Dich mit Lesetipps versorge.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:47:17
Das ist schon ne Weile her und ich weiss nicht alle Studien auswendig und hab auch keinen Bock für Euch zu recherchierne. Geht auf scholar.google.de wenn ihr selbst recherchiren wollt. Aber ich fühle mich nicht verpflichtet, Euch auszubilden.
Dann erzähl nicht solche Schmarrn von Leben und Tod, wenn Du keine Ahnung hast.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 22:48:03
Zitat
Und ohne Beziehung lässt sich im Falle einer Epidemie eben auch nicht vernünftig intervenieren. Die fehlende Beziehung ist auch tragisches Produkt des fehlenden Respekts gegenüber alternativen Heilverfahren.

Stuhlkreis? Selbsterfahrungsgruppen? 

Mal ehrlich, solche Seuchen erfordern schnelle und wirksame Maßnahmen, keine "Beziehungen". Solche sind da sogar kontraproduktiv, weil die Gefahr der Weiterverbreitung der Infektion besteht. Also, von Epidemiologie hast Du keine Ahnung.

Was man allenfalls kritisieren kann, ist der Mangel an Bildung und der weit verbreitete Aberglaube in den betroffenen Ländern, aber keineswegs ein Mangel an Respekt vor Alternativkram.

Hilfe.....  $) $) $)

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:49:05
Die hätte ich ganz gerne irgendwie belegt.
Niemand wird Dich daran hindern, dazu eine Studie zu machen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 22:51:06
Die hätte ich ganz gerne irgendwie belegt.
Niemand wird Dich daran hindern, dazu eine Studie zu machen.

Da haben wir wieder das übliche Problem:
Du schmeißt eine Behautung in den Raum und lässt andere herausfinden, ob sie stimmt. Das ist albern.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:52:42
Die hätte ich ganz gerne irgendwie belegt.
Niemand wird Dich daran hindern, dazu eine Studie zu machen.

Ich plauder jetzt mal aus dem Nähkästchen. Du näherst Dich allmählich der Troll-Grenze. Du hast noch eine Rest-Chance, Dich zu erklären. Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:53:40
Ich merke. Ihr seid mir alle vom Fachwissen und vom Intellekt einfach hochhaus überlegen. Kann hier wohl nichts mehr beitragen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:55:40
Ich merke. Ihr seid mir alle vom Fachwissen und vom Intellekt einfach hochhaus überlegen. Kann hier wohl nichts mehr beitragen.

So krass hätte ich das in diesem Moment noch nicht formuliert, aber die Richtung scheint zu stimmen ...  ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 22:56:09
Mal davon abgesehen dass es im mittleren Afrika weder den Begriff noch die Schamanen selbst gibt

Kannst Du das belegen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 22:56:55
Ich merke. Ihr seid mir alle vom Fachwissen und vom Intellekt einfach hochhaus überlegen. Kann hier wohl nichts mehr beitragen.

Angeblich bist Du studierter Psychologe. Ok, das mag Dein Fachgebiet sein. Du lehnst Dich aber sehr weit aus dem Fenster, Behauptungen zu machen, die nichtmal in Dein Fachgebiet fallen, und meinst, Du wärst hier die allwissende Koryphäe?

Ich widerspreche Pelacani, Du HAST bereits die Trollgrenze überschritten.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 22:57:43
Mal davon abgesehen dass es im mittleren Afrika weder den Begriff noch die Schamanen selbst gibt

Kannst Du das belegen?

Gut, beginnen wir mit den Grundlagen der Logik. Die Nicht-Existenz von Etwas ist nicht belegbar. Vgl z. B. Russells Teekanne (http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne).
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 23:03:15
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 23:11:22
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:13:33
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 23:15:31
www.amuseum.de/medizin/PDF/CZOkt_1936/CZOkt_1936_6.pdf

gähn...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 23:15:55
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:18:33
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine.

Die Cytokinfreisetzung scheint eher ungewollt durch das Aufplatzen infizierter Monocyten zu kommen. Das IS trägt also keine Schuld daran. Zumindest nicht an der Freisetzung, wohl aber an dem darauffolgenden Schock.

Nunja, der Begriff der Schuld ist bei solchen Prozessen unangebracht, weil das etwas Subjektives beschreibt. Es ist Teil eines Mechanismus, der letztendlich zu dem Krankheitsgeschehen führt. Es sollte verdeutlicht werden, dass eine Stärkung des IS ein Schmarrn ist.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:19:28
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 23:20:08
www.amuseum.de/medizin/PDF/CZOkt_1936/CZOkt_1936_6.pdf

gähn...

Wenn Du diesen Artikel langweilig findest, warum verlinkst Du ihn dann?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 23:24:28
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 23:24:58
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Ich weiß, was ich gesagt habe (darin scheine ich mich von Dir zu unterscheiden). Geh nochmal auf die Zauberschule und rede mit Hermine:

(http://i.imgur.com/IUqKxhF.png)

[Eigentlich hätte es sich gehört, das als Zitat von GefBo zu bringen, aber das wäre jetzt ein wenig mühsam geworden].
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Hildegard am 11. August 2014, 23:25:08
Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy
Er ist Schweizer. Vielleicht ist das da etwas anders mit dem Psychologiestudium ...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 11. August 2014, 23:27:57
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?
Ich behaupte, du bist gar kein Psychologe.
Schon gar nicht hast du eine Ausbildung "Klinische Psychologie" in Zürich.
Du hast anfangs sehr vage Grawe ins Spiel gebracht, allerdings ohne auf Grawe wirklich einzugehen.
Dein Stichwort ("Vermeidungssystem") wird zwar von Grawe ausdrücklich in seiner "Neuropsychotherapie" gewürdigt, aber die Referenz geht auf Gray zurück (BIS und BAS).

Wenn du in Zürich bzw in der Schweiz in Klinischer Psychologie ausgebildet wärst, würdest du gemäß Grawe anders und stringenter begründen.
Vor allem würdest du dich nicht so verallgemeinernd und verächtlich gegenüber der Neuroimmunologie äußern und auch nicht gegenüber Statistik.

Grawes Verdienst sind gerade Metaanalysen von Psychotherapieverfahren, und er war für einen Psychologen beeindruckend fit in Neurobiologie und Neurophysiologie.

Du dagegen bist nur ein rhetorisch aalglatter Schaumschläger!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:33:22
(http://www.handgemalt24.de/media/images/product/popup/Narziss-von-Caravaggio--31754.jpg)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Krebskandidat am 11. August 2014, 23:33:38
Im gegenteil, das IS scheint hier eher kontraproduktiv zu sein. Die Gefäße werden durchlässig, weil das IS Amok läuft, über Zytokine.

Die Cytokinfreisetzung scheint eher ungewollt durch das Aufplatzen infizierter Monocyten zu kommen. Das IS trägt also keine Schuld daran. Zumindest nicht an der Freisetzung, wohl aber an dem darauffolgenden Schock.

Nunja, der Begriff der Schuld ist bei solchen Prozessen unangebracht, weil das etwas Subjektives beschreibt. Es ist Teil eines Mechanismus, der letztendlich zu dem Krankheitsgeschehen führt. Es sollte verdeutlicht werden, dass eine Stärkung des IS ein Schmarrn ist.

Ja, nur die Kausalität ist andersherum. Das IS schüttet keine Cytokine aus, weil es Amok läuft, sondern weil durch virusinduzierte Zellzerstörung so viele Cytokine ausgeschüttet werden, läuft das IS Amok.
Ich bin ganz bei dir, dass eine Stärkung des IS in dieser Hinsicht Bullshit ist, aber das Beispiel belegt bzw. widerlegt das nicht. Es sei denn man geht von der falschen Annahme aus, dass viele Cytokine auch ein starkes IS bedingen. Cytokine sind aber Regulatoren mit teils gegenteiliger Wirkung, es kommt auf die Verhältnisse an.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 23:33:58
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?
Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.
Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy
Kannst Du das belegen?
Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Der hat wirklich keine Kennung mehr, was er eben noch gesagt hat:

Aber das Ganze erinnert mich echt an die South Park-Folge mit den fundamentalistischen Agnostikern...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 11. August 2014, 23:35:12
Hallo Sweeper

Sorry. Bin einfach null motiviert hier seriös zu diskutieren. Die Meinungen sind schon gemacht. Kritik wird allgemein abgeschmettert, sei sie noch so konstruktiv.

Freut mich, dass Du Grawe kennst.

Gray war mir nicht mehr geläufig. Bin da eher bei Kuhl etwas hängengeblieben mit seinen zwei Affektsystemen.

Schreib mir doch ne pm, wenn Du genaue Fragen hast. Hab nicht genau verstanden, was Du gerne genauer erläutert haben willst. LG
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 11. August 2014, 23:35:39
Du dagegen bist nur ein rhetorisch aalglatter Schaumschläger!

Nein, da widerspreche ich. Aalglatt würde ich ihn nicht nennen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:41:13
Zitat
Ja, nur die Kausalität ist andersherum.

Hab ich doch nicht gesagt, wie Du es darstellst.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 11. August 2014, 23:41:59
Sorry. Bin einfach null motiviert hier seriös zu diskutieren. Die Meinungen sind schon gemacht. Kritik wird allgemein abgeschmettert, sei sie noch so konstruktiv.

Was genau vermittelt dir denn den Eindruck, du hättest zur Diskussion konstruktive Kritik beigetragen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 11. August 2014, 23:42:43
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:45:00
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.

Belege!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 11. August 2014, 23:46:35
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.

Belege!

Definiere Beleg!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:46:49
Sorry. Bin einfach null motiviert hier seriös zu diskutieren. Die Meinungen sind schon gemacht. Kritik wird allgemein abgeschmettert, sei sie noch so konstruktiv.

Was genau vermittelt dir denn den Eindruck, du hättest zur Diskusssion konstruktive Kritik beigetragen?

Mir ist auch gar nicht klar, was er hier überhaupt will. Inhaltlich jedenfalls kam nichts. Ich habe den Verdacht, er will die Schreiber hier in eine bestimmte Ecke stellen, sein Vorurteil bestätigen oder sich irgendwie profilieren.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:47:27
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.

Belege!

Definiere Beleg!

Dass es geschrieben steht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Krebskandidat am 11. August 2014, 23:48:28
Zitat
Ja, nur die Kausalität ist andersherum.

Hab ich doch nicht gesagt, wie Du es darstellst.

Sry, sah zumindest für mich so aus.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 11. August 2014, 23:50:37
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.

Belege!

Definiere Beleg!

Dass es geschrieben steht.

Vieles Geschriebene ist nicht belegt. Wie man schon hier sieht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 11. August 2014, 23:53:46
Zitat
Ja, nur die Kausalität ist andersherum.

Hab ich doch nicht gesagt, wie Du es darstellst.

Sry, sah zumindest für mich so aus.

Passt schon, wenn man sich kurz fasst, kommt es manchmal anders rüber.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 12. August 2014, 00:58:50
(http://gifrific.com/wp-content/uploads/2012/06/Boy-That-Escalated-Quickly-Anchorman.gif)

Da schaut man mal kurz weg  8)

Ist Psiram jetzt ne Sekte, weil aoerli keine Ahnung hat?

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 12. August 2014, 01:03:23
Zitat
Ist Psiram jetzt ne Sekte, weil aoerli keine Ahnung hat?

Dagegen verwehre ich mich aber!

Unser vermutlich junger Freund scheint die Phase frisch nach der Uni, wo mancher sich in geistiger Omnipotenz wähnt, mangels Lebenserfahrung noch nicht überwunden zu haben. Seien wir nachsichtig.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 10:45:13
Wer behauptet, muss belegen - hast Du den Sinn dieses Satzes verstanden?

Eben. Die Behauptung, es gäbe in den Ebola-Gebieten Schamanen über die sich jemand lustig macht kommt von dir.

Er ist Psychologe, er weiß, was wir wirklich denken.....  :crazy

Kannst Du das belegen?

Das geht aus Deinen Unterstellungen hervor.
Das ist kein Beleg!

Wir könnten mal wieder eine Zitatenpyramide machen. Das ist immer lustig.

Belege!

Definiere Beleg!

Dass es geschrieben steht.

Vieles Geschriebene ist nicht belegt. Wie man schon hier sieht.

Oh ja, eine Zitat-Pyramide. Die hatten wir schon lange nicht mehr. Die letzte, an die ich mich erinnere, wurde von "The doctor" initiiert.  8)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 13:48:41
Zitat
Ist Psiram jetzt ne Sekte, weil aoerli keine Ahnung hat?

Dagegen verwehre ich mich aber!

Unser vermutlich junger Freund scheint die Phase frisch nach der Uni, wo mancher sich in geistiger Omnipotenz wähnt, mangels Lebenserfahrung noch nicht überwunden zu haben. Seien wir nachsichtig.

Es wäre sehr untypisch für eine Sekte, sich damit auseinanderzusetzen, ob sie nicht sektenhafte Züge hat.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 12. August 2014, 13:53:28
Es soll ja Milliarden Sekten geben die noch nicht mal ansatzweise ahnen dass sie Sekten sind.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 14:01:08
Es soll ja Milliarden Sekten geben die noch nicht mal ansatzweise ahnen dass sie Sekten sind.

Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 12. August 2014, 14:13:03
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 14:43:38
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 15:10:43
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 16:14:29
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Omikronn am 12. August 2014, 16:17:50
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 12. August 2014, 16:39:49
Zitat
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...

aoerli denkt halt generell wie ein Truther.
Und weil ihm hier nicht nur eine Person bei seinen wilden Thesen widerspricht, sondern gleich alle, ist der einzige vernünftige Schluss, bei angewandter Trutherdenke, dass es sich bei Psiram um eine Sekte handeln muss. Heterogene Gruppen verhalten sich in der eigenen Wahrnehmung nicht so.
(Daher auch der Rückschluss, dass dies sein erster Versuch auf einer skeptischen Plattform ist, sonst würde das wohl kaum überraschen)
Das die eigenen Thesen Schrott sind ist ausgeschlossen. Leider verstärkt dies auch wieder den "Ich muss Recht haben, weil sie mich unterdrücken"-Verfolgungswahn (Wahn in Ermangelung einer geeigneteren Beschreibung und nicht als Diagnose) und man sympathisiert mit anderen Verfolgten der vermeintlichen Psiram-Sekte. (aktuell BasementBoi. Schade, dass Weidi inaktiv ist)

Ende des kopfologischen Ausflugs  ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: eLender am 12. August 2014, 16:53:32
Gehts hier um Sekten? Ich habe mal den Spruch gehört: Insekten gibt es nichts zu lachen. Da fehlt aber irgendwo ein Leerzeichen. Wird Ebola eigentlich von Sekten übertragen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 17:06:22
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...
Kannst Du mir helfen auf was ich antworten soll? Ich verstehe leider nicht, auf was Groucho hinauswill...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 17:13:47
Zitat
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...

aoerli denkt halt generell wie ein Truther.
Und weil ihm hier nicht nur eine Person bei seinen wilden Thesen widerspricht, sondern gleich alle, ist der einzige vernünftige Schluss, bei angewandter Trutherdenke, dass es sich bei Psiram um eine Sekte handeln muss. Heterogene Gruppen verhalten sich in der eigenen Wahrnehmung nicht so.
(Daher auch der Rückschluss, dass dies sein erster Versuch auf einer skeptischen Plattform ist, sonst würde das wohl kaum überraschen)
Das die eigenen Thesen Schrott sind ist ausgeschlossen. Leider verstärkt dies auch wieder den "Ich muss Recht haben, weil sie mich unterdrücken"-Verfolgungswahn (Wahn in Ermangelung einer geeigneteren Beschreibung und nicht als Diagnose) und man sympathisiert mit anderen Verfolgten der vermeintlichen Psiram-Sekte. (aktuell BasementBoi. Schade, dass Weidi inaktiv ist)

Ende des kopfologischen Ausflugs  ;D

Ich kann mich natürlich auch täuschen. Das ist eben auch ein Merkmal wissenschaftlicher Forschung. In fast allen Papers findet man am Schluss ne methodologische Kritik an der Studie plus Anregungen für weitere Forschungen. Mal in meinem Fachgebiet der Psychologie.

Wenn man so den Schulenstreit der verschiedenen Psychotherapie-Richtungen betrachtet, findet man dort zwar auch sektiererische Züge. Heile Welt ist wohl nirgendwo.

Ja das ist mein erster Versuch auf einer skeptischen Plattform. Bin mir halt Universität und Wissenschaft gewohnt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 17:24:32
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...
Kannst Du mir helfen auf was ich antworten soll? Ich verstehe leider nicht, auf was Groucho hinauswill...

Antworte doch einfach auf seine Frage.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 17:25:02
Zitat
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...

aoerli denkt halt generell wie ein Truther.
Und weil ihm hier nicht nur eine Person bei seinen wilden Thesen widerspricht, sondern gleich alle, ist der einzige vernünftige Schluss, bei angewandter Trutherdenke, dass es sich bei Psiram um eine Sekte handeln muss. Heterogene Gruppen verhalten sich in der eigenen Wahrnehmung nicht so.
(Daher auch der Rückschluss, dass dies sein erster Versuch auf einer skeptischen Plattform ist, sonst würde das wohl kaum überraschen)
Das die eigenen Thesen Schrott sind ist ausgeschlossen. Leider verstärkt dies auch wieder den "Ich muss Recht haben, weil sie mich unterdrücken"-Verfolgungswahn (Wahn in Ermangelung einer geeigneteren Beschreibung und nicht als Diagnose) und man sympathisiert mit anderen Verfolgten der vermeintlichen Psiram-Sekte. (aktuell BasementBoi. Schade, dass Weidi inaktiv ist)

Ende des kopfologischen Ausflugs  ;D

Ich kann mich natürlich auch täuschen. Das ist eben auch ein Merkmal wissenschaftlicher Forschung. In fast allen Papers findet man am Schluss ne methodologische Kritik an der Studie plus Anregungen für weitere Forschungen. Mal in meinem Fachgebiet der Psychologie.

Wenn man so den Schulenstreit der verschiedenen Psychotherapie-Richtungen betrachtet, findet man dort zwar auch sektiererische Züge. Heile Welt ist wohl nirgendwo.

Ja das ist mein erster Versuch auf einer skeptischen Plattform. Bin mir halt Universität und Wissenschaft gewohnt.

 :rofl
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 17:28:27
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...
Kannst Du mir helfen auf was ich antworten soll? Ich verstehe leider nicht, auf was Groucho hinauswill...

Antworte doch einfach auf seine Frage.

Grundsätzlich ein guter Text. Ich frage mich manchmal jedoch, inwieweit die starke Fokussierung auf Führer/Guru's dem Verständnis dient. Oftmals ist es ja viel diffuser, mehr Gruppendynamik als Einzelperson. Dieses Kriterium des Führer suggeriert auch unnötig eine Macht des Führers, die schlussendlich auch von der Reaktion der Gruppenmitglieder abhängig ist.
Aber der Text ist sicher empfehlenswert.

Weiss aber immer noch nicht, wieso Groucho mich das gefragt hat. Und da bin ich etwas verwirrt..
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 17:30:39
Ich halte es für sinnvoller von einem Kontinuum zu sprechen. Es gibt sektenhaftigere und weniger sektenhafigere Gruppierungen. Schwarz-Weiss-Denken ob jetzt Sekte oder nicht Sekte wäre selbst wieder sektenhaft.

http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html (http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html)

Stimmst Du dem zu?

Auf was willst Du heraus? Erspar Dir doch bitte das zitieren und sag einfach was Du denkst. Würde der Übersichtlichkeit ziemlich dienen.

Na komm, soooo viel Text ist das doch auch nicht. Und verständlich geschrieben ist das auch. Du schaffst das!!!
wie kommst Du darauf, dass ich den Text nicht gelesen habe?
Weil die immer nur ausweichst statt mal vernünftig zu antworten...
Kannst Du mir helfen auf was ich antworten soll? Ich verstehe leider nicht, auf was Groucho hinauswill...

Antworte doch einfach auf seine Frage.

Grundsätzlich ein guter Text. Ich frage mich manchmal jedoch, inwieweit die starke Fokussierung auf Führer/Guru's dem Verständnis dient. Oftmals ist es ja viel diffuser, mehr Gruppendynamik als Einzelperson. Dieses Kriterium des Führer suggeriert auch unnötig eine Macht des Führers, die schlussendlich auch von der Reaktion der Gruppenmitglieder abhängig ist.
Aber der Text ist sicher empfehlenswert.

Weiss aber immer noch nicht, wieso Groucho mich das gefragt hat. Und da bin ich etwas verwirrt..

Du schaffst es immer wieder, wie ein Politker um den heißen Brei zu reden, ohne klar Stellung zu beziehen. Und dann wunderst Du Dich, dass Du nicht ernst genommen wirst.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 17:35:17
Zu was klar Stellung zu nehmen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 12. August 2014, 17:39:12
Zu was klar Stellung zu nehmen?

Ein Beispiel als Formulierungshilfe:

Frage
Zitat
http://www.relinfo.ch/sekten/definition.html

Stimmst Du dem zu?

Antwortmöglichkeiten:
- Ja
- Nein
- Teilweise, nämlich in folgenden Punkten [...]
- Teilweise nicht, nämlich in folgenden Punkten [...]
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: 71hAhmed am 12. August 2014, 17:58:48
Zu was klar Stellung zu nehmen?
Zu konkreten Aussagen, Widerlegungen/Kritik an deinen Quellen und zu deiner eigenen Meinung. Machst du aber nicht (siehe z.B. 9/11), sondern beschwerst dich lieber ausführlich, daß dich keiner respektiert/ernst nimmt und verbreitest dich langatmig über Allgemeinplätze.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 18:09:38
Ich fände den Text nicht gut, wenn ich grundsätzliche Schwierigkeiten mit einzelnen Aussagen hätte.

Ihr scheint ein grosses Bedürfnis nach Klarheit zu haben. Tut mir leid, wenn ich dies nicht immer erfüllen kann.

Herzlichen Dank fürs Aushalten meiner Unklarheiten!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 18:10:51
Zu was klar Stellung zu nehmen?
Zu konkreten Aussagen, Widerlegungen/Kritik an deinen Quellen und zu deiner eigenen Meinung. Machst du aber nicht (siehe z.B. 9/11), sondern beschwerst dich lieber ausführlich, daß dich keiner respektiert/ernst nimmt und verbreitest dich langatmig über Allgemeinplätze.

Das ist eben das Schlimme an Wissenschaftlichkeit. Da ist nie etwas klar. Man weiss immer zu wenig, niemals ist etwas vollständig erklärt.

Das ist schwierig auszuhalten...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 12. August 2014, 18:13:26
OK, ein Troll. Eine Verschiebung in den Spam-Ordner wäre angebracht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 18:16:15
OK, ein Troll. Eine Verschiebung in den Spam-Ordner wäre angebracht.

An was merkst Du, dass jemand ein Troll ist? Ist das so wie Wogs bei Scientology?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 12. August 2014, 18:23:02
Das ist eben das Schlimme an Wissenschaftlichkeit. Da ist nie etwas klar. Man weiss immer zu wenig, niemals ist etwas vollständig erklärt.

Das ist schwierig auszuhalten...

An welche Wissenschaft denkst du dabei?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Nogro am 12. August 2014, 18:25:59
...Eine Verschiebung in den Spam-Ordner wäre angebracht.
Erinnert mir daran:
Liegt einer im Krankenhaus. Neben ihm liegt einer, der stöhnt und stöhnt, als ob er's nicht mehr lange macht. Als die Schwester kommt sagt er zu ihr: "Sagen Sie mal, können Sie den denn nicht ins Sterbezimmer legen?"
Darauf die Schwester: "Was meinen Sie denn, wo Sie hier liegen?"
 :grins2:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 12. August 2014, 19:20:02
Das ist eben das Schlimme an Wissenschaftlichkeit. Da ist nie etwas klar. Man weiss immer zu wenig, niemals ist etwas vollständig erklärt.

Das ist schwierig auszuhalten...

Na, soo schlimm ist das nun auch wieder nicht - es ist doch klar, dass der Erdkern nicht aus Marmelade ist, sagt Freud. Um Dir da mal ein wenig aus dieser Schwierigkeit herauszuhelfen, komme ich nun doch glatt mal auf die Lesetipps zurück: versuche es mal mit Hans Albert: Traktat über kritische Vernunft; oder mit Karl Popper: Objektive Erkenntnis.

Also: Du darfst ruhig konkreter werden, das wird Dir hier keiner übel nehmen.  :D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: 71hAhmed am 12. August 2014, 19:25:35
Ihr scheint ein grosses Bedürfnis nach Klarheit zu haben. Tut mir leid, wenn ich dies nicht immer erfüllen kann.
Es ist nach meiner Erfahrung jeder Diskussion förderlich, wenn eine gewisse Klarheit über die jeweiligen Standpunkte und deren Unterschiede besteht und nicht alles in watteweicher Beliebigkeit daherkommt, um sich die Mühe der (auch eigenen) Standortbestimmung zu umgehen.

Herzlichen Dank fürs Aushalten meiner Unklarheiten!
Wäre einfacher, wenn sich auch einige Klarheiten entdecken liessen.

