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Genderismus mal wieder

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Begonnen von MrSpock, 18. November 2014, 11:45:16

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sumo

man kann auch die Idee der Roten Garden unter Mao aufgreifen, die wollten, daß "rot" gehen/fahren bedeutet...

F. A. Mesmer

Zitat von: Ladislav Pelc am 19. November 2014, 23:27:08
Zitat von: F. A. Mesmer am 19. November 2014, 18:06:48
Ich fordere, man möge auch Transgenderampeln einführen und zwar mindestens 10%, außerdem muss dem Lookism begegnet werden, also nochmal mindestens 10% Lichtschaltanlagen mit Dicken oder Dünnen Bildern, und dann bitte nochmal 10% Inklusion, also Bilder, wo mal ein Körperteil fehlt oder mit Gehhilfen, einem Rollstuhl und natürlich auch Ampellichter mit geistiger oder seelischer Einschränkung. Ferner 10% gegen den Jugendwahn, also mit Rollator, ältere gebückt gehende Personen usw. Und können wir auch Ampelbildchen mit Migrationshintergrund haben, ca. 20%.
Und dann, können wir diese Varianten gendern, aber erst dann bitteschön!

´Du hast das Schlimmste vergessen, den Rassismus. Die (Haut-)Farbe eines Ampelmännchens, äh, der Ampelperson, nee das ist ja immer noch Maskulinum, des AmpelpersonX, bestimmt nicht nur, ob das PersonX gehen darf oder stehen bleiben muss, sondern auch darüber, ob es in der Ampel oben oder unten steht. Das muss aufhören! Ich bin dafür, Farbe, Bedeutung und Position des AmpelpersonX rein zufällig und gleichmäßig zu verteilen.
niemals nicht, ich habe den Rassismus nur rassistisch-subtil aber politisch korrekt formuliert. siehe fett
ich war nämlich schon versucht schwarze ampelmännchen und -frauchen zu fordern, fand das dann aber zu plump.

grober_unfug

Moin,
Zitat von: Conina am 19. November 2014, 23:05:37
Stahlpfähle sind Penis. EODB  ;D
Wir können auch einen Graben aufgehen lassen oder eine Wand hochfahren, mir wäre eine Rampe recht, dann machts Moped fahren sogar in der Stadt spaß. 8)
Gruß an die Anwohner

Zitat von: sumo am 20. November 2014, 00:02:11
man kann auch die Idee der Roten Garden unter Mao aufgreifen, die wollten, daß "rot" gehen/fahren bedeutet...
Also wenn einem die Piktogramme so sehr auf die Eier gehen dann, könnte man dann auch auf dieselben Zeichen wie für den restlichen Verkehr zurückgreifen oder man nutzt die Zeichen der Schiffahrt oder vom Schienenverkehr.

Oder man lässt es wie es ist und wundert sich über die seltsamen Ideen und Problemchen mancher Menschen und kehrt zur Tagesordnung zurück. 


Ach, es gibt so viel Möglichkeiten. :grins2: :knuddeln:

F. A. Mesmer

Zitat von: grober_unfug am 21. November 2014, 22:27:28
Moin,
Zitat von: Conina am 19. November 2014, 23:05:37
Stahlpfähle sind Penis. EODB  ;D
Wir können auch einen Graben aufgehen lassen oder eine Wand hochfahren, mir wäre eine Rampe recht, dann machts Moped fahren sogar in der Stadt spaß. 8)
Gruß an die Anwohner
Du forderst also wieder Mauern? Hat dir dieses Raubmordkopierunrechtsstaatsregime nicht gereicht?

Zitat von: grober_unfug am 21. November 2014, 22:27:28
Zitat von: sumo am 20. November 2014, 00:02:11
man kann auch die Idee der Roten Garden unter Mao aufgreifen, die wollten, daß "rot" gehen/fahren bedeutet...
Also wenn einem die Piktogramme so sehr auf die Eier gehen dann, könnte man dann auch auf dieselben Zeichen wie für den restlichen Verkehr zurückgreifen oder man nutzt die Zeichen der Schiffahrt oder vom Schienenverkehr.

