So, jetzt ist es offiziell, verarbeitetes Fleisch ist krebserregend, rotes Fleisch wahrscheinlich krebserregend. Wer die Diskussion um Glyphosat verfolgt hat, den wirds kaum wundern, wir haben alle gespannt auf die Bewertung gewartet. Und wieder stammt die Einschätzung vom IARC, mit den gleichen hahnebüchenen Argumenten. So langsam dürften die Gefahrstoffaufkleber ausgehen, will man alles, für das man irgendeinen Hinweis auf Cancerogenität gefunden haben will, klassifizieren.
ZitatFleischprodukte können laut WHO ebenso wie Tabak und Asbest Krebs auslösen. Das Risiko krank zu werden hängt aber davon ab, wie viel Wurst und Steak wir essen.
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-10/weltgesundheitsorganisation-krebs-wurst-schinken
ZitatFleischprodukte können laut WHO ebenso wie Tabak und Asbest Krebs auslösen. Das Risiko krank zu werden hängt aber davon ab, wie viel Wurst und Steak wir essen.
Ach, auf einmal relativiert man mit Dosis-Wirkungs-Beziehungen? Wenn man jetzt noch so konsequent wäre und das auch bei Glyphosat so machen würde...
Man hat jetzt auch ein FAQ rausgegeben
www.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/pdf/Monographs-Q&A_Vol114.pdf (http://www.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/pdf/Monographs-Q&A_Vol114.pdf)
Zitat von: Krebskandidat am 26. Oktober 2015, 21:28:21
Wenn man jetzt noch so konsequent wäre und das auch bei Glyphosat so machen würde...
;D
Meine Frau meinte im Spass, dass wir nun Vegetarier werden sollten.
Ich lehnte natürlich ab. Begründung: es werde nicht lange dauern bis herausgefunden wird, dass Gemüse Krebs erzeugt. ;)
Im Anhang die Meldung aus dem Lancet. Man hat sich beinahe vollständig auf epidemiologische Studien berufen, ähnlich wie beim Glyphosat. Eine Dosis-Wirkungsbeziehung hat man wohl nicht festgestellt; woher die 50 g, die als unbedenklich gelten sollen, jetzt herkommen, weiß ich nicht. Das IARC bewertet ja auch keine Risiken, man stuft einen Stoff als krebserregend ein und basta.
Zitat von: Wiesodenn1 am 26. Oktober 2015, 22:01:26
es werde nicht lange dauern bis herausgefunden wird, dass Gemüse Krebs erzeugt. ;)
Ihr esst Gemüse? Seid ihr des Wahnsinns, da ist pures Gift drinne, mutagen und wahrscheinlich krebserregend. Nur weil das IARC das noch nicht bewertet hat, ist das nicht unbedenklich: https://de.wikipedia.org/wiki/Quercetin#Physiologische_Bedeutung
;)
Zitat von: Wiesodenn1 am 26. Oktober 2015, 22:01:26
Meine Frau meinte im Spass, dass wir nun Vegetarier werden sollten.
Ich lehnte natürlich ab. Begründung: es werde nicht lange dauern bis herausgefunden wird, dass Gemüse Krebs erzeugt. ;)
Bitte schön :-)
Studie: Vegetarier erkranken häufiger an Darmkrebs
http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35819/Studie-Vegetarier-erkranken-haeufiger-an-Darmkrebs
http://static1.squarespace.com/static/54694fa6e4b0eaec4530f99d/t/5515902ce4b01b71130fc0e8/1427476524618/Am+J+Clin+Nutr-2013-Schoenfeld-127-34.pdf
Zitat
Is everything we eat associated with cancer? A systematic cookbook review1–3
Jonathan D Schoenfeld and John PA Ioannidis
...
Conclusions: Associations with cancer risk or benefits have been claimed for most food ingredients. Many single studies highlight implausibly large effects, even though evidence is weak. Effect sizes shrink in meta-analyses. Am J Clin Nutr 2013;97:127– 34.
Angeblich wären 3% der britischen Krebserkrankungen durch zu hohen Fleischkonsum ausgelöst. Zum Vergleich 19% durch Rauchen.
http://scienceblog.cancerresearchuk.org/2015/10/26/processed-meat-and-cancer-what-you-need-to-know/ (http://scienceblog.cancerresearchuk.org/2015/10/26/processed-meat-and-cancer-what-you-need-to-know/)
Welche Schlussfolgerungen sind denn nun zu ziehen? Dafür ist die IARC erklärtermaßen nicht zuständig.