Das ist eben das Schlimme an Wissenschaftlichkeit. Da ist nie etwas klar. Man weiss immer zu wenig, niemals ist etwas vollständig erklärt.
Das ist schwierig auszuhalten...
Das ist gar nicht so schlimm (was mich angeht zumindest), vermeidet eher eine gewisse Langeweile, hält neugierig uns geistig flexibel.
Was ich schlimmer finde, ist, diese Tatsache als "Argument" zu benutzen, um sich nicht mit kritischen Fragen/Feststellungen zu seinen Thesen und Quellen auseinandersetzen zu müssen. (Also husch zurück zu 9/11 und setz dich mal ohne Gelaber mit meinen da gebrachten Punkten auseinander.)

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 20:40:13
Das ist eben das Schlimme an Wissenschaftlichkeit. Da ist nie etwas klar. Man weiss immer zu wenig, niemals ist etwas vollständig erklärt.

Das ist schwierig auszuhalten...

An welche Wissenschaft denkst du dabei?

Empirische Wissenschaften -> Hypothesenbildung, Irrtunmswahrscheinlichkeit, Korrelationen, Multivariate Regressionsen, Kontrollvariablen und all das Zeugs.

I love it!  :rock
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 12. August 2014, 21:03:35
Ja, wenn´s in den eigenen Kram passt.
Interessant wird es, wenn die Daten nicht zur persönlichen Komfortzone (http://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4tigungsfehler) passen.

Aber das ist menschlich, dagegen kämpfen selbst Götter vergebens.  ;D ;D ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 21:10:28
@Groucho: Was hälst Du von dem?
---Link gelöscht---
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 12. August 2014, 21:18:53
Zitat
6. Schlafentzug
Jetzt verstehe ich, warum ich ausschlafen soll! Mit Deinem "Manifest" hast Du einfach nur diesen Text umgepolt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Gefährliche Bohnen am 12. August 2014, 21:22:32
Psiramistas, ich glaube es ist raus. Wir sollten einsehen, dass aoerli weiser und schlauer ist als wir. Unser Schwarz-Weiß-Denken *hüstel*, unsere Unfähigkeit Unklarheiten auszuhalten *hüstel* und das daraus folgende Verlangen nach konkreten Aussagen sowie der latente Sektencharakter von Psiram *hustenanfall* wurden von aoerlis unglaublichen psychologischen Fähigkeiten zweifelsfrei entlarvt und doch so behutsam an uns herangetragen. aoerli hat's einfach drauf...
... ich sach nur Multivariate Regressionsen, Leute!

:anbeten:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: RächerDerVerderbten am 12. August 2014, 21:31:36
Psiramistas, ich glaube es ist raus. Wir sollten einsehen, dass aeorli weiser und schlauer ist als wir. Unser Schwarz-Weiß-Denken *hüstel*, unsere Unfähigkeit Unklarheiten auszuhalten *hüstel* und das daraus folgende Verlangen nach konkreten Aussagen sowie der latente Sektencharakter von Psiram *hustenanfall* wurden von aeorlis unglaublichen psychologischen Fähigkeiten zweifelsfrei entlarvt und doch so behutsam an uns herangetragen. aeorli hat's einfach drauf...
... ich sach nur Multivariate Regressionsen, Leute!

:anbeten:

Möchtest Du wirklich, dasser das triumphierend auf seiner FB- Seite postet?
 ;D

(nich dasser viele Fans hätte 8)  )
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 21:36:15
Bitte bewahrt Euer Misstrauen!

Dies etwas respektvoller auszuleben wäre natürlich zumindest von meiner Seite her wünschenswert. Aber kritisches Hinterfragen ist immer willkommen!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 12. August 2014, 21:41:15
Das mit den konkreten Antworten hat er einfach nicht drauf.
Ich hol schon mal den Andreas-Giesen-Wanderpokal aus der Vitrine.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 21:50:47
Das mit den konkreten Antworten hat er einfach nicht drauf.

Wie kommst Du jetzt darauf?

Was würde Dich denn interessieren?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 12. August 2014, 22:09:01
@Groucho: Was hälst Du von dem?
---Link gelöscht---

Eine durchaus zutreffende Auflistung sektentypischer Merkmale. Was möchtest Du damit sagen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 22:10:19
@Groucho: Was hälst Du von dem?
---Link gelöscht---

Eine durchaus zutreffende Auflistung sektentypischer Merkmale. Was möchtest Du damit sagen?

Schön, dass wir uns da einig sind.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 12. August 2014, 22:15:35
Was möchtest Du damit sagen?

Das ist aber eine unfaire Frage. Er möchte nie mit irgendwas etwas sagen und schon gar nicht irgendwas gesagt haben.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 22:20:07
Was möchtest Du damit sagen?

Das ist aber eine unfaire Frage. Er möchte nie mit irgendwas etwas sagen und schon gar nicht irgendwas gesagt haben.
Sorry. Wollte niemanden ungerecht behandeln...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 12. August 2014, 22:29:10
Zitat
Wie kommst Du jetzt darauf?
Ich bin ein gewaltbereiter Kommunikator.

Was wird das eigentlich wenn's fertig ist? Erprobst du Kommunikationsmodelle an Foristen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: 71hAhmed am 12. August 2014, 22:46:26
Das mit den konkreten Antworten hat er einfach nicht drauf.
Wie kommst Du jetzt darauf?
Weil du nicht nur von mir des öfteren erfolglos zu konkreten Aussagen/Antworten/Auseinandersetzung mit konkreten Punkten aufgefordert wurdest?
Zitat
(Also husch zurück zu 9/11 und setz dich mal ohne Gelaber mit meinen da gebrachten Punkten auseinander.)
Was würde Dich denn interessieren?
Such mal in den von dir hoheitsvoll überlesenen Teilen der Antworten zu deinen Beiträgen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 22:47:26
Sorry. Hab grad keine Lust zu suchen..
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 12. August 2014, 22:53:13
Sorry. Hab grad keine Lust zu suchen..

Dann poste ganz einfach nicht soviel belangloss Zeug.

Du hast hier hunderte Lebensjahre Bildung und Zynismus als Diskussionspartner.
Da muss man sich schon ein bisschen mehr anstrengen.  ::)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 23:05:54
Ich glaube nicht, dass ich mich anstrengen muss...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 12. August 2014, 23:08:55
Natürlich glaubst Du das nicht.
Das ist mir völlig klar ,und der zugrundeliegende Effekt ist mir nicht unbekannt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 12. August 2014, 23:12:37
Belangloser als die Feststellung, das es belanglos ist, kann es ja nicht sein...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: RächerDerVerderbten am 12. August 2014, 23:17:39
Ich glaube nicht, dass ich mich anstrengen muss...

Der Vorteil an einem verbalen Wettstreit:

Man kann Regeln komplett ignorieren, und sich auch noch nach dem 100sten Knockout für unbesiegt erklären ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 12. August 2014, 23:20:53
Ich glaube nicht, dass ich mich anstrengen muss...

Der Vorteil an einem verbalen Wettstreit:

Man kann Regeln komplett ignorieren, und sich auch noch nach dem 100sten Knockout für unbesiegt erklären ;)

So, wie der?

https://m.youtube.com/watch?v=wFPuXe5Lwx0
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 13. August 2014, 00:17:03
Belangloser als die Feststellung, das es belanglos ist, kann es ja nicht sein...


....welch eigenen Dämonen Hast Du denn mit Deinem Studium versucht zu bannen....?


....diese Sekten- Missbrauchsthematik im Manifest empfinde ich als sehr dominant.....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 00:30:32
Persönliche Dinge in diesem Inquisitionsklima hier drin äussern?

Also so masochistisch bin ich jetzt trotzdem nicht veranlagt ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 13. August 2014, 00:32:24
Es ist ja nur ein Versuch dieses Wirrwarr aus Irrationalitäten zu erklären, das Du verbreitest......
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 13. August 2014, 00:33:44
Inquisitionsklima

Da bist Du ja jetzt fast so tapfer wie Jacques Benveniste, als er James Randi in seinem Labor zu Besuch hatte.  ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Hildegard am 13. August 2014, 00:35:21
Das mit den konkreten Antworten hat er einfach nicht drauf.

Wie kommst Du jetzt darauf?

Was würde Dich denn interessieren?

1. Ich fang mal mit was Einfachem an. Was ist deiner Meinung nach 2 plus 2?
Würde mich nicht wundern, wenn sich da sogar Übereinstimmung erzielen ließe.

2. Jetzt etwas anspruchsvoller. Deiner Meinung nach gehört ja zu einer Sekte nicht unbedingt eine Führerfigur. Wodurch unterscheiden sich dann deiner Meinung nach sektenartige Gruppenprozesse von ganz normalen Gruppenprozessen?
2 a. Was wäre deiner Meinung nach ein Beispiel für einen normalen Gruppenprozess?
2 b. was wäre deiner Meinung nach ein Beispiel für einen sektenartigen Gruppenprozess?

Danke.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 00:43:17
Das mit den konkreten Antworten hat er einfach nicht drauf.

Wie kommst Du jetzt darauf?

Was würde Dich denn interessieren?

1. Ich fang mal mit was Einfachem an. Was ist deiner Meinung nach 2 plus 2?
Würde mich nicht wundern, wenn sich da sogar Übereinstimmung erzielen ließe.

2. Jetzt etwas anspruchsvoller. Deiner Meinung nach gehört ja zu einer Sekte nicht unbedingt eine Führerfigur. Wodurch unterscheiden sich dann deiner Meinung nach sektenartige Gruppenprozesse von ganz normalen Gruppenprozessen?
2 a. Was wäre deiner Meinung nach ein Beispiel für einen normalen Gruppenprozess?
2 b. was wäre deiner Meinung nach ein Beispiel für einen sektenartigen Gruppenprozess?

Danke.

Sorry. Nach lesen von Frage 1 keine Lust mehr auf die anderen Fragen zu antworten. Minimum Respekt motiviert manchmal ungemein. Das Fehlen davon bewirkt das Gegenteil.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 13. August 2014, 00:46:44
Persönliche Dinge in diesem Inquisitionsklima hier drin äussern?

Also so masochistisch bin ich jetzt trotzdem nicht veranlagt ;)

Du könntest dich ja dem strengen und grausamen Initiationsritus der fundamentalistischen Skeptikersekte unterwerfen. Sicher hast du davon gehört und gelesen. Dann wärst du immun gegen die Inquisition.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 13. August 2014, 00:55:58
Hildegard (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171849#msg171849), es ist ein verräterisches Kennzeichen der Inquisition, dass sie immer die gleichen Fragen wiederholt; schließlich sind die ja schon von ajki (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13281.msg171727#msg171727) gestellt worden. Das hat aoerli mit seinem messerscharfen Verstand gleich durchschaut.

Und ansonsten, liebe Freunde,
immer R-E-S-P-E-C-T, bro'...
sonst können wir nie auf Antworten hoffen - und mit „Respekt“ natürlich auch nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 13. August 2014, 00:59:42
...müsste man sich Respekt nicht, außerhalb von Sekten, verdienen....Lust hin Lust her?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 13. August 2014, 01:01:50
Steht er drüber, wie er Pelacani erklärt hat.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 13. August 2014, 01:11:12
....ach ich Dummi, wenn der Hase. Nur noch Haken schlägt, Ist halt Keine Richtung Mehr erkennbaR....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 09:50:49
Hab in meinem Leben noch selten so viel Aufmerksamkeit bekommen. Ihr seid toll, wie ihr Euch gemeinsam um mich kümmert!

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 13. August 2014, 10:38:10
Hab in meinem Leben noch selten so viel Aufmerksamkeit bekommen. Ihr seid toll, wie ihr Euch gemeinsam um mich kümmert!

Auch dieses schöne Erlebnis hast Du mit Deinem sympathischen Gesellen Kellerkind gemeinsam:
18 Seiten hat dieser Thread...Haw haw! Wer füttert hier also wem?!
Du bist also angetreten, den Troll-Rekord zu brechen?
 :rofl
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 13. August 2014, 15:48:06
Sag ich doch, dass er nur ein Troll ist!  :troll
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 16:41:53
Gerade die Netiquette gelesen:
Zitat
Das Posten von unbelegten Behauptungen führt übrigens zu Hohn und Spott durch die Stammposter und sollte daher unterbleiben.

Spott und Hohn.. Spannend! Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 13. August 2014, 16:43:45
Jetzt versuchst Du nun schon seit gefühlt 50 Posts Beziehungsklärung. So wird dat nix.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 13. August 2014, 16:51:47
Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?

Anhand der Belege.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 16:56:27
Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?

Anhand der Belege.

Mit was für Gütekriterien?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 13. August 2014, 17:08:37
Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?

Anhand der Belege.

Mit was für Gütekriterien?

Üblicherweise würfeln wir. Tarotkarten oder das IGing Orakel gehen aber auch, wenn die Schafgarbenstängel vollständig sind.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 17:14:29
Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?

Anhand der Belege.

Mit was für Gütekriterien?

Üblicherweise würfeln wir. Tarotkarten oder das IGing Orakel gehen aber auch, wenn die Schafgarbenstängel vollständig sind.
Also Willkür?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 13. August 2014, 17:17:14
Anhand welcher Kritierien wird eine belegte eigentlich von einer unbelegten Behauptung unterschieden?

Anhand der Belege.

Mit was für Gütekriterien?

Üblicherweise würfeln wir. Tarotkarten oder das IGing Orakel gehen aber auch, wenn die Schafgarbenstängel vollständig sind.
Also Willkür?

Gott bewahre! Nur streng wissenschaftlich ausgewertete Mondphasen!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 17:33:27
Sorry. Mein Humor hört bei Methodik auf. Bin da wohl ein Spielverderber.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 13. August 2014, 17:42:18
Sorry. Mein Humor hört bei Methodik auf. Bin da wohl ein Spielverderber.

"Frage nicht nach dem Ende des Humors, sondern seinem Anfang." (DIW)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 13. August 2014, 17:50:41
Ich stehe mehr auf streng wissenschaftliche Thesen wie: "Die Mehrheit unserer Importe kommen aus dem Ausland".
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 13. August 2014, 19:11:34
Zitat
Sorry. Meine Humor Methodik hört bei Methodik Humor auf. Bin da wohl ein Spielverderber Nullchecker

Hab das mal korrigiert.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 13. August 2014, 21:37:46
Ich stehe mehr auf streng wissenschaftliche Thesen wie: "Die Mehrheit unserer Importe kommen aus dem Ausland".

Diese wissenschaftliche These dürfte aoerli sicher auch gefallen:
Zitat
"Seither bemühe ich mich, bei jeder leichten Berührung, bei jedem Zusammenstoß, bei jedem Foul im Gegner zuerst den Menschen zu sehen."
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 13. August 2014, 23:51:25
Und mir noch die Schreibreche ausser im SPAM entziehen. $

So gehen "Skeptiker" also mit Kritik um. Ihr seid echt der grösste Witz.  $)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sumo am 13. August 2014, 23:55:01
@öhrli, wundert Dich das ernsthaft?
Seit Tagen erzählst Du hier Geschichten, allerdings hast Du bisher auf keine direkt gestellten Fragen geantwortet.  Deine Beiträge sind überwiegend inhaltsarmes Gerede, und dann wunderst Du Dich, daß Du nur noch im SPAM schreiben darfst?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 13. August 2014, 23:58:25
....seltsam, die Eigenwahrnehmung in der Gruppe, ist irgendwie defekt....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 00:11:35
Und mir noch die Schreibreche ausser im SPAM entziehen. $

So gehen "Skeptiker" also mit Kritik um. Ihr seid echt der grösste Witz.  $)

Schau mal, aoerli, nimm’s nicht so tragisch. Das ist eine Chance. Der Wohnsitz dieses großen Philosophen hier hat ihn auch nicht behindert, sondern sogar beflügelt, zu seinen Erkenntnissen zu gelangen:

(http://img4.wikia.nocookie.net/__cb20090819003837/muppet/images/c/c3/Oscar-can2.jpg)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: eLender am 14. August 2014, 00:36:52
Residierte nicht auch Diogenes in selbigem Habitat?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 00:37:08
Und mir noch die Schreibreche ausser im SPAM entziehen. $

So gehen "Skeptiker" also mit Kritik um. Ihr seid echt der grösste Witz.  $)

Kritik ist hochwillkommen, wenn sie denn gekonnt und präzise geübt wird.

Zwischenzeitlich hatte ich ja die Hoffnung, du machst nur Spaß.
Aber offensichtlich möchtest du wirklich irgendwas sagen, nur kommt die Information einfach nicht rüber.
Nun kannst du natürlich beschließen, dass einfach alle zu dumm sind, deine Botschaft zu verstehen.
Du könntest aber auch ganz selbstkritisch versuchen herauszufinden, ob der Fehler vielleicht in der Information selbst oder auf dem Übertragungsweg zu finden ist.

Alle doof? Alle gemein? Alle im Unrecht? Wenn dir jemand in deiner Eigenschaft als Psychologe sowas sagen würde, wie wäre deine Reaktion?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 01:28:19
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 01:49:28
Die Weigerung, auf einfache Fragen klare, eindeutige Antworten zu geben, verhindert jegliche Methodik.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 01:51:02
Ich weiß, wir sind blöd, weil wir Deiner an methodischen Weisheit nicht teilhaben wollen. Und bin zutiefst dankbar und ergriffen ob Deiner Geduld mit uns Unerleuchteten.

 :taetschel:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 14. August 2014, 01:53:05
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Dann stelle mal Probabilitätsbetrachtungen hinsichtlich Deiner 9/11 Geschichten an. Die gehören auch zur Methodik.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: eLender am 14. August 2014, 01:57:38
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Was für hohle Phrasen, kein Wunder dass der Thread im Spam-Bereich gelandet ist. Man muss sich mal den Kontext vergegenwärtigen, es ging ja mal um HP und Ebola. Und gerade hier zeigt sich doch die Diskrepanz zwischen Mythos und Wahrheit, Aberglaube und überprüfbarem Wissen. Ich empfehle zur Lektüre mal Feynman. Ein Leitgedanke für wissenschaftliches Arbeiten:
Zitat
"Das erste Prinzip besteht darin, sich nicht selbst hereinzulegen - denn das ist die Person, die sich am einfachsten hereinlegen lässt. ... Nachdem man sich nicht selbst hereingelegt hat, ist es einfach, auch nicht die anderen Wissenschaftler hereinzulegen. Danach muss man nur noch auf konventionelle Art und Weise ehrlich sein."

http://www.klein-singen.de/logik/trans_html/Wissenschaft/Cargo-Kult-Wissenschaft.html
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 02:01:03
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Dann stelle mal Probabilitätsbetrachtungen hinsichtlich Deiner 9/11 Geschichten an. Die gehören auch zur Methodik.

Natürlich, er betrachtet jegliche erdenkliche Erklärung gleichwertig. Dir fehlt die methodische Einsicht, dass in gaaaaaanz kleiner, gegen Null tendenzierender Wahrscheinlichkeit Homöopathie gegen Ebola helfen kann. Und das ist unwissenschaftlich, das nicht in Betracht ziehen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: eLender am 14. August 2014, 02:06:41
Natürlich, er betrachtet jegliche erdenkliche Erklärung gleichwertig.

Ist halt ein Postmoderner, alle haben Recht und keiner. Es gibt keine Wahrheit und alles ist relativ. Ist sowieso alles nur konstruiert, also die Wirklichkeit und so...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 08:56:56
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es viel nützt, aber

(http://giantgag.net/wp-content/uploads/2014/03/funny-never-give-up-01.jpg)

Bevor wir uns über „Methodik“ unterhalten: Als Du das hier von Dir gegeben hast:
Cool. Die relevanten Diskussionen findet man hier offensichtlich im "SPAM".

BasementBoi, sympathischer Kerl!

Kanntest Du da diesen Post?
Psiram.com - critical thinking for everybody

For everybody also.
Wie wollt Ihr dieses Ziel umsetzen? Bestimmt nicht, in dem ihr Euch über weniger gebildetet Leute lustig macht.
Ich habe tatsächlich ein Herz für die Verlierer der Wissenschaft, weil sie Fragen stellen die tatsächlich manchmal das grundlegendste der menschlichen Erkenntnis berühren.

Ihr nicht?

Na, BasementBoi, wie gefällt Dir unser neuer Gastbeitrag im Blog?
http://blog.psiram.com/2014/05/miracle-mineral-supplement-der-wahnsinn-geht-weiter/

 :teufel

Soll doch jeder Chlorbleiche trinken, wenn er sich etwas davon verspricht.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Anything_goes

Oder diesen?
Tja, Psychotherapien werden nicht mehr von den Kassen finanziert
Aha. Für den Mittelstand sicher machbar. Wer sich keine Psychotherapie leisten kann (Kurzvariante: 25 h x 100 EUR = 2500 EUR), der kann ja mal überlegen, ob er nicht beim Zahnersatz was spart. Oder zum Pfarrer gehen; is ja eh Wurscht. Oder Chlorbleiche trinken, sollnse doch.
genausowenig wie bestimmte Antidepressiva
Welche?

Selbsthilfebücher kann man sich schon für ein paar Euro bei Amazon kaufen. Ich hab hier eines für 7 Euro, das ich hilfreicher finde als all die verschwendete Zeit, bei irgendwelchen Therapeuten.

Möchtest Du Dich etwas genauer erklären, vielleicht noch einen Kommentar dazu abgeben?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 09:54:31
Die Weigerung, auf einfache Fragen klare, eindeutige Antworten zu geben, verhindert jegliche Methodik.

Ich habe gefragt, was hier auf diesem Form als Gütekriterium für einen "Beleg" gilt. Also nach welchen Kritierien in der Forenkultur etwas nicht mit "Hohn und Spott" beantwortet wird.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 14. August 2014, 09:58:03
.....nichts besonderes, nur die allgemein üblichen Standards in Forschung und Wissenschaft.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 10:09:48
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Dann stelle mal Probabilitätsbetrachtungen hinsichtlich Deiner 9/11 Geschichten an. Die gehören auch zur Methodik.

Natürlich, er betrachtet jegliche erdenkliche Erklärung gleichwertig. Dir fehlt die methodische Einsicht, dass in gaaaaaanz kleiner, gegen Null tendenzierender Wahrscheinlichkeit Homöopathie gegen Ebola helfen kann. Und das ist unwissenschaftlich, das nicht in Betracht ziehen.

http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_wilkens_jb5.pdf
-> Immerhin gibt es Studien, die auf Wirksamkeit hinweisen.

Meine Kritik war aber nicht, dass ich glaube, dass es gross etwas bringt, sondern das ich die Aufregung von Eurer Seite her nicht verstehe. Das es schadet ist ja weitgehend auszuschliessen.

Im Unterschied zu ganz vielen anderen Dingen, die so in der Welt herumschwirren.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 10:14:10
.....nichts besonderes, nur die allgemein üblichen Standards in Forschung und Wissenschaft.

Dort spricht man aber dauernd nach der Forderung nach neuen Studien. Bei 9/11 positioniert ihr Euch jedoch gegen all diejenigen, die weitere Studien dazu einfordern.

Und was haltet ihr vom Publication Bias? Bei einem Signifikanzniveau von 5% weist jede 20. Studie schon rein zufällig ein signifikantes Ergebnis aus.

Wie geht ihr damit um?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 14. August 2014, 10:35:46
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Dann stelle mal Probabilitätsbetrachtungen hinsichtlich Deiner 9/11 Geschichten an. Die gehören auch zur Methodik.

Natürlich, er betrachtet jegliche erdenkliche Erklärung gleichwertig. Dir fehlt die methodische Einsicht, dass in gaaaaaanz kleiner, gegen Null tendenzierender Wahrscheinlichkeit Homöopathie gegen Ebola helfen kann. Und das ist unwissenschaftlich, das nicht in Betracht ziehen.

http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_wilkens_jb5.pdf
-> Immerhin gibt es Studien, die auf Wirksamkeit hinweisen.

Meine Kritik war aber nicht, dass ich glaube, dass es gross etwas bringt, sondern das ich die Aufregung von Eurer Seite her nicht verstehe. Das es schadet ist ja weitgehend auszuschliessen.

Im Unterschied zu ganz vielen anderen Dingen, die so in der Welt herumschwirren.

Ach ja, die Carstens-Stiftung: http://www.psiram.com/ge/index.php/Karl_und_Veronica_Carstens-Stiftung#
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 10:53:14
Aoerli, im Bauen von Strohmännern bist Du Spitze. Du beantwortest keine Fragen, statt dessen wechselst du das Thema und gibst darin den Oberblicker ab.

Themen waren:

1. 9/11
2. Homöopathie und Ebola
3. irgendwas Schwurbeliges, dessen Sinn ich nicht verstehe

Also, bleibe doch bitte beim Thema und gehe zuerst auf die Fragen ein, anstatt Nebelkerzen zu werfen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 11:05:49
Aoerli, im Bauen von Strohmännern bist Du Spitze. Du beantwortest keine Fragen, statt dessen wechselst du das Thema und gibst darin den Oberblicker ab.

Themen waren:

1. 9/11
2. Homöopathie und Ebola
3. irgendwas Schwurbeliges, dessen Sinn ich nicht verstehe

Also, bleibe doch bitte beim Thema und gehe zuerst auf die Fragen ein, anstatt Nebelkerzen zu werfen.

Ich bitte noch das folgende Thema auf die Tagesordnung zu setzen: Kommentar zur Sympathie-Erklärung im Lichte konkreter Einzelaussagen, s. #183 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171972#msg171972). Kann doch nicht so schwer sein, aoerli.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 14. August 2014, 11:44:18
http://www.carstens-stiftung.de/wissen/hom/pdf/klin_wilkens_jb5.pdf
-> Immerhin gibt es Studien, die auf Wirksamkeit hinweisen.

