Ich habe das Buch "Vironymous" von Ludger Weß endlich im Urlaub von meinem pile of shame löschen können und in zwei Tagen weggelesen.
Es ist von 2017 und Gentechnik wird kriminell eingesetzt.
Die "Ökos" sind aber nicht die Guten, die machen Kohle mit FUD-Kampagnen und Schrottstudien. Die Parallelen zur echten Welt sind nicht zu übersehen.
https://www.piper.de/buecher/vironymous-isbn-978-3-492-98231-3-ebook
Es bricht so schön aus dem Schema der gefühlten Wahrheiten aus, die einem nur noch auf den Keks gehen. Von mir aus ist das ein absoluter Lesetipp.
Ludger Weß ist ein rotes Tuch für die "Ökos".
Er hat früher (auch) mal bei Greenpeace gearbeitet, bis er gesehen hat, wie die dort arbeiten
(u.a. mit FUD-Kampagnen und Schrottstudien :P) und ist dann auf die "dunkle Seite" gewechselt
(aus Sicht der Ökos).
Der Grundtenor des Romans ist also nicht verwunderlich. Im SkepNet ist der Roman auch gerade
vorgestellt worden. Vielleicht kommt der demnächst auf meine Leseliste.
Zitat von: HAL9000 am 15. April 2026, 11:29:23Ludger Weß ist ein rotes Tuch für die "Ökos".
Weß (https://de.wikipedia.org/wiki/Ludger_We%C3%9F) ist inzwischen wohl nicht mehr nur ein rotes Tuch für die "Ökos", sondern auch für viele NGOs und deren Unterstützer, die sich selbst als politisch links bzw. progressiv einordnen. Er ist Mitbegründer der Initiative Transparente Demokratie (https://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_Transparente_Demokratie), die mächtig Prügel einstecken musste und in die "rächte" Ecke gestellt wurde, kaum dass die Unterschrift unter der Gründungsurkunde trocken war.
Als Gentechnikunterstützer ist er ohnehin mit dem Teufel im Bunde.
Dabei dürfte das eine echte Graswurzel-NGO ohne fette Steuer-Geldgeber im Hintergrund sein. Man muss schon ziemlich querulant und idealistisch sein, wenn man diese Gemengelage aufs Korn nimmt. Da braucht´s ein dickes Fell.
Gerade gelesen bei Lobbycontrol:
https://lobbypedia.de/wiki/Initiative_Transparente_Demokratie
"Dr. Ludger Weß, Leiter Redaktion und Recherche, Mitinhaber der PR-Agentur akampion, FDP-Mitglied. Er berät u.a. die Biotechnologie-Branche und polemisiert regelmäßig gegen Umwelt-NGOs. "
Und als Beleg dafür ein Link zu Bauer Willi:
https://www.bauerwilli.com/greenpeace-toetet-kinder-und-misereor-toetet-mit/
"Ein Gastartikel von Ludger Weß
"Die Schlagzeile klingt hart. Natürlich ziehen diese Organisationen nicht durch die Lande, um Kinder zu erschlagen. Das wäre auch Mord. Sie töten durch Unterlassen. So wie das Unternehmen Nestlé, gegen das Umweltschutzorganisationen jahrelang unter dem Slogan Nestlé tötet Babys vorgingen, töten sie durch den Entzug gesunder Nahrung. Nestlé führte ein Werbefeldzug in Afrika, der Mütter dazu veranlasste, ihren Kindern statt Muttermilch Fertignahrung anzurühren – eine Praxis, die häufig zu Durchfällen und zum Tod durch Dehydrierung führte. Greenpeace und Misereor dagegen organisieren Kampagnen in Asien, die dazu führen, dass Kindern Vitamin A vorenthalten wird. Vitamin A-Mangel führt zur Erblindung und schließlich zum Tod."
Dass Greenpeace nicht sakrosankt ist, darf natürlich nicht sein. Die spucken Gift und Galle.
Das mit dem Golden Rice halte ich selbst auch für ein ziemliches Verbrechen und wir haben auch hier versucht, eine kleine und unbedeutende Lanze für diese Pflanzenzüchtung zu brechen.
Egal. Wer sich mit der Thematik ein bisschen auskennt, dem wird das Buch gefallen und er wird einige Parallelen zur echten Welt wiederfinden.