Fischen am rechten Rand
ZitatChristian Dürr
@christianduerr
Man kann entscheiden, ehemalige Ortskräfte aus Afghanistan aufzunehmen. Dabei muss aber klar sein: eine dauerhafte Perspektive in Deutschland gibt es nur, wenn sie arbeiten. Ich verstehe nicht, warum dieser entscheidende Punkt für die Regierung kein Thema ist.
ZitatChristian Dürr
@christianduerr
Bundesvorsitzender der
@fdp
ZitatThomas Kemmerich schließt sich Frauke Petrys Verein an
Er bleibt in Erinnerung als der thüringische Ministerpräsident, der sich auch mit Stimmen der AfD ins Amt wählen ließ. Inzwischen hat Thomas Kemmerich die FDP verlassen und eine neue Aufgabe gefunden.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/thomas-kemmerich-schliesst-sich-nach-fdp-austritt-frauke-petry-an-a-02459fdd-8f64-4cdc-8d75-58ca5f1a7d36
Kurzzeitministerpräsident Thomas Kemmerich hat ja seit 2020 immer wieder gezeigt, dass die politische Mitte bei ihm nur politisches Kalkül war, aber er eigentlich viel lieber rechtskonservative und rechtspopulistische Standpunkte vertritt.
Zitat von: RPGNo1 am 18. September 2025, 14:15:49ZitatThomas Kemmerich schließt sich Frauke Petrys Verein an
Er bleibt in Erinnerung als der thüringische Ministerpräsident, der sich auch mit Stimmen der AfD ins Amt wählen ließ. Inzwischen hat Thomas Kemmerich die FDP verlassen und eine neue Aufgabe gefunden.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/thomas-kemmerich-schliesst-sich-nach-fdp-austritt-frauke-petry-an-a-02459fdd-8f64-4cdc-8d75-58ca5f1a7d36
Kurzzeitministerpräsident Thomas Kemmerich hat ja seit 2020 immer wieder gezeigt, dass die politische Mitte bei ihm nur politisches Kalkül war, aber er eigentlich viel lieber rechtskonservative und rechtspopulistische Standpunkte vertritt.
Die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch daran, wie der linksliberale Chrissi Lindner die Grünen und die SPD in "offener Feldschlacht" dazu bewegen wollte, endlich mehr linksgrün zu wagen.
ZitatBereits im April hatte Kemmerich in einem Interview gefordert, die FDP müsse sich »von linksliberalen-grünen Überzeugungen abwenden«.
Fossil-Lobbyist, Ex-FDP-Chef und Ex-Finanzminister wird Gebrauchtwagenhändler. Passt irgendwie.
https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article69139a83fe7e1386ee5dc42a/christian-lindner-statt-new-york-ex-minister-wird-vize-chef-bei-einem-gebrauchtwagenhaendler.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_twitter
Zitat von: Max P am 12. November 2025, 14:14:02Fossil-Lobbyist, Ex-FDP-Chef und Ex-Finanzminister wird Gebrauchtwagenhändler. Passt irgendwie.
Der
stern versteigt sich zur Aussage, dass Christian Lindner mit diesem Job Selbstironie zeigen würde. ::)
Aber der Artikeltitel ist durchaus lustig. ;D
ZitatGebrauchter Politiker verkauft gebrauchte Autos
https://www.stern.de/politik/deutschland/christian-lindner--gebrauchter-politiker-verkauft-gebrauchte-autos-36337410.html
Mir schwant Fürchterliches. Diese debile Youtube-Werbung in Dauerwiederholung (https://youtu.be/8A1PkODrdCI) grenzt bereits an Körperverletzung, aber dasselbe mit Christian Lindner verstieße gegen die Anti-Folterkonvention der UNO. :schreck
Dagegen gibt's doch was Wirksames von Plankton. (https://www.youtube.com/shorts/tOJXN_Q9LMs)
Wir machen uns über Christian Lindners neuen Job lustig. Nicht ganz zu Unrecht, wie ich meine.
Schlimmer finde ich es jedoch, dass eine grandios gescheiterte und überforderte Grüne (https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Spiegel) und eine SPD-Ex-Ministerin (https://de.wikipedia.org/wiki/Klara_Geywitz) mit netten Versorgungsposten in der Verwaltung weich gefallen sind. Gunnar Hinck findet meine Zustimmung mit seinem Kommentar:
ZitatErstaunlich ist die Häme, die nun ausgerechnet Lindner trifft, dabei ist sein Jobwechsel erfrischend klar: Er macht jetzt das, worauf er immer Lust hatte – Auto. Sympathisch ist, dass ihm als ehemaligem Bundesfinanzminister und Parteichef Statusverlust – oh Gott, Gebrauchtwagen! – offenbar egal ist. Davon könnten sich SPD und Grüne eine Scheibe abschneiden, denn gerade unter Linken sollte Status nie Selbstzweck sein.
[...]
Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet linken Ex-MinisterInnen mit viel angespartem Geld im Rücken die Fantasie fehlt, dass nun der Moment wäre, etwas völlig anderes jenseits der Droge Macht zu machen: zum Beispiel ein Praktikum in einer Seehundstation absolvieren, prekär Beschäftigten beim Organizing helfen oder meinetwegen mit dem Motorrad die Welt erkunden. Das ist in der Tat eine deprimierende Erkenntnis.
https://taz.de/Neue-Jobs-fuer-Ex-MinisterInnen/!6123619/
Zitat von: RPGNo1 am 16. November 2025, 11:02:10meine Zustimmung mit seinem Kommentar:
Zitat... Praktikum in einer Seehundstation ...
https://taz.de/Neue-Jobs-fuer-Ex-MinisterInnen/!6123619/
Mit Verlaub, was für ein niveauloser Bullshit. Sowas hätte ich ganz anderen Presseerzeugnissen zugetraut:
Zitattypischen Fall von Versorgungsposten: Wenn man scheitert, ist das politische Netzwerk behilflich
Der Text gibt sich keinerlei Mühe, seine Gallebittermiene zu begründen. Weder sagt er, warum die beiden für ihre neuen Jobs nicht qualifiziert sein sollten, noch was man sich hier unter ,,politischem Netzwerk" im einzelnen vorzustellen hat.
Ich kenne die beiden Ministerinnen a. D. nicht, also habe ich die WP-Texte überflogen. Nix von Seiteinsteiger, von Krawallwelle hochgespült und jetzt mit Endplatzierungssyndrom, die nur noch entsorgt werden können. Der ,,Fehltritt" von Anne Spiegel hätte andern Landes nicht mal ein Wimpernzucken verursacht, und Verachtung hätte sie allenfalls wegen des so begründeten Rücktritts gestreift.
Wenn du nicht willst, dass Politiker in die Wirtschaft wechseln, dann musst du sie wie Aufsichtsratsvorsitzende von Unternehmen bezahlen, und das gäbe erstmal einen Aufschrei.