Meine Kritik war aber nicht, dass ich glaube, dass es gross etwas bringt, sondern das ich die Aufregung von Eurer Seite her nicht verstehe. Das es schadet ist ja weitgehend auszuschliessen.

Im Unterschied zu ganz vielen anderen Dingen, die so in der Welt herumschwirren.

 :hirn:
Die Suchfunktion! (https://forum.psiram.com/index.php?action=search2;params=eJwtjsEOgjAQRH_FePEyB0q3Bb6GlHYVDIJpi8akH-_WeNm8eclk1oWX2zyHcilNOZcpVtIDqIMxoBYkV0NBCcLAdlAKuoEZYHpYgxYaPQZYtBptB2pAPYwFKZBFJz0pKhgCSaeupHl_j35_PFfOLHtVHdOdfR73bf38zR6zUOSVfy_-1RiWKDpw8tWwi36W7F1Mmbd0Snm55mO7fQFn1UN7)

Es schadet aber auch nicht bei Themen, bei denen man wirklich gar keine Ahnung hat einfach zu sagen "Hey Leute, hab ich mich wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt. Ich kenn mich ehrlich gesagt gar nicht mit Ebola und Homöopathie aus" oder nach dem nuhr'schen Leitsatz zu verfahren:  :fresse:.
Nett nachfragen kann auch hilfreich sein, anstatt Unverständnis über die Aufregung zu äußern, weil man selber viel wichtigere Themen kennt. (Wie du auf die Idee kommst, den Menschen hier vorzuschreiben was sie für wichtig erachten dürfen und was nicht spricht auch Bände)
Das ist keine Schande und dann erspart man sich die Peinlichkeit mit der Carstens-Stiftung um die Ecke zu kommen.

Mei, dass ich sowas einem studierten Psychologen erzählen darf...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Vormund am 14. August 2014, 12:34:30
...
Mei, dass ich sowas einem studierten Psychologen erzählen darf...

Dafür hast Du nur sein Wort  :-X
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 12:49:58
Dann zeigt mir mal ne Studie über die Auswirkungen ergänzender Behandlungen mit Homöopathie bei Ebola. Ihr lehnt das ja ab. Da erwarte ich schon Belege für diesbezügliche schädluche Auswirkungen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 14. August 2014, 13:01:55
Zitat
Dafür hast Du nur sein Wort
Stimmt, aber selbst wenn, dann schließe ich nicht von ihm auf die Berufsgruppe. Ich durfte bisher mit sehr fähigen Menschen aus dem Bereich arbeiten und da gerät erstmal nichts in Schieflage.

Zitat
Dann zeigt mir mal ne Studie über die Auswirkungen ergänzender Behandlungen mit Homöopathie bei Ebola. Ihr lehnt das ja ab. Da erwarte ich schon Belege für diesbezügliche schädluche Auswirkungen.
Die Beweislast liegt bei dir - Du schwadronierst über den Placeboeffekt, den du noch nichtmal anständig definieren kannst und bist der Meinung der könnte seinen Beitrag bei Ebolaerkrankten leisten. Wissenschaftlichkeit my ass. Wahrscheinlich hast du noch nicht mal den Hauch einer Ahnung was Homöopathie überhaupt ist.
Man hat es dir in diesem Thread erklärt und die Studien verlinkt (da wurde nichts abgelehnt) und du bist einfach nicht in der Lage deine Eitelkeit abzulegen. Meine Herren, was bist du für eine weiche Wurst.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 13:09:10
Zumindest Antitainment lehnt Homöopathie also nicht ab, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Meine Frage nach Gütekriterien scheint aber als irrelevant zu gehen.  Im Unterschied zu meiner Person und meinen Charaktereigenschaften.

Wie steht ihr eigentlich zum Phänomen Gruppendenken. Haltet ihr das für belegt? Und falls ja: Wie schützt ihr euch dagegen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 13:18:21
Huhu, aoerli, wenn Du mit Deinem hoheitsvollen Blech fertig bist, wie steht's mit #183 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171972#msg171972)?

Zitat
Steh jetzt auf und mach Kaffee. Oder kannst' das auch nicht?
- Otto
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 13:25:18
Fände es mal sicher angenehmer mit BasementBoi zu diskutieren als mit Euch. Auch wenn ich Eurer Meinung zu vielen Themen wohl viel näher bin.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 13:29:42
Weißt Du, aoerli, Du bist in einer Catch-22-Position. Solange Du nichts Vernünftiges sagst, kommst Du nicht aus dem SPAM raus, und im SPAM muss man nichts Vernünftiges sagen.

 :grins
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 14. August 2014, 13:31:54
Des Übels Wurzel liegt im Schwachsinn, während man die Wurzel des Schwachsinns nicht verachten sollte!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 13:37:38
Weißt Du, aoerli, Du bist in einer Catch-22-Position. Solange Du nichts Vernünftiges sagst, kommst Du nicht aus dem SPAM raus, und im SPAM muss man nichts Vernünftiges sagen.

 :grins
Welche Aussage hälst Du für unvernünftig?

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 14. August 2014, 13:53:22
(http://nuclearfootprints.com/wp-content/uploads/2012/02/dori.jpg)
just keep swimming
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 13:59:55
Fände es mal sicher angenehmer mit BasementBoi zu diskutieren als mit Euch. Auch wenn ich Eurer Meinung zu vielen Themen wohl viel näher bin.

Irgendwie hat mir der Kellerbub auch mehr Spaß bereitet. Der hat wenigstens versucht, aus purem Unsinn eine neue Kunstform zu erschaffen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 14:01:50
Weißt Du, aoerli, Du bist in einer Catch-22-Position. Solange Du nichts Vernünftiges sagst, kommst Du nicht aus dem SPAM raus, und im SPAM muss man nichts Vernünftiges sagen.

 :grins
Welche Aussage hälst Du für unvernünftig?

Zitiere einen Satz von Dir, den Du in dem Kontext, in dem er steht, für vernünftig hältst. Ich kann mich an fast keinen Post von Dir erinnern, dem ich das zugestehen würde.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Omikronn am 14. August 2014, 14:39:43
Wer nicht begriffen hat, dass die gekonnteste und präziseste Kritik immer die Methodik betrifft, hat nicht begriffen, um was es in Wissenschaft geht.

Die Weigerung, sich überhaupt mit Methodik auseinanderzusetzen, ist das Verweigern von Wissenschaftlichkeit.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es viel nützt, aber

(http://giantgag.net/wp-content/uploads/2014/03/funny-never-give-up-01.jpg)

Bevor wir uns über „Methodik“ unterhalten: Als Du das hier von Dir gegeben hast:
Cool. Die relevanten Diskussionen findet man hier offensichtlich im "SPAM".

BasementBoi, sympathischer Kerl!

Kanntest Du da diesen Post?
Psiram.com - critical thinking for everybody

For everybody also.
Wie wollt Ihr dieses Ziel umsetzen? Bestimmt nicht, in dem ihr Euch über weniger gebildetet Leute lustig macht.
Ich habe tatsächlich ein Herz für die Verlierer der Wissenschaft, weil sie Fragen stellen die tatsächlich manchmal das grundlegendste der menschlichen Erkenntnis berühren.

Ihr nicht?

Na, BasementBoi, wie gefällt Dir unser neuer Gastbeitrag im Blog?
http://blog.psiram.com/2014/05/miracle-mineral-supplement-der-wahnsinn-geht-weiter/

 :teufel

Soll doch jeder Chlorbleiche trinken, wenn er sich etwas davon verspricht.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Anything_goes

Oder diesen?
Tja, Psychotherapien werden nicht mehr von den Kassen finanziert
Aha. Für den Mittelstand sicher machbar. Wer sich keine Psychotherapie leisten kann (Kurzvariante: 25 h x 100 EUR = 2500 EUR), der kann ja mal überlegen, ob er nicht beim Zahnersatz was spart. Oder zum Pfarrer gehen; is ja eh Wurscht. Oder Chlorbleiche trinken, sollnse doch.
genausowenig wie bestimmte Antidepressiva
Welche?

Selbsthilfebücher kann man sich schon für ein paar Euro bei Amazon kaufen. Ich hab hier eines für 7 Euro, das ich hilfreicher finde als all die verschwendete Zeit, bei irgendwelchen Therapeuten.

Möchtest Du Dich etwas genauer erklären, vielleicht noch einen Kommentar dazu abgeben?
@aoerli: Nur so nebenbei, hättest du mal die güte darauf auch mal zu antworten?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 14:59:06
@aoerli: Nur so nebenbei, hättest du mal die güte darauf auch mal zu antworten?

Hat er doch, und zwar total vernünftig ;D, gut nachvollziehbar:
Fände es mal sicher angenehmer mit BasementBoi zu diskutieren als mit Euch. Auch wenn ich Eurer Meinung zu vielen Themen wohl viel näher bin.
Ich gebe das mal in der Langfassung wieder: Im Allgemeinen bin ich mit BasementBoi völlig einer Ansicht: Ihr seid mir unsympathisch, weil Ihr meinem Durchblick nicht zu folgen bereit seid. Aber wenn ich zu einem Einzelpunkt Farbe bekennen soll, dann sage ich lieber nichts dazu, sondern hoffe, dass die Frage vergessen wird. Hauptsache, ich muss nicht zugeben, dass ich locker-flockig Unsinn erzählt habe. Bissel ablenkendes, imposant anmutendes Wortgeklingel ("Gruppeneffekte", "publication bias" und so was) wird mir dabei helfen. Das nennt man fortgeschrittene Methodologie, von der Ihr nix versteht, Ihr Schwachköppe!  :aetsch:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 14. August 2014, 15:08:22
Meine Kritik war aber nicht, dass ich glaube, dass es gross etwas bringt, sondern das ich die Aufregung von Eurer Seite her nicht verstehe. Das es schadet ist ja weitgehend auszuschliessen.

Natürlich schadet sie. Und zwar auf eine Art und Weise, die Dir als Psychologen als erstes auffallen müsste: Wer ernsthaft an H. glaubt, ist zu einer kognitiven Dissonanz gezwungen: Er muss glauben, dass Wirksamkeit mit der Stärke der Verdünnung zunimmt, und das Gegenteil, wenn er "normale" "Schul"medizin nimmt, ebenso. Damit kann man auch einen schönen Nocebo-Effekt auslösen, von der Verwirrung im Kopf mal ganz abgesehen.

Und dann haben wir noch nicht mal die konkreten Probleme gestreift: Homöopathen können die behaupteten Verdünnungen aus physikalischen Gründen oft gar nicht herstellen. Es gibt Adhäsionseffekte z.B. bei der Herstellung mit der beliebten Einglasmethode, die je nach Stoff z.B. bei Quecksilber und den als besonders harmlos geltenden Niedrigpotenzen zu unbeabsichtigt hohen Stoffkonzentrationen führen kann, die z.B. bei Kindern bereits in den Bereich der toxikologischen Wirksamkeit reichen kann.

Als Anhänger einer sauberen Methodologie sollte Dir auch klar sein, dass cherry picking nicht dazu gehört (Carstens-Stiftung), sondern man lieber Metastudien vertrauen sollte, die bei H. allesamt das Gleiche zeigen: Je höher die Studienqualität, desto weniger ist irgendeine Wirkung sichtbar.

Weiterhin könnte man sich im Rahmen einer sauberen Methodologie erstmal mit den Grundannahmen der H. befassen, und feststellen, dass alle Grundannahmen Hahnemanns nicht reproduzierbar und schlicht falsch sind (Chinin verursacht kein Fieber z.B.).

Aber was red ich - auf konkrete Kritik gehst Du eh nicht ein ...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 15:22:43
Zitat
als besonders harmlos geltenden Niedrigpotenzen

Ich stelle mir auch Schwarzes Loch in Niedrigpotenz äußerst problematisch vor.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 14. August 2014, 15:23:01
aoerli, stell doch mal einen scan deines Abschlusszeugnisses hier rein, kannst deinen Namen ja schwärzen. Und deine Zulassung der Psychotherapeutenkammer. Nur damit klar ist, dass du uns hier keinen Bären aufgebunden hast bezüglich deiner Qualifikation. Ich für meinen Teil wäre beruhigt, wenn du KEIN Psychotherapeut wärst , die Patienten, die du behandelst, sollte es wirklich so sein, können einem ja leid tun.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 18:21:48
Meine Kritik war aber nicht, dass ich glaube, dass es gross etwas bringt, sondern das ich die Aufregung von Eurer Seite her nicht verstehe. Das es schadet ist ja weitgehend auszuschliessen.

Natürlich schadet sie. Und zwar auf eine Art und Weise, die Dir als Psychologen als erstes auffallen müsste: Wer ernsthaft an H. glaubt, ist zu einer kognitiven Dissonanz gezwungen: Er muss glauben, dass Wirksamkeit mit der Stärke der Verdünnung zunimmt, und das Gegenteil, wenn er "normale" "Schul"medizin nimmt, ebenso. Damit kann man auch einen schönen Nocebo-Effekt auslösen, von der Verwirrung im Kopf mal ganz abgesehen.

Und dann haben wir noch nicht mal die konkreten Probleme gestreift: Homöopathen können die behaupteten Verdünnungen aus physikalischen Gründen oft gar nicht herstellen. Es gibt Adhäsionseffekte z.B. bei der Herstellung mit der beliebten Einglasmethode, die je nach Stoff z.B. bei Quecksilber und den als besonders harmlos geltenden Niedrigpotenzen zu unbeabsichtigt hohen Stoffkonzentrationen führen kann, die z.B. bei Kindern bereits in den Bereich der toxikologischen Wirksamkeit reichen kann.

Als Anhänger einer sauberen Methodologie sollte Dir auch klar sein, dass cherry picking nicht dazu gehört (Carstens-Stiftung), sondern man lieber Metastudien vertrauen sollte, die bei H. allesamt das Gleiche zeigen: Je höher die Studienqualität, desto weniger ist irgendeine Wirkung sichtbar.

Weiterhin könnte man sich im Rahmen einer sauberen Methodologie erstmal mit den Grundannahmen der H. befassen, und feststellen, dass alle Grundannahmen Hahnemanns nicht reproduzierbar und schlicht falsch sind (Chinin verursacht kein Fieber z.B.).

Aber was red ich - auf konkrete Kritik gehst Du eh nicht ein ...
Herzlichen Dank für diese Anregungen.  Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 18:27:52
Niemand wird Dich daran hindern, dazu eine Studie zu machen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 14. August 2014, 18:33:02
Zitat
Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?
wtf?!  :stirn
Text von Groucho nochmal lesen und verstehen bitte.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 14. August 2014, 18:44:30
Herzlichen Dank für diese Anregungen.  Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?


Der Einfachkeit halber: Im Folgenden stehen genug Quellen drin, Auszug von Dr. Peter Zellers Kritik zur Homöopathie, u.a. wird gleich der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835 erwähnt. Man glaubt es kaum, man befasst sich schon ein klein wenig länger mit der Sache:

Zitat
§ 45. Homöopathie I.

Seit ihrer Geburt vor fast 200 Jahren (1. Auflage des Organon 1810) sind
gegen die Homöopathie viele valide Argumente

(z. B. Stolberg M: Die Homöopathie auf dem Prüfstein. Der erste
Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835. Münch. Med. Wschr. 138, 1996)

vorgebracht worden (vgl. dazu Prokop, Hopff), die ich hier nicht
wiederholen werde. Stattdessen werde ich zwei Argumente vortragen,
die m. W. in der Literatur noch nicht mitgeteilt worden sind.

Die Theorie der Homöopathie läßt sich in einem Satz formulieren:
"Jede Krankheit wird durch die Verdünnung und Potenzierung desjenigen
Mittels geheilt, das in seiner normalen Dosierung die gleichen
Symptome hervorruft wie die Krankheit selbst."

Die überaus komplexe Krankheitslehre - Krankheitsätiologie,
Krankheitspathogenese und Therapie - wird durch einen Satz beschrieben.

Dies widerspricht der Grunderkenntnis, daß einfache Systeme einfach, komplexe aber nur komplex
beschrieben werden können. Allein dadurch ist die Homöopathie entwertet.

Diese Grunderkenntnis bedarf keiner näheren Erläuterung, sie ist offensichtlich.

Nach Prigogine haben übrigens Szilard und Brillouin die Gültigkeit dieses Satzes
in der Informationstheorie gezeigt.

Das zweite Argument ist: Dieser Satz hat nicht eigentlich den Charakter
einer wissenschaftlichen Theorie. Er wirkt einmal wie die
Formulierung eines Wunsches, es möge so sein, wie es sich ja auch
im "curentur" des "similia similibus" ausdrückt.

Zum andern ist es eben nicht eine statuierende
Feststellung einer Natureigenschaft, sondern eine
Handlungsanweisung, ein Rezept, wie man vorzugehen hat, ein
Algorithmus. "Weil es die Schwerkraft gibt, fällt der Apfel"
ist eine wissenschaftliche Theorie, aber keine Handlungsanweisung.

Eines geht aus diesem Satz klar hervor: Diese These ist zwar spekulativ,
aber nachprüfbar (s. u. Insulin-Antikörper). Wenn die Homöopathen
dies unverändert nicht wahrhaben wollen, ist dies eine Folge ihres
autistisch-undisziplinierten Denkens.

Ein zweites wird auch klar: Was bitte ist eine normale
Dosierung? Man sieht: Die fehlende gedankliche Präzision dieses
Denksystems ist schon in seiner Wurzel angelegt.

Angesichts dieser Argumente ist es nicht zu verstehen, daß einzelne Ärzte
trotz ihrer Ausbildung die Homöopathie als valides Therapiesystem
ansehen. Die Ersetzung der rationalen Pharmakotherapie durch die
homöopathische Pseudotherapie und ihre Herbeiredung in den Medien
verbunden mit der Täuschung des Patienten ist in höchstem Maße
unethisch und sollte mit dem Entzug der Approbation geahndet werden.


§ 46. Homöopathie II: Homöopathie und Verdünnung.

Bereits 1935 hatte Madaus in eigenen Forschungen festgestellt, daß bei der homöopathischen
Verdünnungsprozedur ein Teil der Wirkstoffmoleküle durch Adhäsion
an der Wand des Glasgefäßes dem Verdünnungsprozeß entzogen wird,
ab D8 bis D12, abhängig von Molekelstruktur und Ladungsverteilung
der betrachteten Substanz, wird der Verdünnungsgrad nicht mehr
kalkulierbar. Das war eine Entdeckung, die die Homöopathen ins Mark
hätte treffen müssen, ist doch die Verdünnung als gleichzeitige
Potenzierung die Säule der homöopathischen Theorie. Aber sie haben
diesen Befund letztlich schlicht ignoriert. Das legt den Gedanken
nahe, daß es ihnen in ihrem Tun wohl mehr darum ging, etwas
zu tun und nicht so sehr um das, was sie tun.

Allerdings sind die Verhältnisse etwas komplizierter. Übereinstimmung von
rechnerischer und tatsächlicher Verdünnung hängen ab von:
Darreichungsart (fest, flüssig); für flüssige Darreichungen:
Molekelart (Molekelstruktur, Ladungsverteilung), Methode (Ein- bzw.
Mehrglasmethode), Löslichkeit des Stoffes im Verdünner (Alkohol,
Wasser), Verdünnungsverfahren (nur Wasser; nur Alkohol; Alkohol bei
der ersten und letzten Verdünnungsstufe mit Wasser in den Zwischenstufen).

1. Verreibungen fester Stoffe:

Hahnemann ging davon aus, daß mit fortgesetzter Verreibung die Teilchengröße
der Wirksubstanz immer kleiner und dadurch
die die Wirkung des Mittels immer größer werde. Tatsächlich wird
die Teilchengröße kleiner, allerdings nur bis etwa D6, danach
bleibt sie konstant, so daß die weitere Verreibung nur eine
Verdünnung darstellt. Die Messung egibt also einen Widerspruch zu
Hahnemann's These.

Altschul (a.a.O., S. 79) sieht in der Verringerung der Teilchengröße richtig eine Vergrößerung
der Oberfläche und will durch die dadurch erhöhte Kontaktfläche
die Wirkungsteigerung erklären. Dieses Argument ist nicht
stichhaltig. Alle Wirksubstanzen müssen zur Entfaltung ihrer
Wirkung erst in Lösung gehen, das Körnchen festen Stoffs muß sich
in seine Molekeln auftrennen. Die Teilchengröße kann bestenfalls
Ausmaß und Geschwindigkeit der Resorption im Magen-Darm-Kanal
beeinflussen, nicht jedoch die Wirkung auf den Organismus. Diese
hängt unverändert von der Zahl der vorhandenen Molekeln ab.

2. Verdünnungen von Lösungen:

Hahnemann schrieb vor, daß für jede Verdünnung eine neue Flasche
(Mehrglasmethode) verwendet werden muß. Wegen der Adhäsion der
Wirkstoffmolekeln an der Innenfläche der Flaschenwand wird beim
Flaschenwechsel ein Teil der Wirkstoffmolekeln entfernt und damit
dem Verdünnungsprozeß entzogen. Die Konzentration sinkt also
schneller, als es der rechnerischen Verdünnungsstufe (D6-D7..Dxx)
entspricht. Die Messungen von Kuhn ergaben, daß bei etwa D12 die
letzten Molekeln adhäriert werden.
(Kuhn A: Kolloidchemie, Homöopathie und Medizin.
Chem Ztg Bd 59, S. 85, 1935; Madaus G, a.a.O. Bd 2, S. 302 oben).

Es muß nicht erwähnt werden, daß der Grenzwert D12 von Substanz zu Substanz verschieden ist, abhängig
von den physikalisch-chemischen Molekelmeßgrößen.

Damit ist gesichert, daß etwa ab D12 Deklaration und Inhalt nicht mehr
übereinstimmen - ein ernsthaftes pharmazeutisches Problem.

Wird die Hahnemannsche Vorschrift mißachtet, indem alle Verdünnungen in
einer Flasche ausgeführt werden (Einglasmethode), entsprechen die
Resultate am ehesten dem rechnerischen Ergebnis, wenn
in allen Verdünnungsstufen 60%iger Alkohol verwendet wird.

Gerade hier taucht aber eine neue Fehlerquelle auf: Aus Sparsamkeit wurde
die erste Stufe mit Alkohol verdünnt, alle weiteren mit Wasser und
erst die letzte wieder mit Alkohol (wir reden jetzt von der
Einglasmethode). Während der Wasservedünnung baut sich an der
Innenwand des einen Glases eine Wirkstoffschicht auf, die dann bei
der abschließenden Alkoholverdünnung als ganzes in Lösung geht.
Im Versuch von A. Kuhn zeigte sich, daß eine rechnerische D100,
also einhundertmaliges Verdünnen 1:10, de facto einer D6 entsprach!

Damit wird die Sache gemeingefährlich, denn es werden nicht nur harmlose
Substanzen, sondern auch starke Gifte verdünnt. Enthält die
Urtinktur ein Mol des Giftes oder des giftigen Schwermetalls, dann
enthält die vermeintliche D100 als tatsächliche D6 immerhin

6,023*10 hoch 17

Molekeln des Giftes oder Schwermetalls - im Zweifelsfalle genug, um
ein Kind umzubringen.

Nach Madaus wurden diese Probleme auf Kongressen 1934 und 1936
diskutiert. Die damaligen Beschlüsse, im wesentlichen eine
Kennzeichnungspflicht der verwendeten Methode, können aber
keinesfalls als wirkliche Lösung angesehen werden - heutigentags
existiert diese Kennzeichnung nicht. Die Homöopathen wollen das
Problem durch Verdrängung lösen.

Eine unausweichliche Konsequenz ist, daß alle Therapieberichte seit 1800
bezüglich der Verdünnungsangaben Makulatur sind: Hatte der
Behandler mit einer D100 geheilt, wissen wir doch nicht, welche Dx
es wirklich war. Hier muß wenigstens eine Nachprüfung aller
homöopathischen Heilungen erfolgen, unter genauer Bestimmung der
Konzentration des Wirkstoffs in der Darreichungsform.


§ 47. Homöopathie III.

Nachdem wir die Theorie der Homöopathie in einem Satz zusammengefaßt haben,
zeigt sich, daß dieser Satz ein Algorithmus der Therapie ist.

Der Begriff der Ätiologie der Krankheiten kommt darin nicht vor,
entsprechend bleibt jede Ätiologie unberücksichtigt, eine Systematik der
Krankheiten muß sich allein auf die Symptome, den jeweiligen Symptomenkatalog
stützen. Damit ist die homöopathische Theorie auf jeden Fall
unvollständig, weil sie einen wesentlichen Teil der Krankheitslehre
nicht erfaßt.

Für die hippokratische Medizin wäre dieser Einwand ohne Belang, aber im
Gegensatz zur hippokratischen Medizin wird die Homöopathie heute
noch als wahr behauptet.

§ 48. Homöopathie IV.

Die Homöopathie kann eine Krankheit dann nicht beschreiben, wenn die Ursache der
Krankheit ein Mangel ist, d.i. das Fehlen eines Stoffes.

Das gilt für die Vitaminmangelkrankheiten wie für den Diabetes, dessen Ursache ein
relativer oder absoluter Mangel an Insulin ist.

