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Identitätspolitik - Allgemeiner Thementhread

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Begonnen von RPGNo1, 25. Januar 2023, 13:52:20

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Noch so eine nette Anekdote aus dem Reich des Irrsinns.

ZitatCarole Hooven unterrichtete während zwanzig Jahren in Harvard. Hier hatte die Evolutionsbiologin über Geschlechtsunterschiede und Testosteron promoviert. Sie leitete als Co-Direktorin die Abteilung für menschliche Evolutionsbiologie. Sie liebte ihren Job, sie war bei den Studenten beliebt. Bis zu dem Tag, als sie beim Fernsehsender Fox News auftrat.

Im Rückblick nennt sich Hooven naiv. Doch hört man ihre Geschichte, so kann man keine Verfehlung erkennen. Stattdessen steht ihr Fall beispielhaft für eine Kultur der Intoleranz, wie sie sich an Universitäten ausgebreitet hat, nicht nur in den USA. Der Fall der 57-Jährigen offenbart eine Doppelmoral im Umgang mit der Redefreiheit.
https://www.nzz.ch/feuilleton/harvard-warum-evolutionsbiologin-carole-hooven-die-uni-verliess-ld.1777481
Wollte ich nur mal gesagt haben!

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Ein kurzes Gespräch zwischen Susanne Schröter und einer merklich genervten Moderatorin. Wundert mich nicht, die Kulturzeit ist ein Flaggschiff des Wokismus. Die stottert sich einen ab, um das Haar in der Suppe zu finden. Tja, das Thema wird leider nicht nur von rechter Seite bedient und da bekommen manche kognitive Disruptionen und Schnappatmung. Das Buch ist ein weiterer Sargnagel für den Zirkus.

ZitatSusanne Schröter über Wokeness und Cancel Culture an Unis

In Ihrem Buch "Der neue Kulturkampf" beschreibt Susanne Schröter, wie Sie die Diskurse zu identitätspolitischen Themen wahrnimmt. Wir haben mit ihr gesprochen.
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/susanne-schroeter-ueber-wokeness-und-cancel-culture-an-universitaeten-100.html
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatPopulisten und Extremisten fluten das Netz mit Fakes. Klassische Faktenchecks erreichen viel weniger Leute. Thomas Laschyk, bekannt für den Blog »Volksverpetzer«, schlägt eine neue Strategie vor.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/volksverpetzer-gruender-thomas-laschyk-wir-alle-koennen-auf-desinformation-hereinfallen-a-db15b9b5-9a99-4b40-9c9c-e6011df11e9c

Vorweg folgendes: Ich habe den Podcast nicht gehört.

Aber ich sehe den Volksverpetzer schon seit längerem nicht mehr so positiv wie z.B. während der Coronapandemie. Er hat nämlich einen Böhmermanndrall und betrachtet nämlich die Welt aus einer dezidiert links-progressiven Sichtweise, die immer wieder von einer identitätspolitischen Sonnenbrille verdunkelt wird. Den erhobenen Zeigefinger in Verbindung mit moralischer Belehrung sollte man bei so manchen Artikeln auch nicht vergessen. Beispiele?
  • Wenn z.B. die demokratischen Parteien CDU/CSU aufgrund der Äußerungen eines Merz oder Söders pauschal in die rechtspopulistische Ecke gestellt werden
  • Wenn Brockschmidts schlecht recherchierten Artikeln zur Transthematik, die manchmal auch ins verschwörungstechnische abgleiten, eine unkommentierte Bühne geboten wird
  • Wenn Stellungnahmen zum Krieg zwischen Israel und Hamas einen postkolonialistischen Einfluss mit entsprechenden Schuldzuweisungen an Israel/Juden spüren lassen


Max P

Zitat von: RPGNo1 am 15. Februar 2024, 10:44:37Wenn z.B. die demokratischen Parteien CDU/CSU aufgrund der Äußerungen eines Merz oder Söders pauschal in die rechtspopulistische Ecke gestellt werden
Habe ich beim Volksverpetzer so noch nicht wahrgenommen. Außerdem sind Merz und Söder schießlich Vorsitzende ihrer jeweiligen Parteien und sprechen insofern in deren Namen. Beide bemühen sich nach Kräften, die Unterschiede zur AfD zu verwischen...