Wenige Zahlen im Lancet-Editorial aus #4
Zitata 17% increased risk (95% CI 1·05–1·31) per 100 g per day of red meat and an 18% increase (95% CI 1·10–1·28) per 50 g per day of processed meat.
und auch in der FAQ-Version aus #2, die ja offenbar für ein breiteres Publikum gedacht ist:
Zitatevery 50 gram portion of processed meat eaten daily increases the risk of colorectal cancer by about 18%.
Und wenn ich gar kein ,,processed meat" esse, ist dann mein Risiko Null? Das kann ja nur bedeuten, dass ich ab 300 g/d mit 100% Sicherheit am Darmkrebs sterbe.
ZitatO Himmel, strahlender Azur.
- Brecht.
Nein, jetzt mal im Ernst. Eine Steigerung von ,,je 18%" bedeutet in etwa, dass dass individuelle Risiko von vielleicht 0,0001 auf 0,00012 steigt. Wahrscheinlich habe ich noch ein paar Nullen vergessen.
Dazu haben die FAQs nur diese Zahl:
Zitatabout 34 000 cancer deaths per year worldwide are attributable to diets high in processed meat.
Schade, dass man nicht auf die Galaxis hochrechnen konnte. Wieviele Menschen sterben eigentlich überhaupt jährlich auf der ganzen Welt? Die Antwort auf diese Frage ist derart uninteressant, dass sie gar nicht einfach zu finden ist. Ich hätte ja auch nicht gedacht, dass das mal wichtig wird.
Und wie steht es dann eigentlich mit meinem Anämie-Risiko?
Gibt es sichere Nahrungsmittel? Natürlich nicht:
ZitatQ. Should we eat only poultry and fish?
A. The cancer risks associated with consumption of poultry and fish were not evaluated.
Es gibt einen alten Faden bei uns, in dem die Epidemiologie zur Karzinogenität von Fleisch schon mal Thema war, Greenpeace fordert höhere Fleischpreise (https://forum.psiram.com/index.php?topic=11355.0), etwa ab #50 (https://forum.psiram.com/index.php?topic=11355.msg139315#msg139315).
Petr Skrabanek schreibt in seinem noch heute sehr lesenswertem Aufsatz ,,Risk-Factor Epidemiology – Science or Non-Science?" (der ist aus dem vorigen Jahrtausend):
ZitatOther reputable epidemiologists are on record as saying that up to 70 per cent of all cancers are caused by diet. There is a certain plausibility in such claims, as it has been shown that there is a strong association between eating any of the three major constituents of the human diet (protein, fat, carbohydrate) and subsequent deaths, many of them from cancer.
Ich habe ihn mal OCR-behandelt hier angehängt. Der Original-Link ist hier:
http://www.euract.eu/resources/documents/finish/23-documents/207-false-premises-false-promises-petr-skrabanek-2000
Zitat von: Wiesodenn1 am 26. Oktober 2015, 22:01:26
es werde nicht lange dauern bis herausgefunden wird, dass Gemüse Krebs erzeugt. ;)
Das weiß man doch längst.
ZitatGenistin und Genistein können das Wachstum von
Brustkrebszellen fördern. Das zeigte sich sowohl in
vitro als auch im Fütterungsversuch mit Mäusen.
Bei Sojaentzug bildeten sich die Tumoren weitgehend
zurück. Bei Frauen, die täglich 45 Milligramm
Isoflavone in Form von Sojasupplementen
einnahmen, kam es schon nach zwei Wochen zu
vermehrter Bildung von Progesteronrezeptoren und
zur Proliferation des Brustgewebes
http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2008/2008-4_i_web_EULE.pdf
Zitat...Pyrrolizidine. Diese Alkaloide sind im Pflanzenreich weit verbreitet und gelangen hin und wieder auch in die menschliche Nahrung, meist über Verunreinigungen in Rucolasalat, Getreide, Honig, Milch und natürlich mit Heilkräutern und Nahrungsergänzungsmitteln. Pyrrolizidine sind hochpotente und kumulative Lebercancerogene.
http://www.euleev.de/lebensmittel-und-ernaehrung/eule/64-pflanzen-auf-kriegspfad-toxine-alkaloide-sekundaere-pflanzenstoffe
Zitat(Aus "Zirkus Broccoli":)
Die erste Substanz aus Brokkoli, die jahrelang als Hoffnungs- und vor allem Umsatzträger bei den Nahrungsergänzungsmitteln diente, war das Indol-3-Carbinol. Inzwischen ist der Krebsschutzstoff vom Tisch, nachdem er im Tierversuch die Leberkrebsrate versechzigfacht hatte...
