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"Die Alternative für Deutschland"

Begonnen von Krebskandidat, 24. März 2013, 18:57:34

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Onkel Heinz

Ich entsinne mich, so um Anfang der 90er um die 1,10 und gegen Mitte der 90er ca. 1,30 DM getankt zu haben. Das korrespondiert mit der Grafik.

general winter

Um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen "Alternative für Deutschland". Da gibt's den an sich guten Blog "reflexion-blog.com". Der hat sich schon vor geraumer Zeit mit dem Thema ausführlich befasst. Allerdings ist der seit ein paar Tagen "tot".
Im Zweifel für die Freiheit.

The Doctrix

Hmmm, also ich erinnere sehr genau einen Literpreis der mit 1,4 begann im Frühjahr 1991...
Immer, wenn Du glaubst, dümmer gehts nicht mehr, kommt von irgendwo ein Eso her!

Binky

Die Grünen hatte noch im Bundestagswahlkampf einen Benzinpreis von 5 DM/Liter gefordert. Ich war so nativ zu glauben, daß damit der öffentliche Verkehr ausgebaut und gefördert wird und war folglich dafür.

Heute bin ich desillusioniert.

general winter

Ha, ich weiß noch wie die Merkel 2000 wegen der Ökosteuer mit den Brummifahrern ums Brandenburger Tor gehüpft ist.

Damals lag der Spritpreis so bei 1,80DM. Und nun hammwar den Betrag schon fast in EURO - unter Merkel. Ich glaube die Politik kann das nicht wirklich steuern. Wer da was behauptet ist Populist, egal welche Farbe. Die ökonomischen Zwänge sind vieeeeeel zu groß. Man sollte da nicht allzuviel glauben, besonders vor Wahlen. Aber auch danach.
Im Zweifel für die Freiheit.

Conina

Hauptsächlich kann Politik viel versauen/verkacken, das habe ich inzwischen gelernt.

Krebskandidat

Zitat von: Noddy am 25. März 2013, 09:19:34
...

Das Gentechnik-Gesetz ist 1990 erlassen worden, also unter schwarz-gelb. Es ist ja nicht so, dass die Grünen wider alle Parteien irgendwelche Gesetze durchprügeln.

Sie machen jedoch sehr viel Stimmung in der Bevölkerung, die dann die wiederum die Regierung unter Druck setzt. Diese perfide Methode beherrscht keine andere Partei so gut, wie die lautstarken Moralapostel aus dem grünen Lager.
Und auch wenn die Grünen das derzeitige Gentechnikgesetz nicht direkt angerührt haben (aber auch nur, weil sie es nicht konnten), so wären sie jedoch für eine völlig irrationale Verschärfung des Gesetzes, die nicht nur die ohnehin quasi nicht-existente Grüne Gentechnik, sondern auch die anderen gentechnischen Bereiche einschließlich der Grundlagenforschung knebeln würde.

Die Grünen sind nur gut darin Missstände anzuprangern, aber wissenschaftlich sind sie absolut unfähig und haben ein groteskes Verständnis der Natur.
"wenn gott nicht das universum und unsere physik gesetze geschaffen hat dann wie kann es sein dass wasser bei genau 0 Grad friert und bei genau 100 Grad kocht? Zufällig 2 runde zahlen, was wäre die wahrscheinlichkeit?"

sumo

Zum Thema "AfD und deren Anhänger" fällt mir ein, daß sich dort bei den Claqueuren einige unangenehme Typen versammeln, was aber der AfD nicht anzulasten ist. Es ist das leidige Problem, daß man Dinge selbst dann nicht ablehnen kann, wenn sie von den Falschen ausgesprochen werden.
Ich werde mich in der nächsten Zeit erstmal mit der AfD befassen und etwas mehr über die Leute lesen, bevor ich mir ein Urteil erlaube. Die sind mir noch viel zu frisch, um sie zu verteufeln oder zu vergöttern. Schließlich haben die Piraten auch Vorschußlorbeeren kassiert und sich erst später entzaubert.

general winter

Ich finde immer die Diskussionen zum entsprechenden Wikipediaartikel recht interessant. Auch hier wieder:  http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alternative_f%C3%BCr_Deutschland
Im Zweifel für die Freiheit.