Hier zeigt sich der klare Gegensatz zur Medizintheorie,
die diese Krankheiten beschreiben kann, so daß wir hier eine
weitere Einschränkung der Hoöopathie konstatieren müssen. So
umfassend sich die Homöopathie sonst gibt, so hat sie doch hier
einen grundlegenden Defekt, wenn man sie an der Medizintheorie mißt.

Die Homöopathie in ihrer erkenntnistheoretischen Grundlage zieht eine Parallele:

Krankheit ? Symptom a Stoff X ? Symptom a

also:
1.  Krankheit ? Symptom
2. Stoff X ? gleiches Symptom
3. Verdünnung (Stoff X) = Therapie ? Heilung

Die Theorie enthält aber nicht:

(2a) Fehlen von Stoff X ?    gleiches Symptom

Daraus resultiert der Defekt der Homöopathie, daß sie immer nur einen
Teil der bestehenden Krankheiten erfassen kann. Aus diesem
erkenntnistheoretischen Dilemma soll dann folgende Notlösung
helfen:

1. Gleichsetzung von Krankheit und Symptom:

Krankheit = Symptom, Symptom = Krankheit


(2) Stoff X ? gleiches Symptom

(3) Verdünnung (Stoff X) = Therapie ?

Heilung(Symptom) = Heilung(Krankheit)

So landet die Homöopathie zwangsläufig doch wieder bei der symptomatischen Therapie.


§ 49. Homöopathie V: Homöopathie und Vergiftung.

Betrachtet man den Satz „ Jede
Krankheit wird durch die Verdünnung und Potenzierung desjenigen
Mittels geheilt, das in seiner normalen Dosierung die gleichen
Symptome hervorruft wie die Krankheit selbst “,
dann sieht man sofort, daß die Vergiftung die ideale Krankheit für
den Falsifizierungsversuch der Homöopathie ist. Bei Vergiftungen
gibt es einen Stoff ,
der in
seiner normalen Dosierung die
 Krankheit
auslöst, es entstehen Krankheits symptome ,
die gemäß der homöopathischen Lehre das Arzneimittelbild
dieses Stoffes repräsentieren. Arzneimittelbild und Symptombild der
Krankheit sind damit in einer Weise identisch, wie es schöner von
der homöopathischen Theorie nicht gefordert werden kann. Die
Therapie ist damit festgelegt: Man gebe das vedünnte Gift und
erziele damit die Heilung. Aber was sollte es für einen Sinn haben,
den vielen Giftmolekülen im Körper des Kranken noch einige wenige
weitere hinzuzufügen!

Aus dieser Sackgasse soll nun eine Abfolge merkwürdiger Behauptungen
heraushelfen, die man zusammen als Informationstheorie der
Homöopathie nach Popp u. a. bezeichnen kann. Das Giftmolekül
enthalte nämlich die Information zu seiner eigenen Bekämpfung,
ungeachtet dessen, in welchen Organismus es gelangt.

Durch Verdünnen und Verschütteln oder Verdünnen und Verreiben wird diese
Information an den Trägerstoff - Wasser, Alkohol, Milchzucker -
weitergegeben und zwar um so stärker, je mehr die Verdünnung fortschreitet, je weniger
Giftmoleküle also in der Zubereitung vorhanden sind ,
dies sei der Mechanismus der Potenzierung. Wer würde danach
glauben, daß einige Löffelchen noch so potenzierten Wassers ein
Antidot darstellen?

Wir werden dies an einem konkreten Modell untersuchen. Cyanwasserstoff
(HCN) ist ein potentes Gift. Gelangt es in den Körper, dann
blockiert es die Atmungskette der Zellen
durch die Blockade der oxidativen Phosphorylierung, in dem es an das
Cytochrom bindet (näheres in jedem Lehrbuch der Biochemie). Damit
kann die Zelle keine nutzbare Energie gewinnen, die sie aber
lebensnotwendig braucht für die energieabhängigen
Stoffwechselprozesse zur Aufrechterhaltung der
Konzentrationsungleichgewichte der Stoffe. Durch die
entropiepositive Diffusion kommt es jetzt zwangsläufig zur
Gleichverteilung und damit zum Tod der Zelle und des Organismus.

Aus eigenen Kräften kann die Zelle die Bindung des Cyanidions an die
Cytochromoxidase nicht beheben, sie ist also unrettbar verloren. Da
hilft auch keine noch so mystische homöopathische Information, sie
braucht materielle Hilfe von außen: Nur durch die Gabe eines
schnellen Ferrihämoglobinbildners (DMAP), der sich mit dem
Cyanidkomplex bindet, wird das dreiwertige Eisen der
Cytochromoxidase wieder frei (Müller).

Die homöopathische Therapie der Vergiftungen müßte erfolgreich sein,
wäre die Theorie der Homöopathie wahr. Sie ist es nicht, und
deshalb sind die Vergiftungen die zweifelsfreie Falsifizierung der
Homöopathie.

An dieser Stelle wollen wir auf einen erkenntnistheoretischen Fehler
eingehen, der mit größter Selbstverständlichkeit ständig
andernorts gemacht wird, ohne daß er als Fehler erkannt wird. Es
ist die ganz selbstverständliche Zuweisung einer Eigenschaft a an
ein Objekt A in der Form

A hat die Eigenschaft a

oder A ist a

oder Cyanwasserstoff ist giftig .

Das Cyanmolekül ist keineswegs per se giftig! Das Cyanmolekül
besitzt die Eigenschaft Masse, es hat eine räumliche molekulare
Struktur, eine definierte elektrische Ladungsverteilung im Raum und
weitere Eigenschaften, mit denen Moleküle charakterisiert werden
können (vgl. dazu z. B. Rauen).

Was wir als Giftigkeit des Cyanmoleküls ansehen, entsteht als Interaktion
des Cyanmoleküls mit dem biologischen System Mensch. Nur weil das
biologische System eine lebensnotwendige Konstruktion enthält,
dessen Blockade tödlich ist, kann es zum deletären Verlauf kommen.
In einem anders konstruierten biologischen System könnte das
Cyanmolekül indifferent sein (die Anaerobier Clostridium perfringens und
Clostridium botulinum, die keinen Elektronentransport zum Sauerstoff brauchen und für die
Sauerstoff ein Gift ist, würden sich durch HCN kaum beeindrucken
lassen) oder eine völlig anders geartete Reaktion, z. B. die
Sinnesempfindung der Süße auslösen.

Die Giftigkeit ist also keine Eigenschaft des Cyans, sondern eine Folge
der Interaktion; die speziellen Folgen dieser Interaktion werden
durch die Art des biologischen Systems, z. B. von der Konstruktion
eines Rezeptors oder wie hier vom Ablauf einer chemischen
Reaktionskette, bestimmt und sind damit unabhängig vom Cyanmolekül .

Aus genau diesem Grund kann die Entgiftungs information
auch nicht im Cyanmolekül selbst liegen, wie es die Homöopathie
implizit annimmt, denn die Art und Weise der Entgiftungsmöglichkeit
hängt alleine von der Konstruktion des beteiligten biologischen
Systems ab, je nach biologischem System würde sie eine andere sein,
so wie die Interaktion selbst von System zu System eine andere ist.

Dieses Argument ist die terminale Katastrophe der Homöopathie.

§ 49a. Homöopathie VI: Das experimentum crucis.

Die formalisierte Darstellung erlaubt es, einen Test zu entwerfen, gegen
den von homöopathischer Seite nichts eingewendet werden kann: Man
nehme einen Patienten, dessen Diabetes durch Insulinantikörper
verursacht wird. Damit haben wir<

1 . eine Krankheit, deren Symptome durch einen definierten Eiweißstoff
ausgelöst werden, also das Symptombild als erfaßbarer Anteil des
Krankheitsbildes, von dem wir wissen, daß es von den
Insulinantikörpern bewirkt wird,

2.  mit dem Symptomenbild der Insulinantikörper auch ihr Arzneimittelbild,
so daß wir nur noch

3. die Insulin-AK potenzieren müssen, um sie dann als Therapie anwenden zu können.

Also wie in § 48:

1. Diabetes ? Diab.symptome
2. Insulin-AK ? Insulinmangel
? gleiche Diab.symptome
3 . Potenzierung (Insulin-AK) = Therapie
? Heilung.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 18:46:15
Zitat
Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?
wtf?!  :stirn
Text von Groucho nochmal lesen und verstehen bitte.

 :hirn: :facepalm :rofl2

Er rafft es einfach nicht, dabei habt's Gruocho so schön formuliert. Es ist faszinierend, irgendwie....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sumo am 14. August 2014, 21:34:55
@öhrli, wenn Du nun mal die Homöopathie als Thema auserkoren hast, dann geh als erstes mal auf die Seite von Norbert Aust
beweisaufnahme-homoeopathie.de/

der erklärt ausführlich und mit ausreichend Belegen, was dort passiert und warum das nicht funktionieren kann.
Daß Homöoschwachsinn nicht schadet, ist ein Witz.
wie @groucho schon einen Punkt beleuchtete, so kommt von mir ein zweiter Punkt, denn Homöos sind Gläubige, die ihren Anvertrauten oftmals eine wirksame Behandlung vorenthalten. Ich schrub das hier mal irgendwo, eine Medizinerin(sic!) in Berlin hat sich vollständig auf Homöo spezialisiert und demzufolge ihr Kind, welches an Pseudokrupp litt, mit Zauberkugeln behandelt, und nach diversen Versuchen half das 27. (in Worten SIEBENUNZWANZIG) Mittelchen. Das ist Körperverletzung, von wegen schadet nicht.....
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Typee am 14. August 2014, 21:46:21
@öhrli, wenn Du nun mal die Homöopathie als Thema auserkoren hast, dann geh als erstes mal auf die Seite von Norbert Aust
beweisaufnahme-homoeopathie.de/

der erklärt ausführlich und mit ausreichend Belegen, was dort passiert und warum das nicht funktionieren kann.
Daß Homöoschwachsinn nicht schadet, ist ein Witz.
wie @groucho schon einen Punkt beleuchtete, so kommt von mir ein zweiter Punkt, denn Homöos sind Gläubige, die ihren Anvertrauten oftmals eine wirksame Behandlung vorenthalten. Ich schrub das hier mal irgendwo, eine Medizinerin(sic!) in Berlin hat sich vollständig auf Homöo spezialisiert und demzufolge ihr Kind, welches an Pseudokrupp litt, mit Zauberkugeln behandelt, und nach diversen Versuchen half das 27. (in Worten SIEBENUNZWANZIG) Mittelchen. Das ist Körperverletzung, von wegen schadet nicht.....

Pseudokrupp tritt typischerweise im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren auf. Wenn das ein typischer Fall war, spricht vieles dafür, dass da genau so lange herumgepfuscht wurde, bis das Krankheitsbild von selbst abklang. Bis dahin wurde dem Kind also eine leicht mögliche Linderung verwehrt. Und womöglich heftete sich das Quack_in den 27. Versuch auch noch als Erfolg ans Revers...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 22:07:14
aoerli, stell doch mal einen scan deines Abschlusszeugnisses hier rein, kannst deinen Namen ja schwärzen. Und deine Zulassung der Psychotherapeutenkammer. Nur damit klar ist, dass du uns hier keinen Bären aufgebunden hast bezüglich deiner Qualifikation. Ich für meinen Teil wäre beruhigt, wenn du KEIN Psychotherapeut wärst , die Patienten, die du behandelst, sollte es wirklich so sein, können einem ja leid tun.

Ich finde es ganz ok, wenn man daran zweifelt. Will meinen Worten nicht wegen meines Ausbildungsniveaus mehr Kraft verleihen. Entweder sie leuchten ein oder nicht. Vertraue da ganz auf Euer Gefühl.

Wieso tun Dir meine Patienten leid?

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Typee am 14. August 2014, 22:12:07
Dann zeigt mir mal ne Studie über die Auswirkungen ergänzender Behandlungen mit Homöopathie bei Ebola. Ihr lehnt das ja ab. Da erwarte ich schon Belege für diesbezügliche schädluche Auswirkungen.

Zeig mir mal einen Homöopathen, der seiner eigenen  Marotte so sehr vertraut, dass er sich überhaupt traute, eine "ergänzende Behandlung" zu unternehmen. Ist halt so schrecklich schädluch, der Virus.

Näh, lieber Dampfplauderer, in einem Ebolacamp kann man diese Nichtsnutze nicht auch noch im Wege herumstehen haben. Höchstwahrscheinlich würden sie mit ihrem Unverstand nur die zu versorgende Erkranktenzahl um jeweils eins erhöhen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 22:15:22
Zitat
Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?
wtf?!  :stirn
Text von Groucho nochmal lesen und verstehen bitte.

 :hirn: :facepalm :rofl2

Er rafft es einfach nicht, dabei habt's Gruocho so schön formuliert. Es ist faszinierend, irgendwie....

Sorry... Bin mir gewohnt, das Hypothesen erst empirisch überprüft werden müssen. Kritischer Rationalismus und so.. -> http://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 14. August 2014, 22:18:21
Zeit für den Rezeptteil.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 22:19:56
Zeit für den Rezeptteil.
Diesmal Erbsen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 22:23:12
Ich gebe das mal in der Langfassung wieder: Im Allgemeinen bin ich mit BasementBoi völlig einer Ansicht: Ihr seid mir unsympathisch, weil Ihr meinem Durchblick nicht zu folgen bereit seid. Aber wenn ich zu einem Einzelpunkt Farbe bekennen soll, dann sage ich lieber nichts dazu, sondern hoffe, dass die Frage vergessen wird. Hauptsache, ich muss nicht zugeben, dass ich locker-flockig Unsinn erzählt habe. Bissel ablenkendes, imposant anmutendes Wortgeklingel ("Gruppeneffekte", "publication bias" und so was) wird mir dabei helfen. Das nennt man fortgeschrittene Methodologie, von der Ihr nix versteht, Ihr Schwachköppe!  :aetsch:

Ich bin mit BasementBoi überhaupt nicht einig. Aber der kommt mir respektvoller vor. Macht es halt angenehmer, wenn man "Spott und Hohn" (Zitat Neqitette) nicht als Instrument der Aufklärung verherrlicht.

Interessant. Du wirfst mir vor, dass ich Fragen von Euch vergesse und erwähnst Gruppendenken. Hilfst mir nichtmal konkret nach, was ich den so Unsinniges erzählt habe, um vielleicht daraus lernen zu können.

Auch interessant, dass ihr immer was von "Schwachköppel" oder auch "Idioten" oder sonstwas abfälliges gegenüber Eurer Intelligenz aus meinem Schreiben rausinterpretiert, obwohl ich Euch das nie vorgeworfen habe. Also von meiner Seite her kommt der Vorwurf mal sicher nicht. Schätze Euch durchaus intelligent ein!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 22:24:09
Sorry... Bin mir gewohnt, das Hypothesen erst empirisch überprüft werden müssen. Kritischer Rationalismus und so.

Die Hypothese ist hier die Nullhypothese - nämlich dass keine Behandlung (also Homöopathie) nicht wirkt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 22:26:50
wie @groucho schon einen Punkt beleuchtete, so kommt von mir ein zweiter Punkt, denn Homöos sind Gläubige, die ihren Anvertrauten oftmals eine wirksame Behandlung vorenthalten. Ich schrub das hier mal irgendwo, eine Medizinerin(sic!) in Berlin hat sich vollständig auf Homöo spezialisiert und demzufolge ihr Kind, welches an Pseudokrupp litt, mit Zauberkugeln behandelt, und nach diversen Versuchen half das 27. (in Worten SIEBENUNZWANZIG) Mittelchen. Das ist Körperverletzung, von wegen schadet nicht.....

Da sind wir uns einig. Wie ich schon in meinem ersten Posting -> https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg171504#msg171504
erwähnt habe, geht es gar nicht, wenn man den Verzicht auf klassische Schulmedizin propagiert!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 22:27:51
Sorry... Bin mir gewohnt, das Hypothesen erst empirisch überprüft werden müssen. Kritischer Rationalismus und so.

Die Hypothese ist hier die Nullhypothese - nämlich dass keine Behandlung (also Homöopathie) nicht wirkt.
Haltest Du es jetzt für schädlich oder für wirkungslos? Ich bin verwirrt...

Da sind ja zwei Hypothesen da, die von der Usergemeinde vetreten wird. Oder drei meiner eingeschlossen.
Homöopathie ist (bei Ebola oder allgemein)
- schädlich
- nutzlos
- hilfreich wie jeder Placebo

Oder hab ich was vergessen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 22:28:28
Nein, du liest einfach nicht was Leute dir erklären.


 Zutaten

    500 g Erbsen (TK-Ware)
    1 Zwiebel
    2 EL Sonnenblumenöl
    5 EL Weißwein
    600 ml Geflügelfond
    Salz, Pfeffer, Zucker
    1 Bd. Koriander (oder 1 Töpfchen)
    150 g Schlagsahne
    2 EL Crème fraîche
    1–2 TL Limettensaft

Kochgeschirr

    1 Küchenbrett, 1 Kochmesser
    2 Kochtöpfe, 1 davon mit Deckel
    1 Stabmixer
    1 Küchensieb

Zubereitung

    Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
    Öl im Kochtopf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
    350 g gefrorene Erbsen zugeben.
    Mit Wein und Fond ablöschen und aufkochen.
    Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Zugedeckt etwa 8 Min. köcheln.
    Zwischenzeitlich den Koriander waschen, trocken schütteln und ein paar Stiele beiseite legen.
    Den übrigen Koriander mit den zarten Stielen grob klein schneiden.
    Crème fraîche, Sahne und Koriander zur Suppe geben.
    Mit dem Stabmixer fein pürieren, dann durch das Sieb in den zweiten Topf streichen.
    Die restlichen Erbsen hinzugeben und etwa 2 Min. erwärmen.
    Mit Salz, Limettensaft und 1 Pr. Zucker abschmecken.
    Mit Korianderblättchen bestreut servieren.

Beilagen

    Kräftiges Ciabatta oder Bauernbrot
    Ein Glas trockener Weißwein
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 14. August 2014, 22:34:24
Ich versuche es einmal von der anderen Ebene, weil aoerli so schön auf seiner Methodik herumreitet.

Es gibt rein empirisch arbeitende Wissenschaften, und deren Methodik ist etwas anders als bei jenen, die einen hohen deduktiven Anteil am Erkenntnisgewinn haben. Das scheinst du nicht zu kapieren.

In der Psychologie, wo man versucht, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen herauszufinden, arbeitet man u.a. mit statistischen Methoden, wie der Regressionsanalyse, bei der Du Dir gerne mal einen von der Palme wedelst Dich so begeisterst.

Anders sieht es bei Wissenschaften aus, wo bereits ein hoher Anteil bewiesener Theorien vorhanden ist. Hier versucht man die Konsistenz neuer Erkenntnisse mit vorhandenem Wissen zu prüfen und mit deren Hilfe eine Theorie u bilden. Bei der Homöopathie ist es eben die Nicht-Übereinstimmung mit den Kenntnissen in den Naturwissenschaften. Und Hömöopathie lässt sich nicht in die Theoriegebäude der Naturwissenschaften integrieren, d.h., entweder stimmt die Homöopathie und alles andere muss falsch sein oder anders herum.

Die Methoden, die Du kennst, versagen hier nämlich.

Ein weiters Beispiel, wo ich hoffe, Du kapierst es, ist die Evolutionstheorie. Zahlenhuberei geht hier nicht, sondern Fossilbefund, Erkenntnisse aus Zoologie, Botanik, Genetik, Ökologie und fachübergreifend aus der Geologie vergleichen, auswerten und interpretieren. Das Fossil eines Archaeopteryx lässt sich halt nur mit direktem vergleich in das bestehende System der Phylogenetik einordnen.


Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 14. August 2014, 22:55:09
Nein, du liest einfach nicht was Leute dir erklären.


 Zutaten

    500 g Erbsen (TK-Ware)
    1 Zwiebel
    2 EL Sonnenblumenöl
    5 EL Weißwein
    600 ml Geflügelfond
    Salz, Pfeffer, Zucker
    1 Bd. Koriander (oder 1 Töpfchen)
    150 g Schlagsahne
    2 EL Crème fraîche
    1–2 TL Limettensaft

Kochgeschirr

    1 Küchenbrett, 1 Kochmesser
    2 Kochtöpfe, 1 davon mit Deckel
    1 Stabmixer
    1 Küchensieb

Zubereitung

    Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
    Öl im Kochtopf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten.
    350 g gefrorene Erbsen zugeben.
    Mit Wein und Fond ablöschen und aufkochen.
    Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Zugedeckt etwa 8 Min. köcheln.
    Zwischenzeitlich den Koriander waschen, trocken schütteln und ein paar Stiele beiseite legen.
    Den übrigen Koriander mit den zarten Stielen grob klein schneiden.
    Crème fraîche, Sahne und Koriander zur Suppe geben.
    Mit dem Stabmixer fein pürieren, dann durch das Sieb in den zweiten Topf streichen.
    Die restlichen Erbsen hinzugeben und etwa 2 Min. erwärmen.
    Mit Salz, Limettensaft und 1 Pr. Zucker abschmecken.
    Mit Korianderblättchen bestreut servieren.

Beilagen

    Kräftiges Ciabatta oder Bauernbrot
    Ein Glas trockener Weißwein

Belege?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 14. August 2014, 22:55:21
Sorry... Bin mir gewohnt, das Hypothesen erst empirisch überprüft werden müssen. Kritischer Rationalismus und so.. -> http://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus
Um zu wissen, dass der Erdkern nicht aus Marmelade ist, brauche ich ihn nicht anzubohren (Freud, sinngemäß); sagte ich wohl schon.

Es ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass die Adepten noch der eigentümlichsten "Theorien" meinen, sie könnten sich auf den Kritischen Realismus berufen. Sowas gibt's sogar unter Theologen.

„Hypothesen erst empirisch überprüfen“? Nichts in der Medizin ist jemals ausführlicher und gründlicher geprüft worden als die Homöopathie. Die Überprüfung war (fast) der Schrittmacher der wissenschaftlichen Medizin (googel z. B. mal z. B. nach O. W. Holmes, Homoeopathy and its Kindred Delusions). Ich weiß, wäre nun sinnlos, Dich zu einer adäquaten Reaktion auffordern zu wollen, aber für den einen oder anderen Mitleser noch eine kurze Bemerkung.

Herzlichen Dank für diese Anregungen.  Liefert ja schonmal ein paar Hypothesen. Wäre spannen die auch noch empirisch zu überprüfen. Oder gibts da schon Studien dazu?
Der Einfachkeit halber: Im Folgenden stehen genug Quellen drin, Auszug von Dr. Peter Zellers Kritik zur Homöopathie, u.a. wird gleich der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835 erwähnt. Man glaubt es kaum, man befasst sich schon ein klein wenig länger mit der Sache:
Zitat
(z. B. Stolberg M: Die Homöopathie auf dem Prüfstein. Der erste Doppelblindversuch der Medizingeschichte im Jahr 1835. Münch. Med. Wschr. 138, 1996)
Stolberg gehört zu der Truppe um Robert Jütte und ist eigentlich ein Apologet der Homöopathie. Entsprechend ist sein Bericht über den vermutlich ersten Doppelblindversuch in der Medizingeschichte subtil verfälschend. Eine bessere Einführung hat Joseph Kuhn verfasst:
http://kurse.fh-regensburg.de/kurs_20/kursdateien/2011-06-12Kochsalz_Nuernberg.pdf
Aber auch das Original ist lesenswert:
http://reader.digitale-sammlungen.de/en/fs1/object/display/bsb10287515_00005.html
Oder auch bei Google Books.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 23:33:40
Sorry... Bin mir gewohnt, das Hypothesen erst empirisch überprüft werden müssen. Kritischer Rationalismus und so.

Die Hypothese ist hier die Nullhypothese - nämlich dass keine Behandlung (also Homöopathie) nicht wirkt.

Vielleicht wirkt Homöopathie auch als intermittierende Variable.. Müsste man auch überprüfen...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 23:48:20
Warum müsste man das ausgerechnet bei Homöopathie prüfen? Warum nicht bei Pendeln, Pusten, Beten, Besprechen, Heilsteinen, Orgonstrahlern, Pyramidenenergie, Bachblüten, Astologie oder Quantenheilung?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 14. August 2014, 23:49:24
Belege?

Das ist Uraltes WissenTM. Dafür braucht man keine Belege.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 23:53:28
Ich versuche es einmal von der anderen Ebene, weil aoerli so schön auf seiner Methodik herumreitet.

Es gibt rein empirisch arbeitende Wissenschaften, und deren Methodik ist etwas anders als bei jenen, die einen hohen deduktiven Anteil am Erkenntnisgewinn haben. Das scheinst du nicht zu kapieren.

In der Psychologie, wo man versucht, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen herauszufinden, arbeitet man u.a. mit statistischen Methoden, wie der Regressionsanalyse, bei der Du Dir gerne mal einen von der Palme wedelst Dich so begeisterst.

Anders sieht es bei Wissenschaften aus, wo bereits ein hoher Anteil bewiesener Theorien vorhanden ist. Hier versucht man die Konsistenz neuer Erkenntnisse mit vorhandenem Wissen zu prüfen und mit deren Hilfe eine Theorie u bilden. Bei der Homöopathie ist es eben die Nicht-Übereinstimmung mit den Kenntnissen in den Naturwissenschaften. Und Hömöopathie lässt sich nicht in die Theoriegebäude der Naturwissenschaften integrieren, d.h., entweder stimmt die Homöopathie und alles andere muss falsch sein oder anders herum.