Oder man lässt es wie es ist und wundert sich über die seltsamen Ideen und Problemchen mancher Menschen und kehrt zur Tagesordnung zurück. 


Ach, es gibt so viel Möglichkeiten. :grins2: :knuddeln:
Mit dieser Formulierung schließt du wieder andere aus der Diskussion aus. Dein Empathiemangel, ....genderblub... ist inakzeptabel. Knie nieder und flehe um Gnade.

Edit: mit deinen anderweitigen Vorschlägen, die du wahrscheinlich auch noch für konstruktiv hälst,  lenkst du vom eigentlichen Problem ab. Du kannst die Genderfragen nicht lösen, wenn du in deiner männlich-chauvinistisch-sexistischen-systemkonformen-mannschwein-kapitalistischen Ratio von genderneutralität unterstellst, blos weil vorgeschlagene Symbolsysteme nicht offensichtlich Geschlechtlichkeit ...genderblub... Gender ist in den Hintergründen der Hintergründe... Lenk' nicht vom Thema ab!

F. A. Mesmer

passend zum Thema:
Keine Männer-Diskriminierung bei Gleichstellungsbeauftragten-Stelle nur für Frauen
ZitatDer Gleichmacherei „Genderisierung“ zum Trotze – das BAG sieht noch Unterschiede zwischen Mann und Frau. So kann ein Mann zwar grundsätzlich als Gleichstellungsbeauftragter in Betracht kommen. Jedoch zieht das BAG die Grenze dort, wo es bei der Tätigkeit gerade auf die Weiblichkeit ankommt. Es ist nachvollziehbar, dass bei der konkreten Ausgestaltung der Stelle, z.B. wenn sich wenn sich weibliche Opfer von Männergewalt an den Stelleninhaber wenden, als Ansprechpartner eine Frau besser geeignet ist.

Allerdings hätte die beklagte Gemeinde die Stelle statt als „Gleichstellungsbeauftragte“ besser als „Frauenbeauftragte“ auschreiben sollen. Das Stellenprofil fordert „nachweisbare Erfahrung in der aktiven Frauenarbeit“. Erfahrungen zur Frage von Diskriminierungen von Männern sind für diese Stelle jedoch irrelevant.

Der Entscheidung liegt folgender Sachverhalt zugrunde.
Durch drei Instanzen blieb die Klage erfolglos. Aktenzeichen im oberen Link.

grober_unfug

Zitat von: F. A. Mesmer am 22. November 2014, 12:40:10
Zitat von: grober_unfug am 21. November 2014, 22:27:28
Moin,
Zitat von: Conina am 19. November 2014, 23:05:37
Stahlpfähle sind Penis. EODB  ;D
Wir können auch einen Graben aufgehen lassen oder eine Wand hochfahren, mir wäre eine Rampe recht, dann machts Moped fahren sogar in der Stadt spaß. 8)
Gruß an die Anwohner
Du forderst also wieder Mauern? Hat dir dieses Raubmordkopierunrechtsstaatsregime nicht gereicht?
Nur temporär, nicht dauernd. ;-)
Für die Blinden unter uns PersonXen können wir natürlich zur Warnung das Lied spielen..

Zitat

Mit dieser Formulierung schließt du wieder andere aus der Diskussion aus. Dein Empathiemangel, ....genderblub... ist inakzeptabel. Knie nieder und flehe um Gnade.
Ne hab grad Rücken und Knie ist auch nicht gut, ich musste am Wochenende meine Sechszylinder Zweitakter ohne Abgasreinigung und mit Vergasern in den Keller räumen, das Gewicht geht nicht mehr ohne Spuren an meinen High Performance Körper vorbei.