Ladislav Pelc

Zitat von: general winter am 25. März 2013, 20:58:32
Ich finde immer die Diskussionen zum entsprechenden Wikipediaartikel recht interessant. Auch hier wieder:  http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alternative_f%C3%BCr_Deutschland

Mir geht es da ganz anders: Wenn die Disku ellenlang ist und die erste Bildschirmseite nur aus Warnvorlagen besteht, vergeht mir meist die Lust, mir das genauer anzuschauen.

Tränchen

Abgesehen davon, daß für diese neue Partei wirklich fast ausschließlich auf (rechts)esoterischen Seiten, Reichsbürgern und selbsternannten Weltenrettern Werbung gemacht wird:

ZitatIllustres Treffen in Sachsen
Von Johannes Grunert
25.03.2013 -

Zu einem Lesertreffen der geschichtsrevisionistischen Verlagsgruppe von Dietmar Munier kamen am Wochenende zwischen 100 und 200 Teilnehmer in die sächsische Stadt Oberwiesenthal.
[...]

ZitatAngekündigt ist auf dem Flyer für Samstag auch ein Gastvortrag von Prof. Wilhelm Hankel. Hankel gilt als eine der führenden Persönlichkeiten der neu gegründeten Anti-Euro-Partei ,,Alternative für Deutschland".
ganzen Artikel lesen: http://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/illustres-treffen-in-sachsen

Man schätzt wohl sehr die Kontakte zu Geschichtsrevisionisten, Rechtsradikalen und ähnlichem Gesindel.

general winter

Mit diesem Text wirbt ein Falk Teske für die AfD Sachsen via Facebook. Unter anderem auch auf der VT-Facebookseite des Christoph Hörstel.
"Deutschland: Land der Skeptiker, der Depressiven,der Unterwürfigen und Desinteressierten, der Spalter in rechts und links?" Diesen Satz unterschreibt dir jeder VT/Infokrieger. Die Verhältnisse in der heutigen Bundesrepublik mit den Zuständen im der damals kollabierenden DDR zu vergleichen, halte ich für eine unglaublich unverschämte und saudumme Verschwörungstheorie. Mir schwillt der Kamm!!! $)
Wenn dies auch keine offizielle Verlautbarung der AfD ist, zeigt es doch auf welchen Acker deren Parolen fallen.

Zitat

Deutschland: Land der Skeptiker, der Depressiven,der Unterwürfigen und Desinteressierten, der Spalter in rechts und links?

Die Alternative für Deutschland / Sachsen braucht Unterstützer!!!

https://www.facebook.com/pages/Alternative-für-Deutschland-Sachsen/312639988865192?fref=ts
----teilen----- likes----- unterstützen--- Mitglied werden!!!
Eine Partei kann nur so gut oder so schlecht sein, wie Ihre Mitglieder. Ihr wollt :

- das mehr Mitbestimmung / Volksabstimmung in der Politik Einzug hält?

- Ihr habt das Gefühl, das "die da oben eh nur Ihre eigenen Interessen verfolgen"?

- Ihr traut keiner neuen Partei?

Dann bringt Euch mit ein!!!

Jedes Bundesland braucht 2000 Unterstützer,um zur Wahl zugelassen zu werden. Es kann nicht sein, das Sachsen, mit seinen demokratischen Traditionen, ganze 365 Unterstützer aufbringt.
Da sich die AFD basischdemokratisch aufstellt , ist jeder gefragt, jeder kann sich einbringen und auch seine Meinung mit einbringen.


Sachsen - Leipzig. Ich erinnere an die Bürgerbewegung um die Ereignisse 1989, was ist von den Zielen geblieben , was ist erreicht?