RPGNo1

Zitat von: Max P am 15. Februar 2024, 12:32:09Außerdem sind Merz und Söder schießlich Vorsitzende ihrer jeweiligen Parteien und sprechen insofern in deren Namen.

Die CDU/CSU sind keine Bande von Ja-Sagern wie die Reps, die sich von Trump herumschubsen lassen. Sag also mal den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein oder NRW, Günther oder Wüst, dass Merz im Namen der Partei spricht. Oder einem Ruprecht Polenz.

Das meine ich nämlich, wenn ich davon spreche, dass der VV da die CDU pauschal in die rechte Ecke gestellt hat. Er thematisierte und kritisierte dann korrekterweise Merz' Ausrutscher bzw. mangelnder Abgrenzung gegenüber der AfD, geht aber nur ungenügend darauf ein, dass Merz dann auch teils heftigen parteiinternen Gegenwind erfahren hat.

eLender

Man kann ja nicht nur auf Fake reinfallen, man kann ihn auch generieren bzw. reproduzieren. Manche Geschichte im VV ist schrill überzeichnet und kaum von Fakten gedeckt (das sind eher Meinungen / Deutungen). Die Genozidsache ist mir in Erinnerung, auch das Aufblasen "konservativer" Position zu Rechtsextremismus scheint mit nicht weit hergeholt. Portale, die sich als Faktenchecker bezeichnen, sollten stets neutral und objektiv sein. So wie Psiram ::)
Wollte ich nur mal gesagt haben!

Max P

Zitat von: RPGNo1 am 15. Februar 2024, 13:00:57
Zitat von: Max P am 15. Februar 2024, 12:32:09Außerdem sind Merz und Söder schießlich Vorsitzende ihrer jeweiligen Parteien und sprechen insofern in deren Namen.
Die CDU/CSU sind keine Bande von Ja-Sagern wie die Reps, die sich von Trump herumschubsen lassen. Sag also mal den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein oder NRW, Günther oder Wüst, dass Merz im Namen der Partei spricht. Oder einem Ruprecht Polenz.

Das meine ich nämlich, wenn ich davon spreche, dass der VV da die CDU pauschal in die rechte Ecke gestellt hat. Er thematisierte und kritisierte dann korrekterweise Merz' Ausrutscher bzw. mangelnder Abgrenzung gegenüber der AfD, geht aber nur ungenügend darauf ein, dass Merz dann auch teils heftigen parteiinternen Gegenwind erfahren hat.
Solange Merz als Parteivorsitzender und demnächstiger Kanzlerkandidat nicht wirklich in Frage gestellt wird, sehe ich da keinen heftigen Gegenwind. Merz hat sich auch keine Ausrutscher geleistet, sondern denkt eben so. Für Söder gilt das Gleiche. Beide sind üble Populisten und ihre "Brandmauer" nach ganz rechtsaußen ist im Zweifelsfall aus Sperrholz. Solange diese Leute für ihrte Parteien sprechen können, hat der VV nicht Unrecht, wenn er da pauschaliert. Dass es zweifellos auch anständige Konservative (sprich, mit echtem Demokratieverständnis und wirklich glaubwürdiger Zurückweisung von faschistoiden Positionen) gibt, widerspricht dem nicht.

Juliette

Ein informativer und treffender Essai von Werner Bartens in der SZ:

"Ich habe es erlebt, also ist es wahr"

ZitatAber betroffen zu sein, befördert einen nicht automatisch zum Experten. In der Medizin verstellen Angst, Schmerz und Leid gar den abwägenden Blick auf das, was helfen könnte und was nur Beutelschneiderei ist. Wer subjektiv befangen ist, kann nicht objektiv urteilen, weshalb Selbsthilfegruppen oft zu früh die Zulassung von Therapien fordern, auch wenn deren Nutzen nicht bewiesen ist. Auch aus Talkshows ist das Phänomen bekannt. Da kann man einwandfrei belegen, dass diese Untersuchung nichts bringt und jene Therapie nicht hilft. Doch dann kommt der PR-gebriefte Chefarzt lächelnd mit einem Patienten in die Sendung und sagt: ,,Das ist Herr Schulz, der würde nicht mehr leben, wenn er genau diese Therapie nicht bekommen hätte" – und schon sind alle Zweifel vom Tisch.