...Sulforaphan und seine Verwandten werden im Körper in Dithiocarbamate umgewandelt. Dithiocarbamate sind wichtige Pestizide, meist Pilzvernichtungsmittel, deren Einsatz jedoch eingeschränkt werden musste: Sie stehen im Verdacht Nervenschäden, Schilddrüsenkrankheiten und Krebs auszulösen.
http://www.deutschlandradiokultur.de/zirkus-brokkoli.993.de.html?dram:article_id=264087
Wer hat noch Lust auf die Himbeerstory?
...und hier geht's weiter:
ZitatSo kann Allylisothiocyanat, ein Abbauprodukt des in Kohl enthaltenen Sinigrin, schon bei 0,0005 Milligramm pro Kilogramm (abgekürzt auch ppm = ,,parts per million" = Teilchen pro Million) Chromosomenbrüche erzeugen. Und Kohl enthält bis 590 ppm natürlich hergestelltes Sinigrin, Rosenkohl bis zu 1500 ppm, brauner Senf sogar bis zu 72.000 ppm. Einer der stärksten krebsfördernden Stoffe überhaupt
http://www.tagesspiegel.de/wissen/lebensmittel-leckeres-gift-seite-2/4616986-2.html
Nimmt man alls zusammen, dann erhält man
Grünkohl mit Pinkel, die Bremer Todesbombe :grins
...oder die mörderische Variante aus dem Elsass: Choucroute Garnie. Da kommt noch der Wacholder dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Wacholder#Giftwirkung_des_Wacholder
Panikmache hin oder her:
Ungefähr jeder zweite Beitrag hier war abseh- bzw. vorhersehbar:
- "Gemüse macht auch Krebs"
- "Jetzt müssen wir Vegetarier werden, hihi"
- lustige Fleisch-Bildchen
PS: Mein Beitrag natürlich auch.
Bis bald mal wieder ...
:police:
Da ist jede Menge vorhersehbar, auch, was Frau Künast dazu sagen wird. ;D
Zitat von: mossmann am 27. Oktober 2015, 10:53:34
Panikmache hin oder her:
Ungefähr jeder zweite Beitrag hier war abseh- bzw. vorhersehbar:
Natürlich ist das absehbar, frei nach der GiGo-Regel ...
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 11:32:51
Zitat von: mossmann am 27. Oktober 2015, 10:53:34
Panikmache hin oder her:
Ungefähr jeder zweite Beitrag hier war abseh- bzw. vorhersehbar:
Natürlich ist das absehbar, frei nach der GiGo-Regel ...
Presseartikel und dazugehörige Kommentare sind es auch....
Ob hier oder in den Medien oder sonstwo, wo ein Sack Reis umfällt, etwas voraussagbar ist oder nicht, ist mir persönlich eigentlich ziemlich egal.
Mir macht es etwas Sorge, dass seit nun doch geraumer Zeit IARC-Veröffentlichungen anscheinend in ihren Inhalten und Zielrichtungen voraussagbar werden. Oder nein, das "etwas" bei "Sorge" streichen. Irgendwie muß vor rund einem Jahr oder so ein riesiger wissenschaftlicher Durchbruch im Bereich der Aus-, Be- und Verwertbarkeit von allen möglichen Studientypen erzielt worden sein - anders kann ich mir die relative "Flut" an Neubewertungen nicht ganz erklären.
Anscheinend habe ich irgendwas Fundamentales komplett verpaßt.
Zum IARC-Chef Christopher P. Wild findet man lustige Sachen. Z.B.:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2835902/ (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2835902/)
Zwar schon älter, aber man hat den Eindruck, er sieht seine Aufgabe hauptsächlich im Wind machen um Gelder einzutreiben.
Sodele, nächster Alarm:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/foodwatch-findet-oelspuren-in-lebensmitteln-a-1059719.html (http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/foodwatch-findet-oelspuren-in-lebensmitteln-a-1059719.html)
Wie immer ist es natürlich viel zuviel verlangt, ev. die gefundenen Mengen anzugeben.
Edit: Bei Foodwatch findet man sie:
http://www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/Mineraloel/Dokumente/Testergebnisse_Mineraloele_in_Lebensmitteln.pdf (http://www.foodwatch.org/fileadmin/Themen/Mineraloel/Dokumente/Testergebnisse_Mineraloele_in_Lebensmitteln.pdf)
Das BfR zu MOAH:
http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_mineraloelbestandteilen_in_schokolade_aus_adventskalendern_und_anderen_lebensmitteln-132213.html#topic_132222 (http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_mineraloelbestandteilen_in_schokolade_aus_adventskalendern_und_anderen_lebensmitteln-132213.html#topic_132222)
+++BREAKING+++ Lampenöl in Südkapern gefunden!!! +++BREAKING+++
Angesichts der Menge an Vorfällen könnten wir einen Sammelthread machen. LEBENSMITTELALARM! Oder so.