Zur Erinnerung:

Aufbruch `89 – Neues Forum

In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört. Belege dafür sind die weitverbreitete Verdrossenheit bis hin zum Rückzug in die private Nische oder zur massenhaften Auswanderung. Fluchtbewegungen diesen Ausmaßes sind anderswo durch Not, Hunger und Gewalt verursacht. Davon kann bei uns keine Rede sein.
Die gestörte Beziehung zwischen Staat und Gesellschaft lähmt die schöpferischen Potenzen unserer Gesellschaft und behindert die Lösung der anstehenden lokalen und globalen Aufgaben. Wir verzetteln uns in übelgelaunter Passivität und hätten doch Wichtigeres zu tun für unser Leben, unser Land und die Menschheit.
In Staat und Wirtschaft funktioniert der Interessenausgleich zwischen den Gruppen und Schichten nur mangelhaft. Auch die Kommunikation über die Situation und die Interessenlage ist gehemmt. Im privaten Kreis sagt jeder leichthin, wie seine Diagnose lautet und nennt die ihm wichtigsten Maßnahmen. Aber die Wünsche und Bestrebungen sind sehr verschieden und werden nicht rational gegeneinander gewichtet und auf Durchführbarkeit untersucht. Auf der einen Seite wünschen wir uns eine Erweiterung des Warenangebots und bessere Versorgung, andererseits sehen wir deren soziale und ökologische Kosten und plädieren für die Abkehr von ungehemmtem Wachstum. Wir wollen Spielraum für wirtschaftliche Initiative, aber keine Entartung in eine Ellenbogengesellschaft. Wir wollen das Bewährte erhalten und doch Platz für Erneuerung schaffen, um sparsamer und weniger naturfeindlich zu leben. Wir wollen geordnete Verhältnisse, aber keine Bevormundung. Wir wollen freie, selbstbewußte Menschen, die doch gemeinschaftsbewußt handeln. Wir wollen vor Gewalt geschützt sein und dabei nicht einen Staat von Bütteln und Spitzeln ertragen müssen. Faulpelze und Maulhelden sollen aus ihren Druckposten vertrieben werden, aber wir wollen dabei keine Nachteile für sozial Schwache und Wehrlose. Wir wollen ein wirksames Gesundheitswesen für jeden; aber niemand soll auf Kosten anderer krank feiern. Wir wollen an Export und Welthandel teilhaben, aber weder zum Schuldner und Diener der führenden Industriestaaten noch zum Ausbeuter und Gläubiger der wirtschaftlich schwachen Länder werden.
Um all diese Widersprüche zu erkennen, Meinungen und Argumente dazu anzuhören und zu bewerten, allgemeine von Sonderinteressen zu unterscheiden, bedarf es eines demokratischen Dialogs über die Aufgabe des Rechtsstaates, der Wirtschaft und der Kultur. Über diese Fragen müssen wir in aller Öffentlichkeit, gemeinsam und im ganzen Land, nachdenken und miteinander sprechen. Von der Bereitschaft und dem Wollen dazu wird es abhängen, ob wir in absehbarer Zeit Wege aus der gegenwärtigen krisenhaften Situation finden. Es kommt in der jetzigen gesellschaftlichen Entwicklung darauf an,
- daß eine größere Anzahl von Menschen am gesellschaftlichen Reformprozeß mitwirkt,
- daß die vielfältigen Einzel- und Gruppenaktivitäten zu einem Gesamthandeln finden.
Wir bilden deshalb gemeinsam eine politische Plattform für die ganze DDR, die es Menschen aus allen Berufen, Lebenskreisen, Parteien und Gruppen möglich macht, sich an der Diskussion und Bearbeitung lebenswichtiger Gesellschaftsprobleme in diesem Land zu beteiligen. Für eine solche übergreifende Initiative wählen wir den Namen
NEUES FORUM
Die Tätigkeit des NEUEN FORUM werden wir auf gesetzliche Grundlagen stellen. Wir berufen uns hierbei auf das in Art. 29 der Verfassung der DDR geregelte Grundrecht, durch gemeinsames Handeln in einer Vereinigung unser politisches Interesse zu verwirklichen. Wir werden die Gründung der Vereinigung bei den zuständigen Organen der DDR entsprechend der VO vom 6. 11.1975 über die "Gründung und Tätigkeit von Vereinigungen" (GB1I, Nr. 44, S. 723) anmelden.
Allen Bestrebungen, denen das NEUE FORUM Ausdruck und Stimme verleihen will, liegt der Wunsch nach Gerechtigkeit, Frieden und Demokratie sowie Schutz und Bewahrung der Natur zugrunde. Es ist dieser Impuls, den wir bei der kommenden Umgestaltung der Gesellschaft in allen Bereichen lebensvoll erfüllt wissen wollen. Wir rufen alle Bürger und Bürgerinnen der DDR, die an der Umgestaltung unserer Gesellschaft mitwirken wollen, auf, Mitglieder des NEUEN FORUM zu werden.
Die Zeit ist reif.