Apropos Betroffenheitskult und Talkshows – am Rand kommen dort ,,ganz normale Leute" zu Wort, dienen aber nur als Stichwortgeber, weil sie auf ihre Erfahrung als ausgebeutete Paketboten, gestresste Pflegerinnen oder im Stich gelassene Mütter reduziert werden. Dieser Teil ihrer Identität steht über allem. Zu welchen theoretischen Exzessen und praktischen Verrenkungen eine solche Einengung mittlerweile führt, zeigen die Diskussionen, wer auf welchem Podium sprechen, den Othello (den ,,Mohr von Venedig", wie es im Original heißt) spielen oder die Gedichte von Amanda Gorman übersetzen darf.
...
Die Ich-Erzählungen von Menschen, die sich auf eine einzige Rolle festlegen, verkennen die Vielseitigkeit, die jeder in sich trägt. ,,Ich bin viele", hat Michel Friedmann kürzlich während der Veranstaltung ,,Ein Zeichen setzen" in München gesagt, als er auf seine jüdische Identität reduziert werden sollte. ,,Ich bin in erster Linie ein Mensch, das vor allem. Und dann bin ich auch noch Vater, Ehemann, bin Jurist und vieles, vieles anderes mehr – und ja, Jude bin ich auch."

https://archive.is/f39ew

eLender


Zitat von: Juliette am 17. Februar 2024, 12:16:47Ein informativer und treffender Essai von Werner Bartens in der SZ:
In der Tat. Von Bartens habe ich länger nichts mehr gelesen (wahrscheinlich wg. der Paywall). Da kann man jetzt viel rauslesen - auch, warum das in dem Faden hier gepostet wurde. Ich hatte neulich mal auf die Bedeutung der Opferrolle (und des Narzismus) verwiesen, die bei den Themen hier eine wichtige Rolle spielt. Nochmal Auszug:

ZitatWer, ob Mann oder Frau, in Debatten und Diskussionen vor allem auf eine solche Betroffenheit und ganz auf seine Identität als Patient, Landbewohner oder ausgegrenzter Immobilienmakler setzt, fühlt sich von Sachargumenten naturgemäß schnell angegriffen. Es geht ja um ihn/sie/es als Person. Menschen, die sich noch auf ein Podium setzen, und erst recht das Publikum, sind heute wahnsinnig schnell beleidigt, fühlen sich getriggert, ,,nicht gesehen" oder gar Mikroaggressionen ausgesetzt, was man vor zehn Jahren noch hätte googeln müssen, heute aber dazu führen kann, von Veranstaltungen ausgeladen zu werden. Die Inhalte geraten über diese Personifizierung schnell in den Hintergrund. Und die eigene Engstirnigkeit wird dann als Empfindsamkeit getarnt.

Viel ist einfach nur Theater. Ich nehme mich da natürlich aus :angel:  ::)
Wollte ich nur mal gesagt haben!

eLender

Hm, setzt da die (neue) progressive Gwurp auf einen Rohrkrepierer? Das hört man in letzter Zeit des öfteren. Kling jetzt nicht schlecht, zu schön, um nicht zu stimmen.

ZitatWer Ricky Gervais' aktuelles Netflix-Standup ,,Armageddon" noch nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen. Gervais läuft 60 Minuten lang zur Höchstform auf und es gibt kaum eine Gruppe, die er nicht aufs Korn nimmt - egal ob Flüchtlinge, Dicke, Schwule oder Frauen: Alle bekommen ihr Fett weg.

Doch das wirklich Bemerkenswerte an ,,Armageddon" geschah erst einige Monate nach der Veröffentlichung. Es waren keine Demonstrationen vor dem Netflix-Hauptquartier oder X-Kampagnen, die Gervais' Absetzung forderten. Ganz im Gegenteil. Stattdessen gewann ,,Armageddon" tatsächlich den Golden Globe, Hollywoods zweitwichtigste Auszeichnung nach dem Oscar.

