Im Zuge der Berichterstattung um den Entführungsfall Block sind in den Medien wiederholt die Begriffe Eltern-Kind-Entfremdung, Väterrechtler oder auch Parental Alienation Syndrome (PAS) aufgetaucht. Nach meiner laienhaften Einschätzung scheinen sich hier zwei Parteine ähnlich unnachgeibig gegenüber zu stehen wie z.B. bei der Applied Behavior Analysis (ABA) zur Behandlung von Autismus. Ein neuer Artikel im
Spiegel weist darauf hin, dass Eltern-Kind-Entfremdung wochl doch nicht nur ein reiner Kampfbegriff ist, welcher vor allem von (rechts gelesenen) Väterrechtlern angewendet wird. Es fehlen shclciht Daten, weitere Forschung ist erforderlich.
ZitatWas hinter dem Streit über Eltern-Kind-Entfremdung steckt
Ein Kampfbegriff der Väterlobby, um Mütter fertigzumachen? Die sogenannte Eltern-Kind-Entfremdung steht heftig in der Kritik. Wo sie berechtigt ist – und wo nicht.
https://archive.is/PY8vV
Puuuuh, das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr komplizierte Sache, wie ich aus eigener Erfahrung seit meiner Geburt weiß. Es ist immer eine Katastrophe, wenn Eltern sich nicht über die Kinder einigen können und sich bis zum Gehtnichtmehr bekriegen. Und diese Katastrophe endet nicht mit der Volljährigkeit des Kindes, sondern hat Auswirkungen auf das ganze Leben. Ich glaube nicht, dass man irgendwelche verlässlichen Daten hat, wie viele Kinder fälschlicherweise vom anderen Elternteil ferngehalten werden oder wie oft das doch gerechtfertigt ist. Und wahrscheinlich ist das auch gar nicht so einfach zu unterscheiden. Schwieriges Thema.