Die Methoden, die Du kennst, versagen hier nämlich.

Ein weiters Beispiel, wo ich hoffe, Du kapierst es, ist die Evolutionstheorie. Zahlenhuberei geht hier nicht, sondern Fossilbefund, Erkenntnisse aus Zoologie, Botanik, Genetik, Ökologie und fachübergreifend aus der Geologie vergleichen, auswerten und interpretieren. Das Fossil eines Archaeopteryx lässt sich halt nur mit direktem vergleich in das bestehende System der Phylogenetik einordnen.

Deduktives Wissen halte ich Klasse zur Hypothesengenerierung. Aber ohne empirische Überprüfung gelten die für mich nicht. Sorry. Und die Menschheit ist voller einleuchtenden Ideen, von deren ganze Massen überzeugt waren, die sich dann nicht bewahrheitet haben.

Ich bin da einfach zu skeptisch gegenüber dem menschlichen Verstand.

Die Evolutionstheorie erklärt ziemlich viele DInge, die auch empirisch nachgewiesen werden, z.B. der Aufbau der Hirnstruktur von einfachen zu fortgeschritteneren Lebewesen, Funde aus alten Gesteinsschichten etc. Aufgrund dessen erhält diese Theorie für mich an Plausibilität -> Da sie die beobachtbare Realtiät besser erklärt, als alle anderen Theorien diesbezüglich.

Sobald es eine Theorie gibt, die besser die beobachtbaren Dinge erklärt, werde ich mich jedoch von dieser wieder lösen, sofern mir dies bekannt wird.

Die Realität ist aus meiner Sicht viel zu komplex, um umfassend von unserer kognitiven Leistung erfasst werden zu können. Sei man noch so intelligent...

Für das muss man nur die Wetterprognosen mit der Realität vergleichen. Die dahinterliegenden Theorien und Modelle sind mal sicher sehr weitentwickelt. Aber trotzdem... 1. es ist anders und 2. als man denkt


Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 14. August 2014, 23:54:16
Warum müsste man das ausgerechnet bei Homöopathie prüfen? Warum nicht bei Pendeln, Pusten, Beten, Besprechen, Heilsteinen, Orgonstrahlern, Pyramidenenergie, Bachblüten, Astologie oder Quantenheilung?

Könnte ich, würde ich einen Thread nur zu Methodik aufmachen. Aber ich bin ja nur ein Troll und darf nîcht...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 14. August 2014, 23:58:30
Zitat
Ich finde es ganz ok, wenn man daran zweifelt. Will meinen Worten nicht wegen meines Ausbildungsniveaus mehr Kraft verleihen.
War ja klar, dass du gelogen hast, was deine Ausbildung betrifft. Bin froh, dass du kein Psychotherapeut bist. :rock
Zitat
Wieso tun Dir meine Patienten leid?
Du hast keine Patienten. :aetsch:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 00:20:20
Warum müsste man das ausgerechnet bei Homöopathie prüfen? Warum nicht bei Pendeln, Pusten, Beten, Besprechen, Heilsteinen, Orgonstrahlern, Pyramidenenergie, Bachblüten, Astologie oder Quantenheilung?

Könnte ich, würde ich einen Thread nur zu Methodik aufmachen. Aber ich bin ja nur ein Troll und darf nîcht...

War das jetzt die Antwort auf meine Frage?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 00:38:11
Warum müsste man das ausgerechnet bei Homöopathie prüfen? Warum nicht bei Pendeln, Pusten, Beten, Besprechen, Heilsteinen, Orgonstrahlern, Pyramidenenergie, Bachblüten, Astologie oder Quantenheilung?

Könnte ich, würde ich einen Thread nur zu Methodik aufmachen. Aber ich bin ja nur ein Troll und darf nîcht...

War das jetzt die Antwort auf meine Frage?

Das gilt natürlich für alle Fragen. Ob jetzt Orgonstrahlen oder Verhaltenstherapie.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 15. August 2014, 00:46:31
Wieviel weißt Du von folgenden Themen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioverf%C3%BCgbarkeit
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakokinetik
http://de.wikipedia.org/wiki/Pharmakodynamik
http://de.wikipedia.org/wiki/Rezeptor_%28Biochemie%29

usw.

Bring den Berg an Empirie mal in Einklang mit der Homöopathie und dann diskutieren wir weiter.
Das kann man alles nicht mal einfach ignorieren, weil man das noch nicht kennt.
Ein bisschen Demut gehört zum Intellgentsein übrigens dazu.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 00:57:15
Ich bin mit BasementBoi überhaupt nicht einig. Aber der kommt mir respektvoller vor. Macht es halt angenehmer, wenn man "Spott und Hohn" (Zitat Neqitette) nicht als Instrument der Aufklärung verherrlicht.
Wir können nicht anders. Take it or leave it.

Zitat
Interessant. Du wirfst mir vor, dass ich Fragen von Euch vergesse
Was sollte daran interessant sein? Ich werfe es Dir nicht vor, ich stelle es fest. Dies war jetzt das 5. oder 6. Mal, dass Du nach einer Erläuterung Deiner mindestens missverständlichen (um das diplomatisch auszudrücken) Meinung zum Kellerdingens befragt worden bist. Die ausstehenden Fragen in 9/11 erwähne ich gar nicht.

Zitat
und erwähnst Gruppendenken.
Du erwähnst Gruppendenken, #195

Zitat
Hilfst mir nichtmal konkret nach, was ich den so Unsinniges erzählt habe, um vielleicht daraus lernen zu können.
Fang einfach vorn wieder an mit Lesen, so ab Post #16. Es eignet sich fast jeder nachfolgende Post von Dir, such‘ Dir noch einen aus, meinetwegen – auch das hatte ich Dir schon einmal angeboten. Ich hab schon Fusseln am Mund,  :gaehn:.

Insgesamt erhebt sich zunehmend die Frage, ob Du den Inhalt der Posts verstehst, auf die Du (selten genug) zu antworten vorgibst:
Das gilt natürlich für alle Fragen. Ob jetzt Orgonstrahlen oder Verhaltenstherapie.
Der will wirklich den Erdkern anbohren, vgl. #228 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg172085#msg172085).

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 15. August 2014, 01:05:48
Zitat
Sobald es eine Theorie gibt, die besser die beobachtbaren Dinge erklärt, werde ich mich jedoch von dieser wieder lösen, sofern mir dies bekannt wird.

Genauso ist das in der Wissenschaft (Denkst Du, hier weiß das keiner?). Alles andere sind Dogmen. Und, beim Thema zu bleiben, Homöopathie ist so ein Dogma, die Theorie wurde seit 200 Jahren nicht verändert.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sumo am 15. August 2014, 01:06:18
>>> intermittierende Variable <<<
schönes Wortgebilde im Zusammenhang mit der Homöo. Also nochmals ein Tipp:
Es gibt den Begriff der Szientabilität. Grob geschrieben bedeutet er, daß man sich bei der Überprüfung von und Studien zu bestimmten Themen vorher damit befaßt, ob die These überhaupt mit der Wissenschaft und deren bisheriger Erkenntissen in Einklang zu bringen ist. Wie @pelacani schon schrieb, ein Test, ob der Erdkern aus Marmelade ist, widerspricht jeglicher Wissenschaft. Nach diversen Studien hat sich eine ebenso erschöpfende (!) Erkenntnis zur Homöo ergeben, das ist nix drin und nix dran, da hilft nix. Warum auch, jegliche Physik und Medizin haben mittlerweise eine Dosis/Wirkungsbeziehung festgestellt, und ausgerechnet bei den Zuckerschüttlern soll das außer Kraft sein?
Und verziehe Dich nicht hinter den Placeboeffekt, den gibt es nämlich bei normalen, wirkenden Medikamenten zusätzlich auch.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 01:08:35

Das gilt natürlich für alle Fragen. Ob jetzt Orgonstrahlen oder Verhaltenstherapie.

Das heißt also, jede egal wie absurde Idee die irgendjemand mal irgendwann im Fieberwahn zusammenphantasiert hat muss ernsthaft empirisch geprüft werden?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 01:12:50
Könnte ich, würde ich einen Thread nur zu Methodik aufmachen. Aber ich bin ja nur ein Troll und darf nîcht...

Ich versuch's nochmal, mit anderen Worten. Statistik, Signifikanzen etc. sind (unverzichtbare) Werkzeuge der Wissenschaft, aber sie sind nicht die Wissenschaft. Mit jedem Werkzeug lässt sich Unsinn treiben, natürlich auch mit Statistik.

Schon mal was von GIGO (http://en.wikipedia.org/wiki/Garbage_in,_garbage_out) gehört?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 15. August 2014, 01:15:54
Und es gibt krass korrelierende GIGOs:
http://twentytwowords.com/funny-graphs-show-correlation-between-completely-unrelated-stats-9-pictures/

Der Scherz ist gerade ziemlich in Mode.  ;D ;D ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 15. August 2014, 01:19:56
Wie gesagt:
Du hast hier hunderte Lebensjahre Bildung und Zynismus als Diskussionspartner.

Mit rhetorischen Taschenspielertricks fliegst Du hier nur auf´s Antlitz.  ::)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 01:24:48
Es muss nicht überprüft werden. Aber dann kann ich auch nichts darüber aussagen.

Was hälst Du von dem?
https://www.youtube.com/watch?v=3ohjOltaO6Y

Absurd, nicht?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 15. August 2014, 01:27:51
Nö, Physik.

Mannomann, ist das peinlich.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 15. August 2014, 01:31:08
Bingo!
Quanten haben mir noch gefehlt.

Fast alle Esoregister gezogen. Bring doch noch irgendwo die Schumann-Resonanz unter.  :Popcorn:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 01:33:37
Korrelationen sind immer nur Hinweis.
Könnte ich, würde ich einen Thread nur zu Methodik aufmachen. Aber ich bin ja nur ein Troll und darf nîcht...

Ich versuch's nochmal, mit anderen Worten. Statistik, Signifikanzen etc. sind (unverzichtbare) Werkzeuge der Wissenschaft, aber sie sind nicht die Wissenschaft. Mit jedem Werkzeug lässt sich Unsinn treiben, natürlich auch mit Statistik.

Schon mal was von GIGO (http://en.wikipedia.org/wiki/Garbage_in,_garbage_out) gehört?

Ja. Das kenne ich vom Computermodell, welches den Einsturz des WTC7 anhand von Feuern und herabfallenden Trümmern vom Nebengebäude her erklärt.

Leider sind die Daten ja nicht mal öffentlich, um den "Garbage" überprüfen zu können...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 15. August 2014, 01:35:20
Und es gibt krass korrelierende GIGOs:
http://twentytwowords.com/funny-graphs-show-correlation-between-completely-unrelated-stats-9-pictures/

Der Scherz ist gerade ziemlich in Mode.  ;D ;D ;D

Geil!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 15. August 2014, 01:35:38
Was hälst Du von dem?
https://www.youtube.com/watch?v=3ohjOltaO6Y

Ohnee, jetzt kommt die Masche ... "Doppelspalt-Experiment" reicht übrigens völlig als Stichwort, es braucht keine YT-Filmchen.

Zitat
Absurd, nicht?

Nein. Nur schwer zu begreifen. Absurd sind die Schlüsse, die Du vermutlich daraus ziehst. Deswegen fällt ein Apfel immer noch nicht nach oben.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 01:35:50
Es muss nicht überprüft werden. Aber dann kann ich auch nichts darüber aussagen.


Um das nochmal zu konkretisieren:
Über etwas, das nicht empirisch geprüft wurde, kann man keine Aussage treffen? Korrekt?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 01:36:55
Bingo!
Quanten haben mir noch gefehlt.

Fast alle Esoregister gezogen. Bring doch noch irgendwo die Schumann-Resonanz unter.  :Popcorn:

Ich bin echt kein Physiker. Für mich ist das mal ziemlich eso. Scheint aber irgendwie anerkannt zu sein von den Physikern.

Aber ist jetzt sicher nicht irgendwas, was mich irgendwie in meinem Leben nur aufs Geringste tangiert.

Und ja.. Hab mir das Video nicht angeschaut. War zu faul was Anständiges zu suchen. Finde den animierten Typen eigentlich eher peinlich/unseriös...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 01:38:28
Ich bin echt kein Physiker. Für mich ist das mal ziemlich eso. Scheint aber irgendwie anerkannt zu sein von den Physikern.

Hm, wir haben das Experiment in der 10. Klasse in Physik durchgeführt, erklärt bekommen und weitgehend verstanden.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 15. August 2014, 01:40:45
Nach 253 Postings frage ich mich noch immer. was er uns sagen will. Kommt nun endlich die Offenbarung und wir haben unseren Guru? Ich meine, da er ja irgendwie irgendwas mit Sekten ins Spiel brachte....

 :gruebel
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 01:44:48
Es muss nicht überprüft werden. Aber dann kann ich auch nichts darüber aussagen.


Um das nochmal zu konkretisieren:
Über etwas, das nicht empirisch geprüft wurde, kann man keine Aussage treffen? Korrekt?

Natürlich gibt es Beobachtungen, die übertragen werden können. Wenn ein Stein in Europa auf den Boden fällt, wird das wohl auch in Amerika so sein. Wenn es weh tut, wenn mir Klaus eins auf die Fresse haut, dann wird es wohl auch weh tun, wenn Otto dies mit ähnlicher Kraft macht.

Genauso gehe ich davon aus, das wenn ein Feuer ein Stahlträgergebäude zum Fall bringt, dies sich auch wiederholt bei ähnlichen Bedingungen.

Oder gehe ich auch davon aus, wenn im Asch-Experiment eine Mehrheit, die nen totalen Quark erzählen, eine Minderheit vom Quark überzeugen, dies auch in anderen Gruppensituationen vorkommt.

In je mehr Bedingungen eine Hypothese zutrifft, desto eher kann man davon ausgehen, dass sie auch in anderen Bedingungen zutreffen wird.

Deshalb bin ich jetzt auch nicht so davon überrascht, dass Homöopathie nur nen Placebo-Effekt hinbekommt.

Aber gerade im Bereich der Psychotherapieforschung hat man ja herausgefunden, dass sehr schwer zu fassende Faktoren wie Beziehung oder der Glaube des Therapeuten daran, dass seine Methode funktioniert, viel mehr vom Erfolg einer Therapie ausmachen, als die konkret verwendete Methode. Oder dass der Therapeut als Individuum der allergrösste Faktor ist, weitgehend unabhängig von der erlernten Methode.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 01:58:57
Ich bin echt kein Physiker. Für mich ist das mal ziemlich eso. Scheint aber irgendwie anerkannt zu sein von den Physikern.

Hm, wir haben das Experiment in der 10. Klasse in Physik durchgeführt, erklärt bekommen und weitgehend verstanden.

Wenn ich an Physik denke, denke ich an meinen Physiklehrer wie er im Volleyball einen Fallrückzieher macht, an Birkenstocksandalen und seine Gesangseinlagen mit Gitarre. Sonst ist nicht so viel geblieben...

Mein Hauptanliegen an PSIRAM ist eigentlich, dass man sich auf die wirklich schädlichen Dinge konzentrieren sollte, etwas toleranter gegenüber dem harmlosen Quatsch ist und grundsätzlich respektvoller mit Andersdenkenden umgehen soll. Sich mehr auf Wissenchaftlichkeit, objektives Zusammentragen der Fakten konzentrieren soll, als auf "Spott und Hohn".

Wissensvermittlung basiert eben auch auf Beziehungsgestaltung. Da spielen eben auch Faktoren wie Sympathie, Vertrauen mit.

Ich persönlich finde es wirklich schrecklich, was all die Scharlatanen und der ganze Paranoia-Müll wie Chemtrails und HAARP so mit eigentlich ziemlich coolen Menschen macht. Es macht mir auch Angst, wenn ich sehe, wie sich die Menschen durch absurden Scheiss manipulieren lassen, wie gross auch schon das Misstrauen gegenüber der Wissenschaft ist.

Die ganze Scharlatanen-Industrie ist einfach derart professionalisiert auf Bauernfängerei und nutzen dabei jede bekannte psychische Schwäche der Menschen aus. Die sind nicht einfach lächerlich und mit "Spott und Hohn" in Kontrolle zu kriegen. Das ist eine immense Gefahr für unsere Gesellschaft.

Aberglauben ist nicht einfach ne ulkige Sache, sondern führt von Hexenverbrennung bis zu Genoziden.

Natürlich kenne ich den Impuls, den Menschen ins Gesicht zu schreien, wie unglaublich dämlich sie sind. Aber ich weiss auch, dass ich damit nur die Überzeugung in Ihnen wecken würde, das Wissenschaft sich "nicht gut anfühlt" und das beim Kinderficker-Guru alle so "positive Vibes" verbreiten. Es tut mir weh, was Menschen so erleiden müssen, wenn Sie in solchen Abhängigkeiten drinstecken und ich weiss, dass die auch in extremer Paranoia gefangen sind. Deshalb brauchen sie noch viel mehr Respekt und Mitgefühl, um überhaupt in der Lage zu sein, mal entspannt zuhören zu können und aufnahmefähig zu sein.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 02:16:12
Zeigst du noch kurz die Stelle im Wiki, wo mit Spott und Hohn gearbeitet wird?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sumo am 15. August 2014, 02:35:53
wollte ich auch gerade sagen: @öhrli, Du bist HIER in dem geliebten FORUM von psiram, allerdings liegt das Hauptaugenmerk von psiram auf dem WIKI, dort ist all der esoterische Schwachsinn ohne Hohn und Spott aufgeführt. Wenn im Forum Hohn und Spott vorkommen, so sollte derjenige, der sich angesprochen fühlt, zumindest nachprüfen, warum er verhöhnt wird. Weil er vielleicht keinerlei Fragen beantwortet? Oder keine klaren Aussagen in den meisten seiner Postings macht?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 02:43:16
Zeigst du noch kurz die Stelle im Wiki, wo mit Spott und Hohn gearbeitet wird?

Zum Beispiel:
Zitat
Aber auch aus ideologisch-politischen Gründen sind die Anschläge vom 11. September 2001 attraktiv, so zum Beispiel für die NWO-Szene oder für Anhänger absurder Verschwörungstheorien wie der Chemtrail-Hypothese: wer zu glauben bereit ist, dass die Regierung der USA für Anschläge gegen die eigene Bevölkerung verantwortlich ist, wird auch kaum zögern zu akzeptieren, dass dieselbe Regierung die eigene Bevölkerung mit Chemiewolken vergiften will.
https://www.psiram.com/ge/index.php/9/11

Aber aus meiner Sicht ist auch das Forum ein Aushängeschild für PSIRAM. Die Netiqette ist wirklich jenseits, wo "Hohn und Spott" quasi verfassungsmässig verankert ist.

Aber nur ums deutlich zu machen, betrachte man das Anfangsstandbild -> http://vimeo.com/72564472

Menschen in solchen Gruppierungen sind oftmals abgeschlossen durch einen Zaun isoliert von der Gesamtgesellschaft. Voller Ängste und Paranoia vor dieser. Da kommt dann ein Guru und gibt denen Sicherheit, indem er sie von Ihnen beschützt. So werden die Menschen in den Fängen wirklicher Sektengefilden abhängig -> Angst und Misstrauen gegenüber all dem teuflischen da draussen. Die haben schon Angst, wenn man ganz nett zu Ihnen ist. Wenn dann irgendwie was kritisches rüberkommt, sehen Sie sich meist nur in Ihren Ängsten bestätigt.

Der schwierigste Teil der Aufklärung ist es, den Menschen zu zeigen, dass sie ihnen dient und sie nicht bedroht. Dies geht nicht über Angst oder Einschüchterung.

PSIRAM macht zu 95% wundervolle aufklärerische Arbeit. Aber nur 5% reicht wohl bei den meisten schon, die eingepflanzten Phobien zu triggern.

Da wird aus meiner Sicht einfach viel Potential leichtfertig verspielt.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 02:54:58
Die haben schon Angst, wenn man ganz nett zu Ihnen ist. Wenn dann irgendwie was kritisches rüberkommt, sehen Sie sich meist nur in Ihren Ängsten bestätigt.

Ah, verstehe. Dann werde ich anregen, dass das Wiki zukünftig ohne Kritik geführt wird.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 10:02:55
Ich bin echt kein Physiker. Für mich ist das mal ziemlich eso. Scheint aber irgendwie anerkannt zu sein von den Physikern.
Hm, wir haben das Experiment in der 10. Klasse in Physik durchgeführt, erklärt bekommen und weitgehend verstanden.
Wenn ich an Physik denke, denke ich an meinen Physiklehrer wie er im Volleyball einen Fallrückzieher macht, an Birkenstocksandalen und seine Gesangseinlagen mit Gitarre. Sonst ist nicht so viel geblieben..
.
Da bist Du ja jetzt völlig hinreichend vorgebildet, die physikalischen Modelle für Gebäudesprengungen qualitativ zu bewerten.
… halte ich mich bei der Beurteilung von Sachverhalten an der angewandten wissenschaftlichen Methode und habe es mir so zur Regel gemacht, dass ich den Theorien eher Glauben schenke, die sich durch eine ausgereiftere wissenschaftliche Methodik auszeichnen. […] Der von mir verlinkte Artikel übertrifft da das Niveau an Wissenschaftlichkeit der Debunking-Seite mal bei weitem
Ich sach nur, Methodik!  :rofl2

Im Ernst: von nix ne Ahnung, aber zu allem eine Meinung. Bevor Du Dich zu physikalischen Fragen äußerst, solltest Du Stellung nehmen z. B. zu den in #152 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg170771#msg170771) gestellten Fragen. Für die braucht man keine Physik, nur ein bisschen Alltagskompetenz.

Mein Hauptanliegen an PSIRAM ist eigentlich, dass man sich auf die wirklich schädlichen Dinge konzentrieren sollte, etwas toleranter gegenüber dem harmlosen Quatsch ist und grundsätzlich respektvoller mit Andersdenkenden umgehen soll. Sich mehr auf Wissenchaftlichkeit, objektives Zusammentragen der Fakten konzentrieren soll, als auf "Spott und Hohn".
Danke für Deine Sorge um unser Projekt. Wir sind ganz gerührt.
Zitat
Die Mehrheit der Kritik erinnert mich an ungesalzenen Grießbrei. Das ist eine Nahrung für Kinder und Magenverstimmte.
- Rainer Kirsch (zit. aus dem Gedächtnis)

und grundsätzlich respektvoller mit Andersdenkenden umgehen. … Wissensvermittlung basiert eben auch auf Beziehungsgestaltung. Da spielen eben auch Faktoren wie Sympathie, Vertrauen mit.
Deine Form des Respekts, der Achtung gegenüber dem Diskussionspartner: auf Videoclips verweisen, die a) Schulwissen illustrieren, b) null Bezug zum Thema haben und c) die Du Dir nicht mal selbst auch nur angesehen hast. Das  macht Dich so richtig sympathisch, und das weckt Vertrauen.

Natürlich kenne ich den Impuls, den Menschen ins Gesicht zu schreien, wie unglaublich dämlich sie sind. Aber ich weiss auch, dass ich damit nur die Überzeugung in Ihnen wecken würde, das Wissenschaft sich "nicht gut anfühlt" und das beim Kinderficker-Guru alle so "positive Vibes" verbreiten. Es tut mir weh, was Menschen so erleiden müssen, wenn Sie in solchen Abhängigkeiten drinstecken und ich weiss, dass die auch in extremer Paranoia gefangen sind. Deshalb brauchen sie noch viel mehr Respekt und Mitgefühl, um überhaupt in der Lage zu sein, mal entspannt zuhören zu können und aufnahmefähig zu sein.
Du verkennst hier etwas, und zwar grundsätzlich. Nicht der Betroffene wird bei uns verspottet, sondern der Götterbote, der Guru; derjenige, der hier mit einer Mission aufschlägt, so wie Du mit Deinem 9/11-Schwachsinn. Mit solchen Typen oder gar mit Betrügern kannst Du lange freundlich sein, die werden „Respekt und Mitgefühl“ als Verkaufsargument verwenden.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 10:18:58
Die haben schon Angst, wenn man ganz nett zu Ihnen ist. Wenn dann irgendwie was kritisches rüberkommt, sehen Sie sich meist nur in Ihren Ängsten bestätigt.

Ah, verstehe. Dann werde ich anregen, dass das Wiki zukünftig ohne Kritik geführt wird.

Ohne Kritik an Personen, bzw. Ihrer Persönlichkeit. Mehr auf belegte Verhaltensweisen konzentrieren oder natürlich auch zusammengetragte Zitate mit Quellen.