Da die großen Hollywood-Preise oft gesellschaftliche Entwicklungen vorwegnehmen oder zumindest verdeutlichen, bedeutet dieser Preis nicht nur, dass Humor wieder Humor sein darf. Er bedeutet tatsächlich nicht weniger als das Ende des Siegeszuges der Woke-Bewegung in den USA und damit - mit der bei solchen Themen üblichen Verzögerung - hoffentlich auch in Deutschland. Virtue signalling, political correctness, cancel culture und das unsägliche Gendern wären damit Vergangenheit.

Die Woke-Bewegung war in ihrem Kern gut und mutig und hatte ursprünglich das Ziel, Unterschiede zwischen gesellschaftlichen Gruppen und darauf basierende Privilegien aufzuzeigen und anzuprangern.

Ausgehend vom Kampf gegen den Rassismus in den USA wurde die Woke-Bewegung zu einem Phänomen in der gesamten westlichen Welt, besonders sichtbar in der Frauenbewegung und im Kampf um die Gleichberechtigung der Geschlechter. Der große Irrweg war jedoch, dass aus dem Ziel der Gleichberechtigung irgendwann die Gleichmacherei wurde.
https://www.focus.de/panorama/gastbeitrag-von-janna-ensthaler-woke-ist-over-endlich_id_259676192.html

Die Dame erscheint mir unverdächtig, d.h., sie scheint ihre Parolen nicht am Stammtisch generiert zu haben (es gibt ein paar Infos zu ihr).

Endlich, man darf wieder lachen. Ob ich das noch kann, nach all den Jahren..? Gut, wird noch ein paar Jahre dauern, das diffundiert ja alles nur langsam über den großen Tümpel. Ich werde einen Lachkurs besuchen müssen.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

Zitat von: RPGNo1 am 15. Februar 2024, 10:44:37Populisten und Extremisten fluten das Netz mit Fakes. Klassische Faktenchecks erreichen viel weniger Leute. Thomas Laschyk, bekannt für den Blog »Volksverpetzer«, schlägt eine neue Strategie vor.

Urteile der Woche (KW 7):
Zitat2. Tweet von Biologie-Doktorandin darf als Leugnung von NS-Verbrechen bezeichnet werden

Problem: Das Urteil ist vom November 2022. Danach kamen zu dem Thema keine aktuellen Nachrichten mehr. Vielleicht wäre etwas mehr gründliche Recherche und etwas weniger reißerische Provokation a la B*ld dem Blog zuträglicher.

Dass Marie-Luise Vollbrecht übrigens im Dezember gegen ihre Uni gewonnen hat und diese sie nicht weiter diskreditieren darf, wurde übrigens im Blog nicht berichtet. Nicht, dass ich anderes erwartet hätte. Aber das gehört zur Fairness auch gesagt, wenn Marie-Luise Vollbrecht in solchen Artikeln mit Rechtsradikalen oder Leerdenkern quasi gleicht gestzt wird.

RPGNo1

Skandal!  ;)

Zitat»Das ist ein Versagen der Industrie«: Eine neue Studie fand unter den 100 erfolgreichsten Filmen des vergangenen Jahres nur 30, in denen Frauen eine Hauptfigur spielen. Damit fällt Hollywood auf den Stand von 2010 zurück.

https://www.spiegel.de/kultur/kino/kino-frauenanteil-bei-hollywood-filmen-sinkt-auf-rekordtief-a-f8f87db2-d871-44ca-995e-4952a1330555

eLender

K. A. ob wird den schon hatten. Aber man kann es auch nicht oft genug sagen (ist ja bei der Homöopathie auch so).

ZitatThe politicization of science threatens to undermine humanity's ability to see the world as it is and thus to solve our most challenging problems. It compromises our ability to grapple with technological and environmental problems such as pandemics, climate change, and energy, and social challenges such as racism, poverty, and inequality. Therefore, the politicization of science poses a fundamental threat to human welfare.

By 'politicization of science', we mean the invasion of ideology into the scientific enterprise. Today, the greatest such threat comes from a set of ideological viewpoints collectively referred to as Critical Social Justice (CSJ) (Pluckrose Reference Pluckrose2021; Pluckrose and Lindsay Reference Pluckrose and Lindsay2020). But the term is a disarming euphemism; there is nothing 'critical' about the movement in any positive sense, and the movement has about as much to do with social justice as Orwell's Ministry of Love had to do with love. The ideology, with philosophical roots in Marxism, postmodernism, and their offshoots (Pluckrose and Lindsay Reference Pluckrose and Lindsay2020), fundamentally conflicts with the liberal Enlightenment – the foundation of humanism, democracy, and modern science – the ideas that have made the world healthier, wealthier, better educated, and in many ways more tolerant and less violent than it has ever been (Pinker Reference Pinker2011, Reference Pinker2018).