Fällt Euch was auf????


Ich wünsche ein schönes Wochenende und hoffe , Prof Schachtschneider macht Euch etwas nachdenklich.

http://www.youtube.com/watch?v=ud33dwoex7c&feature=youtu.be






Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider Freiheit - Recht - Staat

,,Freiheit - Recht - Staat. Diese Dinge gehören zusammen." Vortrag von Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider über Recht, Politik und Wirtschaft in der Repu...
Im Zweifel für die Freiheit.

Lia

Zitat von: sumo am 25. März 2013, 18:33:25
Zum Thema "AfD und deren Anhänger" fällt mir ein, daß sich dort bei den Claqueuren einige unangenehme Typen versammeln, was aber der AfD nicht anzulasten ist. Es ist das leidige Problem, daß man Dinge selbst dann nicht ablehnen kann, wenn sie von den Falschen ausgesprochen werden.
Ich werde mich in der nächsten Zeit erstmal mit der AfD befassen und etwas mehr über die Leute lesen, bevor ich mir ein Urteil erlaube. Die sind mir noch viel zu frisch, um sie zu verteufeln oder zu vergöttern. Schließlich haben die Piraten auch Vorschußlorbeeren kassiert und sich erst später entzaubert.

Und? hast du schon was rausgefunden?


Randy

Hier mal ein kritischer Kommentar und eine kleine Analyse von mir zur AfD...

Gleich vorneweg: Ich finde es beängstigend, dass die AfD schon jetzt laut aktuellen Umfragen (bis zu 4%) vergleichsweise gute Chancen hat in den Bundestag einzuziehen, und das bereits wenige Monate nach ihrer Gründung. Zumal die Popularität der Partei zur Zeit noch vergleichsweise niedrig ist. Das Wähler-Potenzial scheint hier in der Spitze deutlich über 10% zu liegen. Man kann sich da in Zukunft also noch auf einiges gefasst machen.

Die Frage ist, warum einem das Angst machen sollte. Zunächst mal bin ich absolut davon überzeugt, dass das Ende des Euro in der heute zunehmend globalisierten Welt ökonomisch vollkommen kontraproduktiv wäre und sich der deutsche Wohlstand mittel- bis langfristig dadurch massiv verschlechtern würde. Darüberhinaus halte ich eine Aufspaltung europäischer Staaten und die Rückbesinnung auf einzelne Nationen außenpolitisch für höchstgefährlich. Die AfD ist eine Partei, die erstmals seit dem 2. Weltkrieg politische Rechtsaußen-Positionen in Deutschland wieder salonfähig machen könnte. Sie weist stark nationalistische Tendenzen auf und schürt Ressentiments (Islamophobie, Homophobie etc.), auch wenn sie dies offiziell immer abstreitet.