Ich würde auch Begriffe wie "Pseudomedizin" m "Pseudowissenschaft" oder "Verschwörungstheoretiker" gänzlich vermeiden, da es schon eine Wertung innehält, eher schwarz/weiss-Denken und emotionale Wertung aktiviert, anstatt rationale Analyse.
-> siehe dazu http://en.wikipedia.org/wiki/Loaded_language
Gibts da eigentlich keine Artikel dazu auf Deutsch? Beim Wikipedia Artikel zu Robert Jay Lifton wird es als "überladene Sprache" übersetzt -> http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Lifton#Theorie_der_Korrektur_der_Gedanken

Hinweise auf die Uneinsichtigkeit, der Dogmatismus, die Paranoia usw. sollten nicht schon vorgegeben werden, sondern sollten sich aus den zusammengetragenen Fakten eigentlich selbst ergeben.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 10:27:43
Grundsätzlich: ;Die Diskussion über 9/11 ist für mich abgeschlossen. Wir haben uns ausgetauscht. Ich habe nichts Neues gehört und ihr offenbar auch nicht. Die Meinungen sind gemacht und gehen auseinander. Was es eben trotz aller Bemühungen um Aufklärung auch geben kann. Die Welt wird deswegen jedoch nicht in die Luft fliegen. Ich erkläre Eure Argumentation auch nicht als "Schwachsinn", sie überzeugt mich einfach nicht. Ich könnte auf alle die angesprochenen Punkte eingehen. Aufgrund meiner Erfahrung führt dies jedoch nur zu weiteren Respektlosigkeiten gegenüber meiner Person auf die ich gerne verzichte.

Du verkennst hier etwas, und zwar grundsätzlich. Nicht der Betroffene wird bei uns verspottet, sondern der Götterbote, der Guru; derjenige, der hier mit einer Mission aufschlägt, so wie Du mit Deinem 9/11-Schwachsinn. Mit solchen Typen oder gar mit Betrügern kannst Du lange freundlich sein, die werden „Respekt und Mitgefühl“ als Verkaufsargument verwenden.

Somit tritt ihr einfach als der bessere Guru in Konkurrenz mit den schlechten Gurus.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 15. August 2014, 10:55:20
@Aoerli, Ich kann Dir versichern, dass wir hier schon mit dem einen oder anderen aufgeschlagenen Eso, Astrologen, Perpetuum-Mobile-Erfinder zu tun hatten. Glaube mir, eine normale Konversation geht mit denen nicht. Die Eskalation kommt meist von der anderen Seite. Dir wurde der Thread mit dieser Astrologin gezeigt, das ist eines dieser Beispiele. Glaube mir, wir haben da einiges an Erfahrungen gesammelt.

Zitat
Pseudomedizin

ist sicher eine Wertung, die sich allerdings objektiv aus dem Kontext der Sachlage ergibt, nämlich, dass diese Theorien auf unwissenschaftlichen Ansichten, Methoden und Arbeitsweisen beruhen. (Subjektive Wertung in der Art, dass zB ein bestimmter Mensch ein Verbrecher ist, sind obsolet, obwohl es manchmal auf der Hand liegt)

Dein Vorschlag, die Darstellung nur mit einer Gegenüberstellung wissenschaftlicher Methoden zu begegnen, scheitert aber in vielen Fällen an den oft zu abstrusen  Vorstellungen der jeweiligen Vertreter. Schau Dir mal die Hardcore-Eso-Themen an, da wirst Du irre.  Zudem müssen Artikel so formuliert sein, dass sie auch von Lieschen Müller aus der Nachbarschaft verstanden werden, und das erfordert schon eine Wertung.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 15. August 2014, 11:12:19
Zitat
Ich könnte auf alle die angesprochenen Punkte eingehen. Aufgrund meiner Erfahrung führt dies jedoch nur zu weiteren Respektlosigkeiten gegenüber meiner Person auf die ich gerne verzichte.

Sag mal, öhrli, wie heißt eigentlich in der Psychiatrie das Krankheitsbild, wenn Jemand glaubt, von allen und ständig respektlos behandelt zu werden?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: sweeper am 15. August 2014, 11:41:56
Zitat
Ich könnte auf alle die angesprochenen Punkte eingehen. Aufgrund meiner Erfahrung führt dies jedoch nur zu weiteren Respektlosigkeiten gegenüber meiner Person auf die ich gerne verzichte.

Sag mal, öhrli, wie heißt eigentlich in der Psychiatrie das Krankheitsbild, wenn Jemand glaubt, von allen und ständig respektlos behandelt zu werden?
So lange er fleißig gefüttert wird... Er verstoffwechselt das halt so...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 11:55:41
Natürlich ist es eine extreme Herausforderung mit solchen Leuten zu sprechen. Dabei geht es nicht um "die Wundertechnik", sondern schlichtweg über wirkungsvollere oder weniger wirkungsvolle Wege der Beeinflussung.

Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass jemand, der sich schon hier meldet, in einem ziemlichen inneren Kampf ist -> Ein kritisch-rationaler Anteil mit einem Anteil, der Steven Hassan die "Sektenpersönlichkeit" nennt, die extrem grosse Angst hat, die vermeintliche Sicherheit des Glaubens-/Wahnsystems und die dazugehörigen Beziehungen zu verlassen.

Wenn man dann mit so einer Person spricht, kann man wenig richtig machen und vieles falsch. Weniger ist da oftmals mehr.

Für wichtig halte:
1. Zuhören, dem Gegenüber klarmachen, dass man seine Argumente verstanden hat, zu Herzen genommen hat, aber nach kritischer Überprüfung trotzdem nicht überzeugt ist.
2. Klarmachen, dass man nicht sein Feind ist -> Wertschätzung Respekt.

PSIRAM halte ich für ein extrem wichtiges Projekt, da man gerade innerhalb von Diskussionen schlicht auf einen Artikel verweisen kann, ohne sich in grosse Streitgespräche zu verwickeln. So kann dann der Diskussionspartner entscheiden, wie er die Auseinandersetzung mit Gegenargumenten so dosiern kann, dass es ihn nicht überfordert.

Ein hilfreicher Artikel halte ich auch http://www.relinfo.ch/sekten/wahn.html
Zitat
Vom Wahn des Sektierers zum Wahn des Sektenkritikers
Auch bei längerer Beratung stelle ich fest, dass verzweifelte Angehörige immer wieder auf die schon erwähnte utopische Meinung zurückfallen, Wahn lasse sich zum Platzen bringen wie eine Seifenblase. Träume und Illusionen - meinen sie - verfliegen, wenn es uns gelingt, den Men schen die Realität vor Augen zu stellen. Diese These ist fast so wahnhaft wie der Wahn des Sektenmitglieds. Illusionen und Träume lassen sich selten durch blosse Kritik und Aufdecken der Realität auflösen. Der Wahn verfliegt erst, wenn der vom Wahn befallene Mensch den Wahn nicht mehr braucht.

Zudem müssen Artikel so formuliert sein, dass sie auch von Lieschen Müller aus der Nachbarschaft verstanden werden, und das erfordert schon eine Wertung.

Klar braucht es eine Wertung. Aber anhand von konkreten Beobachtungen z.B. gegenüber der Methodik und der wissenschaftlichen Überprüfung. Hinweise auf Risiken und Nebenwirkungen ähnlich der Packungsbeilagen von Medikamenten.

So ist bei Chemtrails die Risiken und Nebenwirkungen z.B. paranoide Einstellung, Entfremdungs- und Isolationsgefühle,gegenüber der Gesellschaft und daraus entstehende selbstefüllende Prophezeiung durch extrem von Misstrauem/Panik geprägten Verhalten (-> Angst und Aggression liegen auch neuropsychologisch sehr nahebeieinander!), aufgrund dem höhererm Angstniveau verminderter Selbstzugang und höhere Anfälligkeit gegenüber Manipulation. Naja.. Muss da mal nen Artikel schreiben mit dazugehörigen Quellen und Erklärungsmodellen

Noch als Beispiel für das Problem überladener Sprache mit "Verschwörungstheorie" und 9/11. Folgende Kriterien, die laut https://www.psiram.com/ge/index.php/Verschw%C3%B6rungstheorie auf eine Verschwörungstheorie hindeuten werden zumindest von den Architects and Engineers for 9/11 Truth ganz klar nicht erfüllt:
Zitat
Der Verschwörungstheoretiker und seine Anhänger gehören zu einer kleinen Minderheit, die die Wahrheit besitzt.
<- Laut Umfragen ist es schon lange keine kleine Minderheit mehr.

Zitat
Es werden Fragen aufgeworfen, ohne dass man wirklich Antworten hören will. Meist sind diese Fragen kontrafaktisch und daher schwer zu demaskieren. Eigentlich sind sie rhetorischer Natur, obwohl sie als echte Fragen daherkommen. Selbst eine befriedigende Beantwortung einer solchen Frage hält die Verschwörungstheoretiker nicht davon ab, sie trotzdem immer wieder aufzuwerfen.
-> Man will nicht nur keine Antworten hören, sondern fordert eine Neuuntersuchung der Umstände

Zitat
Auf Gegenargumente wird kaum eingegangen. Alles wird auf die Bestätigung der Verschwörungstheorie kanalisiert. Es findet keine Abwägung des Für und Wider statt. Eine Plausibilitätsprüfung einer Behauptung findet man nie. Die These heiligt die Argumente.
-> Die Skeptiker vom NIST-Report gehen zumindest in gleichem Masse auf Für und Wider ein, man setzt sich ausführlich mit Gegenargumenten auseinander. Plausibilitätsüberprüfungen gibt es zuhauf und werden noch weitere erwartet.

Nur um klarzustellen: Nur weil 9/11 nicht den Kriterien einer Verschwörungstheorie entspricht, heisst es noch lange nicht, dass die offizielle Version nicht möglich ist. Das ist für mich auch nocht nicht abschliessend festgestellt. Und bitte fangen wir nicht wieder die Diskussion an, ist nur ein Beispiel.

Ich würde mal behaupten, dass somit auch klar definierte überladene Sprache den Hang hat, zu verfälschen. Beispiel Marxismus -> Was als "reaktionär" oder "revisionistisch" verstanden wird, war anfänglich noch eine intellektuelle Analyse, wurde im politischen Alltag jedoch vielmehr zum Kampfbegriff in internen Machtkämpfen.

Oder von mir aus auch die "Systempresse", die wohl auch mal klar definiert wurde, aber nun plötzlich gegen alles angewendet wird, was nicht ins eigene Denksystem passt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 12:00:03
Zitat
Ich könnte auf alle die angesprochenen Punkte eingehen. Aufgrund meiner Erfahrung führt dies jedoch nur zu weiteren Respektlosigkeiten gegenüber meiner Person auf die ich gerne verzichte.

Sag mal, öhrli, wie heißt eigentlich in der Psychiatrie das Krankheitsbild, wenn Jemand glaubt, von allen und ständig respektlos behandelt zu werden?

Dieses Kriterium reicht für keine Diagnose einer  Störung (ich bevorzuge diesen Begriff gegenüber dem Begriff der "Krankheit".

Es gibt jedoch Menschen im autistischen Spektrum, welche immun gegenüber Respektlosigkeiten sind, bzw. diese nicht als unangenehm empfinden. Das ist aber dann eher ein Abweichen von der Norm. Kann auch seine guten Seiten haben...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 15. August 2014, 12:20:42
Öhrli, und wie heißt die Störung, wenn jemand andauernd die Fragen, die an ihn  gestellt werden, ignoriert und irgendwas anderes schwafelt?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: ajki am 15. August 2014, 12:32:43
Mein Hauptanliegen [...] respektvoller mit Andersdenkenden umgehen [...]

Jaja, der gute alte "Respekt".

Der hat in den letzten Jahr(zehnt)en eine großartige Renaissance erfahren - bei den Fake-Ghettokids in den Zuwanderersiedlungen deutscher Ballungsräume, die sich so gern an die Spitze der Vermarktungspyramide "rappen", weil sie ihre Goldkettchen doch so lieben. Von dort aus wie die gesamte Idiotenkultur mit seinen "isch/disch/misch"-Lautungen über die total witzigen Lachnummernshows im Färnseh (und zuvörderst über das "isch hau disch platt"-Prinzip in Klassenzimmern) zum bewunderten und übernommenen "Style, Alda!" der Berufsjugend. Dazu haben schon viele Vieles gesagt - unter anderem auch Dieter Nuhr in einer seiner Shows vor einigen Jahren, als er noch ansehenswert war. Dort führte er sinngemäß aus, dass eine Begegnung mit asozialen Jugendlichen, die "Respekt" als Leerformel von ihm verlangen, ihn einigermaßen ratlos mache. "Angst, Furcht, Hass... das ja, aber Respekt?", führte er richtig aus.

Das liegt klar daran, dass man nach allgemeinem Verständnis (was wiederum auf Widerspruch gepolte Subkulturen absichtlich anders verstehen - außer im je eigenen Fall) "Respekt" nicht einfordern *kann*. Es ist eine Haltung, die einem oder etwas anderen/m gegenüber "gezollt" wird. Nicht selten aus "falschen" Gründen - z.B. weil die Machtfülle so groß ist, dass sie "respektgebietend" scheint (i.d.R. Institutionen / Ämter). Im klassischen Sinne und im Besonderen Einzelnen gegenüber wird "Respekt" entgegengebracht, weil diese über einen oft längeren Zeitraum Leistungen gezeigt oder Kenntnisse dargelegt haben, die anderen bzw. den Respektbezeugenden nicht in gleichem Maße oder gar nicht zur Verfügung stehen. Respekt in diesem sozialen Sinn ist ein Ehrbezeigung einem Anderen gegenüber aufgrund einer anerkennenswerten Leistung.

Es liegt hier dasselbe Mißverständnis vor wie beim absichtlchen Mißverstehen von "Toleranz", die von vielen gefordert wird gegenüber ihrem jeweiligen subjektiven Glauben. Das Mißverständnis beruht darauf, dass sie meinen, "Toleranz" bedeute ein Recht darauf, in Ruhe gelassen zu werden mit ihrem Glauben und neben anderen Glaubensinhalten "gleichberechtigt" ungestört zu bleiben. Nichts davon hat irgendetwas mit "Toleranz" zu tun.

Nichts von demjenigen, was hier unter dem Namen "aoerli" vorgebracht wurde, verdient auch nur ein Quäntchen "Respekt" gegenüber einer Person oder einer veröffentlichten Meinung.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 15. August 2014, 12:35:11
Mein ehemaliger Chef sagte mal: Respekt bekommt man nicht verordnet, Respekt muss man sich verdienen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 12:45:32
Öhrli, und wie heißt die Störung, wenn jemand andauernd die Fragen, die an ihn  gestellt werden, ignoriert und irgendwas anderes schwafelt?

Das ist keine Stöurng, sondern lediglich ein Symptom-> Vorbeireden (nach AMDP)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 12:50:12
Nichts von demjenigen, was hier unter dem Namen "aoerli" vorgebracht wurde, verdient auch nur ein Quäntchen "Respekt" gegenüber einer Person oder einer veröffentlichten Meinung.

Respekt würde ich als Abwesenheit von Gewalt bezeichnen. Wer sich mit psychischer Gewalt nicht so auskennt, dem empfehle ich z.B. :http://www.gewaltinfo.at/fachwissen/formen/psychisch/

Deine Aussage verletzt mich. Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 12:52:32
Mein ehemaliger Chef sagte mal: Respekt bekommt man nicht verordnet, Respekt muss man sich verdienen.

Unsere Gesellschaft ist voll mit solchen dysfunktionalen Einstellungen. Traurig...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 15. August 2014, 12:53:31

Deine Aussage verletzt mich. Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?

Deine konsequente Weigerung, auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben und stattdessen in Geschwafel zu versinken. :heul:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 15. August 2014, 12:54:00
Mein ehemaliger Chef sagte mal: Respekt bekommt man nicht verordnet, Respekt muss man sich verdienen.

Unsere Gesellschaft ist voll mit solchen dysfunktionalen Einstellungen. Traurig...

 :heul:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 13:01:43

Deine Aussage verletzt mich. Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?

Deine konsequente Weigerung, auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben und stattdessen in Geschwafel zu versinken. :heul:

Ignorieren geht natürlich unter Respektlosigkeit. Ist aber noch speziell im Foren/Internetbereich. Das man manche Fragen nicht beantworten will jedoch nicht. Da ist es eher respektlos nicht zu akzeptieren, wenn jemand sich zu einer bestimmten Frage nicht äussern will.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 15. August 2014, 13:04:00

Deine Aussage verletzt mich. Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?

Deine konsequente Weigerung, auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben und stattdessen in Geschwafel zu versinken. :heul:

Ignorieren geht natürlich unter Respektlosigkeit. Ist aber noch speziell im Foren/Internetbereich. Das man manche Fragen nicht beantworten will jedoch nicht. Da ist es eher respektlos nicht zu akzeptieren, wenn jemand sich zu einer bestimmten Frage nicht äussern will.

 :stirn
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 13:05:55

Deine Aussage verletzt mich. Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?

Deine konsequente Weigerung, auf konkrete Fragen konkrete Antworten zu geben und stattdessen in Geschwafel zu versinken. :heul:

Ignorieren geht natürlich unter Respektlosigkeit. Ist aber noch speziell im Foren/Internetbereich. Das man manche Fragen nicht beantworten will jedoch nicht. Da ist es eher respektlos nicht zu akzeptieren, wenn jemand sich zu einer bestimmten Frage nicht äussern will.

 :stirn
Zitat
Zu dieser Form der Gewalt gehört z.B. das Lächerlichmachen in der  Öffentlichkeit durch beleidigende und abfällige Äußerungen. Sehr häufig werden Behauptungen aufgestellt wie: die Frau sei verrückt oder psychisch krank, bilde sich etwas ein, sei selbstmordgefährdet, etc. Diese Äußerungen werden oft benutzt, um von den eigenen Taten abzulenken und die Frau „zum Problem zu machen“.
http://www.gewaltinfo.at/fachwissen/formen/psychisch/
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 15. August 2014, 13:07:37
Ich weiß, wie das heißt: Morbus mollathus  ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 13:17:25
Tabes Jocelynus?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 13:32:08
Hast du den unten zitierten Beitrag selbst geschrieben? Ich frage, weil da Inhalte drin vorkommen, die man lesen und verstehen kann.

Den Ausführungen kann ich weitgehend zustimmen. Was den Umgang mit den genannten Leuten umgeht deckt sich das mit meiner Erfahrung.

Diese von dir erwähnten Umfragen:
Zitat
Zitat
Der Verschwörungstheoretiker und seine Anhänger gehören zu einer kleinen Minderheit, die die Wahrheit besitzt.
<- Laut Umfragen ist es schon lange keine kleine Minderheit mehr.
würde ich sehr gerne sehen. Hast du nähere Informationen?





Natürlich ist es eine extreme Herausforderung mit solchen Leuten zu sprechen. Dabei geht es nicht um "die Wundertechnik", sondern schlichtweg über wirkungsvollere oder weniger wirkungsvolle Wege der Beeinflussung.

Grundsätzlich kannst Du davon ausgehen, dass jemand, der sich schon hier meldet, in einem ziemlichen inneren Kampf ist -> Ein kritisch-rationaler Anteil mit einem Anteil, der Steven Hassan die "Sektenpersönlichkeit" nennt, die extrem grosse Angst hat, die vermeintliche Sicherheit des Glaubens-/Wahnsystems und die dazugehörigen Beziehungen zu verlassen.

Wenn man dann mit so einer Person spricht, kann man wenig richtig machen und vieles falsch. Weniger ist da oftmals mehr.

Für wichtig halte:
1. Zuhören, dem Gegenüber klarmachen, dass man seine Argumente verstanden hat, zu Herzen genommen hat, aber nach kritischer Überprüfung trotzdem nicht überzeugt ist.
2. Klarmachen, dass man nicht sein Feind ist -> Wertschätzung Respekt.

PSIRAM halte ich für ein extrem wichtiges Projekt, da man gerade innerhalb von Diskussionen schlicht auf einen Artikel verweisen kann, ohne sich in grosse Streitgespräche zu verwickeln. So kann dann der Diskussionspartner entscheiden, wie er die Auseinandersetzung mit Gegenargumenten so dosiern kann, dass es ihn nicht überfordert.

Ein hilfreicher Artikel halte ich auch http://www.relinfo.ch/sekten/wahn.html
Zitat
Vom Wahn des Sektierers zum Wahn des Sektenkritikers
Auch bei längerer Beratung stelle ich fest, dass verzweifelte Angehörige immer wieder auf die schon erwähnte utopische Meinung zurückfallen, Wahn lasse sich zum Platzen bringen wie eine Seifenblase. Träume und Illusionen - meinen sie - verfliegen, wenn es uns gelingt, den Men schen die Realität vor Augen zu stellen. Diese These ist fast so wahnhaft wie der Wahn des Sektenmitglieds. Illusionen und Träume lassen sich selten durch blosse Kritik und Aufdecken der Realität auflösen. Der Wahn verfliegt erst, wenn der vom Wahn befallene Mensch den Wahn nicht mehr braucht.

Zudem müssen Artikel so formuliert sein, dass sie auch von Lieschen Müller aus der Nachbarschaft verstanden werden, und das erfordert schon eine Wertung.

Klar braucht es eine Wertung. Aber anhand von konkreten Beobachtungen z.B. gegenüber der Methodik und der wissenschaftlichen Überprüfung. Hinweise auf Risiken und Nebenwirkungen ähnlich der Packungsbeilagen von Medikamenten.

So ist bei Chemtrails die Risiken und Nebenwirkungen z.B. paranoide Einstellung, Entfremdungs- und Isolationsgefühle,gegenüber der Gesellschaft und daraus entstehende selbstefüllende Prophezeiung durch extrem von Misstrauem/Panik geprägten Verhalten (-> Angst und Aggression liegen auch neuropsychologisch sehr nahebeieinander!), aufgrund dem höhererm Angstniveau verminderter Selbstzugang und höhere Anfälligkeit gegenüber Manipulation. Naja.. Muss da mal nen Artikel schreiben mit dazugehörigen Quellen und Erklärungsmodellen

Noch als Beispiel für das Problem überladener Sprache mit "Verschwörungstheorie" und 9/11. Folgende Kriterien, die laut https://www.psiram.com/ge/index.php/Verschw%C3%B6rungstheorie auf eine Verschwörungstheorie hindeuten werden zumindest von den Architects and Engineers for 9/11 Truth ganz klar nicht erfüllt:
Zitat
Der Verschwörungstheoretiker und seine Anhänger gehören zu einer kleinen Minderheit, die die Wahrheit besitzt.
<- Laut Umfragen ist es schon lange keine kleine Minderheit mehr.

Zitat
Es werden Fragen aufgeworfen, ohne dass man wirklich Antworten hören will. Meist sind diese Fragen kontrafaktisch und daher schwer zu demaskieren. Eigentlich sind sie rhetorischer Natur, obwohl sie als echte Fragen daherkommen. Selbst eine befriedigende Beantwortung einer solchen Frage hält die Verschwörungstheoretiker nicht davon ab, sie trotzdem immer wieder aufzuwerfen.
-> Man will nicht nur keine Antworten hören, sondern fordert eine Neuuntersuchung der Umstände

Zitat
Auf Gegenargumente wird kaum eingegangen. Alles wird auf die Bestätigung der Verschwörungstheorie kanalisiert. Es findet keine Abwägung des Für und Wider statt. Eine Plausibilitätsprüfung einer Behauptung findet man nie. Die These heiligt die Argumente.
-> Die Skeptiker vom NIST-Report gehen zumindest in gleichem Masse auf Für und Wider ein, man setzt sich ausführlich mit Gegenargumenten auseinander. Plausibilitätsüberprüfungen gibt es zuhauf und werden noch weitere erwartet.

Nur um klarzustellen: Nur weil 9/11 nicht den Kriterien einer Verschwörungstheorie entspricht, heisst es noch lange nicht, dass die offizielle Version nicht möglich ist. Das ist für mich auch nocht nicht abschliessend festgestellt. Und bitte fangen wir nicht wieder die Diskussion an, ist nur ein Beispiel.

Ich würde mal behaupten, dass somit auch klar definierte überladene Sprache den Hang hat, zu verfälschen. Beispiel Marxismus -> Was als "reaktionär" oder "revisionistisch" verstanden wird, war anfänglich noch eine intellektuelle Analyse, wurde im politischen Alltag jedoch vielmehr zum Kampfbegriff in internen Machtkämpfen.

Oder von mir aus auch die "Systempresse", die wohl auch mal klar definiert wurde, aber nun plötzlich gegen alles angewendet wird, was nicht ins eigene Denksystem passt.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Maxi am 15. August 2014, 13:32:20
Würde mich nicht wundern, wenn die "Patienten" vom öhrli nach der Therapiesitzung nicht völlig gaga in der Birne sind. Die wissen wahrscheinlich nicht mal mehr, wo oben und unten ist.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 15. August 2014, 13:43:26
Also mittlerweile denke ich auch, dass aoerli ein Kostümpsychologe ist, der sich nach dem Lesen von Hassan für einen Experten hält.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 14:01:53
Bevor Du Dich zu physikalischen Fragen äußerst, solltest Du Stellung nehmen z. B. zu den in #152 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg170771#msg170771) gestellten Fragen. Für die braucht man keine Physik, nur ein bisschen Alltagskompetenz.
Grundsätzlich: ;Die Diskussion über 9/11 ist für mich abgeschlossen.
Da machst Du Dir erheblich was vor, wie dein ganzer Post #267 beweist. Da ist überhaupt nichts abgeschlossen. Findest Du diese Fragen in #152 irgendwie unangemessen, oder weißt Du nur keine Antwort? Über Deine Physik-Kenntnisse haben wir nun Klarheit, wie steht es mit Deiner Alltagskompetenz?

Ich würde auch Begriffe wie … "Verschwörungstheoretiker" gänzlich vermeiden
Alles klar, Chef!