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 12:52:15
lustige Sachen
Jagut, das ist (meiner Meinung nach) nichts besonderes - die klassische Aufgabe von Leitungsrepräsentanten ist Windmachen und maximale Ressourcenallokation. Sozusagen die Jobbeschreibung für die Leitungsebene. Andere Institutionen halten sich ganze viel(st)köpfige Stabsbereiche für so einen Kram (inklusive die "smarte" Außenrepräsentation, weil man die ungelenken Eggheads ja nicht vor Mikrofone lassen kann).
Ich bin noch nicht mal "fest" davon überzeugt, dass da irgendwas "schief" läuft - im Rahmen der/des Aufgabendefinition und -spektrums dieses WHO-Bodys ist möglicherweise tatsächlich alles FriedeFreudeEierkuchen (auf jeden Fall mal bis zum *Beweis* des Gegenteils). Und mit einer "Durchbruch-Vermutung" meine ich auch nichts (notwendigerweise) Spektakuläres. Im Gegenteil könnte die Ursache für die überraschende Welle höchst banal sein - etwa Inbetriebnahme einer neuen Mainframe mit neuen Funktionspaketen und ein bißchen anpassende Reorg/Schulung der Mitarbeitergruppen. Oder auch nur ein blödes Software-/Paket-Update - auf einmal können durch "R"-Funktionalitätserweiterungen etliche Datenmengen anders/besser homogenisiert und daduch statistisch besser verwertet werden, beispielsweise. Sowas kann man nur rauskriegen, wenn man die Veröffentlichungen über einen Zeitraum intim kennt/betrachtet und intensiv nachflöht.
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 13:32:50
Angesichts der Menge an Vorfällen könnten wir einen Sammelthread machen. LEBENSMITTELALARM! Oder so.
Haben wir auch schon: "Man hat wieder was gefunden"
Zitat von: Typee am 27. Oktober 2015, 14:09:27
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 13:32:50
Angesichts der Menge an Vorfällen könnten wir einen Sammelthread machen. LEBENSMITTELALARM! Oder so.
Haben wir auch schon: "Man hat wieder was gefunden"
Achja. Stümpt. Könnte man dann da rein schieben.
Zitat von: ajki am 27. Oktober 2015, 13:48:41
Jagut, das ist (meiner Meinung nach) nichts besonderes - die klassische Aufgabe von Leitungsrepräsentanten ist Windmachen und maximale Ressourcenallokation. Sozusagen die Jobbeschreibung für die Leitungsebene.
Schon klar. Nur kann man den Wind auch in verschiedenen Seriositätsstufen erzeugen. Ein Dilemma wird wohl sein, dass diejenigen, die den Sturm als Lüftchen entlarven, nicht unbedingt die sind, die über Budgets entscheiden.
Zitat
Ich bin noch nicht mal "fest" davon überzeugt, dass da irgendwas "schief" läuft - im Rahmen der/des Aufgabendefinition und -spektrums dieses WHO-Bodys ist möglicherweise tatsächlich alles FriedeFreudeEierkuchen (auf jeden Fall mal bis zum *Beweis* des Gegenteils).
Es passt völlig in den Rahmen des Zeitgeistes, mögliche Risiken immer sensibler zu beurteilen. Grundsätzlich nicht unbedingt verkehrt. Wenn nicht dem Normalbürger, natürlich verstärkt durch "Normaljournalisten", eine Welt vorgegaukelt würde, die immer gefährlicher würde und eine Sicht auf relevante Risiken erschwert.
Was genau ist an Wurst so schädlich? Räuchern? Pökelsalz?. Oder dass sie nicht dem entspricht, was Ernährungsgurus raten?
Ok, in den ersten beiden Fällen ist eine Präzisierung dieser Allgemeinaussage angebracht, in letzterem Falle eine genaue Überprüfung der Datenlage.
Ahja, hier eine Erklärung, an die ich auch dachte. Das Nitritpökelsalz:
https://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=4&t=11579&sid=6aa23bbc0218ebb1c674e0a55cab2747#p353937
Plausibel, diffenrenziert und objektiv.
Der Vollständigkeit halber ???
Zitat In einem von zehn angeblich rein pflanzlichen Würstchen sollen Hühnchen oder Schwein enthalten sein. Die Forscher fanden ebenfalls heraus, dass eine alarmierende Zahl Spuren von menschlicher DNA enthält. Laut "Metro" stammt diese womöglich von Haaren oder Nägeln der an der Produktion beteiligten Personen.
http://www.welt.de/vermischtes/article148087588/Vegetarische-Wuerstchen-koennen-Menschen-DNA-enthalten.html
Lecker...