The ideological intrusion into science (see Table 1) is affecting all areas of the scientific enterprise: education, hiring, funding, and publishing (Abbot et al. Reference Abbot, Bikfalvi, Bleske-Rechek, Bodmer, Boghossian and Carvalho2023; Krylov Reference Krylov2021: 5371, Krylov and Tanzman Reference Krylov and Tanzman2021). In what follows we will focus on one area: scientific publishing (Krylov et al. Reference Krylov, Frenking and Gill2022a: 32; Krylov et al. Reference Krylov, Tanzman, Frenking and Gill2022b: 12; Krylov Reference Krylov and Harlaar2022a: 223; Rauch Reference Rauch2022; Bikfalvi Reference Bikfalvi2023). We will provide concrete examples of how CSJ is affecting publishing, focusing on chemistry (Krylov's field), and show that it is doing so by means of social engineering, censorship, and the suppression of scholarship.
https://www.cambridge.org/core/journals/european-review/article/critical-social-justice-subverts-scientific-publishing/29AF22D23835C74AECDA7964E55812CF

Schämie? Das ist doch das mit der menschenverachtenden Binarität (Anion/Kation, sauer/basisch etc). Das muss dringend entkolonnisiert werden, also weg mit diesen Trennmethoden. Spaltet doch alles nur (nicht nur Moleküle) und dient der Unterdrückung (nicht nur unerwünschter Nebenreaktionen). Auch noch schlecht für die Umwelt. Geht, ja, garnicht.
Wollte ich nur mal gesagt haben!

RPGNo1

ZitatDie Abenteuer von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer sind Klassiker der Kinderbuchliteratur. Den Werken von Michael Ende wird aber auch immer wieder vorgeworfen, dass sie rassistische Sprache verwenden. Der Stuttgarter Thienemann Verlag hat jetzt Konsequenzen gezogen und einige Änderungen an den Bänden "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" sowie "Jim Knopf und die Wilde 13" vorgenommen. In den Neuausgaben der Werke wurden das N-Wort gestrichen sowie stereotype Beschreibungen reduziert. Statt "Indianerjunge" ist "Junge" zu finden, statt "Eskimokind" heißt es "Inuitkind".

https://www.stern.de/kultur/buecher/michael-ende--verlag-streicht-n-wort-aus-den--jim-knopf--buechern-34486530.html
::)

ZitatUnsere Autorin ist kein Fan von den "Jim Knopf"-Büchern. Dass das "N-Wort" darin nun gestrichen wird, hält sie für längst überfällig und plädiert für mehr Verantwortung bei Kinderbüchern.

ZitatZur Autorin: Mareike Fangmann, Content Commerce Editor
Würde ihre Stimme am liebsten nur für die – ihrer Meinung nach – wirklich wichtigen Themen nutzen: vor allem gegen Rassismus und für mehr Toleranz – in jeglicher Hinsicht. Weil das aber zu einseitig wäre, dürfen es auch gerne Gute-Laune-Themen sein: mit Trash-TV- und Promi-Bezug oder aus Bereichen wie Mode, Beauty, Interior und allem, das den Alltag irgendwie schöner und unterhaltsamer macht. In diesem Sinne: mehr Liebe und Lachen, weniger Hass und Hetze!

https://www.stern.de/gesellschaft/-jim-knopf--buecher--warum-die-streichung-des--n-wortes--nicht-genug-ist-34486156.html

Bei solchen aufmerksamkeitsheischenden moralinsauren Meinungen (Stichwort Virtue signalling) von vorgeblich progressiv-linker Seite wundert es mich nicht, wenn viele liberale oder konservative Personen (von den rechten ganz zu schweigen) denken, dass sich Deutschland in einem Kulturkampf befindet.
:skeptisch:

Max P

Ausgerechnet Michael Ende! Wann werden sie in der unendlichen Geschichte und in Momo was Rassistisches finden? ::) Oder haben sie schon?