Ich würde mal behaupten, dass somit auch klar definierte überladene Sprache den Hang hat, zu verfälschen. Beispiel Marxismus -> Was als "reaktionär" oder "revisionistisch" verstanden wird, war anfänglich noch eine intellektuelle Analyse, wurde im politischen Alltag jedoch vielmehr zum Kampfbegriff in internen Machtkämpfen.

Oder von mir aus auch die "Systempresse", die wohl auch mal klar definiert wurde, aber nun plötzlich gegen alles angewendet wird, was nicht ins eigene Denksystem passt.
"Reaktionär" bzw. "revisionistisch" waren im Marxismus immer Kampfbegriffe. Es ist zu vermuten, dass Du von Marxismus genauso viel Ahnung hast wie von Physik, obwohl Du Dich als (ehedem?) links oder linksextrem eingeordnet hattest. Der Begriff „Systempresse“ geht auf die Nazis zurück, die die Weimarer Republik als „Systemzeit“ diffamierten, vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/System_(Nationalsozialismus)

Du verkennst hier etwas, und zwar grundsätzlich. Nicht der Betroffene wird bei uns verspottet, sondern der Götterbote, der Guru; derjenige, der hier mit einer Mission aufschlägt, so wie Du mit Deinem 9/11-Schwachsinn. Mit solchen Typen oder gar mit Betrügern kannst Du lange freundlich sein, die werden „Respekt und Mitgefühl“ als Verkaufsargument verwenden.

Somit tritt ihr einfach als der bessere Guru in Konkurrenz mit den schlechten Gurus.
Alles klar, Chef! Wissenschaft ist auch nur ein Glaube.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 14:09:26
I
"Reaktionär" bzw. "revisionistisch" waren im Marxismus immer Kampfbegriffe.

Kampfbegriffe waren Sie schon immer. Aber anfänglich hatten sie noch einen klaren theoretischen Bezug. Irgendwann war halt das was Stalin/das ZK/Peter Decker für richtig/falsch hielt revisionistisch oder eben nicht.

Aber Fakt ist sicherlich, dass die wohl die Wenigsten in der linken Szene überhaupt verstehen, was an einer Aussage nun "revisionistisch" ist, aber trotzdem sich danach ausrichten, nicht "revisionistisch" zu sein.

Kennt ihr übrigens den GegenStandpunkt? Wäre  auch mal ein Artikel wert...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: ajki am 15. August 2014, 14:11:57
Bitte nehmen Sie folgendes zur Kenntnis: wenn ich Äußerungen von Ihnen zitiere und zum Zitierten
eine Stellungnahme abgebe, dann bedeutet das nicht, dass ich bereit bin, mit Ihnen als Person in einen wie auch immer gearteten Dialog einzutreten. Die Gründe dafür werden im Folgenden vermutlich deutlich.

Respekt würde ich als Abwesenheit von Gewalt bezeichnen. Wer sich mit psychischer Gewalt nicht so auskennt, dem empfehle ich z.B. ...

Man kann im Bereich von Sprachspielen endlos agieren, indem man Begriffe beliebig neu besetzt. Nur weil man das kann, heißt das aber noch lange nicht, das dergleichen im Gespräch auch eine sinnvolle und beiderseits nützliche Aktivität ist. Im Zusammenhang als Leerformel eine Begrifflichkeit wie "psychische Gewalt" einzubringen ist nicht nur einfach schlechter Stil (wie bei dem "Respekt"-Mißbrauch), sondern mindestens eine rhetorische Unverschämtheit.

Was hast Du in diesem Forum von mir konkret gelesen, was von mangelndem Respekt zeugt?

Unangemessene Verfälschung des Geschriebenen. Totaler Strohmann, da nichts dergleichen behauptet wurde bzw. es ging überhaupt nicht darum. Wie schon im Ausgangspost dargestellt, halte ich alle postings unter dem angegebenen Namen für Variationen ebendieses immergleichen Musters.

Deine Aussage verletzt mich.

Auf solch ein kindisches Psychogebrabbel fällt mir auf das Äußerste verblüfft nur ein einziges angemessenes Angebot ein: Ich bin gerne bereit, auf das schlimme Aua ganz doll virtuell zu pusten. Ebenfalls könnte ich - wenn zur direkten Verletzungsnachsorge hilfreich - gewiss einen Link zu einer schönen youtube-Version von "Heile, heile Gänschen" beisteuern. Das wird vermutlich den Verletzungsgrad auf Null reduzieren. (In gewisser Hinsicht ist erfreulich, wie on-topic dieses Angebot eigentlich ist)

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 14:30:35
Bitte nehmen Sie folgendes zur Kenntnis: wenn ich Äußerungen von Ihnen zitiere und zum Zitierten
eine Stellungnahme abgebe, dann bedeutet das nicht, dass ich bereit bin, mit Ihnen als Person in einen wie auch immer gearteten Dialog einzutreten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbindungstheorie <- Lesetipp

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 14:41:09
Also mittlerweile denke ich auch, dass aoerli ein Kostümpsychologe ist, der sich nach dem Lesen von Hassan für einen Experten hält.

Das kann aber auch so eine Art Insel-Bildung sein, abgeleitet vom Wort Inselbegabung.
Vielleicht hat er auf einem stark abgegrenzten Gebiet wirklich viel Wissen, das aber in anderen Bereichen überhaupt nicht anwendbar ist.
Weil ihm das nicht bewusst ist, wendet er dieses Wissen (wenn man nur einen Hammer hat ...)  überall an, und dann sehen physikalische Gesetze plötzlich aus wie verhandelbare soziale Normen.

Vielleicht hat er sich intensiv mit Sekten beschäftigt, aber ihm fehlt die Fähigkeit, eine Ansammlung von frei agierenden Individuen von einer organisierten Gruppierung zu unterscheiden. So sieht dann jede Gruppe wie eine Sekte aus.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 14:52:04
Also mittlerweile denke ich auch, dass aoerli ein Kostümpsychologe ist, der sich nach dem Lesen von Hassan für einen Experten hält.

Das kann aber auch so eine Art Insel-Bildung sein, abgeleitet vom Wort Inselbegabung.
Vielleicht hat er auf einem stark abgegrenzten Gebiet wirklich viel Wissen, das aber in anderen Bereichen überhaupt nicht anwendbar ist.
Weil ihm das nicht bewusst ist, wendet er dieses Wissen (wenn man nur einen Hammer hat ...)  überall an, und dann sehen physikalische Gesetze plötzlich aus wie verhandelbare soziale Normen.

Vielleicht hat er sich intensiv mit Sekten beschäftigt, aber ihm fehlt die Fähigkeit, eine Ansammlung von frei agierenden Individuen von einer organisierten Gruppierung zu unterscheiden. So sieht dann jede Gruppe wie eine Sekte aus.

Ich sehs eher als graduelles Phänomen.

Man könnte genauso gut von Gruppendenken sprechen: http://blog.my-skills.com/2009/10/11/groupthink-kills-wie-gruppendenken-zu-schlechten-entscheidungen-fuehrt.html

Oder http://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment gerade im Bezug zur Netiqette, die "Spott und Hohn" als Mittel der Aufklärung propagiert.

Und natürlich bin ich von quantitativen Methoden beeinflusst und ist mir bewusst, dass ich nicht der Physikexperte bin. Deshalb achte ich auch auf den Ausbildungsgrad bei Menschen, die in Physik bewanderter sind...

Was mich noch interessieren würde: Wie kommt ihr eigentlich zu PSIRAM? Woher kommt dieses Interesse für Aufklärung?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 14:52:32
I
"Reaktionär" bzw. "revisionistisch" waren im Marxismus immer Kampfbegriffe.

Kampfbegriffe waren Sie schon immer. Aber anfänglich hatten sie noch einen klaren theoretischen Bezug. Irgendwann war halt das was Stalin/das ZK/Peter Decker für richtig/falsch hielt revisionistisch oder eben nicht.


Hallo? Diese "Degenerationstheorie" ist völlig substanzlos. Vor Stalin war es Lenin, der gesagt hat, wo es lang geht (vor Lenin gab es den Begriff des Revisionismus in diesem Sinne nicht). Da ist kein prinzipieller Unterschied. Die Reinheit der Leninschen Lehre kann nicht über die Entfernung der Stalinschen Verformung wiederhergestellt werden. Im Übrigen ist das völlig uninteressant. Interessanter wäre Dein Umgang mit der kognitiven Dissonanz, einerseits die Fragen aus #152 völlig zu ignorieren und andererseits den Begriff einer Verschwörungstheorie schon allgemein abzulehnen. Dein Buhlen um "Respekt" ist nichts anderes als eine Immunisierung, das solltest Du als Freund des Kritischen Realismus doch wahrgenommen haben.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 14:58:10
Was mich noch interessieren würde: Wie kommt ihr eigentlich zu PSIRAM? Woher kommt dieses Interesse für Aufklärung?

So weit ich das beurteilen kann gibt es unterschiedliche Motivationen, falls du mit 'Psiram'  das Forum meinst.
Es gibt Leute, die waren als kleines Kind schon so, dass sie alles genau hinterfragen mussten und erst Ruhe gaben, wenn alle Antworten zusammenpassten.

Andere Leute waren selbst mal tief in einem irrationalen Glaubenssystem gefangen und haben sich da rausgearbeitet, waren früher selber Elche.

Wieder andere haben irgendwann Kontakt zum kritischen Denken bekommen und festgestellt, dass das viel Spaß bereiten kann.

Aber manchmal gibt es, wie überall, auch einfach Mitläufer, die es cool finden, ein paar Chemmies zu dissen, weil man sich dann in der Gruppe stark fühlen kann.

Sämtliche Kombinationen aus oben genannten Möglichkeiten kommen auch vor.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 14:59:26
Hallo? Diese "Degenerationstheorie" ist völlig substanzlos. Vor Stalin war es Lenin, der gesagt hat, wo es lang geht (vor Lenin gab es den Begriff des Revisionismus in diesem Sinne nicht). Da ist kein prinzipieller Unterschied. Die Reinheit der Leninschen Lehre kann nicht über die Entfernung der Stalinschen Verformung wiederhergestellt werden.
Schon Marx selbst hatte diesen besserwisserischen Tonfall und auch so quasireligiöse Elemente, die ich polemisch als Proletariats-Esotherik bezeichnen würde. Lenin hat sich aber weitgehend als Intellektueller einen Namen gemacht, wobei Stalin wohl eher der klassische Macchiavellist war.

[/quote] Interessanter wäre Dein Umgang mit der kognitiven Dissonanz, einerseits die Fragen aus #152 völlig zu ignorieren und andererseits den Begriff einer Verschwörungstheorie schon allgemein abzulehnen. Dein Buhlen um "Respekt" ist nichts anderes als eine Immunisierung, das solltest Du als Freund des Kritischen Realismus doch wahrgenommen haben.
[/quote]
Kritischer Rationalist, nicht Realist. Habe ich das mal kritischer Realist geschrieben? Dann wäre mir ein Fehler unterlaufen...

Es ist auch ok, wenn Ihr mich nicht respektiert. Es nimmt mir einfach die Lust, mich detaillierter mit Euren Fragen auseinanderzusetzen, die mich jetzt nicht so interessieren...

Aber bin voll im "inneren Frieden" mit mir und Euch!  :umarm:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 15:04:48
So weit ich das beurteilen kann gibt es unterschiedliche Motivationen.
1. Es gibt Leute, die waren als kleines Kind schon so, dass sie alles genau hinterfragen mussten und erst Ruhe gaben, wenn alle Antworten zusammenpassten.

2. Andere Leute waren selbst mal tief in einem irrationalen Glaubenssystem gefangen und haben sich da rausgearbeitet, waren früher selber Elche.

3. Wieder andere haben irgendwann Kontakt zum kritischen Denken bekommen und festgestellt, dass das viel Spaß bereiten kann.

4. Aber manchmal gibt es, wie überall, auch einfach Mitläufer, die es cool finden, ein paar Chemmies zu dissen, weil man sich dann in der Gruppe stark fühlen kann.

Sämtliche Kombinationen aus oben genannten Möglichkeiten kommen auch vor.

Ich würde noch durch 5. ergänzen: Haben Angehörige, die darin verwickelt sind und leiden darunter

und 6. haben Angst vor Wiedererstarken totalitärer Bewegungen

Also bei mir trifft fast alles zu. Wobei man "tief" in einem Glaubenssystem wohl schwer definieren kann. Hab mal schon Dinge vertreten, die ich eigentlich schon immer doof fand aus Loyalität zu meiner Gruppe.  -> Korrektur: Dieses ganze pauschale Anti-Staat und Anti-Polizei Paranoia-Zeugs, da war ich zwar wirklich stark drin. Das bereue ich heute schon sehr..

Punkt 4 war anfänglich sicher ne grosse Motivation. Aber ich denke, ich hab mich da genügend ausgelebt und damit auch viele Menschen verletzt. Natürlich passierts ab und zu wieder. Aber ist für mich eigentlich ne Macke, die ich mir abgewöhnen will.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Hildegard am 15. August 2014, 15:10:25
Was mich noch interessieren würde: Wie kommt ihr eigentlich zu PSIRAM? Woher kommt dieses Interesse für Aufklärung?

So weit ich das beurteilen kann gibt es unterschiedliche Motivationen, falls du mit 'Psiram'  das Forum meinst.
Es gibt Leute, die waren als kleines Kind schon so, dass sie alles genau hinterfragen mussten und erst Ruhe gaben, wenn alle Antworten zusammenpassten.

Andere Leute waren selbst mal tief in einem irrationalen Glaubenssystem gefangen und haben sich da rausgearbeitet, waren früher selber Elche.

Wieder andere haben irgendwann Kontakt zum kritischen Denken bekommen und festgestellt, dass das viel Spaß bereiten kann.

Aber manchmal gibt es, wie überall, auch einfach Mitläufer, die es cool finden, ein paar Chemmies zu dissen, weil man sich dann in der Gruppe stark fühlen kann.

Sämtliche Kombinationen aus oben genannten Möglichkeiten kommen auch vor.

Ergänzung:
Manche schaffen es auch einfach nicht, still danebenzusitzen, wenn Mitmenschen in ihr Unglück rennen. Oder wenn Geschäftemacher dies Unglück ausnutzen - egal ob aus Gewissenlosigkeit oder Dummheit.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 15. August 2014, 15:17:53
[
Es ist auch ok, wenn Ihr mich nicht respektiert. Es nimmt mir einfach die Lust, mich detaillierter mit Euren Fragen auseinanderzusetzen, die mich jetzt nicht so interessieren...


Du hast Dich von Anfang an nicht mit unseren Fragen auseinandergesetzt.  :po:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 15. August 2014, 15:18:09
Ergänzung:
Manche schaffen es auch einfach nicht, still danebenzusitzen, wenn Mitmenschen in ihr Unglück rennen. Oder wenn Geschäftemacher dies Unglück ausnutzen - egal ob aus Gewissenlosigkeit oder Dummheit.

Ich wusste doch, dass ich noch etwas wichtiges vergessen habe.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 15:27:12
[
Es ist auch ok, wenn Ihr mich nicht respektiert. Es nimmt mir einfach die Lust, mich detaillierter mit Euren Fragen auseinanderzusetzen, die mich jetzt nicht so interessieren...


Du hast Dich von Anfang an nicht mit unseren Fragen auseinandergesetzt.  :po:

Nach meinen Recherchen war dies die erste an mich gestellte Frage in diesem Forum: https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg169990#msg169990

Hab ich darauf geantwortet.

Das war die zweite Frage: https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg170001#msg170001

Auf die bin ich wirklich nicht eingegangen. Das fand ich damals nicht für nötig, da der Anfänglich von mir verlinkte Artikel genug Verweise auf ,was ich zumindest als Fakten verstehe, beinhaltete.

Aber das war natürlich etwas respektlos Dir gegenüber, die Frage einfach zu übergehen. Sorry im Nachhinein.

Aber jetzt bitte nicht wieder die 9/11-Diskussion starten. Da finden wir uns wohl einfach nicht... War eigentlich auch nie mein Ziel, Euch da von irgendwas zu überzeugen. Mir ging es nur um die Einseitigkeit der Darstellung der Pro-/Contra-Argumente im Wiki-Artikel. Nachträglich habe ich es wohl im falschen Unterforum gepostet. Hatte da noch nicht so den Durchblick bezüglich der Forenstruktur...
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: 71hAhmed am 15. August 2014, 16:10:32
Das fand ich damals nicht für nötig, da der Anfänglich von mir verlinkte Artikel genug Verweise auf ,was ich zumindest als Fakten verstehe, beinhaltete.
Auf die Kritik (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13201.msg170274#msg170274) an dem Artikel und den darin aufgeführten "Fakten" sowie die Hinweise auf eine eher mangelhafte Methodik bist du nicht eingegangen, sämtliches Nachfragen hast du gekonnt ignoriert und dich lieber auf nebenschauplätze gestürzt.

Aber jetzt bitte nicht wieder die 9/11-Diskussion starten. Da finden wir uns wohl einfach nicht... War eigentlich auch nie mein Ziel, Euch da von irgendwas zu überzeugen. Mir ging es nur um die Einseitigkeit der Darstellung der Pro-/Contra-Argumente im Wiki-Artikel.
Genau diese von dir postulierte Einseitigkeit hätte man an dem Beispiel diskutieren können, wolltest du aber wohl nicht wirklich, sonst hättest du dich mit meinen (nicht nur) Punkten auseinandergesetzt, anstatt auszuweichen, zu ignorieren und Strohmänner zu bauen.

Und nein, ich werde diese Diskussion nicht neu starten, nur sieh sie dir unter den genannten Aspekten in einer ruhigen Minute noch mal an.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 16:12:13
… Schon Marx selbst hatte diesen besserwisserischen Tonfall und auch so quasireligiöse Elemente …
Hör lieber auf damit. Falls Du es noch nicht gemerkt hast, Du führst Deine eigene Ausgangsthese aus #267 ad absurdum, auf der Du im Übrigen nur herumreitest, um den Fragen aus #152 auszuweichen.

Interessanter wäre Dein Umgang mit der kognitiven Dissonanz, einerseits die Fragen aus #152 völlig zu ignorieren und andererseits den Begriff einer Verschwörungstheorie schon allgemein abzulehnen. Dein Buhlen um "Respekt" ist nichts anderes als eine Immunisierung, das solltest Du als Freund des Kritischen Realismus doch wahrgenommen haben.
Kritischer Rationalist, nicht Realist. Habe ich das mal kritischer Realist geschrieben? Dann wäre mir ein Fehler unterlaufen...
Korrekt; war mein Fehler. Nur eben, dass auch das keine Antwort von Dir, sondern ein dankbares Ausweichen ist.

Aber jetzt bitte nicht wieder die 9/11-Diskussion starten. … Mir ging es nur um die Einseitigkeit der Darstellung der Pro-/Contra-Argumente im Wiki-Artikel.
In der Frage nach dem Verhältnis von Astronomie zu Astrologie sind wir auch total einseitig, genauso wenn es um das Verhältnis von wissenschaftlicher Medizin zur Pseudomedizin geht. Ja, wir scheuen uns nicht, mitunter ganz sanft und ohne jede psychische Gewalt von Quacksalberei, Scharlatanerie u. ä. zu sprechen.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 16:34:04
Ich denke Du meinst #152 von einem anderen Faden. Bitte doch einfach ztiieren oder zumindest verlinken. Echt mühsam dem nachzugehen.

Meine Hypothese: Das Verwenden von "Quacksalberei", "Scharlatanerei" etc. führt nur dazu, dass das Misstrauen gegenüber den Autoren grösser wird.

Oder man kann sich fragen ;Was denkst Du ist der Zugewinn einer solchen Aussage?

Hab mal einen kennengelernt, der will so ein Quantengenerator bauen und hat nem ETH-Professoren geschrieben, welcher das als esotherischen Quatsch bezeichnet hat. Das hat den betreffenden aber nur gekränkt und der hat dann ganz trotzig erklärt, dass der Professor noch staunen wird, wenn das Ding mal am laufen ist. Jetzt gehts plötzlich nicht mehr nur um die Funktionstauglichkeit einer Technik, sondern um Stolz Ehre und Würde.

Und je mehr er dafür investiert, desto grösser würde der Gesichtsverlust werden und desto gefährlicher wird schon nur die Möglichkeit, sich vielleicht doch getäuscht zu haben. Typischer Fall von http://de.wikipedia.org/wiki/Eskalierendes_Commitment

Für mich eine "verlorene Seele", mit der es sich gar nicht mehr lohnt zu sprechen. Da ist der Zug wohl schon viel früher abgefahren. Irgendwann kommt dann sicher die Wand, aber bis dann kann man nur zuwarten. Ich würde mal auf ein fulminantes Finale mit ner manischen Episode tippen.


Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 16:38:07
In der Frage nach dem Verhältnis von Astronomie zu Astrologie sind wir auch total einseitig, genauso wenn es um das Verhältnis von wissenschaftlicher Medizin zur Pseudomedizin geht. Ja, wir scheuen uns nicht, mitunter ganz sanft und ohne jede psychische Gewalt von Quacksalberei, Scharlatanerie u. ä. zu sprechen.

Bei Astrologie geht es aber um völlig andere Ziele als bei Astronomie. Während letzteres das Ziel hat, die Welt und das Universum besser zu verstehen, will ersteres Lebensqualität auf irgend ne Weise verbessern.

Also das Horoskop in der Gratiszeitung erfüllt für mich mal diesen Zweck. Hat mir schon manches Lächeln erweckt. Die Gefahren davon sind aber auch offenkundig, aber auch sehr von den Personen abhängig, die dann im persönlichen Kontakt tätig sind.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 16:44:39
https://www.youtube.com/watch?v=O4mN33w5Ftw
-> Noch ein TIpp für alle dem Englisch mächtigen.

Derren Brown ->  :anbeten: :umarm:

(Wieso gibt's hier so wenig knuddlige-happy-peace-loveisintheair-hippy-smilies???)

Wenn wir schon beim Thema sind: http://www.southpark.de/alle-episoden/s16e08-sarcastaball
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 16:47:17
Ich denke Du meinst #152 von einem anderen Faden. Bitte doch einfach ztiieren oder zumindest verlinken. Echt mühsam dem nachzugehen.
Heilige Unschuld. Ich habe Dir den Link schon ein Dutzend Mal nachgetragen. Du geruhst ihn in genau dem Moment zu vermissen, in dem ich damit aufgehört habe.

Wir erleben momentan ein Zeitalter mit einem extrem grossen Misstrauen gegenüber der Wissenschaft. Ich denke, dass das völlige Ignorieren der Möglichkeit eines Inside Job bei 9/11 dafür stark verantwortlich ist. Vertrauen ist da eben schnell zerstört und die Profiteure sind eben auch die Scharlatane und Quacksalber. Ich finde Euer Projekt grossartig und wichtig, appeliere aber auch an Eure Verantworung bezüglich der Seriösität Eurer Artikel, die sich nicht darauf beschränken kann, den mächtigsten Akteuren alles nachzuplappern.

Warte mal, Du willst sagen, daß das Misstrauen in die Wissenschaft, wie es manchen Zeitgenossen innewohnt, der Tatsache geschuldet ist, daß man 911 nicht für einen Insiderjob hält resp. als solchen akzeptiert?

Nu ja, darüber kann man sicher geteilter Ansicht sein ...

Aber lass uns doch mal wissenschaftlich und wahrscheinlichkeitstheoretisch überlegen, wie so ein Ding durchzuziehen wäre.

Wo sind die Passagiere der Flugzeuge, wo die Besatzungen?
Wie sorgt man dafür, daß diese Totem nicht quicklebendig über die Straße laufen?
Wo sind die Flugzeuge?
Wo sind die angeblichen Attentäter (nehmen wir jetzt einfach mal, es waren Statisten von FBI/CIA/KGB/Miss-Piggy-Fanclub)?
Wer hat den Sprengstoff in den Türmen angebracht?
Wie lange hat das gedauert?
Wie wurde das den Menschen in den Türmen erklärt, die da arbeiteten?
Wer zieht da im Hintergrund die Fäden?
Wie viele Menschen sind an dieser Verschwörung beteiligt?
Wie sorgt man dafür, daß niemand etwas sagt, auch nicht aus Versehen?
Wieso sollte man so etwas tun?

Wenn Du diese für Dich sicher einfach zu beantworteten Fragen abgearbeitet hast, dann können wir gerne noch einmal darüber reden, ob es vielleicht doch eine Verschwörung war.

42m
Bitteschön.

Hab mal einen kennengelernt, der will so ein Quantengenerator bauen und hat nem ETH-Professoren geschrieben, welcher das als esotherischen Quatsch bezeichnet hat. Das hat den betreffenden aber nur gekränkt und der hat dann ganz trotzig erklärt, dass der Professor noch staunen wird, wenn das Ding mal am laufen ist. Jetzt gehts plötzlich nicht mehr nur um die Funktionstauglichkeit einer Technik, sondern um Stolz Ehre und Würde.

Und Du meinst, wenn der Prof gesagt hätte, „Lieber junger Freund, Sie sind da einer großen Sache auf der Spur, ich bin nur ein wenig unsicher, ob sie zum Ziel kommen werden“, das hätte die Kritikfähigkeit des Quantengenerator-Erfinders befördert? Graue Theorie; nichts, was dafür spricht. Ich glaube kaum, dass Du da auf empirische Untersuchungen verweisen kannst.
 