Die Veganer scheint es jedenfalls zu freuen....
Ist eigentlich irgendwas im Fleisch, was der Mensch unbedingt braucht und nur dort zu finden ist?
Zitat von: celsus am 27. Oktober 2015, 23:20:56
Der Vollständigkeit halber ???
Zitat In einem von zehn angeblich rein pflanzlichen Würstchen sollen Hühnchen oder Schwein enthalten sein. Die Forscher fanden ebenfalls heraus, dass eine alarmierende Zahl Spuren von menschlicher DNA enthält. Laut "Metro" stammt diese womöglich von Haaren oder Nägeln der an der Produktion beteiligten Personen.
http://www.welt.de/vermischtes/article148087588/Vegetarische-Wuerstchen-koennen-Menschen-DNA-enthalten.html
Je genauer die Analyse, desto heftiger die Hysterie.
Zitat von: Scipio am 27. Oktober 2015, 23:26:16
Ist eigentlich irgendwas im Fleisch, was der Mensch unbedingt braucht und nur dort zu finden ist?
Vit B12. Aber auch das ist ersetzbar. Es ist die falsche Frage. Gehen tut immer fast alles. Man kann auch in einer Höhle leben, zum Supermarkt auf allen Vieren robben. Es ist halt ein Weg, die größte Zeit seines Lebens nicht mit Verdauen zu verbringen, aber auch das ist individuell verschieden.
Und einfach Lust darauf zu haben und gut zu essen ist Begründung genug.
Zitat von: Sauropode am 27. Oktober 2015, 18:32:10
Was genau ist an Wurst so schädlich? Räuchern? Pökelsalz?. Oder dass sie nicht dem entspricht, was Ernährungsgurus raten?
Das sind berechtigte Fragen. Beim Pökeln wäre es wohl unstrittig, aber warum dörren aus harmlosen Fleisch plötzlich ein Krebsgift machen sollte, können uns die Experten vom IARC auch nicht beantworten. Hier mal eine Übersicht, was mit "processed meat" gemeint ist:
http://www.fao.org/docrep/010/ai407e/ai407e09.htm
Da wird alles in einen Topf geschmissen, was aber gar nicht so recht zusammenpasst. Wenn man wenigstens nach bestimmten Gruppen unterschieden hätte, aber sowas geben die epidemiologischen Studien (prinzipiell) nicht her. Von einigen Stoffen weiß man ja auch, dass sie krebserregend sein können (Nitrosamine, PAKs). Aber wenn solche Stoffe aufgrund der Behandlung gar nicht entstehen, warum sollte es dann ein höheres Gefahrenpotential als bei unprocessed meat geben? Diese Vereinfachungen und Vermischungen sind es, die die Klassifizierung zur Panikmache aufblähen. Hätten sie festgestellt, dass Räucher- oder Pökelware krebserregend ist, wäre das gut nachvollziehbar und auch keine große Neuigkeit. Aber weil man das bei bestimmten Verarbeitungsformen aufgrund der neu entstandenen Inhaltsstoffe feststellen kann, muss das nicht für jedes verarbeitet Fleischprodukt gelten.
Auch das alleinige Stützen auf epidemiologische Studien ist ein schwerer Mangel. Dass, was man für rotes Fleisch meint, festgestellt zu haben, hat man auch schon für Milch behauptet (aufgrund epidemiologischer Studien). Wird Zeit, dass die auch mal bewertet wird.
Zitat von: Scipio am 27. Oktober 2015, 23:26:16
Die Veganer scheint es jedenfalls zu freuen....
Aber nur, bis das IARC auch mal die aus Soja produzierten Fleischersatzstoffe unter die Lupe nimmt...
Zitat von: eLender am 27. Oktober 2015, 23:32:51
Da wird alles in einen Topf geschmissen, was aber gar nicht so recht zusammenpasst.
An Pökelsalz und Nitrosamine dachte ich auch als erstes, aber das ist so ein uraltes Thema, dass ich dachte, muss wohl was Anderes sein. Und das ist genau das, wie Du schreibst, so schwammig, dass man es wohl nicht ernst nehmen kann.
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 23:32:03
Zitat von: Scipio am 27. Oktober 2015, 23:26:16
Ist eigentlich irgendwas im Fleisch, was der Mensch unbedingt braucht und nur dort zu finden ist?
Vit B12. Aber auch das ist ersetzbar. Es ist die falsche Frage. Gehen tut immer fast alles. Man kann auch in einer Höhle leben, zum Supermarkt auf allen Vieren robben. Es ist halt ein Weg, die größte Zeit seines Lebens nicht mit Verdauen zu verbringen, aber auch das ist individuell verschieden.