Es macht die Verständigung leider nicht sehr einfach wenn frau ausserhalb von Maskulinum oder Femininum schreibt, schreibe sie doch mal in dritter Person, geschlechtsneutral von einem Fährunglück vor Lampedusa.  ;D

Zitat
Lenk' nicht vom Thema ab![/i]
Hm?  :o
Gut, dann suchen wir jetzt die Endlösung der Genderfrage.

Disclaimer:
Jaja, ich weiß ich bin albern und nicht konstruktiv aber bei den Problemen die wir, vor allem EU-weit (und Haufenweise bei den BeitrittskandidatiX), noch in Fragen Gleichberechtigung und deren Durchsetzung zu lösen haben, fällt es mir schwer ernst zu bleiben wenn jemand als Problem die be********** Ampelsymbolik identifiziert hat.

F. A. Mesmer

konstruktiv bin ich da auch nicht. deshalb schreibe ich kursiv. da meinte ich das am ende möglicherweise ironischer als du.

GENDERX POWER !!!11^Elf

Groucho

Scheint ein interessantes Büchlein zum Thema zu sein:
http://www.amazon.de/Genug-gegendert-Tomas-Kubelik-ebook/dp/B00F9975EG/ref=cm_cr_pr_pb_t

Eine Rezension:
ZitatThomas Kubelik, promovierter Germanist und Gymnasiallehrer für Deutsch und Mathematik, hat in "Genug gegendert!" das Thema "Feministische Sprache" wirklich komplett, kompetent und kompakt von allen Seiten betrachtet. Mehr kann man zu diesem Thema nicht sagen. Es wurde Zeit, dass ein solches Buch geschrieben wurde. Daher: großes Kompliment an den Autor.

In seiner Einführung räumt Tomas Kubelik kurz mit weit verbreiteten und ständig runter gebeteten feministischen Glaubenssätzen auf, von denen die angebliche sprachliche Unterdrückung von Frauen nur einer ist. Sodann setzt seine Kritik bei der Sprache der political correctness an, von der das feministische Neusprech eine Teilmenge darstellt. Er zeigt klar die totalitären Tendenzen dieser von oben verordneten Sprachnorm auf, die sich auf leisen Sohlen in der Gesellschaft breit macht. Im Folgenden beschäftigt sich der Autor dann genauer mit der feministischen Linguistik, ihren Zielen, Methoden und Wurzeln. Dabei wird an Originalzitaten ihrer Protagonisten klar, dass es sich bei der feministischen Linguistik letztlich um ein sexistisches Projekt handelt, das unter dem Deckmäntelchen der Gleichberechtigung Misandrie offenbart. Im anschließenden Kapitel wird der Grundirrtum der feministischen Linguistik offen gelegt: die Gleichsetzung des grammatikalischen Geschlechts mit dem biologischen. Anhand der Kontexte wird nachgewiesen, dass auch bei historischen Texten das generische Maskulinum geschlechtsübergreifend verstanden worden sein muss. Es folgt eine ausführliche Darstellung aller Formen des Sprachgenderns und seiner absurden Konsequenzen. Eine davon ist die Tatsache, dass etwa beim Binnen-I das Geschriebene vom Gesprochenen abweicht - eins der zahllosen ungelösten Probleme dieser aufgezwungenen Sprachnorm. Im nächsten Kapitel zeigt der Autor nun auf, welche Fehler, Inkonsequenzen und Inkonsistenzen aus der Anwendung des feministischen Neusprechs folgen. Spätestens hier wird klar, dass dieses Projekt sprachlogisch überhaupt nicht durchführbar ist. Die logischen Inkonsistenzen sind nicht auflösbar. Die Ausdrucksweise wird unnötig verkompliziert, ohne dass es einen Verständnisgewinn gäbe, die Lesbarkeit von Texten würde eklatant erschwert und das Geschlecht würde dauernd in Zusammenhängen in den Fokus gerückt, die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben. Damit befördern die Verfechter des feministischen Neusprechs gerade den Sexismus, den sie eigentlich bekämpfen wollten. Im nächsten Kapitel widmet sich Tomas Kubelik der Psycholinguistik, die angeblich die wissenschaftlichen Begründungen für die Einführung der Sprachnorm geliefert hätte. Hier soll herausgefunden worden sein, dass das generische Maskulinum Frauen in der Sprache "unsichtbarer" als Männer macht. Der Autor zeigt jedoch klar an vielen Beispielen, dass die entsprechenden Studien nicht einmal minimale Wissenschaftsstandards erfüllen. Es wird dort mit schwammigen Begriffen operiert, Forscher sind von feministischem Wunschdenken okkupiert, arbeiten nicht unvoreingenommen und ergebnisoffen, wenden falsche oder unzulängliche Methoden an und sind unfähig, die Tragweite von Statistiken richtig einzuschätzen und zu interpretieren. Es werden Daten nicht-repräsentativ erhoben, teils mit zu geringer Stichprobe und mit den vermuteten Abweichungen, die einerseits meist marginal sind und bei denen andrerseits nicht einmal ausgeschlossen werden kann, dass sie auf Zufall beruhen. Die schlimmsten Fehler werden jedoch dort begangen, wo man die Kontextabhängigkeit der Sprache einfach ignoriert. So können Effekte beim generischen Maskulinum überhaupt erst entstehen, wenn man die Aufmerksamkeit in einer Befragung auf das Geschlecht lenkt, ansonsten aber gar nicht vorhanden sein. Dies wird in keiner der Studien berücksichtigt. Hier offenbart sich am meisten die ideologische Blindheit der feministischen Forschung. Im letzten Kapitel geht es dann um die Folgen der verordneten Gender-Sprachnorm: Verkomplizierung der Sprache, Überbetonung des Geschlechts, Zurücktreten von Inhalten zu Gunsten der Form und Verlust von Klarheit.