Die Partei ist unzweifelhaft rechtspopulistisch ausgerichtet und dementsprechend von Rechtradikalen unterwandert. Auf der Facebook-Präsenz werden immer häufiger antisemitische und rechtsextreme Verschwörungstheorie-Links oder entsprechende Blogeinträge geteilt. Das ist insbesondere deswegen beängstigend, dass die Präsenz schon jetzt die zweitpopulärste aller deutschen Parteien ist. Tendenz steigend. Wenn es schlecht läuft, könnte die AfD dazu beitragen, dass braune Esoterik in Deutschland zurück in die Mitte der Gesellschaft getragen wird.

Wie geht`s weiter?

Selbst wenn der Bundestgagseinzug nicht sofort gelingt, wird diese Bewegung in der nächsten Zeit noch weiter wachsen, da sie es mit Leichtigkeit schafft, die große Anzahl politikverdrossener Wutbürger sowie paranoider Persönlichkeiten mit nationalistischer Ausrichtung zu vereinnahmen. Hinzu kommt eine Zahl X an unzufriedenen Wählern, die sich von der AfD eine einfache Lösung ihrer finanziellen Probleme versprechen. Und natürlich die unzähligen Rentner, deren Wohlstands-Ängste bei der AfD offene Türen einrennen.

Sollte der Einzug in den Bundestag tatsächlich gelingen, wird man Lucke und Co. regelmäßig in politischen Diskussionen ertragen müssen. Es wird sicher die ein oder andere krass polarisierende Rede geben. Vielleicht erinnert sich noch jemand an Richter Gnadenlos Ronald Barnabas Schill (Schill-Partei), der über den Hamburger Senat im Bundestag einen Skandal-Auftritt hatte, bei dem ihm am Ende das Wort entzogen werden musste. Das ist vielleicht unterhaltsam, aber es ist auch gefährlich.

Die AfD hat vor allem auch deswegen gute Zukunftsaussichten, weil sie in Sachen PR und Marketing einiges auf dem Kasten haben und sich klar als radikale Protestbewegung positionieren, zum Beispiel durch die regelmäßigen Anti-Euro-Demos in deutschen Großstädten, die eine Eigendynamik entwickeln könnten. Aus der Wirtschaft gibt es wohl den einen oder anderen potenten Unterstützer. Geld scheint genug vorhanden zu sein. Auch von einigen etablierten Medien kommt Unterstützung. Der Focus trommelt beispielsweise seit Monaten für die AfD, vor allem weil Herausgeber Helmut Markwort bekanntermaßen politisch weit rechts anzusiedeln ist.

Wenn ihr mich fragt, braucht Deutschland die AfD nicht, weil deren Ansichten absolut ewiggestrig daherkommen und den Ruf Deutschlands als moderne Gesellschaft stark beschädigen könnten. Die FDP als Partei rechts von der Mitte reicht in der politischen Parteien-Landschaft vollkommen aus. Mein Hoffnung ist, dass die AfD in 10 Jahren wieder in der Versenkung verschwunden ist.

Typee

@ Randy:

Die AfD verwechselt zwei Fragen, oder genauer, die Antworten darauf, im Ergebnis gebe ich Dir Recht.

Eine Frage ist es, ob die Euro-Einführung gelungen ist. Da würde ich auch mal sagen: so jedenfalls nicht. Man wird ja klüger mit der Zeit.

Eine andere Frage ist es, ob der deutsche Ausstieg heute eine sinnvolle Option ist. Und da würde ich mal sagen: nein. Einige Gründe hast Du genannt. Auf einen mehr oder weniger kommt's nicht an.

Der AfD will nicht Vergangenheiten bewältigen, sondern Zukunft gestalten. Da er nicht einmal die beiden Fragen oben auseinanderhalten kann, sollte man ihn lieber daran hindern. 8)
Wer den Zufall nicht ehrt, ist der Kausalität nicht wert.