Und einfach Lust darauf zu haben und gut zu essen ist Begründung genug.
Moment mal, das heißt also, jeder kann sich vegan ernähren?
Ich dachte, spätestens bei kleinen Kindern und stillenden Mütter würde dies nicht mehr funktioniert, ohne, dass die Kleinen Schaden davon tragen würden.
Zitat von: Scipio am 28. Oktober 2015, 00:07:18
Moment mal, das heißt also, jeder kann sich vegan ernähren?
Ich sagte doch, können kann man viel. Bevor man verhungert, isst man auch Gras, kaut Schuhsohlen und liebt zarte Baumrinden.
Zitat
Ich dachte, spätestens bei kleinen Kindern und stillenden Mütter würde dies nicht mehr funktioniert, ohne, dass die Kleinen Schaden davon tragen würden.
Theoretisch wird das schon gehen. Mit guter Labortechnik und Nahrungsergänzungsmitteln. Können ja auch perpetuum mobile-Erfinder im Auto fahren und Heizöl kaufen, ohne dass sie in eine größere kognitive Dissonanz geraten.
Und was heißt schon Schaden davon tragen. Des Menschen beste Eigenschaft ist, mit Schäden umgehen zu können.
Zitat von: Scipio am 28. Oktober 2015, 00:07:18
Zitat von: Groucho am 27. Oktober 2015, 23:32:03
Zitat von: Scipio am 27. Oktober 2015, 23:26:16
Ist eigentlich irgendwas im Fleisch, was der Mensch unbedingt braucht und nur dort zu finden ist?
Vit B12. Aber auch das ist ersetzbar. Es ist die falsche Frage. Gehen tut immer fast alles. Man kann auch in einer Höhle leben, zum Supermarkt auf allen Vieren robben. Es ist halt ein Weg, die größte Zeit seines Lebens nicht mit Verdauen zu verbringen, aber auch das ist individuell verschieden.
Und einfach Lust darauf zu haben und gut zu essen ist Begründung genug.
Ja, gehen tut vieles. Es ist nur so, dass man sich dann von der einen oder anderen Sekundärtugend verabschieden muss. "Natürlichkeit" zum Beispiel, wenn man ohne Ergänzungspülverchen auf Haare, Sehvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Blutbildung und glatte Haut verzichten muss. Aber gehen tut's schon irgendwie.
Was lange
gärt währt, wird endlich gut:
ZitatSeit acht Jahren läuft eine großangelegte Studie unter der Ägide der Weltgesundheitsorganisation WHO und untersucht mögliche Zusammenhänge zwischen Nahrungsmitteln und der Entstehung von Krebs. Rund eine halbe Million Bürger aus zehn Ländern der Europäischen Union nehmen ebenfalls an der Untersuchung teil. Von ihnen erkrankten etwa 9700 bisher an Krebs, davon 1000 an Dickdarmkrebs, an dessen Entstehung Ernährungsfaktoren eine entscheidende Rolle zugeschrieben werden. Anlässlich des Ernährungskongresses, der bis vergangenen Freitag in Wien stattfand, präsentierte der Projektleiter der Studie eine erste Zwischenbilanz.
www.deutschlandfunk.de/risikofaktor-poekelfleisch.676.de.html?dram:article_id=18238
Hat aber jetzt gedauert, bis man endlich bewiesen hat, was man beweisen wollte (man achte mal auf die Zeitangaben). Was sagt eigentlich das BfR dazu, sollte man sich wieder mal uneinig sein, wie beim teuflischen Glyphosat?
ZitatÄhnlich schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Situation ein: "Die Ergebnisse sind nicht neu, eine neue Bewertung von verarbeitetem Fleisch ist von unserer Seite nicht geplant", sagt Sprecher Jürgen Thier-Kundke. Er verweist auf eine BfR-Stellungnahme von 2009.
http://www.morgenpost.de/web-wissen/article206339353/So-gelingt-gesunde-Ernaehrung-auch-mit-Fleisch.html
Guckst du hier:
ZitatMögliche Probleme der Bewertung durch Meta-Analysen zu diesem Thema
> Beobachtungsstudien unterliegen einem möglichen Confounding-Effekt
Z.B. ,,Vielverzehrer" könnten Ernährungs- und Lebensgewohnheiten haben, die unab-
hängig vom Fleischkonsum überdurchschnittlich zur Exposition mit Kanzerogenen füh-
ren.
> Definition der Exposition
Fleisch, Rotfleisch, verarbeitetes Fleisch, Verarbeitungsverfahren, Verzehrsmenge in
g/Tag: Hier wurden in den einzelnen Primärstudien unterschiedliche Erhebungstechni-
ken, evtl. auch unterschiedliche Definitionen verwendet.