Das alles schreibt Tomas Kubelik in einer klaren, unmissverständlichen Sprache und in einem hervorragenden Stil. Das Lesen hat mir großes Vergnügen gemacht und ich kann das Buch all denen empfehlen, die sich diesem feministischen Neusprech nach Orwell-Manier nicht beugen wollen. Ich habe jedenfalls diesen Gender-Unsinn konsequent aus meinem Leben verbannt.

F. A. Mesmer

bestimmt ein Mann, diesex "Thomas Kubelik"
:rofl2

Groucho

Zitat von: F. A. Mesmer am 28. November 2014, 16:34:43
bestimmt ein Mann, diesex "Thomas Kubelik"
:rofl2

Diese 1 Stern Rezension lässt das stark vermuten:

ZitatSo was kann nur ein weißer heteronormativer Mann geschrieben haben....

"Heteronormativ" heißt übrigens (hab mich extra schlau gemacht) Mann mit bisher meist vorkommender sexueller Ausrichtung, also er äh bevorzugt Frauen beim Geschlechtsverkehr. Was natürlich ganz schön sexistisch ist, irgendwie ... Warum er jetzt aber noch weiß sein muss, verstehe ich nicht. Die Hautfarbe ist doch auch nur ansozialisiert.

Typee

Zitat von: Groucho am 28. November 2014, 17:20:07

"Heteronormativ" heißt übrigens (hab mich extra schlau gemacht) Mann mit bisher meist vorkommender sexueller Ausrichtung, also er äh bevorzugt Frauen beim Geschlechtsverkehr.

Nicht ganz, Grouchx, nicht ganz. Heteronormativität beschreibt eine Weltsicht, die Heterosexualität als soziale Norm postuliert. Der weiße Maxx kann also persönlich bevorzugen was er will. Ein Schweix ist er erst dann, wenn er verallgemeindernd "Heterosexualität als soziale Norm postuliert". Dass das in der Rezension gar nicht drinsteht: scheiß' dex Huxx drauf.

Pfui bäh, die vielen Xe sehen ja aus, als würden hier Pornosites ausgetauscht  :grins
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(Neil deGrasse Tyson)