Zitat
Irgendwann kommt dann sicher die Wand, aber bis dann kann man nur zuwarten. Ich würde mal auf ein fulminantes Finale mit ner manischen Episode tippen.
Ich nicht. Manische Episoden lassen sich kaum reaktiv erklären.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 16:57:08
Meine Hypothese: Das Verwenden von "Quacksalberei", "Scharlatanerei" etc. führt nur dazu, dass das Misstrauen gegenüber den Autoren grösser wird.

Oder man kann sich fragen ;Was denkst Du ist der Zugewinn einer solchen Aussage?
Klarheit statt desorientierender Nebelschwaden ist ein Wert an sich. Für Wir-Wollen-Keinem-Weh-Tun kann man sich ja an die Apotheken-Rundschau halten; die ist auch nicht so anstrengend. Niemand ist gezwungen, uns zu lesen. Ansonsten: natürlich, besser ist es, wenn der Leser selbst zu der Ansicht gelangt, mein Gott was ist denn das für ein Scheiß … Das ist unser Ziel, im Wiki. Im Forum tun wir uns da weniger Zwang an, warum auch.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 17:01:27
(Wieso gibt's hier so wenig knuddlige-happy-peace-loveisintheair-hippy-smilies???)
Ganz einfach: weil hier nicht knuddel-happy-peace-love ist; solltest Du Doch inzwischen bemerkt haben.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 17:02:54
....ansonsten für Diskutanten wie Öhrli immer wieder seltsam treffend.

http://www.diewahrheit.at/video/diskussionszerstorer-teil-4-idioten

Zitat
Wenn die Basics eigentlich funktionieren und eine Diskussion dennoch klingt wie eine Zusammenschaltung von autistischen Warteschleifen, kann das verschiedene Gründe haben: unüberwindbare Differenzen, zu intensive Emotionen, massiver Alkoholkonsum, mangelndes Interesse oder: Die Diskussionspartner sind Idioten. Ein schwieriger Punkt. Einerseits will man ja grundsätzlich nicht dem Gegenüber die mangelnde Fähigkeit unterstellen, dem Thema folgen zu können. Andererseits ist gerade das oft der Fall – es gibt Idioten und sie sind nicht so selten wie wir es gerne hätten.

Es wird Ihnen immer wieder passieren, dass Sie mitten in einer Diskussion kurz innehalten und sich denken: „Der Depp ist ja nicht mal in der Lage ein Argument zu erkennen; geschweige den es zu verstehen – geschweige denn angemessen darauf zu antworten!

Wenn jemand einem Argument nicht folgen kann, muss das nicht an der geistigen Kapazität liegen – aber es kann. Es geht mir hier zur Abwechslung nicht um Polemik oder um die beliebte Behauptung „Wer anderer Meinung ist, ist dumm“ , sondern das ist ein echtes Problem. Wie sollen Bildung, Aufklärung, Dialog und Entscheidungsfindung funktionieren, wenn das Gegenüber einen anderen Standpunkt gar nicht erfassen kann?

Was kann man da machen? In Wahrheit habe ich keine Ahnung. Informationsaustausch scheint Grenzen zu haben. Diese Grenzen können zum Beispiel Fundamentalismus heißen oder eben Dummheit. Dass ich nie Bruchrechnen beherrscht habe, hat sicher nichts mit Fundamentalismus zu tun. Und das andere niemals die Mechanismen und Konsequenzen von Selbsttäuschung verstehen, muss nicht an deren Weltbild liegen.

Oder glauben Sie, dass – zumindest im Prinzip – jeder alles kapieren kann?

In Anbetracht meiner eigenen Grenzen, glaube ich das nicht. Dummheit ist tatsächlich ein Diskussionszerstörer.


Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 15. August 2014, 17:05:50
In der Frage nach dem Verhältnis von Astronomie zu Astrologie sind wir auch total einseitig, genauso wenn es um das Verhältnis von wissenschaftlicher Medizin zur Pseudomedizin geht. Ja, wir scheuen uns nicht, mitunter ganz sanft und ohne jede psychische Gewalt von Quacksalberei, Scharlatanerie u. ä. zu sprechen.

Bei Astrologie geht es aber um völlig andere Ziele als bei Astronomie. Während letzteres das Ziel hat, die Welt und das Universum besser zu verstehen, will ersteres Lebensqualität auf irgend ne Weise verbessern.

Also das Horoskop in der Gratiszeitung erfüllt für mich mal diesen Zweck. Hat mir schon manches Lächeln erweckt. Die Gefahren davon sind aber auch offenkundig, aber auch sehr von den Personen abhängig, die dann im persönlichen Kontakt tätig sind.

Das war wie immer. Du suchst Dir einen Nebenaspekt, um in der Hauptsache eine Antwort vermeiden zu können. Der Anspruch der Astrologie ist übrigens bei weitem nicht so gering wie Deine persönliche Erwartung an sie.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 17:14:21
Wo sind die Passagiere der Flugzeuge, wo die Besatzungen?
-> Intressiert mich nicht. Kenne keinen von denen und niemand der jemand von denen kennt. Das Thema Sprenung und Zusammensturz interessiert mich. Völlig unabhängig davon, ob es ein Flugzeug war oder Godzilla persönlich, der ins WTC geflogen ist.

Wie sorgt man dafür, daß diese Totem nicht quicklebendig über die Straße laufen?
-> Interessiert mich nicht. Siehe oben.

Wo sind die Flugzeuge?
-> Interessiert mich nicht, siehe oben.

Wo sind die angeblichen Attentäter (nehmen wir jetzt einfach mal, es waren Statisten von FBI/CIA/KGB/Miss-Piggy-Fanclub)?
-> Keine Ahnung. Vielleicht tot, vielleicht noch am leben. Falls es eine Sprengung war. Aber schlussendlich irrelevant für die Diskussion rund um die Sprengung.  Vielleicht haben die alle schon versucht an die Öffentlichkeit zu gelangen und deren Spuren wurden einfach aus dem Netz gelöscht. Und die welche es wissen, haben Angst es zu sagen. Falls es wirklich einen Inside Job gegeben hätte, fände ich das mal angebracht.

Wer hat den Sprengstoff in den Türmen angebracht?
Weiss ich nicht.

Wie lange hat das gedauert?
Sicher ne ganze Weile.

Wie wurde das den Menschen in den Türmen erklärt, die da arbeiteten?
Hab mal gelesen, dass argumentiert wurde, man würde nen neuen Rostschutzbelag auf die Pfeiler streichen. Aber finde die Quelle nicht mehr. Aber auch sonstige Sanierungsarbeiten wären ne gute Argumentation.

Wer zieht da im Hintergrund die Fäden?
Weiss ich nicht.

Wie viele Menschen sind an dieser Verschwörung beteiligt?
Wohl ne ganze Menge. Mehrere Dutzend denk ich mal.

Wie sorgt man dafür, daß niemand etwas sagt, auch nicht aus Versehen?
Das kann man nicht verhindern. Denke aber die USA verfügt über sehr gute Möglichkeiten, die Weiterverbreitung von Informationen zu verhindern. Man kann jemand als verrückt erklären, den Medien verbieten, etwas weiterzuverbreiten, Menschen umbringen lassen (was die USA zwar nie machen würde. Auch Agent Orange wurde in Vietnam nur fürs Gemeinwohl eingesetzt), aber vor allem die Leute mit Angst kontrollieren. Schon Sekten schaffen es ja extrem lange, die schlimmsten Dinge unter dem Teppich zu halten. Und die haben nur Paranoia, keine objektive Übermacht. Paranoia plus objektive Übermacht plus Kontrolle über die Medien. Da wirds so richtig heiss. In Nordkorea glauben die Menschen ja auch an übersinnliche Kräfte ihres Führers. https://www.youtube.com/watch?v=68PUwYaeYdc
Oder man denke an all die Vergewaltigungsopfer, die erst anfangen zu sprechen, nachdem ihr Täter gestorben ist. Oder gar ihr Leben lang schweigen, Angst haben überhaupt ne Anzeige zu machen, weil sie negative Auswirkungen befürchten. Oftmals leider zurecht.

Wieso sollte man so etwas tun?
-> Um die NATO-Verbündeten in einen Angriffskrieg verwickeln zu können. Gerade Deutschland hatte da ja mal gewisse Hemmungen gehabt. Obwohl Autobahnen ja wirklich nützlich sind!

Wenn Du diese für Dich sicher einfach zu beantworteten Fragen abgearbeitet hast, dann können wir gerne noch einmal darüber reden, ob es vielleicht doch eine Verschwörung war.

-> Bitte nicht. Das Thema führt nirgendwohin.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 17:18:29
Meine Hypothese: Das Verwenden von "Quacksalberei", "Scharlatanerei" etc. führt nur dazu, dass das Misstrauen gegenüber den Autoren grösser wird.

Oder man kann sich fragen ;Was denkst Du ist der Zugewinn einer solchen Aussage?
Klarheit statt desorientierender Nebelschwaden ist ein Wert an sich. Für Wir-Wollen-Keinem-Weh-Tun kann man sich ja an die Apotheken-Rundschau halten; die ist auch nicht so anstrengend. Niemand ist gezwungen, uns zu lesen. Ansonsten: natürlich, besser ist es, wenn der Leser selbst zu der Ansicht gelangt, mein Gott was ist denn das für ein Scheiß … Das ist unser Ziel, im Wiki. Im Forum tun wir uns da weniger Zwang an, warum auch.

Durch das ganze Montagsmahnwachen-Zeugs hab ich ein paar Facebook-Kontakte gemacht. Das macht mich einfach nur Ohnmächtig, wenn ich all das Propaganda-Gefusel mitbekomme, dass es so im Netz gibt. Diese Scharlatane machen einfach einen verdammt guten Job. Mir macht das echt Angst. Will man dies wirklich eindämmen, muss man sich meiner Meinung nach genauso damit auseinandersetzen, wie man die Menschen erreicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 17:46:06
-> Interessiert mich nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 17:46:59
-> Interessiert mich nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Antitainment am 15. August 2014, 18:27:30
Zitat
Will man dies wirklich eindämmen, muss man sich meiner Meinung nach genauso damit auseinandersetzen, wie man die Menschen erreicht.

Und Psiram macht dies eben so, wie Psiram es eben macht. Im Vergleich zu anderen Foren, auch z.T. namhafter Vertreter, hat Psiram für meine Begriffe eine klare Diskussionskultur und das Forum empfinde ich als sehr angenehm lesbar.
Ich muss mich hier nicht durch seitenweise Weichspülgelaber und heiße Luft quälen, um den Inhalt eines Beitrages zu begreifen *zwinkerzwinker*.
Auch die Trolldichte ist, gerade in diesem Kontext, sehr gering und somit kann gar nicht so viel schief laufen.
Ob einem der Umgang und der Ton gefällt, darf jeder für sich entscheiden. Das Netz ist voller Alternativen, wenn man andere Vorstellungen von Qualität hat oder sich auf der Suche nach Licht und Liebe befindet.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 18:36:08
Ja.. Wenn es nur diese Trolle nicht gäbe. Dann wäre all die Gewalt gar nicht nötig auf der Erde. Bis dahin muss man halt pragmatisch sein.

 :ironie:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 19:36:39
-> Interessiert mich nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 15. August 2014, 19:43:55
-> Interessiert mich nicht.
Du verdienst auch so Aufmerksamkeit!  Willkommen!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 15. August 2014, 19:50:32
-> Interessiert mich nicht.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 16. August 2014, 15:13:19
-> Interessiert mich nicht.

Natürlich nicht.. Auf keinen Fall!  ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 18. August 2014, 11:31:41
....ansonsten für Diskutanten wie Öhrli immer wieder seltsam treffend.

http://www.diewahrheit.at/video/diskussionszerstorer-teil-4-idioten

Zitat
Wenn die Basics eigentlich funktionieren und eine Diskussion dennoch klingt wie eine Zusammenschaltung von autistischen Warteschleifen, kann das verschiedene Gründe haben: unüberwindbare Differenzen, zu intensive Emotionen, massiver Alkoholkonsum, mangelndes Interesse oder: Die Diskussionspartner sind Idioten. Ein schwieriger Punkt. Einerseits will man ja grundsätzlich nicht dem Gegenüber die mangelnde Fähigkeit unterstellen, dem Thema folgen zu können. Andererseits ist gerade das oft der Fall – es gibt Idioten und sie sind nicht so selten wie wir es gerne hätten.

Es wird Ihnen immer wieder passieren, dass Sie mitten in einer Diskussion kurz innehalten und sich denken: „Der Depp ist ja nicht mal in der Lage ein Argument zu erkennen; geschweige den es zu verstehen – geschweige denn angemessen darauf zu antworten!

Wenn jemand einem Argument nicht folgen kann, muss das nicht an der geistigen Kapazität liegen – aber es kann. Es geht mir hier zur Abwechslung nicht um Polemik oder um die beliebte Behauptung „Wer anderer Meinung ist, ist dumm“ , sondern das ist ein echtes Problem. Wie sollen Bildung, Aufklärung, Dialog und Entscheidungsfindung funktionieren, wenn das Gegenüber einen anderen Standpunkt gar nicht erfassen kann?

Was kann man da machen? In Wahrheit habe ich keine Ahnung. Informationsaustausch scheint Grenzen zu haben. Diese Grenzen können zum Beispiel Fundamentalismus heißen oder eben Dummheit. Dass ich nie Bruchrechnen beherrscht habe, hat sicher nichts mit Fundamentalismus zu tun. Und das andere niemals die Mechanismen und Konsequenzen von Selbsttäuschung verstehen, muss nicht an deren Weltbild liegen.

Oder glauben Sie, dass – zumindest im Prinzip – jeder alles kapieren kann?

In Anbetracht meiner eigenen Grenzen, glaube ich das nicht. Dummheit ist tatsächlich ein Diskussionszerstörer.

Ein Fundamentalist ist aoerli nicht. Quod erat demonstrandum.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 18. August 2014, 23:27:08
Und dumm seid ihr bestimmt nicht ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Raketenmann am 19. August 2014, 19:39:54
Hi,

Dass bei einem Schnupfen ein Placebo das subjektive Befinden verbessern kann, bestreitet hier niemand. Doch dazu ist Homöopathologie nicht nötig. Ein heißer Tee, eine Tasse Hühnerbrühe oder eine Lutschpastille tun es ebenso.

für alle drei Behandlungsalternativen lassen sich im Gegensatz zur Homöopathie Wirkungszusammenhänge wenigstens denken (und zumindest anektdotisch kann ich das bei mir immer wieder beobachten), wenn auch nur bei Halsschmerzen: Der Tee ist heiß, und könnte schon dadurch im Rachenbereich gegen die Erreger wirksam sein - heiß genug und in ausreichender Menge getrunken, versteht sich. Die Hühnerbrühe enthält Fett, das der entzündeten Schleimhaut gut tut, und die Lutschpastillen halten, wie die anderen Alternativen auch, die Schleimhäute wenigstens durch den vermehrten Speichelfluss feucht.

Gruß,
Rakete
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 19. August 2014, 20:40:31
für alle drei Behandlungsalternativen lassen sich im Gegensatz zur Homöopathie Wirkungszusammenhänge wenigstens denken

Sogar bei PubMed findet sich was:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11035691 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11035691)

Zitat
Abstract
Chicken soup has long been regarded as a remedy for symptomatic upper respiratory tract infections. As it is likely that the clinical similarity of the diverse infectious processes that can result in "colds" is due to a shared inflammatory response, an effect of chicken soup in mitigating inflammation could account for its attested benefits. To evaluate this, a traditional chicken soup was tested for its ability to inhibit neutrophil migration using the standard Boyden blindwell chemotaxis chamber assay with zymosan-activated serum and fMet-Leu-Phe as chemoattractants. Chicken soup significantly inhibited neutrophil migration and did so in a concentration-dependent manner. The activity was present in a nonparticulate component of the chicken soup. All of the vegetables present in the soup and the chicken individually had inhibitory activity, although only the chicken lacked cytotoxic activity. Interestingly, the complete soup also lacked cytotoxic activity. Commercial soups varied greatly in their inhibitory activity. The present study, therefore, suggests that chicken soup may contain a number of substances with beneficial medicinal activity. A mild anti-inflammatory effect could be one mechanism by which the soup could result in the mitigation of symptomatic upper respiratory tract infections.

 ;D
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 19. August 2014, 21:24:30
----wahrscheinlich aus amerikanischem Huhn mit viel Chlor  :teufel
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: celsus am 20. August 2014, 15:30:53
Die Verdünnungsreligion findet auch in Swaziland großen Anklang

https://www.facebook.com/HoWFMe/posts/763679743699409
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 20. August 2014, 15:45:47
Könnt ihr eigentlich mich wieder fürs normale Forum freischalten. Finde PSIRAM ja trotzdem n wichtiges Projekt.

Momentan ist dieser OPPT-Irrsinn ziemlich im Umlauf. Könnte man den Artikel dazu vielleicht etwas ausweiten?

Im Mahnwachen-Umfeld scheinen die ziemlich aktiv zu sein.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 20. August 2014, 18:13:38
Könnt ihr eigentlich mich wieder fürs normale Forum freischalten.

Du bist doch Psychologe. Da sollte es Dir doch bei Deinen professionellen Empathiefähigkeiten ein Leichtes sein, Dir vorzustellen, was ein Post wie der hier (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg172207#msg172207) beim gewöhnlichen Psiram-Foristen so an Gedanken und Gefühlen auslöst, nicht wahr?

 :teufel
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 20. August 2014, 18:29:10
Könnt ihr eigentlich mich wieder fürs normale Forum freischalten.

Du bist doch Psychologe. Da sollte es Dir doch bei Deinen professionellen Empathiefähigkeiten ein Leichtes sein, Dir vorzustellen, was ein Post wie der hier (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg172207#msg172207) beim gewöhnlichen Psiram-Foristen so an Gedanken und Gefühlen auslöst, nicht wahr?

 :teufel

+1
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Robert am 20. August 2014, 18:32:11
Nun seid mal nicht so nachtragend.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 20. August 2014, 23:14:19
Könnt ihr eigentlich mich wieder fürs normale Forum freischalten.

Du bist doch Psychologe. Da sollte es Dir doch bei Deinen professionellen Empathiefähigkeiten ein Leichtes sein, Dir vorzustellen, was ein Post wie der hier (https://forum.psiram.com/index.php?topic=13277.msg172207#msg172207) beim gewöhnlichen Psiram-Foristen so an Gedanken und Gefühlen auslöst, nicht wahr?

 :teufel

Oh...

Ihr wollt noch mehr Liebe und Verständnis?

Geb ich Euch  :umarm:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 20. August 2014, 23:20:19
Oh...

Ihr wollt noch mehr Liebe und Verständnis?

Geb ich Euch  :umarm:

Wir dachten da so mehr an diskussionswürdige Inhalte.  :Popcorn:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 20. August 2014, 23:29:33
... Jo, und weniger Allgemeinplätze.
Stringenz, Fakten und eine eindeutige Sprache.
Das wäre gut.

Ein Forum funktioniert nicht wie Smalltalk.
Alles, was man hier raushaut, ist in Sekunden überprüfbar.
Da muss man sorgfältig formulieren, damit man punktet.  ;)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 21. August 2014, 00:12:46
In Eurer Anwesenheit nicht überheblich zu werden: Extremsport!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Typee am 21. August 2014, 00:17:43
In Eurer Anwesenheit nicht überheblich zu werden: Extremsport!

Scheint Dich zu überfordern.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: aoerli am 21. August 2014, 00:24:47
Definitiv!
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Conina am 21. August 2014, 00:55:08
Nimm Dich selbst einfach nicht so wichtig.
Geh`s ruhig an.
Geh davon aus, dass die anderen nicht unbedingt dümmer sind, als Du.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 21. August 2014, 00:59:48
Definitiv!

Wie konnte das geschehen?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 21. August 2014, 01:24:20
Könnt ihr eigentlich mich wieder fürs normale Forum freischalten. Finde PSIRAM ja trotzdem n wichtiges Projekt.

Du kannst hier sogar Threads starten! Denn SPAM heißt bei uns eigentlich: Spezielle, phantasievolle und aussergewöhnliche Menschen. Da bist Du doch zweifelsfrei richtig, oder?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: MrSpock am 21. August 2014, 11:55:49
Langsam mutiert aoerli zur Lichtgestalt des Forums!

 :anbeten:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: grober_unfug am 22. August 2014, 00:35:41
Du kannst hier sogar Threads starten! Denn SPAM heißt bei uns eigentlich: Spezielle, phantasievolle und aussergewöhnliche Menschen. Da bist Du doch zweifelsfrei richtig, oder?
War das nicht die Definition von Indigo- und Lichtkindern?
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 22. August 2014, 01:06:57
Du kannst hier sogar Threads starten! Denn SPAM heißt bei uns eigentlich: Spezielle, phantasievolle und aussergewöhnliche Menschen. Da bist Du doch zweifelsfrei richtig, oder?
War das nicht die Definition von Indigo- und Lichtkindern?

Hm. Echt? Würde ich aoerli jetzt nicht unterstellen wollen.  :grins2:
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: osiris am 31. August 2014, 19:36:57
Hallo zusammen,

bevor ich hier meine komplette wut, die ich so noch nicht in über 20 jahren internet erlebt habe, vom stapel lasse
mal die frage in die runde:

kann es sein das es sich hier um einen fake handeltr der dem hier:

http://www.praxisraeth.ch/TEAM/PREISWERK.html (http://www.praxisraeth.ch/TEAM/PREISWERK.html)

das leben schwer machen will ?

so dumm kann doch kein mensch sein das er sich defaced und dann auch noch so viel schwachsinn ablässt.
ich mein, das kann doch nicht sein ?!? hab mir das ganze nur mit pausen über tage verteilt reinziehen können.

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 31. August 2014, 20:21:32
Könnte man denken, ja.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Belbo am 31. August 2014, 20:59:53
Könnte man denken, ja.

..oder er ist es selber.......Internet halt

Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Hildegard am 31. August 2014, 23:09:29
Man könnte ihm ja einfach mal ne Mail schicken und fragen, ob er er ist. wenn er es tatsächlich ist, würde er das ja freudestrahlend zugeben. Und im anderen Fall sollte er unbedingt davon erfahren.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: osiris am 31. August 2014, 23:34:38
Man könnte ihm ja einfach mal ne Mail schicken und fragen, ob er er ist. wenn er es tatsächlich ist, würde er das ja freudestrahlend zugeben. Und im anderen Fall sollte er unbedingt davon erfahren.

yo schon in der mache, hatte das heute nachmittag zwar noch nicht zu ende bedacht (immer noch wütend) aber denke das
wird sich morgen regeln. ehrlich, sooo dumm kann keiner sein der psychologe ist.

war den die ip aus der ch bis dato `? ( nur am rande...)
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: eLender am 31. August 2014, 23:46:51
Dann müsste aber auch sein FB-Profil fake sein:
https://www.facebook.com/adrian.oertli?fref=ts
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: osiris am 31. August 2014, 23:50:40

nö, nicht wenn ich jemandem schaden möchte

der von "ihm" gepostete fb link war ja die erste "spur"
wenn ich jemanden diskreditieren wollen würde würd ich es wahrscheinlich so machen

wieso kommt den nix von ihm, war doch noch online als ich gepostet hatte
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: pelacani am 31. August 2014, 23:55:12
Dieses merkwürdige Manifest da auf seiner fb-Seite, das hat er (oder wer auch immer unter dem nick) hier bei uns versucht zu diskutieren.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: Groucho am 01. September 2014, 00:20:15
yo schon in der mache, hatte das heute nachmittag zwar noch nicht zu ende bedacht (immer noch wütend) aber denke das
wird sich morgen regeln. ehrlich, sooo dumm kann keiner sein der psychologe ist.

Doch, das geht. Man kann auch ein Medizinstudium absolvieren, ohne danach die einfachsten biologischen oder chemischen Zusammenhänge verstanden zu haben. Sicher nicht die Regel, aber kommt vor.

Zitat
war den die ip aus der ch bis dato `? ( nur am rande...)

Würde im Falle eines Fakes wenig aussagen, da sowas meist Personen aus dem Umfeld veranstalten.
Es gibt aber andere Hinweise (die hier nicht ausgebreitet werden) , die leider stark darauf hindeuten, dass das kein Fake ist.
Titel: Re: Ebola und Homöopathie
Beitrag von: F. A. Mesmer am 01. September 2014, 20:09:26
yo schon in der mache, hatte das heute nachmittag zwar noch nicht zu ende bedacht (immer noch wütend) aber denke das
wird sich morgen regeln. ehrlich, sooo dumm kann keiner sein der psychologe ist.

Doch, das geht. Man kann auch ein Medizinstudium absolvieren, ohne danach die einfachsten biologischen oder chemischen Zusammenhänge verstanden zu haben. Sicher nicht die Regel, aber kommt vor.
ich sekundiere.
die Universitäten sind einer der letzen Rückzugsorte für Menschen mit Inselbegabungen, die anderweitig hoffnungslos untergehen würden...
Es gibt zunehmend viele Fächer, in denen vor allem die Fähigkeiten fachbezogener Examenskompetenzen geübt und bewertet werden. Weitergehendes Fach- oder Methodenverständnis sorgt nur für Zoff am Institut und ist auch im nichtuniversitären Berufsleben nicht zwingenderweise karriereförderlich...