> Definition der Erkrankung
Die Falldefinition ,,Kolorektalkrebs" unterliegt einem Missklassifikationsfehler, vor allem
für falsch-negative Diagnosen. Der Effekt würde jedoch die gesamte Kohorte unabhän-
gig vom Ausmaß des Fleischverzehrs betreffen und wäre demnach zu vernachlässigen.
> Publikationsbias
Studien mit einer positiven Assoziation sind möglicherweise leichter publizierbar als Stu-
dien mit negativer Assoziation oder mit statistisch nicht signifikantem Ergebnis. Hier-
durch kann der Effekt in Richtung eines hohen Risikos verzerrt werden.
http://www.bfr.bund.de/cm/343/studie_zu_fleischverzehr_und_sterblichkeit.pdf
Man kann noch ein wenig weiter zurückschauen und erkennt eine eindeutige Linie:
ZitatIn Anbetracht der Komplexizität der Vorgänge bei der Aufnahme, Metabolisierung und endo-
genen Bildung von Nitrat, Nitrit und Nitrosaminen und der Vielzahl der Faktoren, die hierauf ei-
nen Einfluss haben können, sowie der Vielzahl von möglichen Confoundern, die bei epide-
miologischen Studien ohnehin zu berücksichtigen sind, ist es auch fraglich, ob neue epide-
miologische Studien hier mehr Klarheit schaffen könnten.
http://www.bfr.bund.de/cm/343/verzehr_von_nitrit.pdf
Entweder hat sich da jetzt fundamental was geändert oder das BfR wird von der Leberwurstmafia bezahlt.
Pollmer bringt es auf den Punkt:
ZitatDer Verzehr von Wurst und Schinken begünstigt die Entstehung von Darmkrebs, warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Aber was taugt die Analyse? Nicht viel, meint Udo Pollmer.
http://www.deutschlandradiokultur.de/who-warnung-ist-wurst-wirklich-krebserregend.993.de.html?dram%3Aarticle_id=335458
Daraus:
ZitatAber was taugt die Analyse? Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn die vollständige Studie liegt bisher nicht vor
...
Denn es gibt zu diesem Thema gar keine 800 Studien, die verwertbar wären. Wie es der Zufall will, haben gleichzeitig mit der WHO auch US-Epidemiologen die globale Datenlage ausgewertet: Und die fanden nur 38 Studien, die die Mindestkriterien erfüllten, davon blieben nach Ausschluss von Parallelpublikationen ganze 27 übrig.
Das finde ich interessant. Wenn Pollmer recht hat, dann könnte es sein, dass die ,,Strategie" des IARC gewisse Ähnlichkeiten mit der gern von Homöopathen verwendeten Strategie aufweist: je methodisch hochwertiger (oder nur brauchbarer) eine Studie ist, um so deutlicher zeigt sie natürlich die Wirkungslosigkeit der Homöopathie. Also wird kräftig versucht, an der sog. Evidenzhierarchie vorbei alle möglichen Tricks (,,Versorgungsforschung", ,,circuläre Evidenz" ect.) aufzubieten, um die unkontrollierten und fragwürdigen Beobachtungen als Beweise zu werten. Wenn ich nur die Einschlusskriterien nur genügend absenke, dann finde ich hunderte, was sag ich, tausende von positiven Homöopathie-Studien.
Aber das müsste noch geprüft werden; so ganz traue ich auch Pollmer nicht übern Weg.
Zitat von: Peiresc am 30. Oktober 2015, 21:14:48
Wenn ich nur die Einschlusskriterien nur genügend absenke, dann finde ich hunderte, was sag ich, tausende von positiven Homöopathie-Studien.
Das Ganze konnte/kann man ganz gut an der Bewertung von Glyphosat, insbesondere an der unterschiedlichen Bewertung durch zahlreiche andere Institutionen, sehen. Das IARC hat viele Studien bei der Bewertung mit einbezogen, die von vielen anderen - gut begründet - bei der Bewertung ausgeschlossen wurden. Das betrifft insbesondere die epidemiologischen Studien, wenn sie erkennbar schlecht durchgeführt oder für die Bewertung schlicht ungeeignet waren. So haben sie eine Studie berücksichtigt, die nur Auswirkungen von Phosphorsäureestern (eine Klasse von Chemikalien) untersucht hat. Dummerweise ist Glyphosat aber kein solches, sondern ein Phosphonat. Aber man will ja schliesslich keine Haare spalten...
Zitat von: Peiresc am 30. Oktober 2015, 21:14:48
Aber das müsste noch geprüft werden; so ganz traue ich auch Pollmer nicht übern Weg.
Auch für Pollmer gilt: traue keinem mit einem BMI über 30! Er redet gelegentlich wirklichen Unsinn. Was seine Einschätzunge der Aussagefähigkeit von epidemiologischen Studien gerade von Risiken bei der Ernährung angeht, finde ich ihn aber kompetent und seriös. Er poltert halt gerne ein wenig. Aber warten wir mal ab, die Studie ist ja wirklich noch nicht öffentlich.
Noch ein Kommentar, den ich aber für etwas überzogen halte:
ZitatDie Weltgesundheitsorganisation hat verarbeitete Fleischwaren jüngst als krebserregend eingestuft, Fleisch insgesamt als wahrscheinlich karzinogen. Davon gänzlich unbeeindruckt zeigt sich Christoph Lövenich, der Warnungen vor der WHO für angebrachter hält.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/0002416
Daraus:
ZitatVon ganzen 940 Substanzen, die die WHO-Krebsforscher in ihren Analysen verwurstet haben, sei ohnehin nur eine einzige, eine Chemikalie aus Yoga-Bekleidung, vom theoretischen Krebsverdacht freigesprochen worden
Die würden wahrscheinlich auch feststellen, dass Krebse erregend sind. Oder so ähnlich.
ZitatNur wer nichts isst, bekommt keinen Krebs. Er verhungert vorher
Staatliche Bedienstete aller Ebenen denken sich stets neue Essens- und Lustvergällungen aus. Man sollte sie nicht beachten. Erlaubt ist, was schmeckt – einfach mit Mass.
http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/nur-wer-nichts-isst-bekommt-keinen-krebs-er-verhungert-vorher-ld.2856
Internet macht auch Krebs. Die Folgen für die Menschheit sind weit schlimmer als es Nikotin jemals war.
Sagt nicht irgendwer, sondern Prof. Manfred Spitzer (https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer).
http://www.gruenderszene.de/allgemein/spitzer-internet-krebs
Warum verschweigen die Online-Medien uns diese Wahrheit™? Nichtmal Kopp oder ZDG warnen uns vor den Folgen des Internetkonsums.
Skandal! :protest:
Bandwürmer machen auch Krebs.
A Man Died After His Parasitic Worm Got Cancer (http://www.iflscience.com/health-and-medicine/parasitic-worms-cancer-cells-caused-tumors-hiv-positive-man)
ZitatAn HIV-positive Colombian man has died of cancer that began inside his tapeworm. His tumors were not made up of his own cells, but those of the parasitic worm that invaded his gut. This rare and unique situation is thought to be the first known to medicine whereby tumors have developed as a result of parasite-derived cancerous cells having spread and taken hold throughout a human host.
Sachen gibt's... :gruebel
Zitat von: ZKLP am 09. November 2015, 06:50:12
Internet macht auch Krebs. Die Folgen für die Menschheit sind weit schlimmer als es Nikotin jemals war.
Sagt nicht irgendwer, sondern Prof. Manfred Spitzer (https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Spitzer).
http://www.gruenderszene.de/allgemein/spitzer-internet-krebs
Warum verschweigen die Online-Medien uns diese Wahrheit™? Nichtmal Kopp oder ZDG warnen uns vor den Folgen des Internetkonsums.
Skandal! :protest:
Jetzt hab ich doch glatt "Internetkarzinom" gelesen.
Spitzer auf dem Weg zum Hackethal der Neurobiologie?
ZitatKönnten Viren in der Milch Krebsauslöser sein?
Den Nobelpreis erhielt Harald zur Hausen für die Entdeckung, dass Gebärmutterhalskrebs durch Viren ausgelöst wird. Jetzt sucht er nach Krebserregern in Fleisch und Milch.
http://www.welt.de/gesundheit/article149489398/Koennten-Viren-in-der-Milch-Krebsausloeser-sein.html
Der Risk Monger schreibt (ein letztes mal) über die IARC:
https://risk-monger.com/2016/10/27/is-iarc-fit-for-purpose/
ZitatThe International Agency for Research on Cancer (IARC) has recently hit new lows in disgraceful behaviour. Over the last 18 months, the Risk-Monger and others have been cataloging examples of a lack of scientific integrity, but recent revelations of inappropriate and unethical activities by IARC staff have brought the WHO agency down to its knees. This blog will show the following:
- IARC's Kate Guyton tried to suppress glyphosate panel members from cooperating with freedom of information requests;
- IARC's director, Christopher Wild, interfered with a US Congressional committee's internal investigation;
- IARC panel members were found to be meddling with US EPA research on glyphosate;
- IARC's communication team displayed a series of unethical dirty tricks;
- A study has just been published where ten toxicologists show how IARC's hazard assessment is outmoded and inadequate.